Hallo,
Ich bin in letzter Zeit etwas verzweifelt und wende mich daher mal hoffnungsvoll an dieses Fotum...
Mein Sohn, fast 15 Monate, wird zum Mittagsschlaf so wie abends und nachts noch gestillt. Zusätzlich bekommt er abends/nachts bei Bedarf noch die Flasche angeboten (die er meist aber nur in Verbindung mit vorher/nachher stillen annimmt). Sein schlafverhalten war noch nie das beste. Wir haben alles durch von stündlich wach werden bis stundenlang wach sein - mal spielend, mal brüllend.
Ich erwarte nicht, dass der Kleine durchschläft, aber derzeit ist es wieder sehr anstrengend. Er wird zwar nur 2-3 mal wach zwischen 19.30 und 7 Uhr aber nach jedem wach werden braucht er mich 1-2 Stunden als Schnuller. Aus verschiedenen Gründen kommt das Familienbett nicht mehr in Frage so das ich auch nicht einfach andocken und weiter schlafen kann. Beruhigungssauger verweigert er total, anders beruhigen und zum schlafen bewegen klappt eher nicht und endet in Geschrei.
Da es mir echt an die Substanz geht möchte ich gerne was ändern und auch wenn ich grundsätzlich kein Problem damit habe ihn noch weiter zu Stillen überlege ich ernsthaft, ob abstillen nicht doch besser ist?! Aber wenn, wie gestalte ich das möglichst sanft?
Mein Mann ist der Ansicht, ich müsse ihn einfach mal schreien lassen, dass will und kann ich aber nicht. Alles was ich will ist, dass mein Kleiner und ich vernünftig schlafen können, von mir aus gerne mit 2-3 still-/trinkpausen aber ohne dauerwach zu sein. Ich stille echt gerne aber das Dasein als menschlicher Schnuller ist mir mittlerweile echt zuwider.
Danke schonmal fürs lesen, dass niederschreiben tat schonmal gut. Ich hoffe, hier hat wer einen guten Rat für mich...
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Stillen und (Ein)Schlafprobleme
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Re: Stillen und (Ein)Schlafprobleme
hallo 
ich bin keine expertin, das vorab
also deine situation kann ich total nachfühlen! bei uns war es ähnlich, nur dass kind mit uns im bett schläft. mich hat das dauergenuckel nachts auch irgendwann sehr gestresst, vorallem als ich wieder arbeiten musste.
ich habs so gemacht, dass ich erstmal das einschlafstillen abgewöhnt hab. die ersten 2-3 abende fand kind das seeeeehhhhr doof! hab ihn rumgetragen und sogar auf mir einschlafen lassen. irgendwann schlief er aber wieder im babybalkon ein, ich hielt dann aber seine hand. von da an schlief er schon um einiges länger am stück.
dann hab ich nachts ganz abgestillt, hab ihm aber alternativen zu essen.angeboten. die ersten beiden nächte hatte ich vorbereitete haferflocken und wasser hier stehn. er hatte RICHTIG hunger! in den folgenden nächten hab ich gurke hier gehabt, dachte dass ihm das das aifwachen vllt nicht wert ist. tja, was soll ich sagen... mein kind schlief seitdem das erste mal durch, oder 8 std am stück! das gab es vorher noch nie!
wenn er nachts hunger oder durst hat zeigt er was er möchte, isst oder trinkt kurz und legt sich wieder hin, braucht dann aber manchmal ein paar min. bis er schläft.
ich führe also das häufige.aufwachen bei uns aufs stillen zurück, was ich vorher nie erwartet hätte!
da ich aber erst seit ca 1,5 monaten nachts nicht mehr stille, versucht kind noch manchmal an die brust zu kommen und sird sauer wenn ich ihm mit wasser komme
tagsüber, dh nach dem aufwachen und nach der arbeit bis zum abendessen, stille ich aber noch weiter, eben weil ich es gerne mache und geniesse. aber dass ich nachts abgestillt habe hat mir auf jeden fall geholfen, grad auch wegen der nuckelei die manchmal ewig ging. das konnte ich nicht mehr ertragen
ich wünsche dir, dass du auch eine recht einfache lösung findest
...mobil online...
