Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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Pellet
Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Hallo Ihr Lieben!
Ich habe mir gestern ein BES gekauft, da meine Tochter leider eine Saugverwirrung hat.
Ich habe sie in den ersten 8 Wochen nach ihrer Geburt voll gestillt. Da sie nicht genug zugenommen hat, bin ich nach diesen 8 Wochen angefangen mit der Flasche Pre-Nahrung zuzufüttern. Leider führte das dazu, dass sie an der Brust immer mehr das Interesse verlor, sodass ich die Muttermilch abpumpen musste, um ihr diese mit der Flasche zu füttern. Meine Pumpmenge liegt momentan bei 500ml am Tag, was natürlich nicht ausreicht. Meine Maus ist jetzt 15 Wochen alt.
Die Brust möchte sie leider gar nicht mehr. Wenn ich versuche sie anzulegen, dann schreit sie und stößt sich mit den Armen ab. Auch "anpumpen", damit der Milchspendereflex bereits ausgelöst ist, hat nicht funktioniert. Trotzdem habe ich die Hoffnung, sie wieder voll stillen zu können noch nicht ganz aufgegeben und das BES soll mir dabei helfen. Leider kann ich mir im Augenblick noch nicht vorstellen, wie das mit dem BES funktionieren soll. Sie versucht ja gar nicht erst, die Brust zu nehmen, sondern wehrt sich schon vorher. Wie soll ich ihr also klarmachen, dass da ein kleiner Schlauch ist, durch den sie auf jeden Fall Milch bekommt???
Es wäre sehr lieb, wenn Ihr mir von euren Erfahrungen mit dem BES berichtet und mir vielleicht auch ein paar Tipps geben könntet.
1) Hat der Einsatz des BES bei Euch gleich funktioniert, oder hattet ihr auch Startschwierigkeiten?
2) Habt ihr durch das BES Eure Milchmenge steigern können? Soll ich hinterher noch abpumpen?
3) Habt ihr es mit dem BES geschafft, wieder zur Vollstillerin zu werden? Wenn ja, wie lange hat das gedauert?
4) Benutzt Ihr das BES auch nachts?
5) Habe ich überhaupt noch eine Chance, meine Maus wieder voll zu stillen?
Abschließend noch ein paar Daten zum Gewicht meiner Tochter:
Geburtsgewicht (07.11.2014) 3580g
Gewicht bei der U2 (10.11.2014) 3460g
Gewicht bei der U3 (08.12.2014) 4000g
Gewicht bei der U4 (23.02.2015) 4970g
Meine Maus nimmt 9-11 Mahlzeiten pro Tag, mit einer Nachtpause von 6-8 Stunden. Um ihre Trinkmenge zu erhöhen bin ich nun angefangen sie nachts zu wecken, da sie ja nicht von alleine kommt.
Ihre durchschnittliche Trinkmenge liegt derzeit bei 550- 600ml täglich, was natürlich zu wenig ist. Momentan bekommt sie noch die Flasche, die soll aber nun durch das BES abgelöst werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Ich bin ein bisschen verunsichert und traue mich gar nicht so richtig mit dem BES anzufangen, da meine Maus die Brust ja konsequent ablehnt.
Liebe Grüße
Ich habe mir gestern ein BES gekauft, da meine Tochter leider eine Saugverwirrung hat.
Ich habe sie in den ersten 8 Wochen nach ihrer Geburt voll gestillt. Da sie nicht genug zugenommen hat, bin ich nach diesen 8 Wochen angefangen mit der Flasche Pre-Nahrung zuzufüttern. Leider führte das dazu, dass sie an der Brust immer mehr das Interesse verlor, sodass ich die Muttermilch abpumpen musste, um ihr diese mit der Flasche zu füttern. Meine Pumpmenge liegt momentan bei 500ml am Tag, was natürlich nicht ausreicht. Meine Maus ist jetzt 15 Wochen alt.
Die Brust möchte sie leider gar nicht mehr. Wenn ich versuche sie anzulegen, dann schreit sie und stößt sich mit den Armen ab. Auch "anpumpen", damit der Milchspendereflex bereits ausgelöst ist, hat nicht funktioniert. Trotzdem habe ich die Hoffnung, sie wieder voll stillen zu können noch nicht ganz aufgegeben und das BES soll mir dabei helfen. Leider kann ich mir im Augenblick noch nicht vorstellen, wie das mit dem BES funktionieren soll. Sie versucht ja gar nicht erst, die Brust zu nehmen, sondern wehrt sich schon vorher. Wie soll ich ihr also klarmachen, dass da ein kleiner Schlauch ist, durch den sie auf jeden Fall Milch bekommt???
Es wäre sehr lieb, wenn Ihr mir von euren Erfahrungen mit dem BES berichtet und mir vielleicht auch ein paar Tipps geben könntet.
1) Hat der Einsatz des BES bei Euch gleich funktioniert, oder hattet ihr auch Startschwierigkeiten?
2) Habt ihr durch das BES Eure Milchmenge steigern können? Soll ich hinterher noch abpumpen?
3) Habt ihr es mit dem BES geschafft, wieder zur Vollstillerin zu werden? Wenn ja, wie lange hat das gedauert?
