unsere Nora wurde am 14.06 geboren und nimmt leider nicht übermäßig viel zu, allerdings sträube ich mich noch sehr dagegen ihr Pre-Nahrung zuzufüttern (wie es bei der U3 vom KiA empfohlen wurde).
Zuerst einmal ihre Daten:
14.06 3550 (Geburt) Krankenhaus
17.06 3300 Krankenhaus
24.06 3510 Hebamme
27.06 3560 Hebamme
30.06 3580 Hebamme
04.07 3550 Hebamme
07.07 3640 Hebamme
11.07 3670 Hebamme
14.07 3700 (U3) Kinderarzt
19.07 3850 Hebamme
29.07 4090 Hebamme
11.08 4340 Hebamme
Die Hebamme ist eigentlich zufrieden, zwischendurch dachte sie auch kurz an Pre, vor allem bei der Gewichtsabnahme Anfang Juli. Da sie jetzt aber "etwas mehr" zunimmt und sonst auch einen fitten Endruck macht, meint sie, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Allerdings lässt mich die Frage nicht los, ob das denn wirklich alles so richtig läuft zumal sie wirklich manchmal den Anschein macht, dass sie nicht satt wird.
Unser Alltag sieht momentan aus aus, dass ich sie nachts (im Liegen) meist um 24 Uhr, gegen 4 Uhr, kurz gegen 6 Uhr und dann nochmal um 9 stille. Dann mache ich mir Frühstück und da ich bald Prüfungen habe, setze ich mich dann bis ca 16 Uhr an den Schreibtisch. Da sie sich üüberhaupt nicht weglegen lässt, bin ich dazu übergegangen, mir ein dickes Kopfkissen auf den Schoß zu legen, auf das ich sie dann legen kann. Sie ist mit ihrer Kopfhöhe dann so, dass sie direkt lostrinken kann. Wie oft/viel sie dann in dem Zeitraum trinkt, kann ich gar nicht wirklich sagen, da sie die Brust (bis auf kurze Schlafpausen, die insgesamt ca 2-2,5h ergeben) die ganze Zeit im Mund hat und nuckelt. Sie trinkt in dem Zeitraum (11-16 Uhr) ca. 3 Mal, allerdings eher kurz und nuckelt den Rest der Zeit. Das machen wir so seit Mitte Juli.
Dann kommt mein Mann von der Arbeit und wir gehen mit den Hunden Gassi. Meist sitze ich dann mit ihr wieder ab 18/19 Uhr auf dem Sofa und sie clustert bis 22/23 Uhr. Das Problem ist, dass sie wirklich viel mehr nuckelt als trinkt. Also ich kann nicht sagen sie trinkt dann und dann und dann, da sie wirklich die meiste Zeit des Tages die Brust im Mund hat. Es scheint eher dass sie an der Brust mümmelt, Schluckgeräusche höre ich recht selten. Wenn sie nicht an der Brust ist, ist sie meist auch sehr sehr quengelig, im Tuch findets sie für die Zeit des Gassis oder eine Stunde Haushalt ganz gut. Momentan schnauft sie zwischendurch häufiger laut an der Brust, quietscht, dockt häufig ab und wirkt sauer (vor allem abends). Nun weiß ich nicht, ob das normales Verhalten ist oder ob das ein Zeichen dafür ist, dass sie ihren Hunger an der Brust nicht stillen kann.
Gestern war eine Bekannte da, mit der ich nach der Entbindung auf einem Zimmer lag. Ihre Kleine hat jede Seite 5-10 Minuten getrunken, hörbar geschluckt und war dann zufrieden. Nora schluckt beim Anlegen 5,6 Mal und nuckelt sonst ausschließlich außer wenn ich zwischendurch den Milchspendereflex merke.
Ich versuche momentan immer mal wieder etwas abzupumpen. Da sie ja eh fast den ganzen Tag an de Brust hängt, schaffe ich das wenn dann nur früh morgens wenn sie noch schläft. Komme dann auf ca 50ml. Das gebe ich ihr Abends wenn sie eh so quengelig ist mit der Flasche. Meist ist das ca 3x pro Woche.
Hütchen und Schnuller benutzen wir nicht. (obwohl mir von mehreren schon angeraten wurde, ihr einen Schnuller zu geben, damit ich sie tagsüber mal von der Brust losbekomme)
Wir wickeln mit Stoff und müssen tagsüber etwa alle 3 Stunden wickeln. Haben dann meist am Tag 3 nasse und 3 gemischte Windeln, wobei sie seit ein paar Tagen Ziegelmehl (lt. Hebamme) in der Windel hat.
Sie kam 15 Tage zu früh nach einem Blasensprung auf die Welt, wobei ich b-Streptokokken hatte. Sie war anfangs recht gelb und bekam für einen Tag Phototherapie. Zudem musste sie häufig zum trinken geweckt werden, hat sich sehr schlecht anlegen lassen und ich habe dann häufig abgepumpt und ihr die Milch häufig mit der Flasche gegeben. Richtig anlegen konnte ich sie erst zuhause (nach ca 5-7 Tagen), probiert haben wir es aber auch im Krankenhaus regelmäßig. Wir waren bei einer Osteopathin, aber da war alles in Ordnung.
Ich habe eine Schilddrüsenunterfunktion und in der Schwangerschaft L-Thyroxin 150 genommen, das wurde nach der Entbindung direkt auf 75 reduziert. Vor 2 Wochen hatte ich einen TSH von 2,4. War allerdings gestern nochmal zur Blutabnahme beim Hausarzt um den t3 und t4-Wert bestimmen zu lassen.
Gestern habe ich mir Bockshornklee Tabletten in der Apotheke besorgt und meine mir einzubilden tatsächlich häufiger Schluckgeräusche zu hören.
Was mich eben so stutzig macht, sind die seltenen Schluckgeräusche. Und auch, dass sie ruhiger ist, wenn sie etwas mit der Flasche bekommen hat. Vor ein paar Wochen waren wir bei einer Trageberatung und ich habe im Vorfeld 150ml abgepumpt. Die hat sie dann innerhalb von ca 2 Stunden getrunken und war ruhig und zufrieden und hat keinen Muckser mehr gemacht (obwohl es Abend war und sie gerade dann alles gibt, auch wenn sie pausenlos an der Brust hängt).
Ich hoffe, dass war nun alles nicht zu sehr durcheinander und ich habe mich nicht zu oft wiederholt
Vielen Dank schonmal