(Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
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(Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Ich bräuchte nach einem Jahr problemlosem Stillen jetzt doch ein bisschen Hilfe:
Ich hab den Knödel ein halbes Jahr vollgestillt. Flasche hat er nie bekommen. Dann haben wir mit BLW angefangen. Jetzt bekommt er von unserem Essen, was er mag und dazwischen wird nach Bedarf gestillt (zwischen 3-8 mal tagsüber und 2-5 mal nachts). Ein Wasserbecher (magic Cup) ist immer in Reichweite. Ab und zu trinkt er das Wasser auch aus einer Milchflasche.
Abends läuft es so, dass er nach dem Essen von meinem Mann gewickelt, umgezogen und fertig gemacht wird. Ich mach solang im Schlafzimmer alles fertig und warte dann dort. Wenn der Kleine fertig ist, kommt er meistens selbst ins abgedunkelte Schlafzimmer. Auf dem Weg spielt er noch ein bisschen am Schuhregal. Dann turnt er im Bett herum, trinkt, klettert auf mir herum, trinkt, wurschtelt sich durchs halbe Bett, krabbelt auf meinen Bauch, rollt nochmal runter, trinkt vernünftig, rollt sich weg, Daumen in den Mund und schläft ein. Da ich mittlerweile keine Lust mehr auf das ständige An- und Abdocken habe, würde ich gern von diesem Stillen abends wegkommen. Nachts hab ich kein Problem damit. Tagsüber müsste nicht sein, stört aber auch nicht sonderlich. Unterwegs nervt es mich mittlerweile etwas, aber da ist er oft eh so beschäftigt, dass er weniger oft was mag.
Habt ihr Tipps für mich?
Ich hätte so ganz spontan abends jetzt vor dem Stillen, aber schon im Bett Pre/Kindermilch oder so angeboten und gehofft, dass er da dann nach und nach mehr davon nimmt und das Stillen wenigstens auf einmal Andocken reduziert. Also die Spielerei vorher mit der Flasche statt meiner Brust stattfindet. Ist das realistisch. Muss ich eine Saugverwirrung befürchten, wenn gelegentlich Wasser aus der Flasche bisher gut klappt?
Ich hab den Knödel ein halbes Jahr vollgestillt. Flasche hat er nie bekommen. Dann haben wir mit BLW angefangen. Jetzt bekommt er von unserem Essen, was er mag und dazwischen wird nach Bedarf gestillt (zwischen 3-8 mal tagsüber und 2-5 mal nachts). Ein Wasserbecher (magic Cup) ist immer in Reichweite. Ab und zu trinkt er das Wasser auch aus einer Milchflasche.
Abends läuft es so, dass er nach dem Essen von meinem Mann gewickelt, umgezogen und fertig gemacht wird. Ich mach solang im Schlafzimmer alles fertig und warte dann dort. Wenn der Kleine fertig ist, kommt er meistens selbst ins abgedunkelte Schlafzimmer. Auf dem Weg spielt er noch ein bisschen am Schuhregal. Dann turnt er im Bett herum, trinkt, klettert auf mir herum, trinkt, wurschtelt sich durchs halbe Bett, krabbelt auf meinen Bauch, rollt nochmal runter, trinkt vernünftig, rollt sich weg, Daumen in den Mund und schläft ein. Da ich mittlerweile keine Lust mehr auf das ständige An- und Abdocken habe, würde ich gern von diesem Stillen abends wegkommen. Nachts hab ich kein Problem damit. Tagsüber müsste nicht sein, stört aber auch nicht sonderlich. Unterwegs nervt es mich mittlerweile etwas, aber da ist er oft eh so beschäftigt, dass er weniger oft was mag.
Habt ihr Tipps für mich?
Ich hätte so ganz spontan abends jetzt vor dem Stillen, aber schon im Bett Pre/Kindermilch oder so angeboten und gehofft, dass er da dann nach und nach mehr davon nimmt und das Stillen wenigstens auf einmal Andocken reduziert. Also die Spielerei vorher mit der Flasche statt meiner Brust stattfindet. Ist das realistisch. Muss ich eine Saugverwirrung befürchten, wenn gelegentlich Wasser aus der Flasche bisher gut klappt?
kykrow ist unterwegs mit ihrem kletternden Knödel (3/16) und freut sich auf das kleine Körnchen.