4) Benutzt Ihr das BES auch nachts?
5) Habe ich überhaupt noch eine Chance, meine Maus wieder voll zu stillen?
Abschließend noch ein paar Daten zum Gewicht meiner Tochter:
Geburtsgewicht (07.11.2014) 3580g
Gewicht bei der U2 (10.11.2014) 3460g
Gewicht bei der U3 (08.12.2014) 4000g
Gewicht bei der U4 (23.02.2015) 4970g
Meine Maus nimmt 9-11 Mahlzeiten pro Tag, mit einer Nachtpause von 6-8 Stunden. Um ihre Trinkmenge zu erhöhen bin ich nun angefangen sie nachts zu wecken, da sie ja nicht von alleine kommt.
Ihre durchschnittliche Trinkmenge liegt derzeit bei 550- 600ml täglich, was natürlich zu wenig ist. Momentan bekommt sie noch die Flasche, die soll aber nun durch das BES abgelöst werden.
Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure Erfahrungen mit mir teilt. Ich bin ein bisschen verunsichert und traue mich gar nicht so richtig mit dem BES anzufangen, da meine Maus die Brust ja konsequent ablehnt.
Liebe Grüße
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delfinstern
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14553
- Registriert: 13.01.2013, 09:20
- Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Herzlich Willkommen hier im Forum.
Verstehe ich das richtig, dass deine Tochter aktuell nur die Flasche bekommt? Wenn ja, dann ist das was du machen willst eigentlich eine komplette Rückgewöhnung. In der Regel helfen die Mods hier gerne dabei
Es gibt hier diverse Beispiele, bei denen das geklappt hat. Allerdings geht das nicht von jetzt auf gleich nur mit dem BES. Davor gibt es Zwischenschritte um deiner Tochter die Brust wieder schmackhaft zu machen. Die Mods melden sich sicherlich bald!
Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso liegt ihre Trinkmenge bie 550ml am Tag aber sie bekommt noch die Flasche, wie viel trinkt sie denn insg? Also Muttermilch und Pre zusammen?
Hast du noch mehr Gewichtsdaten?
Verstehe ich das richtig, dass deine Tochter aktuell nur die Flasche bekommt? Wenn ja, dann ist das was du machen willst eigentlich eine komplette Rückgewöhnung. In der Regel helfen die Mods hier gerne dabei
Was ich nicht so ganz verstehe ist, wieso liegt ihre Trinkmenge bie 550ml am Tag aber sie bekommt noch die Flasche, wie viel trinkt sie denn insg? Also Muttermilch und Pre zusammen?
Hast du noch mehr Gewichtsdaten?
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
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Wortgewitter
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2965
- Registriert: 03.07.2011, 21:40
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Wenn du eine individuelle Beratung wünscht, schau mal in den festgepinnten Beiträgen. Dort steht, was die mods brauchen, u dich ausfuehrlich beraten zu können. Du bist hier in den allerbesten Händen!
Alles Liebe euch und herzlich Willkommen hier!
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Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
und zwei **
ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein... R.M. Rilke
und zwei **
ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
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Pellet
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Erstmal vielen Dank für deine Antwort.
Ja genau, sie bekommt momentan nur noch die Flasche, da sie die Brust komplett verweigert. Ihre Gesamttrinkmenge in 24 Stunden liegt momentan bei etwa 600ml, davon 500ml abgepumpte Muttermilch und 100ml Prenahrung. Ihre Trinkmengen schwanken ein bisschen, jedoch trinkt sie meistens zu wenig. Ich führe seit 3 Wochen ein Trinkprotokoll, die Trinkmengen kann ich hier gerne posten:
Mittwoch, 04.02.2015
515 ml Gesamtmenge, davon 515 Muttermilch (100%) zusätzlich: gestillt 1,5 Minuten
Donnerstag, 05.02.2015
605ml Gesamtmenge, davon 350ml Muttermilch (58%)
Freitag, 06.02.2015
430ml Gesamtmenge, davon 330ml Muttermilch (77%) zusätzlich: gestillt 4 Minuten links, 4 Minuten rechts
Samstag, 07.02.2015
485ml Gesamtmenge, davon 385ml Muttermilch (80%) zusätzlich: gestillt 7 Minuten links, 3 Minuten rechts
Sonntag, 08.02.2015
635ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (62%)
Montag, 09.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 545ml Muttermilch (85%)
Dienstag, 10.02.2015
695ml Gesamtmenge, davon 480ml Muttermilch (69%)
Mittwoch, 11.02.2015
680ml Gesamtmenge, davon 375ml Muttermilch (55%) zusätzlich: gestillt 4 Minuten links
Donnerstag,12.02.2015
560ml Gesamtmenge, davon 440ml Muttermilch (79%)
Freitag, 13.02.2015
540ml Gesamtmenge, davon 425ml Muttermilch (79%)
Samstag, 14.02.2015
575ml Gesamtmenge, davon 460ml Muttermilch (80%)
Sonntag, 15.02.2015
535ml Gesamtmenge, davon 415ml Muttermilch (78%)
Montag, 16.02.2015
490ml Gesamtmenge, davon 370ml Muttermilch (76%)
Dienstag, 17.02.2015
470ml Gesamtmenge, davon 355ml Muttermilch (76%) zusätzlich: gestillt 8 Minuten links
Mittwoch, 18.02.2015
500ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (79%)
Donnerstag, 19.02.2015
505ml Gesamtmenge, davon 400ml Muttermilch (79%)
Freitag, 20.02.2015
525ml Gesamtmenge, davon 525ml Muttermilch (100%)
Samstg, 21.02.2015
625ml Gesamtmenge, davon 490ml Muttermilch (78%)
Sonntag, 22.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 435ml Muttermilch (77%)
Montag, 23.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (62%)
Dienstag, 24.02.2015
680ml Gesamtmenge, davon 515ml Muttermilch (76%)
Komplette Rückgewöhnung...ja, darauf wird es wohl hinauslaufen. Mir wurde von der Hebi nur das BES empfohlen und für unterwegs die Medela Soft-Cup-Trinkhilfe. Sie meinte, dass ich immer wieder versuchen soll meine Maus anzulegen (mit dem BES). Sie sagte auch, dass viel Geduld erforderlich ist.
