Sanft Abstillen - aber wie?

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klparkuhr
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Sanft Abstillen - aber wie?

Beitrag von klparkuhr »

Hallo zusammen,
mein nunmehr anderthalbjähriger Sohn wird von mir von Anfang an nach Bedarf gestillt. Er isst seit längerem bereits normal am Familientisch (Blw) mit und ist auch sonst kein "Kostverächter". Nun bin ich an dem Punkt angelangt, dass ich abstillen möchte. Mein Sohn hat keinen Schnuller und hat auch nie wirklich die Flasche angenommen. Am liebsten würde er ständig an meiner Brust hängen, wobei nachts die Abstände (vorausgesetzt er ist nicht krank) auch mal 3-4 Stunden sein können. Wobei das zugegeben eher selten ist. Normal sind so alle 2 Stunden.
Es frustriert mich halt, oft hab ich den Eindruck er nuckelt nur an mir rum und "missbraucht" mich regelrecht als Schnulli - ich weiß natürlich dass er einfach nur ein Nuckelbedürfnis hat und dass das von der Natur auch so vorgesehen ist, aber trotzdem: es nervt. Und jetzt reicht es mir so langsam wirklich. Ich wäre gerne wieder für mich - körperlich.
Die Frage ist jetzt: wie abstillen? Ich möchte keine hauruck-Aktion, aber auch kein monatelanges "Rumgeeier". Und, wenn wir schon dabei sind: wie kriegt ihr eure Kinder ohne Einschlafstillen (und idealerweise auch ohne Tragen) zum Einschlafen?
Freue mich über Ratschläge und Erfahrungen. :)
Mama mit Bärchen (11/2012)
Lucccy
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Re: Sanft Abstillen - aber wie?

Beitrag von Lucccy »

Hallo,

Kennst Du das nächtliche Abstillen nach Gordon? Findet man sonst auf der Seite von Rabeneltern, ich kann nur gerade schlecht verlinken.
Damit würdest Du erstmal die anstrengenden Nächte beenden.

Gruß Lucccy
waldelfchen
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Re: Sanft Abstillen - aber wie?

Beitrag von waldelfchen »

Hallo,
also ich habe genau drei Jahre gestillt und mir auch immer sehr viele Sorgen um das Abstillen gemacht. Noch dazu, weil meine Tochter in der Nacht alle zwei Stunden gestillt hat und am Tag auch noch sehr häufig. Ich habe damit angefangen, am Tag das Stillen einzustellen. Ich habe ihr erklärt, dass die Brust nur noch abends und nachts Milch gibt und sich am Tag erholen muss. Das hat ganz gut funktioniert. Vier Wochen später habe ich das Stillen in der Nacht abgeschafft. Ich habe ihr schon Tage vor dem eigentlichen "Termin" erklärt, dass jetzt die Brust auch in der Nacht schlafen möchte und nur noch zum Einschlafen da ist. In den ersten zwei Nächten hat sie geweint, aber ich habe ihr immer etwas zu trinken angeboten. In der dritten Nacht war das kein Thema mehr und meine Tochter schläft seit dem fast durch. Vier Wochen später kam der letzte Schritt mit dem Einschlafstillen. Das habe ich mir immer am schwersten vorgestellt. Aber auch da habe ich meiner Tochter schon Tage vorher erklärt, dass die Brust jetzt müde ist und schlafen möchte oder sowas in der Art. Weiß ich nicht mehr so genau. Und dann habe ich ihr gesagt, dass wir jetzt mit dem Einschlafstillen aufhören und stattdessen schöne Musik zum Einschlafen hören und eine Geschichte lesen. DAs hat erstaunlich gut funktioniert. Aber wie gesagt, ich hab mir auch in der Zeit den Mund fusslig geredet und es dem Kind immer erklärt.
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tania
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Re: Sanft Abstillen - aber wie?

Beitrag von tania »

beim grossen war es auch in dem alter echt viel und es wurde erst mit zweieinhalb deutlich weniger. das soll dir mut machen zum abstillen ;-) wie - keine ahnung :lol: , ich hab noch nie abgestillt ;-)

grundsaetzlich: ich wuerde mir einen einfachen kurzen satz ueberlegen und den immer wieder sagen. bevor du diesen satz sagst aber irgendwie ablenken. und nachts und tags als verschiedene projekte betrachten. also nachts nach gordon abstillen und wenn du dann auch tagsabstillen magst, da nach und nach durch anderes ersetzen (kuscheln, vorlesen, rausgehen). meine mutter hat mich abgestillt als ich zwei war und ist einfach immer raus wenn ich brust wollte. also .. IMMER :mrgreen:
tania mit sohn *09 und sohn *12
klparkuhr
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Re: Sanft Abstillen - aber wie?

Beitrag von klparkuhr »

Lieben Dank für eure Antworten.
Ja puh, also mir war/ist schon klar, dass das nicht so leicht wird. Und irgendwo ist es ja auch schön und richtig, dass er dafür "kämpft". Schließlich ist stillen das tollste überhaupt für ihn. ;) Und ich würde lügen, würde ich sagen, ich fände es bloß doof. Ganz und gar nicht. Es schwankt halt immer - mal macht es überhaupt keine "Mühe" und läuft quasi nebenher, mal ist es nur stressig...
Immerhin, ein paar eurer Tipps werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ob jetzt gleich oder erst in paar Wochen oder sogar Monaten, wird sich zeigen. Er ist ein aufgewecktes Kerlchen, der sehr deutlich seine Wünsche äußert - und alles in allem begrüße ich das sehr, zeigt es mir doch, dass unsere Ansätze (Tragen, Familienbett, Blw, Stillen) für uns gut funktionieren.
Was auf jeden Fall klar ist, dass ich das nächtliche vom täglichen Stillen trenne. Das sind für mich irgendwie zwei paar Stiefel... Gordon ist mir ein Begriff, bislang hab ich es aber noch nicht probiert.
Die Tipps von Dir - waldelfchen - finde ich sehr toll. Werde ich auf jeden Fall in die Richtung versuchen, sobald der kleine Mann ein paar Worte mehr versteht und selber etwas mehr spricht. :)
Mama mit Bärchen (11/2012)
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