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Seifenblasenfrau
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Ich habe kürzlich das Einschlafstillen abgeschafft. Such dazu mal den Thread “Einschlafstillen abschaffen“. Hier war es auch so ein Gehampel und nun ist es deutlich besser.
Die Große 08/15
Der Mittlere 04/18
Der Kleine 09/22
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- Brianna
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
So wie du es beschreibst, würde ich eher die Einschlafsituation ändern. Mit Pre und Flasche würde ich nicht mehr anfangen.
Wäre im Wohnzimmer stillen, tragen zum Einschlafen, ablegen und dann eventuell nachstillen eine Möglichkeit? Oder schieben anstatt tragen.
Bei uns kann der Papa auch in den Schlaf kuscheln. Bei euch vielleicht stillen, du machst bettfertig und der Papa kuschelt dann.
Trinkt dein Kind überhaupt Pre?
Wäre im Wohnzimmer stillen, tragen zum Einschlafen, ablegen und dann eventuell nachstillen eine Möglichkeit? Oder schieben anstatt tragen.
Bei uns kann der Papa auch in den Schlaf kuscheln. Bei euch vielleicht stillen, du machst bettfertig und der Papa kuschelt dann.
Trinkt dein Kind überhaupt Pre?
J 05/13 L 12/15
- Kykrow
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Wenn er gut drauf ist trinkt er Pre. Kuhmilch aus dem Becher fand er super, mag ich ihm aber nicht so viel geben.
Erst Stillen und dann Rollentausch wäre mal spannend. Nur Papa funktioniert nicht. Wenn ich abends beim Sport bin, wartet der Knödel immer auf mich und schläft vorher nicht. Aber mit vorher Stillen könnte das vielleicht klappen. Wäre nur die Frage, ob er dann beim Papa im Schlafzimmer bleibt.
Tragen mag er seit 2-3 Wochen nicht so. Vor allem wenn er eigentlich Stillen mag, streckt er sich nur durch und man kann ihn dann gar nicht vernünftig einbinden.
Erst Stillen und dann Rollentausch wäre mal spannend. Nur Papa funktioniert nicht. Wenn ich abends beim Sport bin, wartet der Knödel immer auf mich und schläft vorher nicht. Aber mit vorher Stillen könnte das vielleicht klappen. Wäre nur die Frage, ob er dann beim Papa im Schlafzimmer bleibt.
Tragen mag er seit 2-3 Wochen nicht so. Vor allem wenn er eigentlich Stillen mag, streckt er sich nur durch und man kann ihn dann gar nicht vernünftig einbinden.
kykrow ist unterwegs mit ihrem kletternden Knödel (3/16) und freut sich auf das kleine Körnchen.
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Lösche Benutzer 7240
Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Für mich klingt das so, als sei Dein Kind noch nicht müde genug. Später ins Bett bringen, oder nach einmal Stillen abbrechen und später nochmal. Warum soll der Papa das Kind denn im Schlafzimmer in den Schlaf tragen?
- Brianna
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Kyrow ist mit der momentanen Einschlafsituation unzufrieden. Daher würde ich an ihrer Stelle versuchen, diese Situation zu verändern. Meine Kinder schlafen beim Tragen ein. Deshalb wäre das hier eine potentielle Möglichkeit. Meine Mutter hat die Kleine schon in den Schlaf gesungen. Ich musste eine zeitlang in den Schlaf schuckeln. Ich finde stillen im Moment angenehmer. Deshalb mache ich es so.
J 05/13 L 12/15
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Lösche Benutzer 7240
Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Brianna, Du hast mich falsch verstanden. Sicher soll der Papa tragen, aber warum denn im Schlafzimmer? Durch die Wohnung, durch's Quartier ginge doch auch?