Leider gibt es in meiner Nähe keine Stillgruppe, an die ich mich wenden kann
Weitere Gewichtsdaten habe ich leider nicht, da ich keine eigene Babywaage besitze. Die Kinderärztin meinte, dass die Trinkmenge und auch die Gewichtszunahme zwar steigerungsfähig, jedoch nicht bedenklich ist.
Ja genau, sie bekommt momentan nur noch die Flasche, da sie die Brust komplett verweigert. Ihre Gesamttrinkmenge in 24 Stunden liegt momentan bei etwa 600ml, davon 500ml abgepumpte Muttermilch und 100ml Prenahrung. Ihre Trinkmengen schwanken ein bisschen, jedoch trinkt sie meistens zu wenig. Ich führe seit 3 Wochen ein Trinkprotokoll, die Trinkmengen kann ich hier gerne posten:
Mittwoch, 04.02.2015
515 ml Gesamtmenge, davon 515 Muttermilch (100%) zusätzlich: gestillt 1,5 Minuten
Donnerstag, 05.02.2015
605ml Gesamtmenge, davon 350ml Muttermilch (58%)
Freitag, 06.02.2015
430ml Gesamtmenge, davon 330ml Muttermilch (77%) zusätzlich: gestillt 4 Minuten links, 4 Minuten rechts
Samstag, 07.02.2015
485ml Gesamtmenge, davon 385ml Muttermilch (80%) zusätzlich: gestillt 7 Minuten links, 3 Minuten rechts
Sonntag, 08.02.2015
635ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (62%)
Montag, 09.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 545ml Muttermilch (85%)
Dienstag, 10.02.2015
695ml Gesamtmenge, davon 480ml Muttermilch (69%)
Mittwoch, 11.02.2015
680ml Gesamtmenge, davon 375ml Muttermilch (55%) zusätzlich: gestillt 4 Minuten links
Donnerstag,12.02.2015
560ml Gesamtmenge, davon 440ml Muttermilch (79%)
Freitag, 13.02.2015
540ml Gesamtmenge, davon 425ml Muttermilch (79%)
Samstag, 14.02.2015
575ml Gesamtmenge, davon 460ml Muttermilch (80%)
Sonntag, 15.02.2015
535ml Gesamtmenge, davon 415ml Muttermilch (78%)
Montag, 16.02.2015
490ml Gesamtmenge, davon 370ml Muttermilch (76%)
Dienstag, 17.02.2015
470ml Gesamtmenge, davon 355ml Muttermilch (76%) zusätzlich: gestillt 8 Minuten links
Mittwoch, 18.02.2015
500ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (79%)
Donnerstag, 19.02.2015
505ml Gesamtmenge, davon 400ml Muttermilch (79%)
Freitag, 20.02.2015
525ml Gesamtmenge, davon 525ml Muttermilch (100%)
Samstg, 21.02.2015
625ml Gesamtmenge, davon 490ml Muttermilch (78%)
Sonntag, 22.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 435ml Muttermilch (77%)
Montag, 23.02.2015
630ml Gesamtmenge, davon 395ml Muttermilch (62%)
Dienstag, 24.02.2015
680ml Gesamtmenge, davon 515ml Muttermilch (76%)
Komplette Rückgewöhnung...ja, darauf wird es wohl hinauslaufen. Mir wurde von der Hebi nur das BES empfohlen und für unterwegs die Medela Soft-Cup-Trinkhilfe. Sie meinte, dass ich immer wieder versuchen soll meine Maus anzulegen (mit dem BES). Sie sagte auch, dass viel Geduld erforderlich ist.
Leider gibt es in meiner Nähe keine Stillgruppe, an die ich mich wenden kann
Weitere Gewichtsdaten habe ich leider nicht, da ich keine eigene Babywaage besitze. Die Kinderärztin meinte, dass die Trinkmenge und auch die Gewichtszunahme zwar steigerungsfähig, jedoch nicht bedenklich ist.
