Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
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- Ainoha
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Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Hallo, ich bin mir nicht sicher, ob wir schon ein Problem haben, aber ich wollte mal unsere Situation schildern und nachfragen, bevor sich vielleicht ein Problem entwickelt.
Mein Kleiner ist vor drei Tagen am 28.04. am Abend zur Welt gekommen. Eine Hausgeburt in BEL. Uns ging es nach der Geburt beiden gut, nur der Kleine war von Anfang an recht schläfrig. Er hat in den ersten Stunden nach der Geburt 3 mal für einige Minuten gestillt. In der Nacht auch noch zwei mal etwas länger.
Wir kommen wohl in den ersten 24 Stunden so auf 6-7 mal Stillen, in den nächsten auf ca. 8 mal und diese 24 Stunden werden es wohl auch mindestens 8 mal werden. Stilldauer meistens so zwischen 5 und 20 Minuten.
Das Problem ist, dass das Stillen nicht gleichmäßig über den Tag verteilt ist. Heute hat er zum Beispiel morgens um 10 oder 10.30 Uhr getrunken, und dann erst wieder um 15.30 Uhr. Und dass auch nur, weil ich ihn durch Wickeln wachbekommen habe. Vorher hab ich auch versucht ihn zu wecken, hatte aber keinen Erfolg.
Gestern Nachmittag hat er auch 4 ½ Stunden Pause gemacht. Und am ersten Nachmittag hat die Hebamme ihm 3 Teelöffel Kolostrum zugefüttert, weil er nicht trinken wollte(mein Kolostrum sei sehr dickflüssig sagt sie). Das hab ich gestern in der langen Pause auch versucht, aber er war zu schläfrig um zu schlucken.
Er hatte am zweiten Tag eine volle Windel und gestern abend auch, Wobei die nur so halb voll war. Unter der Geburt hatte er auch recht viel Stuhlgang. Windeln mit Urin gibt es natürlich auch, sie sscheinen mir aber nicht sehr voll zu sein.
Wenn er wach ist und selber trinken möchtte, ist das andocken kein Problem. Da macht er das praktisch von selbst und auch in verschiedenen Positionen. Wenn er so schläfrig ist, zeigt er auch Zeichen, dass er trinken möchte (Kopfbewegungen, Zunge rausstrecken, schmatzen, etc.). Aber ich bekomme ihm schon gar nicht richtig angelegt, weil er den Mund nicht richtig aufmacht. Wenn ich es dann doch schaffen sollte, ihn richtig anzulegen, dann saugt er nicht richtig. Manchmal macht er leichte Saugbewegungen, die aber nichts bringen und manchmal gar keine. Wenn er gar nicht mag, dann dreht er sich auch weg oder streckt sich durch Häufig scheint er sich regelrecht zu ärgern und schiebt die Brustwarze wieder heraus.Trotzdem versuch ich es natürlich immer wieder, wenn er irgendwelche Anzeichen macht.
Auch wenn er wach ist und trinkt, driftet er leicht in den Schlaf ab. Er nimmt immer so 3 bis 10 Schlücke und macht dann Pause. Dann hilft es aber für gewöhnlich, wenn ich ihn etwas berühre, etwas bewege, die Brust etwas bewege, etc.
Ausziehen, Gesichtsmassage, Fussmassage, auf- und abbewegen hab ich heute probiert um ihn zu wecken. Ich hab ihn zumindest so weit bekommen, dass er andockt und zwei oder drei Schlücke trinkt. Mehr aber auch nicht.
Gewicht war am Nachmittag nach der Geburt 2800 gramm (Hebamme). In ein paar Stunden kommt die Hebamme wieder und wird ihn wohl erneut wiegen.
Abgesehen von dem allen hat er auch noch eine Lieblingsbrust, an der das trinken leichter ist. An der anderen Seite trink er zwar auch, aber deutlich weniger und sie fühlt sich nun schon etwas härter und seltsam an und es tritt grade Milch aus.
Der Kleine ist im allgemeinen ein sehr ruhiger Kerl. Er weint fast nie. Und wenn, dann lässt er sich ganz schnell wieder beruhigen. Natürlich hat er auch seine Wachphasen. Aber auch da macht er ganz klar deutlich, ob er was trinken möchte oder nicht.
