Hallo,
Mein Sohn ist nun tagsüber, mit einigen Rückfällen und kleineren Durststrecken etwa 1Jahr trocken. Seit er seine Strohhalmflasche nur noch selten nutzt gibt es kaum noch Unfälle.
Nachts ist die Windel aber fast immer nass. Er wünscht sich so sehr Ganz ohne Windel zu sein. Nachdem ein paar mal die Windel trocken war hab ich zu ihm gesagt, nach 3 trockenen Windeln lassen wir die Windel ab, nun ist er jeden Tag an dem die Windel nass ist enttäuscht bis tieftraurig.
Er schläft noch bei uns im Bett und das, seit das Wetter so warm ist, ziemlich unruhig und bewegt. Wir habe zwar ein Gitterbett als Beistellbett umfunktioniert aber er wälzt sich da raus und rollert durchs ganze Bett.
Bei den meisten meiner Freundinnen waren die Windeln trocken bevor sie sie weg ließen andere ließen es drauf ankommen und wechselten die Kinder Bettwäsche eben 2-3 mal an 3 aufeinanderfolgenden Nächten und dann waren die Kinder trocken.
Ich traue mich da nicht ran. Die Matratzen zu schützen ist eine Sache aber eventuell mehrmals die Nacht bis zu 3 Bettwäschen zu erneuern das schaffe ich nicht.
Ich habe meinem Sohn auch versucht sein Bett schmackhaft zu machen und gesagt, wir können es in seinem gleich ohne ausprobieren, aber er wollte es nicht und eigentlich weiß ich auch dass es für ihn noch nicht so weit ist aus dem FB auszuziehen...
Was soll ich machen? Wer hat Tipps?
Liebe Grüße
Sarie
Trocken werden im Familienbett
Moderator: Giraeffchen
- Sarie
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 95
- Registriert: 06.05.2010, 19:47
- Wohnort: Hamburg
- Hyndla
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3125
- Registriert: 03.07.2011, 00:04
Re: Trocken werden im Familienbett
ich weiß ja nicht, ob dir das was hilft, aber ich schreib mal von uns
schlafsituation ist genau wie bei euch - also familienbett mit gitterbett angestellt. tochterkind ist nachts auch "unterwegs". tagsüber trocken ist sie seit 2 jahren. nachts haben wir es seit 2 monaten regelmäßig probiert, vorher ab und zu mal die windel vergessen. es klappt dann mal ein oder zwei nächte, dann passiert wieder ein unfall. sie merkt es auch einfach nicht, sondern schläft weiter und wird erst wach, wenn es unangenehm nass/kalt ist. momentan hat sie wieder eine windel dran (die letzten 3 nächte war sie zwar morgens trocken, aber ich denke, sie ist einfach noch nicht so weit).
mehrmals pro nacht das bettzeug wechseln hätt ich keine lust, dann lieber noch warten...
schlafsituation ist genau wie bei euch - also familienbett mit gitterbett angestellt. tochterkind ist nachts auch "unterwegs". tagsüber trocken ist sie seit 2 jahren. nachts haben wir es seit 2 monaten regelmäßig probiert, vorher ab und zu mal die windel vergessen. es klappt dann mal ein oder zwei nächte, dann passiert wieder ein unfall. sie merkt es auch einfach nicht, sondern schläft weiter und wird erst wach, wenn es unangenehm nass/kalt ist. momentan hat sie wieder eine windel dran (die letzten 3 nächte war sie zwar morgens trocken, aber ich denke, sie ist einfach noch nicht so weit).
mehrmals pro nacht das bettzeug wechseln hätt ich keine lust, dann lieber noch warten...
Mini-Hyndla 11/2009 und der winzige Herr M. 09/2013
-
Norina866
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 64
- Registriert: 11.04.2014, 09:46
Re: Trocken werden im Familienbett
Also wir haben es damals einfach gemacht. Da ich auch keine Lust Au bettwäschewechsel im Akkord hatte, gäbs für drunter ein großes Handtuch und drunter wickelunterlagen. Als Decke gäbs entweder Fleecedecke oder wenns sehr warm war auch ein Handtuch. Neben dem Bett lag ein weiterer handtuchstapel parat und er durfte nur mit t- Shirt schlafen und unten ohne!!!
