ich habe vor ein paar Monaten schonmal tolle Hilfe bekommen http://www.stillen-und-tragen.de/forum/ ... 2&t=195222 und hoffe nun noch einmal darauf.
Mein Baby wird nächste Woche 10 Monate alt. Bei Beikosteinführung (6 Monate) aß er zunächst ganz gut und ab dann sehr wechselhaft. Gemüse geht definitiv vor Getreide oder Obst, mittags isst er meistens gut, alles andere ist hop oder top. Er ist nun in letzter Zeit sehr oft krank gewesen, jedes Mal wieder war Essen dann ein Drama, ging gar nicht. Ich stille dann wieder voll, vorzugsweise nachts und es dauert ewig, bis er wieder eeeetwas besser isst.
Nun zum eigentlichen Problem. Ich liebe das Stillen und habe damals sehr darum gekämpft (siehe alter Thread). Wir haben künstliche Sauger komplett gestrichen und wirklich gekämpft. Inzwischen werden jegliche Flaschen und Schnuller verweigert. In meiner Vorstellung dachte ich, ich stille so zwischen 12-20 Monaten irgendwann ab, bzw. am Ende nur noch abends und morgens o.ä. (so kenne ich es von mir Zuhause und meinen Geschwistern). Das heißt: eigentlich will ich gar nicht abstillen. Ich erhoffe mir aber Tipps, wie ich das Stillen doch reduzieren kann (und ich würde inzwischen sogar das komplette Abstillen in Kauf nehmen, wäre das die Nebenwirkung
Ich neige eh schon zu Untergewicht und momentan merke ich, wie mir das (voll)stillen immer mehr an die Substanz geht. Gestern hatten wir alle 3 Magen-Darm und jedes Mal stillen war echt eine Qual (dabei hat er natürlich nicht so oft gestillt, weil er eh wenig Hunger hatte). Ich nehme immer mehr ab und fühle mich einfach SO ausgelaugt. Und durch den KiTa-Start werde ich vermutlich öfter mal krank sein und ich weiß nicht, wie ich das schaffen soll? Gestern war wirklich jedes Anlegen eine solche Überwindung.
Sicherlich spielt unterbewusst auch noch hinein, dass wir uns ein zweites Kind wünschen und ich mit der Stillfrequenz momentan keinen Zyklus habe. Das ist aber zweitrangig.
So - aber wie??? Er nimmt keine Flasche und generell keine künstliche Milch (weder pur, noch im Brei), er trinkt zwar gut aus dem Becher, aber ich glaube nicht, dass er (Mutter)milch nimmt, zumal ich ja durch das Abpumpen keine Reserven gewinne. Essen ist eine Katastrophe. Ich weiß, dass das normal ist und dass das kommt und wie gesagt, mein vorrangiges Ziel ist nicht abstillen, aber ich KANN ihn nicht mehr vollstillen, ich merke einfach, dass ich das körperlich nicht mehr leisten kann (und will, manchmal werde ich regelrecht wütend, wenn er sich wieder komplett weigert zu essen, weil ich weiß, dass ich keine Alternative habe und ihn dann noch mehr stillen muss) und in Nächten, wo er ständig trinken will, auch wirklich teilweise sage, ich will nicht mehr, weil ich echt nicht mehr kann.
Bin für jede Idee o.ä. dankbar. Ich weiß, es geht vorbei, aber ich kann einfach gerade nicht mehr und habe auch echt Angst, dass mein Körper das nicht mehr schafft.