Sorge vor erneuten Stillproblemen beim zweiten Kind
Verfasst: 04.07.2014, 16:21
Ich habe gerade einen Riesenrespekt vor dem Wochenbett, weil das Stillen meiner Tochter so schlecht funktioniert hat und ich Sorge habe, dass es dieses Mal wieder so kommt. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen und so ein paar Ängste nehmen.
Meine Tochter ist bei eT+12 zuhause geboren, Schwangerschaft und Geburt waren unauffällg, einzig meine gelähmte Gesichtshälfte durch einen gestressten Farcialisnerv gegen Ende der Schwangerschaft war komisch. Aber das ging auch schnell wieder weg. Ich war völlig sicher, stillen zu können, notfalls wollte ich mich einfach an eine Stillberaterin wenden.
Nach der Geburt schlief meine Tochter recht viel, am zweiten Tag fing ich an, sie zum Stillen immer mal zu wecken, anfangs dockte sie nicht richtig an, aber ich glaub, spätestens am zweiten oder dritten Tag, klappte das super, ich hatte nie wunde Brustwarzen. Ich hatte keinen merklichen Milcheinschuss, zwar wurde die Milch irgendwann weiß, aber meine Brüste waren immer weich. Meine Tochter pinkelte, hatte aber nur einmal an Tag 1 oder 2 Stuhlgang, dann erstmal nicht mehr. Und sie nahm ab, genaue Gewichtsdaten hab ich nicht. Die Hebammen fingen an, rumzudoktorn und ich ließ alles geschehen, weil ich irgendwie all meine Vorsätze vergessen hatte. So begann das Zufüttern an Tag 4 mit Tee aus der Flasche
Weiter ging es an Tag 5 mit kleinen Mengen Pre aus der Flasche nach dem Stillen. Da setzte dann mein Hirn wieder ein und ich kontaktierte eine Stillberaterin, die auch direkt bei uns vorbeikam, auf meinen Wunsch hin ein BES mitbrachte und mir auch eine Pumpe lieh. Das Pumpen war fürchterlich, ich fühlte mich ganz schrecklich dabei und es kamen nur Tropfen raus, sodass ich nach einigen Tagen frustriert aufgab. Mit dem BES hingegen kamen wir super klar. Allerdings hatten wir überhaupt keinen Plan beim Zufüttern, wir gaben ihr einfach immer Pre dazu, wenn wir das Gefühl hatten, sie sei noch hungrig, allerdings versuchten wir die Menge möglichst gering zu halten. Von täglichem Wiegen wurde uns abgeraten, das würde zu viel Stress bereiten. Auf Anraten der Stillberaterin ließ ich beim Gyn überprüfen, ob noch Plazetareste in der Gebärmutter verblieben seien, was nicht der Fall war, und meine Schilddrüsenwerte testen, die in Ordnung waren. Mein - auch heute noch vorhandenes - Übergewicht sprach die Stillberaterin nicht an. Ich habe erst später gelesen, dass es daraufhin zu Milchbildungsstörungen kommen kann.
Die Stillberaterin meinte irgendwann, wir könnten die Premilch ja auch einfach mal langsam reduzieren, meine Brust würde den reduzierten Teil dann schon selbst produzieren. Und weinen würde außerdem auch nicht immer Hunger bedeuten. Das kam mir zwar alles etwas komisch vor, aber Pre reduzieren wollte ich natürlich seeeehr gerne, also versuchten wir das. Schwupps war unser Baby dauerunglücklich. Ich hab die ganzen Zeiten nicht mehr im Kopf, weiß also nicht mehr genau, wann wir mit der Reduktion anfingen und wie lange das arme Kind tatsächlich hungerte
. Ich weiß nur noch, dass wir, als unsere Tochter ca sechs Wochen alt war, auf eigene Faust wieder damit begannen, ihr einfach immer dann Pre zu geben, wenn wir dachten, sie sei hungrig. Dadurch wurde sie wieder sehr viel zufriedener. Bei der darauf folgenden U war der Kinderarzt von ihrem Gewicht nicht begeistert, aber auch nocht nicht dolle besorgt, ganz, ganz schlimm gehungert hat sie also hoffentlich nicht.
Irgendwann las ich von Bockshornkleekapseln und nahm diese in der gängigen Dosierung ein, brachte nix. Domperidon mochte ich irgendwie nicht probieren. Mit neun Monaten direkt nach dem Dreitagesfieber brauchten wir plötzlich kein einziges BES mehr, obwohl sie nicht auffallend mehr Beikost (ausschließlich Fingerfood) zu sich nahm. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Sie hatte zuvor mehrmals täglich mit BES gestillt - wie oft genau und wie viel PRE sie getrunken hat, weiß ich nicht. Aufgeschrieben haben wir eh nie was dazu und außerdem irgendwann voller Absicht nicht mehr darauf geachtet, weil mich Tage, an denen sie viel PRE trank, immer so runter zogen. Wir stillen übrigens heute noch.
