brust verweigert
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
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Casey
brust verweigert
hi,
meine tochter ist jetzt 10 Wochen alt.
nachdem wir einen anstrengenden 8. Woche schub hinter uns haben und ich sie danach 2 tage lang fast dauergestillt habe, ist jetzt wieder der wurm drin. sie verweigert die brust. also immer eine.
die erste brust nimmt sie wunderbar und trinkt so 7-10min. dann läßt sie los. ich will sie dann an die andere seite anlegen nur dann fängt das Theater an. wegdrehen, meckern, lachen und schreien. alles nur nicht trinken. sie hat sonst immer beide seiten getrunken.da sie in den letzten 1,5 Wochen nur 70g zugenommen hat mach ich mir da schon sorgen das sie zu wenig kriegen könnte.
bin gewichtsmäßig vorbelastet durch meine große tochter. sie ist dreieinhalb und hat nur 12kg. vieeeeel zu wenig. haben mit ihr viel durch. und das will ich mit der kleinen nicht wieder durchmachen.
habt ihr vielleicht ein paar tipps für mich??
danke
meine tochter ist jetzt 10 Wochen alt.
nachdem wir einen anstrengenden 8. Woche schub hinter uns haben und ich sie danach 2 tage lang fast dauergestillt habe, ist jetzt wieder der wurm drin. sie verweigert die brust. also immer eine.
die erste brust nimmt sie wunderbar und trinkt so 7-10min. dann läßt sie los. ich will sie dann an die andere seite anlegen nur dann fängt das Theater an. wegdrehen, meckern, lachen und schreien. alles nur nicht trinken. sie hat sonst immer beide seiten getrunken.da sie in den letzten 1,5 Wochen nur 70g zugenommen hat mach ich mir da schon sorgen das sie zu wenig kriegen könnte.
bin gewichtsmäßig vorbelastet durch meine große tochter. sie ist dreieinhalb und hat nur 12kg. vieeeeel zu wenig. haben mit ihr viel durch. und das will ich mit der kleinen nicht wieder durchmachen.
habt ihr vielleicht ein paar tipps für mich??
danke
- blueberry
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Re: brust verweigert
Hallo und herzlich willkommen, Casey!
. Scheint so, als ob Deinem Baby im Moment eben einfach "eine Brust pro Mahlzeit" reicht
Viele Babys werden mit der Zeit immer effektiver und haben dann deutlich kürzere Stillmahlzeiten. Über die Menge der getrunkenen Milch kann man anhand der Anzahl der Minuten nicht entscheiden. Auch daran, ob ein Baby immer beide Brüste möchte oder immer nur eine (oder mal so mal so) kann man nicht ablesen, ob es genug Milch bekommt.
Solange die Kriterien für gutes Gedeihen erfüllt sind (siehe Thread Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle), kann man sich getrost nach dem Baby richten und ganz nach Bedarf Stillen.
Das heißt: sobald das Baby zeigt, dass es Stillen möchte (suchende Bewegungen mit dem Köpfchen, Schmatzen, Händchen zum Mund führen, ... spätestens, wenn es unruhig wird), bietet man die erste Brust an. Wenn das Baby trinken mag, lässt man es an der ersten Seite trinken, bis es dort dauerhaft loslässt. Dann bietet man die zweite an - die das Baby gern trinken darf, aber nicht muss.
7-10 Minuten ist dabei durchaus keine kurze Mahlzeit: meine Babys haben z.B. oft nur 5 Min. getrunken (und auch oft nur eine Seite gewollt) und gediehen wunderbar
Die Mahlzeitenlänge darf auch breit variieren im Tagesverlauf (z.B. mal 3 Minuten, dann zum Einschlafen 40, dann 10 Minuten eine Seite und 7 die zweite - bei der nächsten Mahlzeit wieder ganz anders.)
Wie methodisch korrektes Wiegen erfolgt, kannst Du ebenfalls dem oben verlinkten Thread entnehmen. Zwei Daten (evtl. unter nicht vergleichbaren Bedingungen erhoben) lassen die Aussage "nur 70g zugenommen binnen einer Woche" jedenfalls nicht zu
.
