Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Linli
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Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von Linli »

Hallo zusammen =)

Ich hab eine Frage die die Zukunft betreffen könnte.
Und zwar wurde ich heute aufgeklärt, sollte ich im Krankenhaus ein SGA-Baby (unter der 10 % Perzentile) zur Welt bringen "müsste" dieses mit Frühernährung zusätzlich gefüttert werden. Meist wird das so gehandhabt das erst gestillt wird und danach die Flasche.

Was meint ihr dazu?

Ich persönlich würde mich eigentlich lieber weigern. Erstmal schauen wie schnell der Milcheinschuss kommt und sich das Gewicht entwickelt. Dann man man doch immernoch was geben wenn es zu viel abnimmt. ABER kann nicht auch gleichzeitig genau dieser "Druck" (in dem Fall dann auch von mir selbst gemacht weil ich eigentlich keine Zusatzernährung will!) Dazu führen, dass das Stillen eben doch etwas harziger ist zu Beginn?

Hat jemand Erfahrungen damit was Krankenhäuser angeht? Vllt auch was eine frühzeitige Entlassung angeht damit man in Ruhe stillen kann?

Eigentlich hab ich "Erfahrung" bei dem Thema mit Nr. 1 aber damals war der Start in sofern "perfekt" das niemand wusste was da für ein Mini rauskommt und ich weit genug entfernt von Krankenhäusern war die spezielle Vorgaben haben. Es lief super und ohne irgendwelche Probleme. Ich hab Angst dass das im Krankenhaus nicht so laufen wird und das eine Menge kaputt macht.

Wie stark beeinflusst so ein Zusatz denn die Nachfrage an der Brust? Ich vermute das Baby trinkt dann weniger an der Brust weil es ja satt ist? Und ich nehme nicht an, dass das unbedingt in einer Flasche gegeben werden muss sondern durchaus stillfreundlichere Methoden gewählt werden könnten?

Danke für eure Hilfe und gute Nacht =)
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Midi 07/2014
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manie
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von manie »

Meine erste Tochter war so ein fliegengewicht mit 2060g. Sie wurde direkt nach der Geburt(ks) auf die früh und neugeborenen Station verlegt. Dort bekam sie auch die Flasche. Ich habe von Anfang an gepumpt und sobald esmir möglich war habe ich sie tagsüber gestillt. Nachts bekam sie die Flasche. Nach 5 Tagen haben wir das Krankenhaus gemeinsam auf eigene Verantwortung verlassen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass sie bei mir besser aufgehoben ist(obwohl sich die Schwestern auf der Station sehr liebevoll gekümmert haben).
Ich hatte zum Glück keinerlei Probleme mit dem stillen.
Wünsche euch alles gute!
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von s3aund3r »

Hallo,
mein mittlerer war auch SGA Kind.
Leider hast Du bei diesen Kindern keine 10% zur Verfügung, die sie abnehmen dürfen oder sollten. Die Kinder haben eben nicht wie die anderen Reserven, von denen sie zehren können, wenn sie keine Hypoglykämien haben hast Du Glück, aber bis zum Milcheinschuss warten kann bei SGA Kindern fatal werden. Die 10% Regel gilt für gesunde Kinder mit zumindest ausreichendem Geburtsgewicht.
Je nach Kind hat man häufiger auch Probleme mit dem Saugen und allgemein der Nahrungsaufnahme. Viele SGA Kinder trinken anfangs nur sehr spärlich uns müssen animiert werden, was gerade Anfangs das Angebot/Nachfrage Prinziep manchmal schwierig macht. Ich würde mich also nicht per se darauf versteifen das GARNICHT zugefüttert wird, gerade am Anfang vor dem Milcheinschuss.
Es kommt da natürlich auch darauf an wieviel Vormilch Du hast, wie unterernährt dein Kind dann wirklich ist und wie seine sonstige Verfassung ist.
Denkbar wäre z.B. auch das Du einfach Anfangs vor dem Milcheinschuss diese Päppelmilch mit dem Brusternährungsset zufütterst, sofern das Baby das mitmacht und entsprechend saugt. Damit entgehst du schonmal etwaigen Suagverwirrungen und ähnlichen Problemen.
Dadurch das Du dich da von vornherein informierst, hast DU ja viel Spielraum Dir zu überlegen wie Du das optimal gestalten willst, wenn nunmal anfangs zugefüttert werden muss.

