Stillen zum zweiten mal gescheitert
Verfasst: 26.06.2015, 16:57
Hallo zusammen,
Ende Mai ist mein 2. Kind zur Welt gekommen.
Wie schon beim ersten, hat es auch diesmal mit dem Stillen nicht geklappt. Ich habe jedes mal zu wenig Milch. Ich habe, bedingt durch einen zwischenzeitlichen Umzug, in zwei verschiedenen Krankenhäusern entbunden, hatte zwei verschiedene Nachsorgehebammen. Immer dieselbe Meinung: Bringt nichts, aber wenn ich möchte, kann ich versuchen, abzupumpen. Das habe ich auch beide male versucht. Leider mit sehr schlechten Ergebnissen. Bei jedem Pumpvorgang war kaum mehr Milch als ein Esslöffel voll zu gewinnen. Habe dann nach ein paar Tagen aufgegeben, weil sich die Mühe für diese schlechten Ergebnisse in meinen Augen nicht lohnt. Eine halbe Stunde pumpen für die paar Tröpfchen? Das war es mir nicht „wert“, lieber investier(t)e ich diese Zeit in mein Kind/meine Kinder. Mit dem Anlegen klappte es dann auch immer schlechter. Mein zweiter Sohn hatte auch eine Trinkschwäche, war von Geburt an sehr klein und leicht, verlor dann nochmal 10% von seinem Geburtsgewicht und entwickelte eine Gelbsucht, so dass im KH dann kein Risiko mehr eingegangen werden konnte und der Kleine noch dort vor Ort auf Fläschchenmilch eingestellt wurde. Wie gesagt, ich pumpte dann noch ein paar Tage ab, aber dann hörte ich auf.
Mein erster Sohn kam groß und kräftig zur Welt, saugte auch fleißig an der Brust. Es kam aber kaum Milch und nachdem auch er am 3. Tag nach Geburt 10% seines Körpergewichts verloren hatte, musste auch hier zugefüttert werden. Ich legte ihn zwar weiterhin an, aber hatte dann irgendwann total wunde Brustwarzen, so dass der Kleine mehr Blut als Milch saugte. Daraufhin sollte ich ein paar Tage mit dem Stillen pausieren und abpumpen. Naja, wie oben geschildert: Es kam kaum Milch, der Zwerg gewöhnte sich sehr schnell ans Fläschchen und damit war das Stillen passé.
Blöd ist halt, dass sowohl mein Mann als auch ich Erkrankungen haben, die das Stillen schon nötig und wichtig gemacht hätten (Atopisches Ekzem, Allergien, Diabetes II). Deshalb wollte ich unseren Kindern eigentlich schon den Schutz durch das Stillen mitgeben, aber nuja…..
So, jetzt komme ich zu meiner eigentlichen Frage: Ich wollte natürlich wissen, warum es mit dem Stillen so gar nicht klappen wollte. Die erste Hebamme damals meinte, es könnte eine Hormonstörung dafür verantwortlich sein. Ich bin dem damals nicht mehr weiter nachgegangen. Die jetzige Hebamme meinte, dass meine Brust evtl. zu wenig Brustdrüsengewebe hat.
Wir planen im Laufe der nächsten Jahre noch 1-2 weitere(s) Kind(er) und u.a. deshalb wäre es mir wichtig zu wissen, ob ich zu wenig milchbildendes Gewebe in der Brust habe. Kann man das irgendwie herausfinden?
Kann man, außerhalb der Stillzeit, herausfinden, ob Hormonstörungen vorliegen, die die Milchbildung hemmen (so wie die erste Hebamme meinte)?
Der Gedanke, dass meine beiden Kinder drei Tage lang völlig umsonst hungern mussten und schlussendlich ohnehin Flaschenkinder wurden, belastet mich sehr. Ich würde das evtl. weiteren Kindern gerne ersparen und dann halt gleich das Fläschchen geben, wenn das Stillen nicht möglich ist. Deshalb möchte ich jetzt gerne Ursachenforschung betreiben.
