ich lese nun schon einige Zeit hier still mit, aber nun brauche ich bitte eure Hilfe.
Ich war heute bei der U4 und der Arzt hat ein eventuelles Zufüttern in den Raum gestellt. Ehrlich gesagt, hat mich das leider nicht überrascht
07.12. 3830g Geburt KH
11.12 3680g U2 beim Kinderarzt
15.01 4550g U3 beim Kinderarzt
12.03 5570g U4 beim Kinderarzt
Hier sind die genauen Informationen:
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, es wurde noch nie zugefüttert
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Ich stille nach Bedarf und gehe sehr nach meinem Bauchgefühl, ehrlich gesagt schaue ich nie nach der Uhr. Morgens wird gleich vor dem Aufstehen gestillt, außer er möchte nicht, dann gibt es in etwa alle 1,5h etwas manchmal eher oder auch erst nach 2h, was eher selten vorkommt. Abends dann Clusterfeeding, leider lässt er sich gar nicht ablegen, wenn er schläft und wird immer wieder in den Schlaf gestillt. Wir hatten aber auch schon Abende an denen er 20 Uhr geschlafen hat. Dann habe ich ihn vor meinem Schlafengehen noch einmal gestillt, weil er eh wach war, wegen dem Wickeln. Nachts mache ich das Stillen sehr automatisch, meistens kann ich nicht wirklich sagen, wann er etwas wollte, nur wie anstrengend die Nacht war
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Bis vor 1,5 Wochen hat er mehrmals am Tag Stuhlgang gehabt. Danach alle 4Tage. Leider hat er seitdem sehr stinkende Pupse. Ich kenne eine Mama, mit einem Baby, was super zunimmt und noch seltener Stuhlgang hat und auch solche Stinker hat
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Ich habe meine Tochter auch schon nach Bedarf gestillt und es gerne gemacht. Das erste Stillen lief bei ihm problemlos er nuckelte wie ein Weltmeister, vor allem die erste Nacht wollte er nur die Brust, ich bekam nur 1,5h Schlaf. Dann kam aber auch der Milcheinschuss eigentlich fast unbemerkt sehr schnell und meine Brustwarzen waren fast gar nicht gereizt. Er wollte am Anfang rund um die Uhr stillen. Gerade abends hat er die Brust zur Beruhigung gebraucht. Heute ist es besser geworden. Da ich die U2 schon bei meinem Kinderarzt gemacht habe (ich bin einen Tag nach der Geburt nach Hause gegangen), hat er schon etwas länger einen Blick auf das Gewicht und sah es schon nötig nach 5 Tagen, als er noch abgenommen hatte, einen extra Blick durch die Hebamme auf sein Gewicht zu werfen. Meine Hebamme, hat es entspannt gesehen und meinte wir geben ihm noch Zeit zum Zunehmen. Bei mir wurde dort aber leider schon etwas die Angst geschürt, es reicht vielleicht nicht...
Nach Anfangsschwierigkeiten, die Waage meiner Hebamme war kaputt, war der zweite Wert aber okay und auch das Gewicht bei der U3 war total zufriedenstellend, auch für den Kinderarzt. Das Thema war vom Tisch...bis heute...Leider habe ich die Werte der Hebamme nicht aufgeschrieben.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Beim Kinderarzt. Ich werde aber noch zu einer Osteopathin gehen, denn immer wenn mein Kleiner bis jetzt einen Wachstumsschub hat, verweigert er die rechte Brust oder trinkt schlecht auf der Seite. Im Liegen oder nachts war es aber okay. Eine Woche hat er auch immer schrecklich geschrien beim Anlegen...Ich habe nichts verändert nur immer die rechte Brust zuerst angeboten, damit sie sich nicht abstillt und der Spuck war wieder ganz schnell vorbei. Noch immer habe ich das Gefühl, das er die linke Brust einfach bevorzugt. Gerade wenn es um das Einschlafstillen geht. Dort trinkt er auch viel länger, aber er nimmt die rechte Brust im Moment nun ohne Probleme.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Er hatte leichte Gelbsucht, die aber nicht behandlungsbedürftig war. Bei mir gibt es keine Besonderheiten, Medikamente nehme ich gar nicht.
Ich hoffe das reicht erst einmal an Informationen. In 4 Wochen geht es wieder zum Impfen und Wiegen zum Kinderarzt. Eure Meinung dazu interessiert mich sehr. Gibt es Handlungsbedarf oder sollte sein Gewicht nur weiterhin kontinuierlich steigen?