Ich habe dann das Baby anfangs öfter wecken/wickeln und die Seiten exzessiv wechseln müssen. Zusätzlich pumpen in den Intervallen (die LLL hat da ein schönes Infoblatt zu...)zur Förderung der Milchbildung kann auch helfen, damit Du möglichst schnell eine gute Milchversorgung aufbaust die dein Baby dann nutzen kann. Wenn es stark und fit ist, perfekt, aber das hilft einfach wenn das Kind nicht kräftig genug ist um ausreichend zu stimulieren am Anfang.
Recht bald sollte dann ja der Milcheinschuss kommen und optimalerweise dein Kind auch kräftiger werden und zunehmen, dann ist wirklich kein grosses zufüttern mehr nötig.

Du scheinst wenigstens von Krankehausseite kompetente Beratung zu haben. Ich hatte damals auch kaum jemanden der sich damit auskannte - für meinen Gyn der in einem Belegkrankenhaus arbeitete, war nach der Geburt das Problem passé. Ich wusste damals auch nicht, das es eben passieren kann das zu lange gewartet wird mit der Geburt und das dann immerhin 10% der SGA Kinder unterversorgt sind und das Defizit NICHT aufholen. Daher finde ich es eigentlich garnicht so verkehrt, wenn das korrekt begleitet wird. Du solltest nur darauf achten, das es optimal Stillfreundlich verläuft, denn deine Muttermilch ist das ALLERBESTE Mittel zum Päppeln.
Ich werde diesmal vorsorglich in einem guten Klinikum mit IBCLC entbinden. Ich weiss noch nicht ob es diesmal wieder ein SGA Kind wird, aber erste Anzeichen (schmaler Bauch, noch recht grosser Kopf, die Ratio stimmt nicht) sind da. Nicht das zufüttern dieser Kinder ansich ist falsch, bis der Milcheinschuss da ist, sondern die Art wie das in vielen Kliniken passiert. Wenn das Baby stark genug ist, sollte das BES bevorzugt werden, aber andernfalls kann man auch mit dem Fingerfeeder etc. versuchen zuzufüttern. Wenn der Milcheinschuss da ist, sollte versucht werden so schnell wie möglich ausschliesslich zu stillen.

Ich würde mich da vorher mit der Klinik zusammensetzen. Es gibt auch entsprechende Selbsthilfegruppen, in der Du nochmal gute fachliche Infos zu den SGA Problematiken anfordern kannst, falls Du weitergehendes Interesse hast :)

Liebe Grüße und alles Gute!
Grosser Lieblingssohn (1998)
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Sorry falls mein ipad meine texte schreddert..
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kaehde
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von kaehde »

Hallo,
ich habe Zwei SGA Babies, eins davon deutlich zu früh. Der Frügeborene war natürlich insofern anders, als dass er parenteral ernährt würde anfangs und so die Situation nochmal eine andere war.
Die zweite war dann aber fast termingerecht, aber sollte eben auch möglichst nicht abnehmen. Ich habe immer eine Seite gestillt und statt die zweite zu stillen, Flasche mit Pre HA angeboten. Danach dann die zweite Seite gepumpt. So hatte ich nach zwei Tagen ausreichend Milch, dass ich keine Pre per Flasche mehr geben müsste sondern die gepumpte Milch ausgereicht hat. Sie hatte zwei Tage nach der Geburt das niedrigste Gewicht mit ca. 50 gr unter geburtsgewicht. Und hat dann sehr schnell zugenommen.
Ich habe sehr darauf geachtet, sie immer wieder zum trinken zu animieren und gaaaanz viel gestillt.

Viele Grüße,
Katja
Katja mit Benjamin (32.0 SSW, 02/05)
und Rebecca (02/08 )

Das Wichtigste im Leben sind ja sowieso die gelebten Beziehungen und die Liebe, die man schenkt und bekommt. (duduja)
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Linli
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von Linli »

Danke für eure Antworten!

