Nun ist es aber schon die zweite Nacht, dass sie fast gar nicht trinken will und ich mich frage, ob ich mir Sorgen machen muss oder mich freuen, da sie beginnt, durchzuschlafen. Beide Nächte ist sie mal unruhig geworden, aber als ich ihr die Brust angeboten habe, hat sie null Interesse daran gezeigt. Sie hat sie nicht verweigert, sondern sie völlig ignoriert, und auch sonst keine Hungeranzeichen gehabt. Die Unruhe lag in der ersten Nacht wohl daran, dass es ihr zu kühl wurde, diese Nacht daran, dass sie gerade in die Windeln gemacht hat. Nach Behebung der Ursache hat sie friedlich weiter geschlafen.
In der ersten Nacht hat sie das erste Mal nach 6 Stunden, diese Nacht nach 7 Stunden getrunken, beide Male aber nicht viel (erschien mir nicht super durstig trotz langem Intervall). Irgendwie kommt es mir so vor, als ob sie nachts mittlerweile fester und länger schläft (und ein kleiner Langschläfer ist). Pendelt sich da schon ein Tag - Nacht - Rhythmus ein? Wie ist das dann: Verspüren die Babys in der Nacht dann weniger Hunger? Oder ist ihr Stoffwechsel dann runter gefahren?
Da ich weiß, dass es hier erfreulicherweise viele Frühchen - Mamis gibt, noch eine spezielle Frage: Normalerweise beginnen ja reifgeborene Babys nach drei - vier Monaten durchzuschlafen. Nach ihrem chronologischen Alter würde sie da ja auch gut reinpassen; immerhin ist sie ja schon knapp 2 1/2 Monate alt. Ich dachte aber, dass diese "Normen" erst ab dem korrigierten Alter gelten und habe mich schon darauf eingestellt, dass sie praktisch immer etwa 2 Monate "hinterher hinken" wird. Sie also erst ab jetzt in etwa drei - vier Monaten durchschlafen wird.
(Analog zum ersten Lächeln: Das erwartete ich nicht beim chronologischen Alter von 6 Wochen, sondern erst im korrigierten Alter von 6 Wochen, wenn sie praktisch schon 15 Wochen alt ist).
Wie war das denn bei euren zu früh geborenen Kindern: Haben die auch Entwicklungsschritte gemacht, bei denen sie dann praktisch ihren reifgeborenen Altersgenossen voraus waren, da sie sich durch ihr "schon länger auf der Welt sein" schon anders an die Gegebenheiten anpassen konnten?