ich bin keine expertin, das vorab
also deine situation kann ich total nachfühlen! bei uns war es ähnlich, nur dass kind mit uns im bett schläft. mich hat das dauergenuckel nachts auch irgendwann sehr gestresst, vorallem als ich wieder arbeiten musste.
ich habs so gemacht, dass ich erstmal das einschlafstillen abgewöhnt hab. die ersten 2-3 abende fand kind das seeeeehhhhr doof! hab ihn rumgetragen und sogar auf mir einschlafen lassen. irgendwann schlief er aber wieder im babybalkon ein, ich hielt dann aber seine hand. von da an schlief er schon um einiges länger am stück.
dann hab ich nachts ganz abgestillt, hab ihm aber alternativen zu essen.angeboten. die ersten beiden nächte hatte ich vorbereitete haferflocken und wasser hier stehn. er hatte RICHTIG hunger! in den folgenden nächten hab ich gurke hier gehabt, dachte dass ihm das das aifwachen vllt nicht wert ist. tja, was soll ich sagen... mein kind schlief seitdem das erste mal durch, oder 8 std am stück! das gab es vorher noch nie!
wenn er nachts hunger oder durst hat zeigt er was er möchte, isst oder trinkt kurz und legt sich wieder hin, braucht dann aber manchmal ein paar min. bis er schläft.
ich führe also das häufige.aufwachen bei uns aufs stillen zurück, was ich vorher nie erwartet hätte!
da ich aber erst seit ca 1,5 monaten nachts nicht mehr stille, versucht kind noch manchmal an die brust zu kommen und sird sauer wenn ich ihm mit wasser komme
tagsüber, dh nach dem aufwachen und nach der arbeit bis zum abendessen, stille ich aber noch weiter, eben weil ich es gerne mache und geniesse. aber dass ich nachts abgestillt habe hat mir auf jeden fall geholfen, grad auch wegen der nuckelei die manchmal ewig ging. das konnte ich nicht mehr ertragen
ich wünsche dir, dass du auch eine recht einfache lösung findest
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honigbienchen
- Mod a.D.
- Beiträge: 4048
- Registriert: 19.10.2005, 16:02
- Wohnort: NRW
Re: Stillen und (Ein)Schlafprobleme
Hallo Sandra,
Schlaf ist etwas ganz entscheidenes, was mit rein spielt, ob wir glücklich sind, oder nicht. Schlafunterbrechungen oder -mangel gehen ganz schön an die Substanz, wie hier sicher gaaaanz viele wissen
Von daher können das sicher ganz viele nachvollziehen, was du schreibst.
Nun stellst du dir die Frage, ob für euch, in eurer jetzigen Situation evtl das Abstillen, doch die bessere Alternative wäre, richtig? Sprich, du erhoffst dir, dass durch ein Abstillen, eure Nächte ruhiger werden.
Die Frage ist an sich ja, was stört eure Nachtruhe?
- Dein Sohn wird mehrmals wach. -> Das ist ein ganz normales Verhalten in dem Alter, auch völlig unabhängig vom Stillen. Dies muss sich auch durch ein Abstillen nicht unbedingt ändern! Dies ist leider etwas, was oft übersehen wird. Man denkt sich, dass das nächtliche Stillen das Problem ist, dabei liegt es grundsätzlich am Schlafverhalten des Kindes (welches wie gesagt für das Alter völlig normal ist), was sich durch ein Abstillen nicht zwangsläufig ändert und somit die Situation nicht automatisch entspannter wird nachts, sondern u.U. neue/andere Probeleme der Beruhigung mit sich bringen kann.
Von daher würde ich diese Option erstmal nur in Betracht ziehen, wenn du absolut nicht mehr nachts stillen möchtest und du Kraftreserven für die Umstellungsphase hast.
