Hallo ihr Lieben,
Meine Tochter ist nun ein Jahr alt geworden

. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ( die ausführliche Geschichte findet ihr in meinen alten Threads) stille ich noch immer.

Mit etwa 7 Monaten habe ich angefangen ihr vom Mittagstisch abzugeben, nachdem sie sich mal so heftig verschluckt hat (Atemnot, war blass, die Lippen blau

) bin ich dann doch auf Brei umgestiegen. Anfangs ging der ganz gut, dann hatten wir um den 10-11 Lebensmonat eine "Nur-noch-Brustphase" ( und eine Gewichtsstagnation

) jetzt essen wir wieder besser. Sie bekommt ein Mix aus Familientisch und Brei bzw. den aus Quetschbeutel. Mengenmässig sind wir da bei bestenfalls 350 g Brei am Tag. Dazu kommen kleine Snacks wie Reisflips, Obst oder Fruechteriegel. Da das sicherlich noch nicht für den Tag ausreicht, darf sie nach dem Mittag- und Abendessen noch an die Brust. Oft auch noch zwischendurch. Von Abends bis morgens ist die Milchbar dauerhaft geöffnet

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Leider ist das auch jenes, was mich zurzeit so schlaucht.

. Sie schläft bestenfalls (dazu komm ich gleich)um 8, kommt um halb 11, dann um halb 1, wieder um eins oftmals um 3, vielleicht noch 4 und schliesslich um 7. Sie schläft im Babybett neben uns ein, wird dann aber um halb eins zu uns geholt. Wenn sie dann schreit, muss ich, um beide Brüste anzubieten über sie steigen. Danach kann ich aber nicht weiterschlafen! Ich bin ein Bauchschläfer und brauche für meine Arme Freiraum. Mausi dreht sich aber gerne AUF mich oder legt sich so quer ins Doppelbett, dass ich kein Platz im Kopfbereich habe

. Also bin ich nach dem Stillen erst einmal damit beschäftigt eine richtige Schlafposition zu finden (Mein Mann findet es meeega lustig, dass dabei meine Beine auch mal halb aus dem Bett hängen können

). Durch die nächtliche Aktivität brauche ich dann ein bisschen bis ich wieder einschlafe. Am nächsten Morgen bin ich verkorkst und schlecht gelaunt. Dabei fordert meine Tochter schon die volle Aufmerksamkeit.
Zudem kommt auch noch, dass die Kleine kein Bock mehr auf Mittagsschlaf hat oder abends erst spät einschläft. Die Tage war sie von 7 bis 21 Uhr abends durchgehend wach. Ich lag dann heulend auf der Couch und schaute mit ihr fern

.Und wenn sie dann doch in den Mittagsschlaf findet, ist sie nach einer halben Stunde wieder wach. In der Zeit habe ich vielleicht das Mittagsessen weggeräumt, war auf Toilette und hab die Wäsche runter gebracht?!?!Zur Zeit leide ich echt unter
Schlafstörungen und bin immer auch tagsüber IMMER müde. Aber trotz der Erschöpfung finde ich nicht in den Schlaf! Mein Mann hat mir letztens die Maus für drei Stunden abgenommen und ich lag WACH im Bett. Das schlägt aufs Gemüt
Läuft da was falsch, oder ist das der Alltag einer Stillmama? Im Bekanntenkreis kennt man so Probleme nicht, da viele entweder abgestillt haben oder die Kinder von sich aus länger durchschlafen. Und falls nicht können wenigstens die Mamas besser schlafen.
Hätte ich die Probleme nicht, wenn sie abgestillt wäre? Ich will eigentlich noch weiter stillen aber auf Dauer schade ich mir und später (aufgrund meiner Gereiztheit und Unzufriedenheit) meiner Tochter. Mir würde es mal wieder sooo gut tun vier Stunden am Stück zu DURCHzuschlafen.
Jetzt seid ihr dran...
LG