Wenn Du Dir Sorgen ums Gewicht Deines Babys machst, und möchtest, dass ich oder eine der anderen Moderatorinnen hier mit draufschauen, brauchen wir mehr Angaben von Dir. Was wir wissen müssten, findest Du im Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT"
Wie gesagt - ich vermute (ohne jetzt nähere Einzelheiten zu kennen), dass Dein Baby momentan einfach nur eine Seite trinken möchte. So ein Wechsel im Trinkverhalten ist völlig normal und in Ordnung und wird immer wieder mal vorkommen. Ein sattes Baby zum Weitertrinken zu animieren, wird kaum funktionieren - und ist auch überhaupt nicht nötig
LG, blueberry
Das klingt für mich danach, als hätte das Trinkverhalten Deiner Tochter im Schub ("Dauerstillen") genau das bewirkt, was es bewirken sollte: durch erhöhte Trinkfrequenz und -dauer das Angebot so steigern, dass man danach wieder kürzer und weniger oft stillen kannCasey hat geschrieben:nachdem wir einen anstrengenden 8. Woche schub hinter uns haben und ich sie danach 2 tage lang fast dauergestillt habe, ist jetzt wieder der wurm drin. sie verweigert die brust. also immer eine.
die erste brust nimmt sie wunderbar und trinkt so 7-10min. dann läßt sie los. ich will sie dann an die andere seite anlegen nur dann fängt das Theater an. wegdrehen, meckern, lachen und schreien. alles nur nicht trinken.
Viele Babys werden mit der Zeit immer effektiver und haben dann deutlich kürzere Stillmahlzeiten. Über die Menge der getrunkenen Milch kann man anhand der Anzahl der Minuten nicht entscheiden. Auch daran, ob ein Baby immer beide Brüste möchte oder immer nur eine (oder mal so mal so) kann man nicht ablesen, ob es genug Milch bekommt.
Solange die Kriterien für gutes Gedeihen erfüllt sind (siehe Thread Grundinfo Gewichtsentwicklung - Gedeihen - Gewichtskontrolle), kann man sich getrost nach dem Baby richten und ganz nach Bedarf Stillen.
Das heißt: sobald das Baby zeigt, dass es Stillen möchte (suchende Bewegungen mit dem Köpfchen, Schmatzen, Händchen zum Mund führen, ... spätestens, wenn es unruhig wird), bietet man die erste Brust an. Wenn das Baby trinken mag, lässt man es an der ersten Seite trinken, bis es dort dauerhaft loslässt. Dann bietet man die zweite an - die das Baby gern trinken darf, aber nicht muss.
7-10 Minuten ist dabei durchaus keine kurze Mahlzeit: meine Babys haben z.B. oft nur 5 Min. getrunken (und auch oft nur eine Seite gewollt) und gediehen wunderbar
Die Mahlzeitenlänge darf auch breit variieren im Tagesverlauf (z.B. mal 3 Minuten, dann zum Einschlafen 40, dann 10 Minuten eine Seite und 7 die zweite - bei der nächsten Mahlzeit wieder ganz anders.)
Ich kann verstehen, dass Du dadurch vorbelastet bist und Dir Sorgen machst. Zunächst mal ist es aber sinnvoll, jedes Kind für sich zu betrachten. Woran lag/liegt denn die geringe Gewichtszunahme Deiner großen Tochter? Gab es da (auch) mütterliche Ursachen, die das Stillen erschwerten? Bestehen die noch? Hast Du Grund zur Annahme, dass Dein jetziges Baby nicht gut gedeiht?Casey hat geschrieben:bin gewichtsmäßig vorbelastet durch meine große tochter. sie ist dreieinhalb und hat nur 12kg. vieeeeel zu wenig. haben mit ihr viel durch. und das will ich mit der kleinen nicht wieder durchmachen.
habt ihr vielleicht ein paar tipps für mich??
Wie wurde denn diese Zunahme von 70g ermittelt? Gab es da eine ganze Wiegereihe, die gemeinsam ausgewertet wurde oder waren es nur zwei im Abstand von einer Woche? Waren die Bedingungen vergleichbar, wurde die gleiche Waage verwendet, ... ?Casey hat geschrieben:da sie in den letzten 1,5 Wochen nur 70g zugenommen hat mach ich mir da schon sorgen das sie zu wenig kriegen könnte.
