Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
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annes83
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Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Hallo zusammen,
ich lese schon eine Weile stumm mit und habe sehr viel gelernt. [WHITE SMILING FACE]️ Mein Sohn ist inzwischen 5 Monate alt und ich stelle mir die o.g. Frage. Woran merke ich überhaupt, dass meine Milch weniger wird?
Denn, wenn ich es richtig verstanden hab, ist es doch so: dass meine Brüste nicht mehr so doll spannen wie am Anfang ist doch normal, weil sich die Milchproduktion angepasst hat. Abpumpen sagt ja auch nichts darüber aus... Woher weiß ich dann also, wenn ich nicht regelmäßig wiege, ob mein Kind genug Milch bekommt?
Unzufriedenheit? Weinen? Hmm, könnte ja auch was anderes sein...
Ich frage mich das, weil wir so langsam über Beikost nachdenken...
Und: wenn die Milch erst beim Stillen gebildet wird, wie kann sie dann überhaupt weniger werden?? Die Drüsen bilden bei weniger Stillen selbst beim Stillen weniger Milch?
Ich hoffe, ihr könnt Licht in mein Dunkel bringen [SMILING FACE WITH SMILING EYES]
Danke! Annes
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ich lese schon eine Weile stumm mit und habe sehr viel gelernt. [WHITE SMILING FACE]️ Mein Sohn ist inzwischen 5 Monate alt und ich stelle mir die o.g. Frage. Woran merke ich überhaupt, dass meine Milch weniger wird?
Denn, wenn ich es richtig verstanden hab, ist es doch so: dass meine Brüste nicht mehr so doll spannen wie am Anfang ist doch normal, weil sich die Milchproduktion angepasst hat. Abpumpen sagt ja auch nichts darüber aus... Woher weiß ich dann also, wenn ich nicht regelmäßig wiege, ob mein Kind genug Milch bekommt?
Unzufriedenheit? Weinen? Hmm, könnte ja auch was anderes sein...
Ich frage mich das, weil wir so langsam über Beikost nachdenken...
Und: wenn die Milch erst beim Stillen gebildet wird, wie kann sie dann überhaupt weniger werden?? Die Drüsen bilden bei weniger Stillen selbst beim Stillen weniger Milch?
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maxine
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Hallo annes,
ich frag einfach mal andersrum: warum sollte dein Milch "einfach so" weniger werden? Also klar, wenn das Kind größere Mengen am Tisch etc. mitisst, dann wird sich die Milchmenge irgendwann darauf einstellen, aber einfach mal eben weniger Milch kommt bestimmt nicht so häufig vor.
Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt und erst jetzt vor kurzem bei ihrem 3-Tage-Fieber hatte ich einmal das Gefühl: "Mist, das ist zuwenig gerade." Da hat sie aber auch nichts anderes gegessen und jede Stunde gestillt, normalerweise isst sie tagsüber genügend anderes und kommt prima mit meiner Milchmenge aus.
ich frag einfach mal andersrum: warum sollte dein Milch "einfach so" weniger werden? Also klar, wenn das Kind größere Mengen am Tisch etc. mitisst, dann wird sich die Milchmenge irgendwann darauf einstellen, aber einfach mal eben weniger Milch kommt bestimmt nicht so häufig vor.
Meine Tochter ist jetzt 20 Monate alt und erst jetzt vor kurzem bei ihrem 3-Tage-Fieber hatte ich einmal das Gefühl: "Mist, das ist zuwenig gerade." Da hat sie aber auch nichts anderes gegessen und jede Stunde gestillt, normalerweise isst sie tagsüber genügend anderes und kommt prima mit meiner Milchmenge aus.
maxine (35) hat 3 Männer (38, 14, 11) und die Mummel, geb. 02.11.12
- Teazer
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Die Milchproduktion wird mit zunehmendem Kindesalter immer flexibler. Dass eine gesunde Frau, die über Monate problemlos voll gestillt hat, plötzlich zu wenig Milch hat ist seeeeeeehr unwahrscheinlich. Wie kommst Du darauf?
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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- Linda89
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
vielleicht ist dein Denkfehler, dass du nicht "Kind isst nennenswerte Mengen Beikost => Milch wird weniger" glaubst, sondern andersrum? wenn du dich über der Beikostreife deines Kindes informieren willst, lies im Beikostforum, kann mit Handy nicht gut verlinken.
Sohn Juli 2013, Tochter Januar 2015, Tochter Juni 2019, Tochter März 2021
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MamaSunshine
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Naja, fragst du dich das, weil "man" das allgemein sagt, die milch wird weniger? Oder reicht nicht mehr und deshalb beikost?