- Brianna
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Ach so, draußen tragen hilft bei uns noch besser und macht bei gutem Wetter sogar Spaß. Haben wir beim Großen anfangs gemacht, um die Schreistunde zu umgehen. An den Tag mit heftigem Gewitter zu der Zeit möchte ich mich nicht erinnern.
J 05/13 L 12/15
- Kykrow
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Hmm. Der Papa hat schon seit dem Herbst nicht mehr im Tuch getragen, ob das überhaupt so klappt.
So prinzipiell ist die Einschlafsituation ja ganz gut. Kein großes Geschrei oder so. Er ist meistens wirklich müde und kommt innerhalb von 10 Minuten ins Schlafzimmer. Von da bis zum Einschlafen sind es dann meist so 20-30 Minuten.
Was mich nervt, ist das mehrfache An- und Abdocken in der Zeit. Vermutlich verstärkt dadurch, dass er dabei über mich klettert und ich Füße und Hände ins Gesicht bekomme. In seltenen Fällen findet er dann eine völlig unmögliche Position und schläft ein. Meistens kommt er aber wieder zurück an die Brust und schläft da dann ein.
Wenn ich so drüber nachdenke, nervt mich wohl auch, dass ich abends immer verfügbar sein muss und nicht mal ich auf dem Sofa sitzen und der Papa ins Bett bringen kann.
So prinzipiell ist die Einschlafsituation ja ganz gut. Kein großes Geschrei oder so. Er ist meistens wirklich müde und kommt innerhalb von 10 Minuten ins Schlafzimmer. Von da bis zum Einschlafen sind es dann meist so 20-30 Minuten.
Was mich nervt, ist das mehrfache An- und Abdocken in der Zeit. Vermutlich verstärkt dadurch, dass er dabei über mich klettert und ich Füße und Hände ins Gesicht bekomme. In seltenen Fällen findet er dann eine völlig unmögliche Position und schläft ein. Meistens kommt er aber wieder zurück an die Brust und schläft da dann ein.
Wenn ich so drüber nachdenke, nervt mich wohl auch, dass ich abends immer verfügbar sein muss und nicht mal ich auf dem Sofa sitzen und der Papa ins Bett bringen kann.
kykrow ist unterwegs mit ihrem kletternden Knödel (3/16) und freut sich auf das kleine Körnchen.
- soda
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Re: (Teilweise) Abstillen nur Abends beim Einschlafen
Das ist bei uns heute mit 3,5 Jahren noch so. Und das Einschlafstillen haben wir schon vor Ewigkeiten beendet.
Wenn ich im gleichen Haus anwesend bin, geht niemand anders, nicht nur zum Schlafen - auch für Toilette, Zähne putzen, Haare kämmen, Anziehsachen holen usw.. Ich finde das gelegentlich wortwörtlich zum Heulen, weil es mich im Moment sehr anstrengt und speziell abends bin ich auch erschöpft und will manchmal einfach meine Ruhe.
Gerade vor 5 Minuten hat mein Mann mir aber vorgehalten, das läge daran, dass ich ja auch immer kommen würde, wenn sie danach verlangt.
Aber wenn es ums Beruhigen von Trotzanfällen oder ums Einschlafen geht, ist er grundsätzlich der Erste, der sagt: "Du willst zur Mama/ mit der Mama schlafen gehen? Kein Problem. Gute Nacht und tschüss."
Wenn ich im gleichen Haus anwesend bin, geht niemand anders, nicht nur zum Schlafen - auch für Toilette, Zähne putzen, Haare kämmen, Anziehsachen holen usw.. Ich finde das gelegentlich wortwörtlich zum Heulen, weil es mich im Moment sehr anstrengt und speziell abends bin ich auch erschöpft und will manchmal einfach meine Ruhe.
Gerade vor 5 Minuten hat mein Mann mir aber vorgehalten, das läge daran, dass ich ja auch immer kommen würde, wenn sie danach verlangt.
Aber wenn es ums Beruhigen von Trotzanfällen oder ums Einschlafen geht, ist er grundsätzlich der Erste, der sagt: "Du willst zur Mama/ mit der Mama schlafen gehen? Kein Problem. Gute Nacht und tschüss."
mit T (2013) und T (2017)