"Meine Tochter ist 2 J und 8 Mon alt. Sie stillt noch, vor allem zum Einschlafen, nachts mehrmals, nach dem Aufwachen und einmal nachmittags nach der Kita. Seit ihrer Geburt schläft sie bei mir im Bett, mein Mann schläft extra, weil er schnarcht
Der häufigste Rat den ich bekomme (ihr ahnt es vielleicht) ist, die kleine Abzustillen - "dann schläft sie durch". Ein Teil von mir möchte gern weiterstillen - die kleine genießt es, ich mag die Nähe auch sehr, ich denke es tut ihrem Immunsystem gut und wie gesagt ist es bislang unsere einzig sichere, halbwegs verlässliche Option sie unkompliziert in den Schlaf zu kriegen oder nachts, wenn sie aufgewacht ist, ruhig zu halten. Einschlafen war bei ihr übrigens schon als Baby schwierig, sie ging nicht in den Wagen, musste in den Schlaf gestillt oder getragen werden. Der andere Teil von mir ist erschöpft, müde, überfordert, nachts dann tw auch einfach nur noch genervt vom stundenlangen stillen, der Rücken tut weh, weil sie auf mir liegt bzw. darauf besteht, dass ich mich nicht wegdrehe. Und dieser Teil überlegt natürlich, ob sie evtl besser schlafen würde ohne das Stillen bzw auch relativ unkompliziert alternative Einschlafoptionen erlernen würde..
Meine Fragen sind nun folgende:
1) Gibt es Studien/habt ihr Erfahrungen zum Theme Schlafqualität mit/ohne Stillen?
2) Ich würde sie gern nur noch zum Einschlafen, nach dem Aufwachen, nach der Kita stillen - aber ist das realistisch, wenn sie weiter bei mir im Bett schläft? Vielleicht wäre es dann einfacher, sie schläft in ihrem Bett bei meinem Mann im Zimmer (der würde dann einen "Anti-Schnarch-Schlafanzug" verpasst bekommen), da käme sie nachts quasi nicht in Versuchung...(und wenn die neue Schlafvariante scheitert könnten wir wieder zurück zum aktuellen Status quo, da ja noch Milch da ist...)
3) oder ist nun doch die Zeit zum Abstillen gekommen?
Für Ideen, Erfahrungen, Gedanken, Tipps wäre ich sehr dankbar!