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delfinstern
- Miss SuTiversum
- Beiträge: 14553
- Registriert: 13.01.2013, 09:20
- Wohnort: Nördliches Baden-Württemberg
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
kurzer Nachtrag: am besten meldest du dich an, dann müssen die Beiträge nicht freigeschalten werden
Wortgewitter meint sicher diesen Beitrag
klick insbesondere die Fragen unter "Gebt uns genaue Informationen!"
meinst du sie nimmt zu wenig zu oder was genau willst du damit bezwecken? Sorry, wenn ich es nicht versteheUm ihre Trinkmenge zu erhöhen bin ich nun angefangen sie nachts zu wecken, da sie ja nicht von alleine kommt.
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Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)
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KleinesPellet
- gut eingelebt
- Beiträge: 24
- Registriert: 25.02.2015, 12:49
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Ich habe mich nun als "Kleines Pellet" angemeldet. Meine erste Antwort muss erst noch freigeschaltet werden...
Ja, insgesamt nimmt mein Baby wohl zu wenig an Gewicht zu. Mein Hauptziel ist es erstmal, ihre Tagestrinkmenge zu erhöhen. Der Hauptgrund, warum ich mich hier angemeldet habe ist, dass ich gerne mehr über den Umgang mit dem BES wissen möchte. Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen, die andere damit gemacht haben. Es geht mir also zunächst nicht um eine Stillberatung, sondern um einen Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern, die das BES benutzen.
1) Hat der Einsatz des BES bei Euch gleich funktioniert, oder hattet ihr auch Startschwierigkeiten?
2) Habt ihr durch das BES Eure Milchmenge steigern können? Soll ich hinterher noch abpumpen?
3) Habt ihr es mit dem BES geschafft, wieder zur Vollstillerin zu werden? Wenn ja, wie lange hat das gedauert?
4) Benutzt Ihr das BES auch nachts?
5) Habe ich überhaupt noch eine Chance, meine Maus wieder voll zu stillen?
Danke für den Link, ich werde mir durchlesen, welche Daten für eine Beratung erforderlich sind.
Ja, insgesamt nimmt mein Baby wohl zu wenig an Gewicht zu. Mein Hauptziel ist es erstmal, ihre Tagestrinkmenge zu erhöhen. Der Hauptgrund, warum ich mich hier angemeldet habe ist, dass ich gerne mehr über den Umgang mit dem BES wissen möchte. Insbesondere interessieren mich die Erfahrungen, die andere damit gemacht haben. Es geht mir also zunächst nicht um eine Stillberatung, sondern um einen Erfahrungsaustausch mit anderen Müttern, die das BES benutzen.
1) Hat der Einsatz des BES bei Euch gleich funktioniert, oder hattet ihr auch Startschwierigkeiten?
2) Habt ihr durch das BES Eure Milchmenge steigern können? Soll ich hinterher noch abpumpen?
3) Habt ihr es mit dem BES geschafft, wieder zur Vollstillerin zu werden? Wenn ja, wie lange hat das gedauert?
4) Benutzt Ihr das BES auch nachts?
5) Habe ich überhaupt noch eine Chance, meine Maus wieder voll zu stillen?
Danke für den Link, ich werde mir durchlesen, welche Daten für eine Beratung erforderlich sind.
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Wortgewitter
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2965
- Registriert: 03.07.2011, 21:40
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Ich würde dir die persönliche Beratung sehr empfehlen. In eurem Fall helfen Dir die antworten anderer ja nicht unbedingt. Aber ist nur ei Vorschlag, hier wird niemand zwangsberaten 
Wortgewitter mit Groß (5/09) und Klein (11/11) und Winzigklein (8/15)
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ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein... R.M. Rilke
und zwei **
ClauWi Trageberaterin (GK 5/2012, MK 6/2013)
Ich möchte jemanden einsingen,
bei jemandem sitzen und sein.
Ich möchte Dich wiegen und kleinsingen,
und Dich begleiten, schlafaus und schlafein... R.M. Rilke
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Mondenkind
- Forumsleitung
- Beiträge: 30223
- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Hallo und herzlich willkommen. Hier bist du auf jeden Fall richtig, wir haben viel Erfahrung mit dem BES.
Wenn wir Dich beraten sollen, brauchen wir diese Angaben hier: Wie funktioniert Stillberatung im SuT?
Infos zum BES findest Du hier: Grundinfo Stillfreundliches Zufüttern und hier: Erste Schritte mit dem BES. Außerdem empfehlen wir dringend die Elterninfo: http://www.elterninfo-online.de/shop/el ... gsset.html
Möchtest du Beratung durch eine von uns Stillberaterinnen oder suchst Du allgemeinen ERfahrungsaustausch?
Wenn Dein Baby lange nicht regelmäßig an der Brust war, ist es ganz normal, dass es auch mit BES nicht gleich klappt. Mit einer systematischen Relaktation hat man aber gute Chancen, das nochmal hinzukriegen. Auch braucht es etwas Zeit, um sich ins BES einzuarbeiten.
Wenn wir Dich beraten sollen, brauchen wir diese Angaben hier: Wie funktioniert Stillberatung im SuT?
Infos zum BES findest Du hier: Grundinfo Stillfreundliches Zufüttern und hier: Erste Schritte mit dem BES. Außerdem empfehlen wir dringend die Elterninfo: http://www.elterninfo-online.de/shop/el ... gsset.html
Möchtest du Beratung durch eine von uns Stillberaterinnen oder suchst Du allgemeinen ERfahrungsaustausch?