Muss ich mir nun Sorgen machen, oder ist das noch ein ganz normales Verhalten für ein Neugeborenes? Und was könnte ich noch machen, damit er regelmäßiger trinkt? Meine Hebamme ist zwar im Allgemeinen sehr kompetent, aber eben Hebamme und keine Stillberaterin. Ich lebe in Ecuador. Hier gibt es leider keine Stillberaterinnen, die ich kontaktieren könnte. Daher freue ich mich über jede Hilfe und sag schon mal vielen Dank.
Mein Kleiner ist vor drei Tagen am 28.04. am Abend zur Welt gekommen. Eine Hausgeburt in BEL. Uns ging es nach der Geburt beiden gut, nur der Kleine war von Anfang an recht schläfrig. Er hat in den ersten Stunden nach der Geburt 3 mal für einige Minuten gestillt. In der Nacht auch noch zwei mal etwas länger.
Wir kommen wohl in den ersten 24 Stunden so auf 6-7 mal Stillen, in den nächsten auf ca. 8 mal und diese 24 Stunden werden es wohl auch mindestens 8 mal werden. Stilldauer meistens so zwischen 5 und 20 Minuten.
Das Problem ist, dass das Stillen nicht gleichmäßig über den Tag verteilt ist. Heute hat er zum Beispiel morgens um 10 oder 10.30 Uhr getrunken, und dann erst wieder um 15.30 Uhr. Und dass auch nur, weil ich ihn durch Wickeln wachbekommen habe. Vorher hab ich auch versucht ihn zu wecken, hatte aber keinen Erfolg.
Gestern Nachmittag hat er auch 4 ½ Stunden Pause gemacht. Und am ersten Nachmittag hat die Hebamme ihm 3 Teelöffel Kolostrum zugefüttert, weil er nicht trinken wollte(mein Kolostrum sei sehr dickflüssig sagt sie). Das hab ich gestern in der langen Pause auch versucht, aber er war zu schläfrig um zu schlucken.
Er hatte am zweiten Tag eine volle Windel und gestern abend auch, Wobei die nur so halb voll war. Unter der Geburt hatte er auch recht viel Stuhlgang. Windeln mit Urin gibt es natürlich auch, sie sscheinen mir aber nicht sehr voll zu sein.
Wenn er wach ist und selber trinken möchtte, ist das andocken kein Problem. Da macht er das praktisch von selbst und auch in verschiedenen Positionen. Wenn er so schläfrig ist, zeigt er auch Zeichen, dass er trinken möchte (Kopfbewegungen, Zunge rausstrecken, schmatzen, etc.). Aber ich bekomme ihm schon gar nicht richtig angelegt, weil er den Mund nicht richtig aufmacht. Wenn ich es dann doch schaffen sollte, ihn richtig anzulegen, dann saugt er nicht richtig. Manchmal macht er leichte Saugbewegungen, die aber nichts bringen und manchmal gar keine. Wenn er gar nicht mag, dann dreht er sich auch weg oder streckt sich durch Häufig scheint er sich regelrecht zu ärgern und schiebt die Brustwarze wieder heraus.Trotzdem versuch ich es natürlich immer wieder, wenn er irgendwelche Anzeichen macht.
Auch wenn er wach ist und trinkt, driftet er leicht in den Schlaf ab. Er nimmt immer so 3 bis 10 Schlücke und macht dann Pause. Dann hilft es aber für gewöhnlich, wenn ich ihn etwas berühre, etwas bewege, die Brust etwas bewege, etc.
Ausziehen, Gesichtsmassage, Fussmassage, auf- und abbewegen hab ich heute probiert um ihn zu wecken. Ich hab ihn zumindest so weit bekommen, dass er andockt und zwei oder drei Schlücke trinkt. Mehr aber auch nicht.
Gewicht war am Nachmittag nach der Geburt 2800 gramm (Hebamme). In ein paar Stunden kommt die Hebamme wieder und wird ihn wohl erneut wiegen.
Abgesehen von dem allen hat er auch noch eine Lieblingsbrust, an der das trinken leichter ist. An der anderen Seite trink er zwar auch, aber deutlich weniger und sie fühlt sich nun schon etwas härter und seltsam an und es tritt grade Milch aus.