Falls ja, lies hier mal rum, das ist (zum glück) nicht so - bei gutem "stillmanagement" bzw stillen nach bedarf.
Falls ja, lies hier mal rum, das ist (zum glück) nicht so - bei gutem "stillmanagement" bzw stillen nach bedarf.
Mama Sunshine mit dem kleinen Sonnenschein (09/13) und dem Fröschlein (11/18)
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annes83
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Ich frage das eher allgemein. Momentan mach ich mir keine Sorgen, dass das so ist. Beikostreife usw ist mir klar.
Mir geht es um das Grundsätzliche bei der Milchproduktion.
Außerdem habe ich da z. B. einen Kommentar meiner Mutter im Kopf. Sie sagt, dass bei ihr die Milch ganz schnell nicht mehr "gereicht" hätte, nachdem sie mit Brei angefangen habe
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Mir geht es um das Grundsätzliche bei der Milchproduktion.
Außerdem habe ich da z. B. einen Kommentar meiner Mutter im Kopf. Sie sagt, dass bei ihr die Milch ganz schnell nicht mehr "gereicht" hätte, nachdem sie mit Brei angefangen habe
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- Teazer
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Re: AW: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Leider wird BEIkost häufig als ANSTATTkost gegeben. Wenn Stillmahlzeiten ersetzt werden, geht logischerweise die Milchmenge zurück. Wird jedoch weiterhin nach Bedarf gestillt, bleibt die Milchproduktion konstant auf dem benötigten Level. Die Kalorien der Beikost kommen oben drauf (=mehr Energie) und erst mit stark zunehmender Energieaufnahme durch feste Nahrung können nach und nach die Kalorien der Muttermilch ersetzt werden. Parallel dazu reduziert das Kind VON SICH AUS das Stillen, so dass sich seine Aufnahme bis zum ca. 2. Geburtstag immer mehr vom Stillen zum Essen hin verschiebt.annes83 hat geschrieben:Außerdem habe ich da z. B. einen Kommentar meiner Mutter im Kopf. Sie sagt, dass bei ihr die Milch ganz schnell nicht mehr "gereicht" hätte, nachdem sie mit Brei angefangen habe
Wer nach den Beikostplänen von H*pp & co. beifüttert und NICHT nach Bedarf des Kindes, greift leider negativ in das natürliche Gefüge ein und hat im doofsten Falle zu wenig Milch. Das liegt aber nicht an einem Unvermögen genügend Milch zu produzieren, sondern an nicht bedarfsgerechtem Stillen/Beikost füttern.
Viele Grüße von Teazer (Stillmodteam)
"Mit einer Kindheit voller Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten." (Jean Paul)
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annes83
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Ok. Das klingt logisch. Meine Mutter hat dann sicher auch bewusst weniger gestillt.
Und wie ist es mit der Milchbildung grundsätzlich? Warum muss man, wenn die Milch doch beim Stillen gebildet wird, häufiger anlegen, um mehr Milch zu produzieren? Oder umgekehrt? Warum braucht man dann Clusterfeeding?
Müssen die Drüsen quasi trainiert werden, um dann möglichst schnell Milch zur Verfügung zu stellen?
Das hab ich mich schon oft gefragt. [emoji3]
Wir hatten zu Beginn Gewichtsprobleme, sollten auch zufüttern, nach 2-3 Wochen hat sich aber alles eingestellt und wie stillen seitdem problemlos.
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Und wie ist es mit der Milchbildung grundsätzlich? Warum muss man, wenn die Milch doch beim Stillen gebildet wird, häufiger anlegen, um mehr Milch zu produzieren? Oder umgekehrt? Warum braucht man dann Clusterfeeding?
Müssen die Drüsen quasi trainiert werden, um dann möglichst schnell Milch zur Verfügung zu stellen?
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Wir hatten zu Beginn Gewichtsprobleme, sollten auch zufüttern, nach 2-3 Wochen hat sich aber alles eingestellt und wie stillen seitdem problemlos.
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
Es sind ja nicht nur die Drüsen gefragt.
Die Milchbildung ist ein komplexes System mit verschiedenen Botenstoffen und beteiligten Zellen, etc. Dieses System kann nicht permanent 24/7 durchlaufen. Daher kann eine Mama, die z.B, bisher 90% zugefüttert hat von heute auf morgen vollstillen. Selbst bei Wachstumsschüben muss das Baby mehr nachfragen (Clusterfeeding) um die neue Menge zu "bestellen".
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- Teazer
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Re: Woher merke ich, das die Milch weniger wird?
"von heute auf morgen NICHT vollstillen" muss es heißen.
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