Wenn Dein Baby lange nicht regelmäßig an der Brust war, ist es ganz normal, dass es auch mit BES nicht gleich klappt. Mit einer systematischen Relaktation hat man aber gute Chancen, das nochmal hinzukriegen. Auch braucht es etwas Zeit, um sich ins BES einzuarbeiten.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Siduri
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2170
- Registriert: 12.09.2014, 21:50
- Wohnort: Wien
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Hallo und herzlich willkommen!
Ich beantworte dir als ehemalige BES-Benutzerin gerne deine Fragen, möchte dir aber wirklich ans Herz legen, auf das Stillberatunsangebot hier einzugehen. Die Beraterinnen sind super kompetent, sehr bedacht in dem, was sie empfehlen und gehen wirklich einfühlsam auf die individuellen Situationen der Stillpärchen ein. Du brauchst dir echt keine Sorgen zu machen, zu einer Nummer degradiert zu werden und stansard-posts zur Antwort zu bekommen, die nichts mit euch zu tun haben. SO IST DAS HIER NICHT!!! Wie gesagt, fachlich und menschlich stimmt es hier einfach, du wärest gut aufgehoben.
Du kannst dein Baby nicht "an die Brust zwingen", aber mit ein bisschen Hilfe behutsam wieder dahin zurückführen. Wenn du die Hilfe nicht annehmen willst/kannst, machst du es euch aus meiner Sicht unnötig schwer.
So, und jetzt zu deinen Fragen
1)
Wir hatten Startschwierigkeiten. Das handling fand ich eigentlich erstaunlich einfach, aber der Zwerg hat anfangs mit Stillhütchen und BES zusammen zu viel Luft mitgezogen und hat daher verweigert. Leider hatte ich niemanden, der mir erklären konnte, wie ich das besser koordiniere (war noch nicht hier im Forum und mit rl-Stillberatung hatte ich keine so guen Erfahrungen gemacht)
2)
Der Moment in dem ich endlich das BES verwenden konnte, also der Zwerg mitmachte, war der Knackpunkt in meinem Kampf. Ich bin überzeugt, dass ich es dem BES zu verdanken habe, dass ich voll stillen konnte. Meine Milchmenge wurde merklich mehr. Ich habe die erste Zeit noch nachgepumpt, sooft es ging, damit habe ich aber bald aufgehört, weil mein Zwerg die abgepumpte Mumi nicht mehr verbraucht hat (ich habe bald mehr gepumpt, als zugefüttert).
3)
Ja, ich habe wieder voll gestillt, als der Zwerg war da genau drei Monate alt. Von Beginn der BES-Verwendung weg hat es ca 6 Wochen gedauert.
4)
Ich habe das BES anfangs auch nachts verwendet, man muss allerdings sagen, dass ich selbst da praktisch keine Milch hatte. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich es nachts weglassen konnte, nachts hat meine Milchmenge sich am schnellsten gesteigert.
5)
Ich bin kein Profi, deshalb kann ich dazu auch nichts verlässliches sagen und garantieren kann dir das sowieso keiner, aber ich denke, eine Cance ist auf jeden Fall da. Darum nochmal: Bitte lass dir helfen, mach euch diese Chance nicht kaputt! Die Fragen der Stillmods zu beantworten dauert ein paar Minuten. Versuch es einfach.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!
Ich beantworte dir als ehemalige BES-Benutzerin gerne deine Fragen, möchte dir aber wirklich ans Herz legen, auf das Stillberatunsangebot hier einzugehen. Die Beraterinnen sind super kompetent, sehr bedacht in dem, was sie empfehlen und gehen wirklich einfühlsam auf die individuellen Situationen der Stillpärchen ein. Du brauchst dir echt keine Sorgen zu machen, zu einer Nummer degradiert zu werden und stansard-posts zur Antwort zu bekommen, die nichts mit euch zu tun haben. SO IST DAS HIER NICHT!!! Wie gesagt, fachlich und menschlich stimmt es hier einfach, du wärest gut aufgehoben.
Du kannst dein Baby nicht "an die Brust zwingen", aber mit ein bisschen Hilfe behutsam wieder dahin zurückführen. Wenn du die Hilfe nicht annehmen willst/kannst, machst du es euch aus meiner Sicht unnötig schwer.
So, und jetzt zu deinen Fragen
1)
Wir hatten Startschwierigkeiten. Das handling fand ich eigentlich erstaunlich einfach, aber der Zwerg hat anfangs mit Stillhütchen und BES zusammen zu viel Luft mitgezogen und hat daher verweigert. Leider hatte ich niemanden, der mir erklären konnte, wie ich das besser koordiniere (war noch nicht hier im Forum und mit rl-Stillberatung hatte ich keine so guen Erfahrungen gemacht)
2)
Der Moment in dem ich endlich das BES verwenden konnte, also der Zwerg mitmachte, war der Knackpunkt in meinem Kampf. Ich bin überzeugt, dass ich es dem BES zu verdanken habe, dass ich voll stillen konnte. Meine Milchmenge wurde merklich mehr. Ich habe die erste Zeit noch nachgepumpt, sooft es ging, damit habe ich aber bald aufgehört, weil mein Zwerg die abgepumpte Mumi nicht mehr verbraucht hat (ich habe bald mehr gepumpt, als zugefüttert).