- Dein Sohn findet nachts, wenn er wach wird, schlecht wieder in den Schlaf. -> Dies ist, so wie ich das verstanden habe, dein eigentliches Problem, richtig? Da stellt sich die Frage, wie sind die Situationen nachts: Wo schläft er? Schläft er im gleichen Zimmer? Wie schnell hörst du ihn, wenn er wach wird? Machst du Licht an? In welcher Position stillt ihr nachts? Hebst du ihn aus dem Bett? ....
Ich denke, es wäre wichtig zu gucken, was stört ihn nachts? Oftmals sind es Kleinigkeiten, die eine gewisse Unruhe in die Nächte bringen.
Könnte man da etwas ändern/"optimieren"?
Klar, das Familienbett kann Ruhe in anstrengende Nächte bringen, du schreibst allerdings, dass dies aus verschiedenen Gründen für euch nicht in Frage kommt.
Gilt dies auch für so "halbe" Lösungen wie Beistellbett oder vorübergehend allein mit Kind schlafen?
Schlaf ist etwas ganz entscheidenes, was mit rein spielt, ob wir glücklich sind, oder nicht. Schlafunterbrechungen oder -mangel gehen ganz schön an die Substanz, wie hier sicher gaaaanz viele wissen
Von daher können das sicher ganz viele nachvollziehen, was du schreibst.
Nun stellst du dir die Frage, ob für euch, in eurer jetzigen Situation evtl das Abstillen, doch die bessere Alternative wäre, richtig? Sprich, du erhoffst dir, dass durch ein Abstillen, eure Nächte ruhiger werden.
Die Frage ist an sich ja, was stört eure Nachtruhe?
- Dein Sohn wird mehrmals wach. -> Das ist ein ganz normales Verhalten in dem Alter, auch völlig unabhängig vom Stillen. Dies muss sich auch durch ein Abstillen nicht unbedingt ändern! Dies ist leider etwas, was oft übersehen wird. Man denkt sich, dass das nächtliche Stillen das Problem ist, dabei liegt es grundsätzlich am Schlafverhalten des Kindes (welches wie gesagt für das Alter völlig normal ist), was sich durch ein Abstillen nicht zwangsläufig ändert und somit die Situation nicht automatisch entspannter wird nachts, sondern u.U. neue/andere Probeleme der Beruhigung mit sich bringen kann.
Von daher würde ich diese Option erstmal nur in Betracht ziehen, wenn du absolut nicht mehr nachts stillen möchtest und du Kraftreserven für die Umstellungsphase hast.
- Dein Sohn findet nachts, wenn er wach wird, schlecht wieder in den Schlaf. -> Dies ist, so wie ich das verstanden habe, dein eigentliches Problem, richtig? Da stellt sich die Frage, wie sind die Situationen nachts: Wo schläft er? Schläft er im gleichen Zimmer? Wie schnell hörst du ihn, wenn er wach wird? Machst du Licht an? In welcher Position stillt ihr nachts? Hebst du ihn aus dem Bett? ....
Ich denke, es wäre wichtig zu gucken, was stört ihn nachts? Oftmals sind es Kleinigkeiten, die eine gewisse Unruhe in die Nächte bringen.
Könnte man da etwas ändern/"optimieren"?
Klar, das Familienbett kann Ruhe in anstrengende Nächte bringen, du schreibst allerdings, dass dies aus verschiedenen Gründen für euch nicht in Frage kommt.
Gilt dies auch für so "halbe" Lösungen wie Beistellbett oder vorübergehend allein mit Kind schlafen?
Annette
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
Die Tugend des Alltags ist die Hoffnung, in der man das Mögliche tut und das Unmögliche Gott zutraut.
Karl Rahner
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Batinka
- Profi-SuTler
- Beiträge: 3609
- Registriert: 21.08.2013, 21:31
Re: Stillen und (Ein)Schlafprobleme
Mit einem Rat kann ich nicht dienen, da wir aber gerade auch solche Dauernuckelnächte haben möchte ich dir einen solidarischen Drücker dalassen!
Die Arbeit läuft Dir nicht davon, wenn Du Deinem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis Du mit der Arbeit fertig bist.
12-10-7
12-10-7