Viele Grüße,
Bluebell
Ende Mai ist mein 2. Kind zur Welt gekommen.
Wie schon beim ersten, hat es auch diesmal mit dem Stillen nicht geklappt. Ich habe jedes mal zu wenig Milch. Ich habe, bedingt durch einen zwischenzeitlichen Umzug, in zwei verschiedenen Krankenhäusern entbunden, hatte zwei verschiedene Nachsorgehebammen. Immer dieselbe Meinung: Bringt nichts, aber wenn ich möchte, kann ich versuchen, abzupumpen. Das habe ich auch beide male versucht. Leider mit sehr schlechten Ergebnissen. Bei jedem Pumpvorgang war kaum mehr Milch als ein Esslöffel voll zu gewinnen. Habe dann nach ein paar Tagen aufgegeben, weil sich die Mühe für diese schlechten Ergebnisse in meinen Augen nicht lohnt. Eine halbe Stunde pumpen für die paar Tröpfchen? Das war es mir nicht „wert“, lieber investier(t)e ich diese Zeit in mein Kind/meine Kinder. Mit dem Anlegen klappte es dann auch immer schlechter. Mein zweiter Sohn hatte auch eine Trinkschwäche, war von Geburt an sehr klein und leicht, verlor dann nochmal 10% von seinem Geburtsgewicht und entwickelte eine Gelbsucht, so dass im KH dann kein Risiko mehr eingegangen werden konnte und der Kleine noch dort vor Ort auf Fläschchenmilch eingestellt wurde. Wie gesagt, ich pumpte dann noch ein paar Tage ab, aber dann hörte ich auf.
Mein erster Sohn kam groß und kräftig zur Welt, saugte auch fleißig an der Brust. Es kam aber kaum Milch und nachdem auch er am 3. Tag nach Geburt 10% seines Körpergewichts verloren hatte, musste auch hier zugefüttert werden. Ich legte ihn zwar weiterhin an, aber hatte dann irgendwann total wunde Brustwarzen, so dass der Kleine mehr Blut als Milch saugte. Daraufhin sollte ich ein paar Tage mit dem Stillen pausieren und abpumpen. Naja, wie oben geschildert: Es kam kaum Milch, der Zwerg gewöhnte sich sehr schnell ans Fläschchen und damit war das Stillen passé.
Blöd ist halt, dass sowohl mein Mann als auch ich Erkrankungen haben, die das Stillen schon nötig und wichtig gemacht hätten (Atopisches Ekzem, Allergien, Diabetes II). Deshalb wollte ich unseren Kindern eigentlich schon den Schutz durch das Stillen mitgeben, aber nuja…..
So, jetzt komme ich zu meiner eigentlichen Frage: Ich wollte natürlich wissen, warum es mit dem Stillen so gar nicht klappen wollte. Die erste Hebamme damals meinte, es könnte eine Hormonstörung dafür verantwortlich sein. Ich bin dem damals nicht mehr weiter nachgegangen. Die jetzige Hebamme meinte, dass meine Brust evtl. zu wenig Brustdrüsengewebe hat.
Wir planen im Laufe der nächsten Jahre noch 1-2 weitere(s) Kind(er) und u.a. deshalb wäre es mir wichtig zu wissen, ob ich zu wenig milchbildendes Gewebe in der Brust habe. Kann man das irgendwie herausfinden?
Kann man, außerhalb der Stillzeit, herausfinden, ob Hormonstörungen vorliegen, die die Milchbildung hemmen (so wie die erste Hebamme meinte)?
Der Gedanke, dass meine beiden Kinder drei Tage lang völlig umsonst hungern mussten und schlussendlich ohnehin Flaschenkinder wurden, belastet mich sehr. Ich würde das evtl. weiteren Kindern gerne ersparen und dann halt gleich das Fläschchen geben, wenn das Stillen nicht möglich ist. Deshalb möchte ich jetzt gerne Ursachenforschung betreiben.
Viele Grüße,
Bluebell