Das hat lästiges an-aus und umziehen erspart und auch das nasse Handtuch konnte man schnell ersetzten. Wenn wir abends ins Bett sind oder ich Nacht wach wurde, hab ich ihn einfach aufs Klo gesetzt - da kam manchmal dann was. Nach einer Woche war er auch nachts trocken ( Unfälle gibts natürlich dennoch mal, aber nicht öfter als einmal im Monat).
Das hat lästiges an-aus und umziehen erspart und auch das nasse Handtuch konnte man schnell ersetzten. Wenn wir abends ins Bett sind oder ich Nacht wach wurde, hab ich ihn einfach aufs Klo gesetzt - da kam manchmal dann was. Nach einer Woche war er auch nachts trocken ( Unfälle gibts natürlich dennoch mal, aber nicht öfter als einmal im Monat).
-
08u11
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3343
- Registriert: 17.09.2012, 16:14
Re: Trocken werden im Familienbett
Unser Kleiner ist ganz klassisch trocken geworden - der hatte immer trockene Windeln, so dass ich sie dann weggelassen habe. Das klappt auch fast immer sehr gut - aber wenn nicht (sehr selten aber doch) ist wirklich alles nass und der merkt es gar nicht. Insofern: auch lange trockene Windeln sind keine völlig Garantie
.
Der Große hatte sehr, sehr lange nachts noch Windeln an und wollte das auch so. Die waren morgens mal trocken, dann wieder nicht. Als der kleine Bruder dann aber schon ohne Windel schlief, wollte der Große nachziehen und ich hätte es total gemein gefunden, ihm das zu verweigern. Und siehe da: Es klappt ganz gut. Klar, bei ihm waren anfangs ein paar Unfälle mehr. Allerdings: im Gegensatz zum kleinen Bruder bemerkt A. gleich, wenn die Hose feucht wird. Sprich: Meist war ein neuer Schlafanzug völlig ausreichend. Bettwäsche wechseln nicht nötig. Oft habe ich dann aber zur Sicherheit auch ein Handtuch drunter gelegt. A. schläft zwar auch unruhig, aber wenn mein Mann und ich neben ihm liegen, ist der Platz doch relativ begrenzt.
Und selbst wenn: Wenn J. pieselt, dann entweder relativ früh am abend oder morgens unmittelbar vor dem Aufstehen - da ist dann auch wechseln nicht so schlimm. Und auch wenn die Kinder im Familienbett schlafen und A. sogar in der Mitte, war bislang immer nur ein Bett nass - der einzige Nachteil: beim Familienbett: Ich weiß halt vorher nicht welches
Insofern: Ich würde es versuchen. Genügend Handttücher und Fleecedecken bereithalten und los. Vielleicht klappt's ja gut, vielleicht ist es ihm aber auch schon bald selbst unangenehm. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei sowas auch recht unempfindlich bin.
Der Große hatte sehr, sehr lange nachts noch Windeln an und wollte das auch so. Die waren morgens mal trocken, dann wieder nicht. Als der kleine Bruder dann aber schon ohne Windel schlief, wollte der Große nachziehen und ich hätte es total gemein gefunden, ihm das zu verweigern. Und siehe da: Es klappt ganz gut. Klar, bei ihm waren anfangs ein paar Unfälle mehr. Allerdings: im Gegensatz zum kleinen Bruder bemerkt A. gleich, wenn die Hose feucht wird. Sprich: Meist war ein neuer Schlafanzug völlig ausreichend. Bettwäsche wechseln nicht nötig. Oft habe ich dann aber zur Sicherheit auch ein Handtuch drunter gelegt. A. schläft zwar auch unruhig, aber wenn mein Mann und ich neben ihm liegen, ist der Platz doch relativ begrenzt.
Und selbst wenn: Wenn J. pieselt, dann entweder relativ früh am abend oder morgens unmittelbar vor dem Aufstehen - da ist dann auch wechseln nicht so schlimm. Und auch wenn die Kinder im Familienbett schlafen und A. sogar in der Mitte, war bislang immer nur ein Bett nass - der einzige Nachteil: beim Familienbett: Ich weiß halt vorher nicht welches
Insofern: Ich würde es versuchen. Genügend Handttücher und Fleecedecken bereithalten und los. Vielleicht klappt's ja gut, vielleicht ist es ihm aber auch schon bald selbst unangenehm. Ich muss allerdings zugeben, dass ich bei sowas auch recht unempfindlich bin.
Nina mit A. (11/2008), J. (03/2011), Minimaus (28/01/15), Babyzwerg (15/02/2019) und Weihnachtsengel im Herzen (Januar 2018, 10. Woche)