Der Kleine ist im allgemeinen ein sehr ruhiger Kerl. Er weint fast nie. Und wenn, dann lässt er sich ganz schnell wieder beruhigen. Natürlich hat er auch seine Wachphasen. Aber auch da macht er ganz klar deutlich, ob er was trinken möchte oder nicht.
Muss ich mir nun Sorgen machen, oder ist das noch ein ganz normales Verhalten für ein Neugeborenes? Und was könnte ich noch machen, damit er regelmäßiger trinkt? Meine Hebamme ist zwar im Allgemeinen sehr kompetent, aber eben Hebamme und keine Stillberaterin. Ich lebe in Ecuador. Hier gibt es leider keine Stillberaterinnen, die ich kontaktieren könnte. Daher freue ich mich über jede Hilfe und sag schon mal vielen Dank.
Liebe Grüße von mir und dem Kolibri (04/14)...
- Ainoha
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Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Nachtrag: Die Hebamme war grad da und fand die Abstände nicht bedenkenswert. Sie meint, ich habe halt viel und sehr nährreiches Kolostrum. Heute beginnt wohl auch schon der Milcheinschuß. Und wenn er trinkt, dann trinkt er sehr gut und krätig.
aber wir haben es nicht geschafft, dass er an der schwierigen Brust trinkt. Laut Hebamme ist die Brustwarze zu klein und er bekommt sie nicht richtgi zu fassen. Selbst wenn er sie im mund hat, sehe ich, dass er einfach nicht saugen mag. Er macht zwar die Mundbewegungen, aber ich spüre nichts. Außerdem ist die Brust schon recht hart. Ich hab sie nun so gut es ging ausgestrichen.
Die Hebamme hat mir für diese Brust ein Stillhütchen empfohlen. Ist das eine gute Idee? Und wenn nicht, was könnte ich sonst machen?
Und über das ganze probieren und reden hab ich das Wiegen vergessen. Und von sich aus hat sie es auch nicht erwähnt.
aber wir haben es nicht geschafft, dass er an der schwierigen Brust trinkt. Laut Hebamme ist die Brustwarze zu klein und er bekommt sie nicht richtgi zu fassen. Selbst wenn er sie im mund hat, sehe ich, dass er einfach nicht saugen mag. Er macht zwar die Mundbewegungen, aber ich spüre nichts. Außerdem ist die Brust schon recht hart. Ich hab sie nun so gut es ging ausgestrichen.
Die Hebamme hat mir für diese Brust ein Stillhütchen empfohlen. Ist das eine gute Idee? Und wenn nicht, was könnte ich sonst machen?
Und über das ganze probieren und reden hab ich das Wiegen vergessen. Und von sich aus hat sie es auch nicht erwähnt.
Liebe Grüße von mir und dem Kolibri (04/14)...
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kerstins
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Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Ich bin keine stillberaterin und habe auch sonst nicht viel Ahnung, da melden sich noch andere. Aber wegen beckenendlage und lieblingsbrust (was aber glaub ich auch nicht unnormal ist) wollte ich dich nur bitten mal darauf zu achten ob er auch sonst eine lieblingsseite hat und evtl. Den Kopf schief hält. Es kommt bei beckenendlage wohl relativ häufig vor dass die Babys ein Hämatom am Hals erleiden und sich ein schiefhals entwickelt. Dagegen kann man aber gut angehen. Und es ist ja gut möglich dass das bei euch nicht der fall ist. Aber ich denke es kann nicht Schaden wenn du das mal mit beobachtest.
Ich wünsche dir und deinem Kind alles gute! Toll dass es so gut geklappt hat ansonsten und es euch anscheinend gut geht!
Ich wünsche dir und deinem Kind alles gute! Toll dass es so gut geklappt hat ansonsten und es euch anscheinend gut geht!
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Mondenkind
- Forumsleitung
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Hallo und herzlichen Glückwunsch!
Ich würde das Stillhütchen nicht nehmen. Grundsätzlich ist Eure Stillfrequenz in Ordnung, wünschenswert wären vielleicht noch 2 Mahlzeiten mehr in 24 Stunden. Wie ist die Gewichtsentwicklung, wurde schon wieder gewogen? Babies, die spontan aus BEL geboren werden, entleeren unter der Geburt ihren Darm, dass ist natürlich. Dass er trotzdem schon Stuhlgang hatte ist ein gutes Zeichen.
