Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Siti
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Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Siti »

Hallo,

mich beschäftigt schon seit langem das Thema Durchschlafen/Stillen/ Flasche.
Es geht darum, dass ich oft beobachte, dass Kinder die mit vieeeeel Milch ernährt werden öfter durchschlafen. Sei es mit Flasche oder auch Kinder mit Müttern die große Brüste mit sehr viel Milch haben. Verzeiht diese Ausdrucksweise...ich weiß nicht, wie ich es anders sagen sollte. Ich meine, diese Mütter, die ständig "auslaufen", spritzende Milchsträhle haben und beim abpumpen massig Milch lagern. Deren Kinder schlafen in meiner Beobachtung oft durch. (also Ausnahmen mal ausgenommen)
Ist da was dran?
Unser Sohn ( auch schon der erste) wird oft und nach Bedarf gestillt. Gedeiht super. (Brocken) Bei sehr häufigem Stillen spuckt er oft kleine Mengen - ist also wahrscheinlich " echt abgefüllt" :-) . Und dennoch schläft er immer nur kurz. Ich hatte immer erst spät Milcheinschuss und brauch gar keine Stilleinlagen, spritzende Milch gibt es auch nicht und mit der Handpumpe bekomme ich nur Tropfen heraus.
In meinen Augen reicht es gerade genug für ihn aber diese beobachteten Übermengen habe ich nicht.

Könnt Ihr dazu etwas sagen?

LG
Siti.
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Neuhier
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Neuhier »

Mein Kind wurde nach Bedarf geflaschelt und hat sich mit etwa 13 Monaten abgeflaschelt. Die ersten durchschlafenen 4 Nächte am Stück haben wir jetzt mit 19 Monaten (und ich bete um eine anhaltende Phase...).
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elamshin
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von elamshin »

Großkind wie Kleinkind wurden nach Bedarf gestillt. Milch ist "normal" viel da pumpen kann ich nur mühsam. Der Große war ein fürchterlicher Schläfer, schläft aber seit er zwei ist öfter durch oder kuschelt einmal. Als Baby war er alle zwei Stunden und lange noch viel öfter am stillen. Die Kleine hat mit vier Wochen angefangen einen vier bis fünf Stunden Rhythmus zu pflegen. Manchmal schläft sie auch noch länger. Hier also totale Veranlagung und nicht Ernährung.
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Kuschelbärchen
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Kuschelbärchen »

Das kann keinen Zusammenhang haben [WINKING FACE] ich bin einige Monate lang total extrem ausgelaufen und mein zweijähriger schläft immer noch nicht durch.
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matje
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von matje »

Ich glaube auch nicht, dass da was dran ist. Ich stille nach Bedarf, kann ohne Stilleinlagen nirgends hingehen aber von Durchschlafen sind wir weit entfernt.

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Carraluma
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Carraluma »

Auslaufen und Milchmenge hängen, glaub ich, nicht (immer) zusammen. Trotz nervigen Auslaufens (mit abnehmender Menge bis etwa 1,5 Jahren) würde ich sagen, dass die Milchmenge zu den Bedürfnissen meines Kindes passte.
Mein Kind stillte bisher nachts durchschnittlich alle 2 Stunden. Jetzt mit etwa zwei Jahren gibts häufiger als früher auch 3-4 Stunden.
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Teazer
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Re: AW: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Teazer »

Hallo Siti!
Ich meine, diese Mütter, die ständig "auslaufen", spritzende Milchsträhle haben und beim abpumpen massig Milch lagern.
Auslaufen bedeutet, dass die Schließmuskeln um die Brustwarzen noch nicht stark genug sind. ;)

Babys mit Mamas mit starkem Milchspendereflex (MSR) bekommen viel laktosehaltige Milch und wenig fettreiche. Das hält nicht so lange satt und sie stillen eher häufiger.

Gut pumpen können Mamas, die es schaffen mit der Pumpe einen (oder mehrere) MSR auszulösen. Das hat mit der Milchmenge nicht so viel zu tun, denn die meiste Milch wird während des Stillens bzw. Pumpens gebildet. Ob die Brüste groß oder klein sind, spielt keine Rolle. ;)
Deren Kinder schlafen in meiner Beobachtung oft durch. (also Ausnahmen mal ausgenommen)
Ist da was dran?
Ich bin so eine Frau und von drei Kindern habe ich jetzt das erste, dass früh durchschläft (die zwei Großen erst weit im 2. Lebensjahr). Aber ich warte täglich drauf, dass es sich wieder ändert. ;)
Unser Sohn ( auch schon der erste) wird oft und nach Bedarf gestillt. Gedeiht super. (Brocken) Bei sehr häufigem Stillen spuckt er oft kleine Mengen - ist also wahrscheinlich " echt abgefüllt" :-) . Und dennoch schläft er immer nur kurz. Ich hatte immer erst spät Milcheinschuss und brauch gar keine Stilleinlagen, spritzende Milch gibt es auch nicht und mit der Handpumpe bekomme ich nur Tropfen heraus.
In meinen Augen reicht es gerade genug für ihn aber diese beobachteten Übermengen habe ich nicht.

Könnt Ihr dazu etwas sagen?
Nur, dass Deine Schließmuskeln gut funktionieren, Dein Baby effektiv trinkt und Du zu den Mamas gehörst, denen das Pumpen schwer fällt.

Jedes Kind lernt mit der Zeit die einzelnen Schlafphasen zu verbinden und schläft dadurch dann durch. Dein Kleiner kann das halt noch nicht, aber der Tag wird kommen.