Mein erster Sohn kam bei 40+0 mit 2'680 Gramm (ich glaube 5 % Perzentile?) auf die Welt. Und galt ja damit auch schon als SGA-Kind wenn ich die ganzen Texte richtig verstanden habe. Damals hat das allerdings niemand interessiert (und das war ja auch erst vor 2 Jahren). Keine Zufütterung usw. Gewogen erst an Tag 3 und 4 (da hatte er das Geburtsgewicht auch bereits wieder erreicht).
Milcheinschuss an Tag 1. Er musste nicht animiert werden zum Trinken und trotz sehr leichter Gelbsucht (am Fenster behoben) war er auch nicht schläfrig sondern hat wirklich immer gut getrunken.

Daher möchte ich eigentlich - aus der Erfahrung raus - erstmal abwarten wie unser Zweiter sein wird. Wenn er genauso fit und aktiv ist wie unser Zwirbel, dann sehe ich Frühernährung nicht als notwendig.

Er - und auch das Baby - sind ja nicht so klein weil sie unterernährt sind (und somit "schwächer") sondern weil das scheinbar unsere Gene sind (mein Mann ist nicht sehr gross :wink: ). Die Versorgung im Bauch ist bis jetzt gut.


Brusternährungsset oder FingerFeeder werde ich dann "verlangen" - statt Flasche wenn es notwendig ist. Ist da irgendeine Form "besser"? BES vllt. weil es gleichzeitig an der Brust saugt?

Vom Krankenhaus selber gab's (noch?) keine Beratung. Kenne einfach eine Hebamme die dort arbeitet und mir sagte wie es normalerweise ablaufen sollte/wird.
Das nächste hier allerdings (5 Min Weg) nicht zu empfehlen, wir müssten 40 Minuten fahren für's nächst bessere, ich hoffe das klappt dann so falls es drauf hinaus läuft.

Wurden eure Babys denn nach der Geburt erstmal schnell "weggenommen" und einem Arzt gezeigt? Oder durftet ihr trotzdem erstmal Zeit zusammen verbringen? Musste eines in die Isolette/"Brutkasten"?
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Midi 07/2014
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von Timbimbam »

Hallo!

Meine Große wurde mit 2400g in der 39. SSW geboren, es war schon einige Wochen klar, dass sie leicht sein wird. Ich habe in einem kleinen Krankenhaus ohne Säuglingsstation entbunden. Die einzige (!) zusätzliche Maßnahme war, dass nach der Geburt und am Tag danach der Blutzucker gemessen wurde, welcher aber ok war. Verlegung war nie Thema. Ich bin nach 36h mit ihr nach Hause, sie wurde voll gestillt. Die Hebamme hat das weitere Wiegen übernommen. Einem Kinderarzt wurde sie im Krankenhaus nicht vorgestellt, die U2 wurde bei unserem Kinderarzt gemacht. Man hat nie von zufüttern gesprochen. Sie ist bis heute auf ihrer Perzentile geblieben.
Ich möchte dir da also Mut machen, dass es auch ganz unkompliziert laufen kann.
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von sandywa »

Hallo!

Meine Maus war auch eni SGA-Baby mit 2140g 6 Tage vor ET. Sie wurde auch direkt auf die Kinderstation verlegt. Allerdings wurde ich gefragt, ob sie zufüttern dürfen (es hieß zum Glück nicht, sie MUSS die Flasche bekommen) und ich habe dann aber zugestimmt - aber nur stillfreundlich. Sie haben dann mit einer Spritze zugefüttert (ich hatte einen Kaiserschnitt und konnte erst nach 6 Stunden zu ihr, weil ich vorher nicht aufstehen konnte) und dann aber mich immer gerufen, sofern ich nicht sowieso schon da war, wenn sie Hunger hatte. Dann habe ich sie angelegt. Nachdem sich dann nicht so recht was getan hat mit dem Milcheinschuss, habe ich angefangen zu pumpen. Also erst anlegen, dann Pre und dann ab an die Pumpe. So am dritten Tag hat meine Pumpmenge dann ausgereicht und wir konnten die Pre weg lassen. Abgenommen hatte sie nach der Geburt gar nicht. Ich habe dann auch im KH ab Tag 5 gestillt und mich zu ihr verlegen lassen. An Tag 7 konnten wir nach Hause. Ich wäre schon früher gegangen, aber ihre Infektionswerte im Blut waren erhöht und dann bekam sie gleich Antibiotika und dann sollte noch ein Ultraschall gemacht werden... Naja, jedenfalls mussten wir deswegen länger bleiben. Das war schon sehr hart für mich, weil ich ja eigentlich ambulant entbinden wollte.