3)
Ja, ich habe wieder voll gestillt, als der Zwerg war da genau drei Monate alt. Von Beginn der BES-Verwendung weg hat es ca 6 Wochen gedauert.
4)
Ich habe das BES anfangs auch nachts verwendet, man muss allerdings sagen, dass ich selbst da praktisch keine Milch hatte. Es hat aber nicht lange gedauert, bis ich es nachts weglassen konnte, nachts hat meine Milchmenge sich am schnellsten gesteigert.
5)
Ich bin kein Profi, deshalb kann ich dazu auch nichts verlässliches sagen und garantieren kann dir das sowieso keiner, aber ich denke, eine Cance ist auf jeden Fall da. Darum nochmal: Bitte lass dir helfen, mach euch diese Chance nicht kaputt! Die Fragen der Stillmods zu beantworten dauert ein paar Minuten. Versuch es einfach.
Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute!
Elbenkind (geb. 17.11.2013)
Hobbitkind (geb. 02.12.2016)
Hobbitkind (geb. 02.12.2016)
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KleinesPellet
- gut eingelebt
- Beiträge: 24
- Registriert: 25.02.2015, 12:49
Re: Erfahrungen mit dem Brusternährungsset (BES)
Vielen Dank für deine Antwort, du machst mir viel Mut und das kann ich im Augenblick wirklich gebrauchen!!! Zunächst dachte ich an einen Erfahrungsaustausch, aber nachdem ich mich hier ein bisschen eingelesen habe ist mir klar geworden, dass ich es ohne kompetente Beratung einer Fachkraft wohl nicht schaffen werde, mein Baby zurück an die Brust zu führen. Ich nehme das Beratungsangebot deshalb dankbar an und poste nun gerne detailierte Informationen zu unserer bisherigen Stillbeziehung.
Meine Tochter wurde am 07.11.2014 pünktlich am errechneten Stichtag geboren. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und ohne Anwendung von Schmerzmitteln auf natürlichem Wege. Von der ersten Wehe bis zum Kind vergingen etwa 8 Stunden. Ich habe bereits einen Sohn (er ist 2 Jahre alt) 1 Jahr lang gestillt, davon 6 Monate voll. Ich bringe also schon ein bisschen Stillerfahrung mit
Geburtsgewicht am 07.11.2014 3580g (gewogen im Krankenhaus)
Niedrigstes Gewicht 09.11.2014 3370g (gewogen im Krankenhaus)
U2 am 10.11.2014/ Entlassungstag 3460g (gewogen im Krankenhaus)
25.11.2014 3800g (gewogen bei der Kinderärztin)
U3 am 08.12.2014 4000g (gewogen bei der Kinderärztin)
U4 am 23.02.2015 4970g (gewogen bei der Kinderärztin)
Körperlänge bei der Geburt: 52cm (gemessen im Krankenhaus)
Körperlänge am 08.12.2014 53cm (gemessen bei der Kinderärztin)
Körperlänge am 23.02.2015 59cm (gemessen bei der Kinderärztin)
Die ersten 8 Wochen nach der Geburt habe ich meine Tochter voll gestillt. Sie trank dabei nie länger als 7 Minuten und manchmal nahm sie auch nur eine Brust und die zweite dann schon nicht mehr. Sie nahm etwa 6-7 Mahlzeiten am Tag. Tagsüber hat sie fast nur geschlafen, ich habe sie einige Male geweckt und angelegt, aber dann ist sie sofort an der Brust eingeschlafen. Nachts schlief sie 6 Stunden durch. Am 17.12.2014 war ich auf Rat der Kinderärztin mit ihr beim Osteophaten. Der fand 2 Blockaden, die erfolgreich gelöst wurden.
Sie hat in den ersten 8 Wochen fast jeden Abend geweint (jeden Abend von 20 Uhr bis 01:00 Uhr/ tagsüber nie). Wir haben sie stundenlang abwechselnd herumgetragen und ich habe ständig versucht sie anzulegen, aber sie hat die Brust nicht oder nur kurz genommen und ist dann irgendwann erschöpft eingeschlafen
Tagsüber nahm sie die Brust, aber eben auch nicht lange genug. Ich hatte den Einduck, dass sie nicht satt wird und war erneut bei der Kinderärztin. Die meinte dann, dass die Gewichtszunahme in Ordnung sei und das sich das erst einspielen muss. Zitat: „Es könnte mehr sein, aber die Kinder sind verschieden. Sie nimmt ja zu“ Eine Nachsorgehebamme hatten wir nicht. Weitere Daten zur Gewichtsentwicklung liegen nicht vor.
