Später Beikoststart - einige Fragen ....

Was kommt nach dem Vollstillen?

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biene
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Später Beikoststart - einige Fragen ....

Beitrag von biene »

Hallo ihr lieben,

Kind 3 hat sich entschieden die Dinge anders zu machen als die grossen Schwestern und stellt mich vor neue Herausforderungen :?

Trotz grossem Interesse an unserem Essen hat unser Zwerg lange Zeit nicht wirklich mit der beikost beginnen wollen, was ich eigentlich sehr praktisch fand :)
Mit 9 Monaten war es dann aber doch so weit, anfangs nur fein püriert, recht schnell aber auch stückig, dazu zum knabbern reiswaffeln und hirsekringel und auch mal gemüsesticks und ein kleines Stückchen Brot - alles aber nur in recht kleinen Mengen, also wirklich beikost und nicht ergänzen von Mahlzeiten. Inzwischen ist Püriertes und gefüttert werden total out und der Zwerg mag am liebsten Stücke, entweder selber essen oder von mir die Stückchen in den Mund geschoben. Obst geht immer und in grossen Mengen, Brot wahrscheinlich auch, alles andere ist eher schwieriger, die Nahrungsaufnahme also nicht wirklich ausgewogen.

Das ganze entspricht jetzt wohl eher BLW als der "klassischen" beikosteinführung, so wie wir es mit den grossen Schwestern gemacht haben, daher ergeben sich für mich jetzt noch einige Fragen:

> das Getreide für Babys ist ja besonders behandelt, damit es besser verdaut werden kann; nun ist Brei ja bereits out bevor sich der Zwerg überhaupt an das verdauen von Getreide gewöhnen könnte - oder ist das wegen des fortgeschrittenen Alters gar nicht mehr nötig? Denn ausser reiswaffeln fehlen die Kohlenhydrate aus Getreide grösstenteils im Speiseplan und Brot würde der Zwerg sicher gerne essen
> wie gestaltet sich das mitessen am familientisch wenn das Essen eher nicht Babygerecht ist? Wir essen recht stark gewürzt, oft auch scharf, dazu viel Salat und Rohkost - gestern zB gab es Spinat- und auberginencurry mit Vollkornreis, da hat der Zwerg ein bisschen Reis und ein ganz bisschen spinatcurry gegessen, geschmeckt hat es ihm, allerdings bin ich mir nicht so sicher ob die vielen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Gewürze so geeignet sind? Oder ist das wegen der geringen Mengen irrelevant?
> seitdem die beikostmengen , vor allem Obst, wesentlich grösser werden, haben wir jeden Tag 4 oder 5 stinkewindeln, vorher mit den geringeren Mengen eher alle 2 Tage ..... Konsistenz ist normal weich, selten eher hart. Sind die vielen Windeln ein gutes Zeichen, schlechtes Zeichen?

Achso, gestillt wird regelmässig oft, auch nachts, dem Zwerg geht es gut, er ist recht schlank, das aber wohl eher weil er sehr aktiv ist.
Vielen Dank fürs lesen, wir freuen uns über die wertvollen Ratschläge der Expertinnen.

Biene
Viele liebe Grüsse und einen schönen Tag!
Biene, Cleo (10/2006), Isa (06/2009)
und Felix (08/2014)
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Re: Später Beikoststart - einige Fragen ....

Beitrag von Mondenkind »

biene hat geschrieben: das Getreide für Babys ist ja besonders behandelt, damit es besser verdaut werden kann; nun ist Brei ja bereits out bevor sich der Zwerg überhaupt an das verdauen von Getreide gewöhnen könnte - oder ist das wegen des fortgeschrittenen Alters gar nicht mehr nötig? Denn ausser reiswaffeln fehlen die Kohlenhydrate aus Getreide grösstenteils im Speiseplan und Brot würde der Zwerg sicher gerne essen
Biete ruhig Brot an. Gekauftes Brot ist oft recht salzreich, was bei großen Mengen ein Problem sein kann, aber meist wird am Anfang eh nur wenig gegessen. Oder Du backst selbst, das ist ganz einfach, im Forum findest Du viele Anregungen hierzu. Auch Nudeln, Reis, Kartoffeln... sind gut verdauliche Kohlenhydratquellen.
biene hat geschrieben:alles aber nur in recht kleinen Mengen, also wirklich beikost und nicht ergänzen von Mahlzeiten.
Das ist ganz normales Still-und Ernährungsverhalten von Säuglingen.
biene hat geschrieben:> wie gestaltet sich das mitessen am familientisch wenn das Essen eher nicht Babygerecht ist? Wir essen recht stark gewürzt, oft auch scharf, dazu viel Salat und Rohkost - gestern zB gab es Spinat- und auberginencurry mit Vollkornreis, da hat der Zwerg ein bisschen Reis und ein ganz bisschen spinatcurry gegessen, geschmeckt hat es ihm, allerdings bin ich mir nicht so sicher ob die vielen Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Gewürze so geeignet sind? Oder ist das wegen der geringen Mengen irrelevant?
Gewürzt und scharf ist letztlich kein Problem, wenn das Kind es mag. Wichtig ist sparsames Salzen. VK-Reis ist doch zB super. Meist wird bei Currys das Gemüse anfangs ja auch angebraten- da könntest du vor dem Würzen etc auch was beiseite legen. Gewürfeltes Gemüse eignet sich super als Fingerfood. Was die Schärfe angeht: das ist reine Gewöhnungssache. Ich liebe chilischarfe Currys, meine Kinder essen Currys, die anderen Erwachsenen zu scharf sind, völlig kommentarlos, nur so als Beispiel.
biene hat geschrieben:> seitdem die beikostmengen , vor allem Obst, wesentlich grösser werden, haben wir jeden Tag 4 oder 5 stinkewindeln, vorher mit den geringeren Mengen eher alle 2 Tage ..... Konsistenz ist normal weich, selten eher hart. Sind die vielen Windeln ein gutes Zeichen, schlechtes Zeichen?
Das ist völlig in Ordung und doch toll, dass sein Verdauungssystem das so super wuppt. ER scheint in der Tat reif zu sein für Essen vom Familientisch. Und Obst-/Gemüserohkost ist doch eine super Vitamin- und Nährstoffquelle.
biene hat geschrieben:Achso, gestillt wird regelmässig oft, auch nachts, dem Zwerg geht es gut, er ist recht schlank, das aber wohl eher weil er sehr aktiv ist.
Prima. Stillen nach Bedarf plus Angebot abwechslungsreicher Beikost ist altersgemäße Ernährung.

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Re: Später Beikoststart - einige Fragen ....

Beitrag von biene »

Liebe mondenkind,

Vielen Dank für deine Antwort - da bin ich beruhigt, dass es einfach so weiter gehen kann. Gerade bzgl des Getreides war ich mir sehr unsicher und habe Brot eher zögerlich angeboten, obwohl es dem Zwerg schmeckt.
ich gehe dann mal weiter nach Anregungen stöbern, was dem Zwerg noch so alles gefallen könnte.

Schönen tag!
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