Ich kannte zwar damals das SuT schon und las auch viel darin, dachte aber, da ich ja eine "echte" Stillberaterin habe, brauch ich keine weitere Hilfe. Das war wohl ein Trugschluss.
Nun steht Ende August die nächste Geburt an und ich hab Schiss, dass es wieder Probleme mit der Milchmenge gibt. Mein derzeitiger Plan ist, das Baby ab Geburt täglich auf einer Waage aus der Apotheke zu wiegen, um frühzeitig zu sehen, ob eine Zufütterindikation besteht und auch direkt zu erkennen, wie viel PRE pro Tag zugefüttert werden sollte. Mehrere BES sind noch vorhanden. Mit meinem Gyn habe ich schon gesprochen, er würde mir bei Bedarf Domperidon verschreiben. Was könnte ich noch vorbeugend tun oder besorgen?
Meine Tochter ist bei eT+12 zuhause geboren, Schwangerschaft und Geburt waren unauffällg, einzig meine gelähmte Gesichtshälfte durch einen gestressten Farcialisnerv gegen Ende der Schwangerschaft war komisch. Aber das ging auch schnell wieder weg. Ich war völlig sicher, stillen zu können, notfalls wollte ich mich einfach an eine Stillberaterin wenden.
Nach der Geburt schlief meine Tochter recht viel, am zweiten Tag fing ich an, sie zum Stillen immer mal zu wecken, anfangs dockte sie nicht richtig an, aber ich glaub, spätestens am zweiten oder dritten Tag, klappte das super, ich hatte nie wunde Brustwarzen. Ich hatte keinen merklichen Milcheinschuss, zwar wurde die Milch irgendwann weiß, aber meine Brüste waren immer weich. Meine Tochter pinkelte, hatte aber nur einmal an Tag 1 oder 2 Stuhlgang, dann erstmal nicht mehr. Und sie nahm ab, genaue Gewichtsdaten hab ich nicht. Die Hebammen fingen an, rumzudoktorn und ich ließ alles geschehen, weil ich irgendwie all meine Vorsätze vergessen hatte. So begann das Zufüttern an Tag 4 mit Tee aus der Flasche
Die Stillberaterin meinte irgendwann, wir könnten die Premilch ja auch einfach mal langsam reduzieren, meine Brust würde den reduzierten Teil dann schon selbst produzieren. Und weinen würde außerdem auch nicht immer Hunger bedeuten. Das kam mir zwar alles etwas komisch vor, aber Pre reduzieren wollte ich natürlich seeeehr gerne, also versuchten wir das. Schwupps war unser Baby dauerunglücklich. Ich hab die ganzen Zeiten nicht mehr im Kopf, weiß also nicht mehr genau, wann wir mit der Reduktion anfingen und wie lange das arme Kind tatsächlich hungerte
Irgendwann las ich von Bockshornkleekapseln und nahm diese in der gängigen Dosierung ein, brachte nix. Domperidon mochte ich irgendwie nicht probieren. Mit neun Monaten direkt nach dem Dreitagesfieber brauchten wir plötzlich kein einziges BES mehr, obwohl sie nicht auffallend mehr Beikost (ausschließlich Fingerfood) zu sich nahm. Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Sie hatte zuvor mehrmals täglich mit BES gestillt - wie oft genau und wie viel PRE sie getrunken hat, weiß ich nicht. Aufgeschrieben haben wir eh nie was dazu und außerdem irgendwann voller Absicht nicht mehr darauf geachtet, weil mich Tage, an denen sie viel PRE trank, immer so runter zogen. Wir stillen übrigens heute noch.
Ich kannte zwar damals das SuT schon und las auch viel darin, dachte aber, da ich ja eine "echte" Stillberaterin habe, brauch ich keine weitere Hilfe. Das war wohl ein Trugschluss.
Nun steht Ende August die nächste Geburt an und ich hab Schiss, dass es wieder Probleme mit der Milchmenge gibt. Mein derzeitiger Plan ist, das Baby ab Geburt täglich auf einer Waage aus der Apotheke zu wiegen, um frühzeitig zu sehen, ob eine Zufütterindikation besteht und auch direkt zu erkennen, wie viel PRE pro Tag zugefüttert werden sollte. Mehrere BES sind noch vorhanden. Mit meinem Gyn habe ich schon gesprochen, er würde mir bei Bedarf Domperidon verschreiben. Was könnte ich noch vorbeugend tun oder besorgen?