Als meine Tochter 4 Wochen alt war, bekam sie das erste Mal einen Schnuller. Den hat sie dankbar angenommen und das Weinen in den Abendstunden wurde seitdem etwas weniger. Trotzdem schrie sie noch immer sehr viel, sodass ich ihr eines Abends (mit 9 Wochen) einfach mal eine Flasche mit Pre-Nahrung angeboten habe, nachdem sie die Brust wieder nur 5 Minuten genommen hatte. Die Flasche hat sie dann komplett leergetrunken hat. (Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Handpumpe, deshalb gab ich ihr Prenahrung) Nach der Flasche weinte sie nicht mehr. Da ich den Eindruck hatte, dass meine Milch zu wenig ist (meine Tochter trank tagsüber immernoch nur 7 Minuten pro Mahlzeit) kaufte ich mir eine Handpumpe und fing an, die Milch abzupumpen, auch um zu sehen, wieviel Milch überhaupt da ist. Die abgepumpte Milch habe ich ihr dann in der Flasche angeboten, dass lief ohne Probleme.
Was dann passierte war ein schleichender Prozess des Abstillens von der Brust weg zur Flasche. Da das Trinken an der Brust so schwierig war, habe ich ihr immer öfter abgepumpte Milch aus der Flasche gegeben. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts von „stillfreundlichen Fütterungsmethoden“. Hinterher ist man ja immer schlauer.
Nun führe ich seit 3 Wochen ein Trinkprotokoll (die Mengen habe ich bereits gepostet) und meine Tochter bekommt nur noch die Flasche, da sie die Brust gar nicht mehr möchte. Die Versuche sie anzulegen werden immer seltener, da dass jedesmal in Tränen endet und sie sich regelrecht dagegen wehrt. Ich traue mich schon gar nicht mehr, sie anzulegen. Ich muss sagen, dass ich meine Tochter gut verstehen kann. Sie musste 8 Wochen lang „hungern“ und hat nun endlich eine Möglichkeit für sich gefunden satt zu werden. An ihrer Stelle würde ich die Brust auch nicht mehr nehmen wollen...
Trotzdem kann das ja jetzt nicht ewig so weitergehen. Es ist mein Herzenswunsch, sie wieder voll zu stillen.
Das Abpumpen empfinde ich als Belastung, der Zeitaufwand ist enorm (sterilisieren, abpumpen, füttern, wieder sterilisieren)... und ich vermisse das schöne Gefühl, meine Tochter natürlich stillen zu können. Völlig verzweifelt habe ich meine alte Hebi aus der ersten Schwangerschaft kontaktiert, die hat mir dann geraten, es mit dem BES zu versuchen. Nur leider bekomme ich meine Tochter ja gar nicht so weit, dass sie die Brustwarze in den Mund nimmt.
Sie schreit schon los, wenn ich nur den Clip vom BH öffne
Meine Tochter trinkt mittlerweile nur noch aus der Flasche, sie nimmt 9-11 Mahlzeiten täglich, mit einer Nachtpause von etwa 6 Stunden. Ich pumpe die Milch komplett ab, wenn es nicht reicht, füttere ich zu. Meine Hebi meinte, das Babys mit 4 Monaten zwischen 750 und 900ml am Tag trinken sollten. Nun versuche ich gerade, überhaupt auf diese Trinkmenge zu kommen (also MuMi und Pre zusammen) Selten schaffe ich es, ihr mehr als 600ml zu geben. Irgendwie ist sie nicht so der "große Esser"...
Mein Ziel ist es nun erstmal, dass meine Tochter mehr trinkt. Seit 2 Tagen wecke ich sie nachts, um ihr zusätzliche Nahrung anzubieten. Außerdem möchte ich sie unbedingt wieder stillen.
Ich hoffe, ich habe hier nichts vergessen aufzuschreiben. Stuhlgang hat meine Tochter an jedem 2. Tag. Ihre Haut ist rosig und sie macht einen zufriedenen und agilen Eindruck. Die Windeln sind nicht wirklich voll, aber es ist immer Urin drin.
Ich hoffe, dass meine Tochter und ich noch eine Chance auf eine harmonische Stillbeziehung haben.
Ich bedanke mich schon im Voraus für die Unterstützung!
Meine Tochter wurde am 07.11.2014 pünktlich am errechneten Stichtag geboren. Die Geburt verlief ohne Komplikationen und ohne Anwendung von Schmerzmitteln auf natürlichem Wege. Von der ersten Wehe bis zum Kind vergingen etwa 8 Stunden. Ich habe bereits einen Sohn (er ist 2 Jahre alt) 1 Jahr lang gestillt, davon 6 Monate voll. Ich bringe also schon ein bisschen Stillerfahrung mit
Geburtsgewicht am 07.11.2014 3580g (gewogen im Krankenhaus)
Niedrigstes Gewicht 09.11.2014 3370g (gewogen im Krankenhaus)
U2 am 10.11.2014/ Entlassungstag 3460g (gewogen im Krankenhaus)
25.11.2014 3800g (gewogen bei der Kinderärztin)
U3 am 08.12.2014 4000g (gewogen bei der Kinderärztin)
U4 am 23.02.2015 4970g (gewogen bei der Kinderärztin)
Körperlänge bei der Geburt: 52cm (gemessen im Krankenhaus)
Körperlänge am 08.12.2014 53cm (gemessen bei der Kinderärztin)
Körperlänge am 23.02.2015 59cm (gemessen bei der Kinderärztin)
Die ersten 8 Wochen nach der Geburt habe ich meine Tochter voll gestillt. Sie trank dabei nie länger als 7 Minuten und manchmal nahm sie auch nur eine Brust und die zweite dann schon nicht mehr. Sie nahm etwa 6-7 Mahlzeiten am Tag. Tagsüber hat sie fast nur geschlafen, ich habe sie einige Male geweckt und angelegt, aber dann ist sie sofort an der Brust eingeschlafen. Nachts schlief sie 6 Stunden durch. Am 17.12.2014 war ich auf Rat der Kinderärztin mit ihr beim Osteophaten. Der fand 2 Blockaden, die erfolgreich gelöst wurden.
