Sehr häufiges Stillen Kind 18 Monate, Trotzphase, Stillen beschränken
Verfasst: 08.11.2016, 12:26
Hallo liebe Stillexpertinnen,
ich habe eine Tochter, 18 Monate alt. Sie wurde von Anfang an voll und problemlos nach Bedarf gestillt. Beikost habe ich begleitend eingeführt, was gut funktioniert hat. Wir stillen nachts und tagsüber nach Bedarf und zum Einschlafen. Schlafen im Familienbett. Bis vor einem-zwei Monaten war alles super.
Dann, mit etwa 16-17 Monaten hat es angefangen, sie wollte tagsüber sehr oft an die Brust. Sie kann auch gut reden und fragt auch tatsächlich mit Wörtern und Sätzen danach. Wenn nein, dann Geschrei. Es wurde anstrengend. Und auch etwas Druck kam von außen, Kommentare, wie man sie kennt, ich habe das Stillen am Tag bis auf morgens, vor dem Mittagsschlaf und abends vor dem Einschlafen beschränkt, Nachts weiterhin nach Bedarf. Das lief ok. Etwas Aufstand gab es, aber durch Ablenken ging es. Sie hat auch angefangen viel mehr „erwachsenes Essen“ zu verzehren. Obwohl sie davor auch ok gegessen hat, aber halt weniger.
Dann wurde sie krank und kriegte die Eckzähne, auf einen Eckzahn warten wir noch. Unser System fiel durch. Man verwehrt ja einem kranken Kind nicht die Brust.
Dann wurde sie wieder gesund, bekam aber eine heftige Trotzphase, in der wir im Moment auch noch stecken. Es gibt „Nein“ zu allem, Essen, Anziehen, Spazieren gehen, wieder Nach Hause gehen. Und sehr schnell Geschrei. Ich habe sehr viel Mitgefühl mit ihr, versuche auch Grenzen zu setzen, aber liebevoll. Beim Thema Brust fühle ich mich aber sehr unsicher. Ich habe versucht, wieder ein System einzuführen, gab’s so viel Geschrei, dass ich nachgegeben habe. Ich denke auch immer, vielleicht hat sie noch Zahnschmerzen, aber hat diese Trotzkrise macht ihr zu schaffen und sie braucht viel Mama. Habe versucht wieder zum nach Bedarf zurückzukommen. Dann will sie aber zum Teil alle zwanzig Minuten, das ist sehr Neven zehrend, dafür isst sie auch schlecht. Ich habe auch nichts dagegen zwischendurch am Tag zu stillen, aber so oft… Und noch alle übrigen „ich will“ und „nein“ Und ich habe auch irgendwo die Befürchtung, dass es so was wie eine Zigarette für sie geworden ist, einfach nur eine Abhängigkeit, wie Schnuller. Also, ich schwanke hin und her und fühle mich unwohl.
Deswegen rufe ich nach Hilfe. Wie soll ich in der Situation handeln? Wie kann ich das Stillen am Tag sinnvoll beschränken? Soll ich das überhaupt? Ist es bedenklich, dass sie wegen Stillen weniger isst? Komplett Abstillen soll noch nicht sein. Ich kriege viele Ratschläge und Kommentare und weiß echt nicht, was richtig ist. Unsere Bindung ist mir sehr wichtig, aber sie braucht ja auch Konsequenz und Grenzen und ich muss mich ja auch gut fühlen mit der Situation. Die Frage ist, WIE?
Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Anna
ich habe eine Tochter, 18 Monate alt. Sie wurde von Anfang an voll und problemlos nach Bedarf gestillt. Beikost habe ich begleitend eingeführt, was gut funktioniert hat. Wir stillen nachts und tagsüber nach Bedarf und zum Einschlafen. Schlafen im Familienbett. Bis vor einem-zwei Monaten war alles super.
Dann, mit etwa 16-17 Monaten hat es angefangen, sie wollte tagsüber sehr oft an die Brust. Sie kann auch gut reden und fragt auch tatsächlich mit Wörtern und Sätzen danach. Wenn nein, dann Geschrei. Es wurde anstrengend. Und auch etwas Druck kam von außen, Kommentare, wie man sie kennt, ich habe das Stillen am Tag bis auf morgens, vor dem Mittagsschlaf und abends vor dem Einschlafen beschränkt, Nachts weiterhin nach Bedarf. Das lief ok. Etwas Aufstand gab es, aber durch Ablenken ging es. Sie hat auch angefangen viel mehr „erwachsenes Essen“ zu verzehren. Obwohl sie davor auch ok gegessen hat, aber halt weniger.
Dann wurde sie krank und kriegte die Eckzähne, auf einen Eckzahn warten wir noch. Unser System fiel durch. Man verwehrt ja einem kranken Kind nicht die Brust.
Dann wurde sie wieder gesund, bekam aber eine heftige Trotzphase, in der wir im Moment auch noch stecken. Es gibt „Nein“ zu allem, Essen, Anziehen, Spazieren gehen, wieder Nach Hause gehen. Und sehr schnell Geschrei. Ich habe sehr viel Mitgefühl mit ihr, versuche auch Grenzen zu setzen, aber liebevoll. Beim Thema Brust fühle ich mich aber sehr unsicher. Ich habe versucht, wieder ein System einzuführen, gab’s so viel Geschrei, dass ich nachgegeben habe. Ich denke auch immer, vielleicht hat sie noch Zahnschmerzen, aber hat diese Trotzkrise macht ihr zu schaffen und sie braucht viel Mama. Habe versucht wieder zum nach Bedarf zurückzukommen. Dann will sie aber zum Teil alle zwanzig Minuten, das ist sehr Neven zehrend, dafür isst sie auch schlecht. Ich habe auch nichts dagegen zwischendurch am Tag zu stillen, aber so oft… Und noch alle übrigen „ich will“ und „nein“ Und ich habe auch irgendwo die Befürchtung, dass es so was wie eine Zigarette für sie geworden ist, einfach nur eine Abhängigkeit, wie Schnuller. Also, ich schwanke hin und her und fühle mich unwohl.
Deswegen rufe ich nach Hilfe. Wie soll ich in der Situation handeln? Wie kann ich das Stillen am Tag sinnvoll beschränken? Soll ich das überhaupt? Ist es bedenklich, dass sie wegen Stillen weniger isst? Komplett Abstillen soll noch nicht sein. Ich kriege viele Ratschläge und Kommentare und weiß echt nicht, was richtig ist. Unsere Bindung ist mir sehr wichtig, aber sie braucht ja auch Konsequenz und Grenzen und ich muss mich ja auch gut fühlen mit der Situation. Die Frage ist, WIE?
Für Eure Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Anna