3-Tage alter Säugling und Zufütterung
Verfasst: 02.04.2016, 01:16
Hallo ihr Lieben,
ich bin nach dem Telefonat mit meiner besten Freundin (um 00:00 nachts) gerade etwas aufgewühlt. Meine Vorgeschichte schürt alte Ängste, ob des Umgangs mit ihr auf Station und daher möchte ich mich gern bei euch rückversichern.
Sie hat am Mittwochabend nach schwerer und langer Geburt (24 Stunden Wehen, 1,5 Stunden Presswehen, Zangengeburt konnte gerade noch abgewendet werden) ihren Sohn spontan zur Welt gebracht (4.500 Gramm) und ist noch bis Sonntag im Krankenhaus.
Laut ihrer Aussage klappt das Stillen gut, ich bin mir da nicht so hundertprozentig sicher (sie klagt über wunde Brustwarzen; er würde sich so festbeißen - ich glaube, er hat zu wenig Brust im Mund). Gestern gab es 4 volle Pipi- und reichlich Mekonium-Windeln diese Nacht, heute 4 mal gut nasse Windeln. Nachden der Kleine heute Abend wohl ordentlich nach dem Stillen gebrüllt hat, hat die Krankenschwester wohl zunächst geprobt, ob er Hunger hat, indem sie ihm den kleinen Finger in den Mund steckte, um zu testen, ob er nuckelt (?). Tat er nicht, deshalb gab es Sab Simplex und er wurde gepuckt, da war vorerst Ruhe.
Kurz darauf weinte er wieder und dann wurden ihm per Flasche (lt. Schwester sei in Bezug auf den Sauger bei einmaliger Anwendung keine Saugverwirrung zu befürchten *hüst*) 20ml Pre gegeben und er schlief daraufhin fest ein.
Problem laut Freundin sei, dass sie ihn in dem veranschlagten 3-Stunden-Rhythmus einfach nicht wach kriege (trotz aller in der Hilfe hier verlinkten Tipps). Nach dem Stillen schaut er wohl auch erstmal friedlich in der Gegend herum, bevor er dann einschlummert, daher passe das mit den drei Stunden auch nie so recht.
Er ist noch innerhalb der 10% Gewichtsverlust (die Schwestern machen wohl aber indirekt Druck, dass er da ja nicht drunter fallen dürfe)
Sie fühlt sich daher gerade sehr unter Druck im KH mit den 3-Stunden-Abständen und dem "Generve" der Schwestern, dass sie ihn unbedingt wecken müsse. Ist natürlich wiederum Gift fürs Stillen.
Da dann meine Fragen:
Ich (und das ist nur meine Laienmeinung) halte das Zufüttern nach den vorliegenden Informationen für verfrüht. Könnt ihr das soweit bestätigen oder ist das noch zu dünnes Eis?
Kann es wirklich sein, dass er Hunger hat? Hungerzeichen macht er wohl nicht. Ich meine mich zu entsinnen, dass flaschengefütterte Säuglinge auch "über" den Durst trinken. Kurz nach der Gabe der 20ml Pre (ist das nicht bereits eine recht große Menge?) war er trotzdem wieder brüllend wach.
Wenn er nicht zu wenig Nahrung bekommt: Warum lässt er sich so unheimlich schlecht wecken?
Die Freundin hat auch oft gesagt, er habe Bauchweh (Indikator sei das Anziehen der Beinchen und dass er die Brust ablehne). Ich würde spontan behaupten, dass er vielleicht ein bisschen fertig und gestresst/reizüberflutet ist (im Hinblick auf die "3-Monats-Koliken"). Oder kann so früh der Darm Schuld sein, wegen der Umstellung auf MuMi (bzw. jetzt sogar Pre)?
Entschuldigt die konfuse und lückenhafte Anfrage, aber ich würde ihr so gern Mut zusprechen und sie ein bisschen bestärken, aber eben auch keinen Quatsch erzählen.
Es wird bereits wechselgestillt und auch ich habe ihr geraten, nach Möglichkeit öfter anzulegen (zusätzlich zum Wecken immer mal die Brust anzubieten, wenn er wach ist).
