Meine Große startet jetzt mit 3 in den Kindergarten und freut sich auch sehr. Gleichzeitig fällt ihr das Loslassen und Verabschieden von mir gerade sehr schwer.
Heute war der erste Tag (ein Schnuppertag letzte Woche). Die Erzieherin meinte morgens, dass ich evtl. Morgen schon zeitweise gehe. Beim Gehen am Mittag allerdings sagte sie, dass die Räuberprinzessin noch oft nach mir guckt und fragt, also wohl besser nicht. War ich erleichtert, weil das auch mein Eindruck ist.
Ich möchte ihr die Zeit geben, die sie braucht. Aber wie ist es nach der Eingewöhnung. Ich habe sie so gut wie nie weinen lassen. Oft heißt es ja, das Kind weint beim Abschied und beruhigt sich dann aber schnell und spielt zufrieden. Je mehr ich darüber nachdenke, umso blöder finde ich allerdings den Gedanken ein weinendes Kind zurückzulassen. Hört sie dann wirklich auf, weil es eigentlich nicht schlimm ist? Oder hört sie auf, weil weinen ja nichts bringt (Mama ist ja eh weg)?
Wie macht ihr das? Weinen lassen passt irgendwie nicht in meine bedürfnisorientierte (Nicht)Erziehungswelt.

mit 16-jähriger Pferdeflüsterin
und dem Dinoexperten :