Mit der Milchmenge hat das Durchschlafen bei gutem Gedeihen wenig bis nichts zu tun, denn Muttermilch ist in 60 min verdaut. Bei Formula ist dies anders. Die ist schwerer verdaulich und mit der Flasche trinken Babys eher mehr als nötig und fallen dann ins Fresskoma. Das passiert bei Stillkindern nicht.

Das häufige Aufwachen ist sinvoll (zur Nahrungsaufnahme, Rückversicherung, nicht zu tiefes Einschlafen u.a.). Durchschlafende Babys sind evolutionsbiologisch benachteiligt, weil sie zu wenig Milch bekommen, nicht merken, wenn sie allein in der Steppe liegen und evtl. nicht weiteratmen.

Auch für die Milchmenge ist das nächtliche Stillen wichtig, denn die Rezeptoren sind nachts empfindlicher und Nachfrage in der Nacht wirkt sich auch auf die Milchproduktion tagsüber aus.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)

"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
AP estab. 2009, 2011 & 2014
Lösche Benutzer 2872

Re: AW: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von Lösche Benutzer 2872 »

Ich glaube nicht, dass da was dran ist.

Kind 1: schlecht schlafend
Kind 2: noch schlechter schlafend, über Jahre *haarerauf*
Kind 3: gut schlafend

Jetzt beim dritten Kind laufe ich zum ersten Mal nicht ständig über.
jusl
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von jusl »

oder auch Kinder mit Müttern die große Brüste mit sehr viel Milch haben. Verzeiht diese Ausdrucksweise...
Hallo siti,

an dieser Ausdrucksweise ist nichts schlimm :lol: - aber die Annahme dahinter, dass die Größe der Oberweite mit der Fähigkeit zur Milchbildung zu tun habe, ist falsch.
Die Größe der Brust wird im Wesentlichen bestimmt durch die Menge an Fett- und Bindegewebe. Für die Milchbildung hingegen sind die Brustdrüsen zuständig - und denen ist egal, wie viel Fettgewebe und Bindegewebe sich um sie herum befindet. Bei Frauen mit sehr großen Brüsten sitzen die Brustdrüsen einfach weiter unten, produzieren aber auch nicht mehr oder besser als bei Frauen mit A-Körbchen.
Ich meine, diese Mütter, die ständig "auslaufen",
"Auslaufen" ist auf eine Unreife der winzigen Schließmuskeln zurückzuführen, die die Brustwarze umgeben und normalerweise gegen das Auslaufen abdichten. Mit zunehmender Stilldauer funktionieren diese Schließmuskeln oft zunehmend besser. Manche Frauen laufen auch von Geburt an gar nicht aus - bei ihnen funktiert das eben von Anfang an gut. ;-)
und mit der Handpumpe bekomme ich nur Tropfen heraus.
Das sagt NICHTS über Deine Milchproduktion aus, sondern darüber, wie einfach Du bei Dir per Pumpe einen Milchspendereflex auslösen kannst. Unzählige Frauen (auch die mit zufällig dicken oder zufällig durchschlafenden Babys) bekommen mit der Pumpe keinen Tropfen heraus, könnten milchproduktionstechnisch aber problemlos Drillinge stillen. Das liegt einfach daran, dass die Hormone, die für den Milchspendereflex verantwortlich sind, "künstlich" per technischer Gerätschaft nicht so leicht in Wallung geraten, wie wenn man ein entzückendes duftendes Baby im Arm hat. Das ist ganz normal. Es gibt ein paar bewährte Tricks, wie man trotzdem per Pumpe einen Milchspendereflex auslösen kann; Experimentieren und Übung sind da hilfreich.

Durchschlafen hingegen hat nur sehr wenig mit Ernährung zu tun. Muttermilch hat - egal wie sehr das Baby damit abgefüllt wurde - den Magen nach 60-90 Minuten verlassen. Trotzdem gibt es Stillbabys, die stundenlang am Stück schlafen. Sie tun dies also NICHT, weil sie so viiiiiel Milch abbekommen haben, sondern weil ihr Gehirn und ihre vegetativen Funktionen eben auf Schlafmodus schalten. Gehirn und Magen liegen recht weit auseinder. ;-)
Und genauso gibt es künstlich ernährte Babys, die nachts nur kurze Ruhephasen haben und ständig aufwachen. Es gibt ja noch viele andere Aufwachreize als bloß Hunger (Wärme, Kälte, Isolation, Unbewegtheit, Kommunikationsbedürfnis, Angst, Unwohlsein, Verdauung,...)

LG
Julia
fabienna
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Re: Was ist dran? Stillen....Milchmenge...Durchschlafen

Beitrag von fabienna »

Huhu,

ich gehöre zu den Mamas mit den großen Brüsten und gaaanz viel Milch.
Die Butterblume hat von 5 Wochen bis neun Monate durchgeschlafen. Seitdem mal einzelne Nächte.
Das Auslaufen wurde ja schon geklärt (bin ich nie), pumpen hingegen ging klasse. Nur die junge Dame trinkt die Milch nur originalverpackt. Aus der Flasche/Becher/Löffel verweigert sie.
Sehr spaßig ist für mich, wenn (auch) fremde Babies weinen. Da fang ich an zu tropfen.

Meine Schwester hat sehr kleine Brüste, hat alle vier Kinder voll gestillt. Der Zeitpunkt des Durchschlafens war sehr unterschiedlich. Eines sehr früh, eines recht spät und die anderen beiden irgendwo im Durchschnitt.

Lg, fabienna
Erdbeermädchen *7/13 und Himbeermädchen *5/2015
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