Zum Wachhalten kannst Du mal Wechselstillen probieren.
An der schwierigen Brust könntest Du mal Brustkompression anwenden, um ihm das Trinken zu erleichtern. Außerdem kann man da mit verschiedenen Stillpositionen was tun. In welcher Position stillt ihr meist?
Ich würde das Stillhütchen nicht nehmen. Grundsätzlich ist Eure Stillfrequenz in Ordnung, wünschenswert wären vielleicht noch 2 Mahlzeiten mehr in 24 Stunden. Wie ist die Gewichtsentwicklung, wurde schon wieder gewogen? Babies, die spontan aus BEL geboren werden, entleeren unter der Geburt ihren Darm, dass ist natürlich. Dass er trotzdem schon Stuhlgang hatte ist ein gutes Zeichen.
Zum Wachhalten kannst Du mal Wechselstillen probieren.
An der schwierigen Brust könntest Du mal Brustkompression anwenden, um ihm das Trinken zu erleichtern. Außerdem kann man da mit verschiedenen Stillpositionen was tun. In welcher Position stillt ihr meist?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
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- Ainoha
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- Registriert: 29.10.2013, 03:00
Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Danke für die Antworten. Also wir Stillen meist in Wiege- oder Rückenhaltung. Heute Nacht hab ich rausgefunden, dass er in Rückenhaltung die Brust viel besser greifen kann und heute hat es schon viel besser geklappt und die Brust ist wieder weicher.
Gestillt haben wir heute auch schon 9 mal ( und es st hier grad mal 20:20 Uhr).
Zwar tagsüber immer noch mit 2 mal Abständen von 3 1/2 Stunden, aber das seh ich jetzt ein bisschen gelassener. Ich war nur nervös weil es immer heißt, dass man Neugeborene unbedingt mindestens alle 2 Stunden Stillen soll. Aber er hatte heute auch schon 4 mal Stuhlgang. Natürlich immer nur kleinere Mengen, aber die Verdauung scheint ja zu arbeiten.
Gewogen wurde noch nicht wieder, da ich ja gestern nicht dran gedacht hab und die Hebamme wohl erst Montag wiedersehe.
An Wechelstillen hab ich auch schon gedacht. Allerdings ist mir da ein bisschen unwohl bei, weil er sich ja so schwer richtig anlegen lässt, wenn er so müde ist. Wenn er denn mal die Brust richtig im Mund hat, bin ich froh drüber.
Das mit den Brustkompressionen werd ich das nächste mal versuchen. Aber insgesamt klappte es heute schon deutlich besser.
Hm, das mit dem Schiefhals könnte schon angehen. Er hatte eine Schürfwunde an der rechten Halsseite. Und er dreht sich immer auf seine rechte Seite, wenn ich ihn hinlege. Ich werd das mal im Auge behalten. An wen wendet man sich denn mit sowas? Und wie geht man dagegen an?
Gestillt haben wir heute auch schon 9 mal ( und es st hier grad mal 20:20 Uhr).
Gewogen wurde noch nicht wieder, da ich ja gestern nicht dran gedacht hab und die Hebamme wohl erst Montag wiedersehe.
An Wechelstillen hab ich auch schon gedacht. Allerdings ist mir da ein bisschen unwohl bei, weil er sich ja so schwer richtig anlegen lässt, wenn er so müde ist. Wenn er denn mal die Brust richtig im Mund hat, bin ich froh drüber.
Das mit den Brustkompressionen werd ich das nächste mal versuchen. Aber insgesamt klappte es heute schon deutlich besser.
Hm, das mit dem Schiefhals könnte schon angehen. Er hatte eine Schürfwunde an der rechten Halsseite. Und er dreht sich immer auf seine rechte Seite, wenn ich ihn hinlege. Ich werd das mal im Auge behalten. An wen wendet man sich denn mit sowas? Und wie geht man dagegen an?
Liebe Grüße von mir und dem Kolibri (04/14)...
- deidamaus
- Mod a.D.