Für Meinungen bin ich in jedem Fall schon mal dankbar!
ich bin nach dem Telefonat mit meiner besten Freundin (um 00:00 nachts) gerade etwas aufgewühlt. Meine Vorgeschichte schürt alte Ängste, ob des Umgangs mit ihr auf Station und daher möchte ich mich gern bei euch rückversichern.
Sie hat am Mittwochabend nach schwerer und langer Geburt (24 Stunden Wehen, 1,5 Stunden Presswehen, Zangengeburt konnte gerade noch abgewendet werden) ihren Sohn spontan zur Welt gebracht (4.500 Gramm) und ist noch bis Sonntag im Krankenhaus.
Laut ihrer Aussage klappt das Stillen gut, ich bin mir da nicht so hundertprozentig sicher (sie klagt über wunde Brustwarzen; er würde sich so festbeißen - ich glaube, er hat zu wenig Brust im Mund). Gestern gab es 4 volle Pipi- und reichlich Mekonium-Windeln diese Nacht, heute 4 mal gut nasse Windeln. Nachden der Kleine heute Abend wohl ordentlich nach dem Stillen gebrüllt hat, hat die Krankenschwester wohl zunächst geprobt, ob er Hunger hat, indem sie ihm den kleinen Finger in den Mund steckte, um zu testen, ob er nuckelt (?). Tat er nicht, deshalb gab es Sab Simplex und er wurde gepuckt, da war vorerst Ruhe.
Kurz darauf weinte er wieder und dann wurden ihm per Flasche (lt. Schwester sei in Bezug auf den Sauger bei einmaliger Anwendung keine Saugverwirrung zu befürchten *hüst*) 20ml Pre gegeben und er schlief daraufhin fest ein.
Problem laut Freundin sei, dass sie ihn in dem veranschlagten 3-Stunden-Rhythmus einfach nicht wach kriege (trotz aller in der Hilfe hier verlinkten Tipps). Nach dem Stillen schaut er wohl auch erstmal friedlich in der Gegend herum, bevor er dann einschlummert, daher passe das mit den drei Stunden auch nie so recht.
Er ist noch innerhalb der 10% Gewichtsverlust (die Schwestern machen wohl aber indirekt Druck, dass er da ja nicht drunter fallen dürfe)
Sie fühlt sich daher gerade sehr unter Druck im KH mit den 3-Stunden-Abständen und dem "Generve" der Schwestern, dass sie ihn unbedingt wecken müsse. Ist natürlich wiederum Gift fürs Stillen.
Da dann meine Fragen:
Ich (und das ist nur meine Laienmeinung) halte das Zufüttern nach den vorliegenden Informationen für verfrüht. Könnt ihr das soweit bestätigen oder ist das noch zu dünnes Eis?
Kann es wirklich sein, dass er Hunger hat? Hungerzeichen macht er wohl nicht. Ich meine mich zu entsinnen, dass flaschengefütterte Säuglinge auch "über" den Durst trinken. Kurz nach der Gabe der 20ml Pre (ist das nicht bereits eine recht große Menge?) war er trotzdem wieder brüllend wach.
Wenn er nicht zu wenig Nahrung bekommt: Warum lässt er sich so unheimlich schlecht wecken?
Die Freundin hat auch oft gesagt, er habe Bauchweh (Indikator sei das Anziehen der Beinchen und dass er die Brust ablehne). Ich würde spontan behaupten, dass er vielleicht ein bisschen fertig und gestresst/reizüberflutet ist (im Hinblick auf die "3-Monats-Koliken"). Oder kann so früh der Darm Schuld sein, wegen der Umstellung auf MuMi (bzw. jetzt sogar Pre)?
Entschuldigt die konfuse und lückenhafte Anfrage, aber ich würde ihr so gern Mut zusprechen und sie ein bisschen bestärken, aber eben auch keinen Quatsch erzählen.
Es wird bereits wechselgestillt und auch ich habe ihr geraten, nach Möglichkeit öfter anzulegen (zusätzlich zum Wecken immer mal die Brust anzubieten, wenn er wach ist).
Für Meinungen bin ich in jedem Fall schon mal dankbar!