Sie hat in den ersten 8 Wochen fast jeden Abend geweint (jeden Abend von 20 Uhr bis 01:00 Uhr/ tagsüber nie). Wir haben sie stundenlang abwechselnd herumgetragen und ich habe ständig versucht sie anzulegen, aber sie hat die Brust nicht oder nur kurz genommen und ist dann irgendwann erschöpft eingeschlafen
Als meine Tochter 4 Wochen alt war, bekam sie das erste Mal einen Schnuller. Den hat sie dankbar angenommen und das Weinen in den Abendstunden wurde seitdem etwas weniger. Trotzdem schrie sie noch immer sehr viel, sodass ich ihr eines Abends (mit 9 Wochen) einfach mal eine Flasche mit Pre-Nahrung angeboten habe, nachdem sie die Brust wieder nur 5 Minuten genommen hatte. Die Flasche hat sie dann komplett leergetrunken hat. (Ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch keine Handpumpe, deshalb gab ich ihr Prenahrung) Nach der Flasche weinte sie nicht mehr. Da ich den Eindruck hatte, dass meine Milch zu wenig ist (meine Tochter trank tagsüber immernoch nur 7 Minuten pro Mahlzeit) kaufte ich mir eine Handpumpe und fing an, die Milch abzupumpen, auch um zu sehen, wieviel Milch überhaupt da ist. Die abgepumpte Milch habe ich ihr dann in der Flasche angeboten, dass lief ohne Probleme.
Was dann passierte war ein schleichender Prozess des Abstillens von der Brust weg zur Flasche. Da das Trinken an der Brust so schwierig war, habe ich ihr immer öfter abgepumpte Milch aus der Flasche gegeben. Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts von „stillfreundlichen Fütterungsmethoden“. Hinterher ist man ja immer schlauer.
Nun führe ich seit 3 Wochen ein Trinkprotokoll (die Mengen habe ich bereits gepostet) und meine Tochter bekommt nur noch die Flasche, da sie die Brust gar nicht mehr möchte. Die Versuche sie anzulegen werden immer seltener, da dass jedesmal in Tränen endet und sie sich regelrecht dagegen wehrt. Ich traue mich schon gar nicht mehr, sie anzulegen. Ich muss sagen, dass ich meine Tochter gut verstehen kann. Sie musste 8 Wochen lang „hungern“ und hat nun endlich eine Möglichkeit für sich gefunden satt zu werden. An ihrer Stelle würde ich die Brust auch nicht mehr nehmen wollen...
Trotzdem kann das ja jetzt nicht ewig so weitergehen. Es ist mein Herzenswunsch, sie wieder voll zu stillen.
Das Abpumpen empfinde ich als Belastung, der Zeitaufwand ist enorm (sterilisieren, abpumpen, füttern, wieder sterilisieren)... und ich vermisse das schöne Gefühl, meine Tochter natürlich stillen zu können. Völlig verzweifelt habe ich meine alte Hebi aus der ersten Schwangerschaft kontaktiert, die hat mir dann geraten, es mit dem BES zu versuchen. Nur leider bekomme ich meine Tochter ja gar nicht so weit, dass sie die Brustwarze in den Mund nimmt.
Sie schreit schon los, wenn ich nur den Clip vom BH öffne
Meine Tochter trinkt mittlerweile nur noch aus der Flasche, sie nimmt 9-11 Mahlzeiten täglich, mit einer Nachtpause von etwa 6 Stunden. Ich pumpe die Milch komplett ab, wenn es nicht reicht, füttere ich zu. Meine Hebi meinte, das Babys mit 4 Monaten zwischen 750 und 900ml am Tag trinken sollten. Nun versuche ich gerade, überhaupt auf diese Trinkmenge zu kommen (also MuMi und Pre zusammen) Selten schaffe ich es, ihr mehr als 600ml zu geben. Irgendwie ist sie nicht so der "große Esser"...
Mein Ziel ist es nun erstmal, dass meine Tochter mehr trinkt. Seit 2 Tagen wecke ich sie nachts, um ihr zusätzliche Nahrung anzubieten. Außerdem möchte ich sie unbedingt wieder stillen.
Ich hoffe, ich habe hier nichts vergessen aufzuschreiben. Stuhlgang hat meine Tochter an jedem 2. Tag. Ihre Haut ist rosig und sie macht einen zufriedenen und agilen Eindruck. Die Windeln sind nicht wirklich voll, aber es ist immer Urin drin.
Ich hoffe, dass meine Tochter und ich noch eine Chance auf eine harmonische Stillbeziehung haben.
Ich bedanke mich schon im Voraus für die Unterstützung!