Zu Hause hat sie dann in der 2. Woche wieder Gewicht verloren (vielleicht war es auch ein Wiegefehler, aber das lässt sich ja jetzt nicht mehr sagen) und die Hebamme riet zum zufüttern. Ich habe es damals nicht gemacht, sondern eine Pumpe geholt und dann eben wieder gestillt, gepumpt und stillfreundlich nachgefüttert. Nach 8 Wochen haben wir es dann geschafft, die Stillhütchen, die sie uns im KH verpasst hatten, wieder abzuschaffen und dann haben wir auch zum stillen ohne pumpen zurück gefunden. :5:

LG Sandra
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von s3aund3r »

Es gibt ja auch 2 sga definitionen:
Unter 10 prozent ist die sehr weit gefasste, die aber von medizinern nur noch selten gebraucht wird.
In die engere, eher gebräuchliche definition fallen kinder mit einem gewicht / einer grösse unter/bis zur 3. perzentile.
Bei termingerechter geburt sagt man eigentlich unter 2500 gramm geburtsgewicht ist wirklich wachstumsretardiert, sga.
Unter 10% sollte zwar beobachtet werden genauer, ist aber kein strenges sga und noch im grenzbereich.

Gilt auch für später im wachstum, da ist die 3 er perzentile das magische maß und bei dem weiteren wachstumsverlauf gilt nur als richtiges sga, wer unter 2500g lag bei geburt.
Ist vielleicht für einige interessant, und auch für die spätere entwicklung der kinder wichtig zu wissen - ist so ein eckpfeiler an daten für die behandlung wenn die kinder eben nach der geburt nicht aufholen. Da gilt alles bis 2500 als echtes sga, darüber nicht mehr.
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von sandywa »

Huhu!

Noch ein kleiner Nachtrag: Meine Maus wurde zwar auf die Kinderstation verlegt, ich durfte sie aber nach der Geburt (als ich endlich genäht war), noch haben und wir haben noch 1 Std. gekuschelt. Dann wurde wie weg gebracht. Sie haben sie dann erstmal ins Wärmebett gelegt, aber nach 1 Tag gemeint, dass sie es nicht braucht und ihre Temperatur selber halten kann.

LG Sandra
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Re: Zusatz bzw. Frühernährung bei SGA-Babys

Beitrag von s3aund3r »

Sorry nachtrag: mein kind blieb nach der geburt erstmal bei mir. Was halt eigentloch gemacht werden sollte, immer, ist blutzucker messen. So dünne kinder haben manchmal probleme den blutzucker zu halten. Ich hatte leider einen unkompetenten pädiater der wenig erfahrung mit sga hatte - kleines krankenhaus - der fptterte erstmal immer glukose zu. Ich hatte leider wenig milch, die glukose führte zu peaks und starken abfällen zwischendurch. Ich habe dann irgendwann darauf bestanden pre zu geben statt glukose, bis ich wirklich stillen konnte, allerdings hatte ich generell probleme mit der milchmenge - das ist ja etwas ganz anderes als wenn du zum beispiel schon recht viel vormilch hast und der einschuss schneller kommt. Was dann kommt sollte vom kind abhängen. Wenn das keine zuckerprobleme hat, die temperatur halten kann(konnte meiner auch nicht, da war einfach null speck) würde ich schon zusehen das dann kein heckmeck gemacht wird. Es gibt kinder denen geht es dann blendend, und 2600 gramm ist eigentlich ein absolut akzeptables gewicht.

Ich würde daher immer schauen ein krankenhaus zu finden, das sich etwas auskennt mit der thematik - die können das einschätzen und werden bei einem kind ohne hypoglykämien und mit gutem allgemeinbefinden kein heckmeck veranstalten. Bei 2600 gramm kann man streiten ob das kind wirklich sga oder einfach halt sehr schlank und zierlich ist, aber halt ohne krankheitswert. Bei einem kind an/unterhalb der 3 er perzentile ist das halt schon anders, da ist nix dran, da muss man schauen das diese kinder nicht noch abnehmen wo wirklich quasi kein fett da ist. Da würde ich nicht auf teufel komm raus den milcheinschuss abwarten...
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