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- Registriert: 20.06.2013, 06:38
- Wohnort: Landkreis Karlsruhe
Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Hallo Ainoha,
alles gute zur Geburt deines Zwerges.
hier in Deutschland würde ich zuerst einen Osteopathen draufschauen lassen und - falls es nicht den gewünschten Erfolg hat - einen KISS Spezialisten. Wie es bei dir ist, weiss ich leider nicht. Vielleicht kann dir da deine Hebamme weiterhelfen.
Man sagt gerne, die kleinen Babys sollten tagsüber alle 2, nachts alle 3 Stunden trinken. Damit kommen sie auf circa 10-12 mal in 24 h. Das Wichtige ist aber die Häufigkeit und nicht unbedingt die Verteilung. Nur sollten die Abstände nicht zu gross sein, so maximal 4 Stunden.
Hilft dir das weiter?
LG
Deidamaus
alles gute zur Geburt deines Zwerges.
hier in Deutschland würde ich zuerst einen Osteopathen draufschauen lassen und - falls es nicht den gewünschten Erfolg hat - einen KISS Spezialisten. Wie es bei dir ist, weiss ich leider nicht. Vielleicht kann dir da deine Hebamme weiterhelfen.
Man sagt gerne, die kleinen Babys sollten tagsüber alle 2, nachts alle 3 Stunden trinken. Damit kommen sie auf circa 10-12 mal in 24 h. Das Wichtige ist aber die Häufigkeit und nicht unbedingt die Verteilung. Nur sollten die Abstände nicht zu gross sein, so maximal 4 Stunden.
Hilft dir das weiter?
LG
Deidamaus
Liebe Grüße von deidamaus, ModTeam-Stillberatung
mit den drei Mäusen (Grosse 12/06, Mittlerer 5/10 und Kleiner 4/13)
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Mondenkind
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Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Prima. Mit anderen Stillpositionen kann man da oft viel machen, wenn ein Kind Lieblingsseiten hat. Ansonsten kann man sich auch an einen Osteopathen wenden, die möchten aber in der Regel, dass das Kind schon ein paar Wochen alt ist, denn vieles gibt sich auch in der ersten Zeit von allein.Ainoha hat geschrieben: Also wir Stillen meist in Wiege- oder Rückenhaltung. Heute Nacht hab ich rausgefunden, dass er in Rückenhaltung die Brust viel besser greifen kann und heute hat es schon viel besser geklappt und die Brust ist wieder weicher.
Dann lass erstmal, die Stillfrequenz klingt ja gut und Du sagst ja, es geht schon besser. Brustkompression ist auch extrem effektiv, probier das mal ein paar Mal am Tag, das hilft auch oft viel.An Wechelstillen hab ich auch schon gedacht. Allerdings ist mir da ein bisschen unwohl bei, weil er sich ja so schwer richtig anlegen lässt, wenn er so müde ist. Wenn er denn mal die Brust richtig im Mund hat, bin ich froh drüber.
Wie gehts Euch heute?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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- ChocolateChipCookie
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Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Ich weiß genau was du meinst. Ich habe meine Tochter in den ersten Tagen einfach nicht wachgekriegt. Es kam vor, dass sie 6 Stunden nicht richtig getrunken hat, obwohl ich es echt versucht habe. Da macht man sich schon Sorgen, zumal sie ein Leichtgewicht war. Aber: Das Problem hat sich von selbst erledigt, als der Milcheinschuss kam. Ich drücke die Daumen, dass es bei dir auch so ist!Ainoha hat geschrieben:Ich war nur nervös weil es immer heißt, dass man Neugeborene unbedingt mindestens alle 2 Stunden Stillen soll.
- littleanna
- hat viel zu erzählen
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Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Ich bin zwar auch keine Stillberaterin, aber wenn Babys sehr schläfrig sind, kann es auch mal sein, dass sie Neugeborenengelbsucht haben. Das ist nichts schlimmes.
Man sollte darauf achten, dass das Baby hell genug liegt, damit der Körper diesen Stoff, der die Babys gelb macht, besser abbauen kann.
Unsere große lag die ersten Tage im dunkelsten Eck im Schlafzimmer. Dann haben wir sie ans Fenster umquartiert.
Muss nicht auf euch zutreffen. War nur grad mein Gedanke dazu, wenn das Baby schläfrig ist.
Man sollte darauf achten, dass das Baby hell genug liegt, damit der Körper diesen Stoff, der die Babys gelb macht, besser abbauen kann.
Unsere große lag die ersten Tage im dunkelsten Eck im Schlafzimmer. Dann haben wir sie ans Fenster umquartiert.
Muss nicht auf euch zutreffen. War nur grad mein Gedanke dazu, wenn das Baby schläfrig ist.
*3 Mädels im Schlepptau*
07/2007 (Sectio), 03/2009 (KH), 01/2014 (Zuhause)
07/2007 (Sectio), 03/2009 (KH), 01/2014 (Zuhause)
- Ainoha
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- Registriert: 29.10.2013, 03:00
Re: Neugeborenes mit großen Stillabständen und schläfrig
Vielen Dank für all die lieben Antworten.
Wir hatten eine sehr unruhige Nacht. Vielleicht der erste Entwicklungsschub. Aber das Stillen klappte heute sehr gut. Beide Brüste werden nun wieder gern genommen. Und die Unbeliebte auch wieder aus verschiedenen Positionen.
Nur liegend klappt noch nicht ganz so gut. Da müssen wir noch üben.
Durch den Wachstumsschub war die Stillfrequenz heut auch noch mal etwas höher.
Osteopathen oder gar KISS-Spezialisten gibt es hier leider nicht. Aber ich werde mal ein paar Freundinnen fragen, die sich eher mit alternativen Ärzten auskennen. Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der uns da helfen kann. Naja, erstmal werd ich das weiter im Auge behalten. Noch ist er ja nicht mal eine Woche alt...
Sieht man bei Neugeborenengelbsucht sonst noch irgendwelche Zeichen? Wir sind hier im Bett einigermaßen zwischen zwei Fenstern. Obwohl wir seit Montag echt eine schlecht Wetter Periode haben. Ständig regnet es und es gab erst zwei vormittage, an denen die Sonne schien und es dadurch ein bisschen wärmer war. Sowas ist echt ungewöhnlich hier. Normalerweise scheint jeden Tag zumindest ein bisschen die Sonne. So muss ich den Kleinen meist recht warm einpacken, wodurch er natürlich auch weniger Licht abbekommt. Aber auf der anderen Seite muss man natürlich auch bedenken, dass Äquatorsonne auf 2500m eine ganz andere Kraft hat als die Sonne in Deutschland... Aber gelb scheint er mit nicht auszusehen.
Wir hatten eine sehr unruhige Nacht. Vielleicht der erste Entwicklungsschub. Aber das Stillen klappte heute sehr gut. Beide Brüste werden nun wieder gern genommen. Und die Unbeliebte auch wieder aus verschiedenen Positionen.
Durch den Wachstumsschub war die Stillfrequenz heut auch noch mal etwas höher.
Osteopathen oder gar KISS-Spezialisten gibt es hier leider nicht. Aber ich werde mal ein paar Freundinnen fragen, die sich eher mit alternativen Ärzten auskennen. Vielleicht gibt es ja auch hier jemanden, der uns da helfen kann. Naja, erstmal werd ich das weiter im Auge behalten. Noch ist er ja nicht mal eine Woche alt...
Sieht man bei Neugeborenengelbsucht sonst noch irgendwelche Zeichen? Wir sind hier im Bett einigermaßen zwischen zwei Fenstern. Obwohl wir seit Montag echt eine schlecht Wetter Periode haben. Ständig regnet es und es gab erst zwei vormittage, an denen die Sonne schien und es dadurch ein bisschen wärmer war. Sowas ist echt ungewöhnlich hier. Normalerweise scheint jeden Tag zumindest ein bisschen die Sonne. So muss ich den Kleinen meist recht warm einpacken, wodurch er natürlich auch weniger Licht abbekommt. Aber auf der anderen Seite muss man natürlich auch bedenken, dass Äquatorsonne auf 2500m eine ganz andere Kraft hat als die Sonne in Deutschland... Aber gelb scheint er mit nicht auszusehen.
Liebe Grüße von mir und dem Kolibri (04/14)...