Wie methodisch korrektes Wiegen erfolgt, kannst Du ebenfalls dem oben verlinkten Thread entnehmen. Zwei Daten (evtl. unter nicht vergleichbaren Bedingungen erhoben) lassen die Aussage "nur 70g zugenommen binnen einer Woche" jedenfalls nicht zu
Wenn Du Dir Sorgen ums Gewicht Deines Babys machst, und möchtest, dass ich oder eine der anderen Moderatorinnen hier mit draufschauen, brauchen wir mehr Angaben von Dir. Was wir wissen müssten, findest Du im Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT"
Wie gesagt - ich vermute (ohne jetzt nähere Einzelheiten zu kennen), dass Dein Baby momentan einfach nur eine Seite trinken möchte. So ein Wechsel im Trinkverhalten ist völlig normal und in Ordnung und wird immer wieder mal vorkommen. Ein sattes Baby zum Weitertrinken zu animieren, wird kaum funktionieren - und ist auch überhaupt nicht nötig
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- Carraluma
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 28.04.2013, 10:57
Re: brust verweigert
Hallo Casey,
habe mir beim Lesen ungefähr das gleiche gedacht, wie Blueberry schon so schön geschrieben hat.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in etwa diesem Alter bei meiner Tochter auch ziemlich unsicher war, weil sie nun so kurz (zumindest verglichen mit zuvor) gestillt hat. Aber was soll ich sagen, rückblickend kann ich sagen, es hat gereicht, sogar so gut, dass sie mit 4 Monaten am moppeligsten aussah.
Wenn es bislang keinen Grund für Sorgen gab, sie sich gut entwickelt und fit ist, wird sie sich bestimmt holen, was sie braucht. Mich hat zusätzlich immer noch das Windel wechseln beruhigt. Alles was rauskommt, muss vorher rein gekommen sein. Wenn es auch da keine großen Veränderungen zu vorher gibt und vorher alles okay war, ist wahrscheinlich auch weiterhin genug im Kind ankommen.
habe mir beim Lesen ungefähr das gleiche gedacht, wie Blueberry schon so schön geschrieben hat.
Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich in etwa diesem Alter bei meiner Tochter auch ziemlich unsicher war, weil sie nun so kurz (zumindest verglichen mit zuvor) gestillt hat. Aber was soll ich sagen, rückblickend kann ich sagen, es hat gereicht, sogar so gut, dass sie mit 4 Monaten am moppeligsten aussah.
Wenn es bislang keinen Grund für Sorgen gab, sie sich gut entwickelt und fit ist, wird sie sich bestimmt holen, was sie braucht. Mich hat zusätzlich immer noch das Windel wechseln beruhigt. Alles was rauskommt, muss vorher rein gekommen sein. Wenn es auch da keine großen Veränderungen zu vorher gibt und vorher alles okay war, ist wahrscheinlich auch weiterhin genug im Kind ankommen.
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
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Casey
Re: brust verweigert
guten morgen,
ich versuch mal euch ein paar Daten zu geben...
geboren am 14.11. mit 47cm und 3050g
16.11. 2830g (kh)
17.11. 2840g (kh)
18.11. 2870g (hebi)
19.11. 2840g (hebi)
21.11. 2850g (hebi)
23.11. 2920g (hebi)
25.11. 2950g (hebi)
die nächsten Daten weiß ich leider nicht mehr. wir mussten dann am 2.12. wegen Bronchitis ins kh und da wurde auch gewogen.
2.12. 3060g (kh)
3.12. 3130g (kh)
4.12. 3135g (kh)
9.12. 3200g und 51cm (Kia)
16.12. 3290g (hebi)
17.12. 3310g (hebi)
19.12. 3400g (hebi)
23.12. 3450g (Kia)
24.12. 3510g (hebi)
25.12. 3560g (hebi)
26.12. 3610g (hebi)
5.1. 3840g (hebi)
14.1. 4040g (hebi)
21.1. 4170g (hebi)
30.1. 4240g (hebi)
sie wird jeden tag zwischen 7 und 10mal gestillt. keine flasche, keinen schnulli.
hat 1-2mal Stuhlgang pro tag und 5-7mal pipi in der windel.
nachts schläft sie 5h am stück nimmt dann aber da auch nur eine brust neuerdings
ich versuch mal euch ein paar Daten zu geben...
geboren am 14.11. mit 47cm und 3050g
16.11. 2830g (kh)
17.11. 2840g (kh)
18.11. 2870g (hebi)
19.11. 2840g (hebi)
21.11. 2850g (hebi)
23.11. 2920g (hebi)
25.11. 2950g (hebi)
die nächsten Daten weiß ich leider nicht mehr. wir mussten dann am 2.12. wegen Bronchitis ins kh und da wurde auch gewogen.
2.12. 3060g (kh)
3.12. 3130g (kh)
4.12. 3135g (kh)
9.12. 3200g und 51cm (Kia)
16.12. 3290g (hebi)
17.12. 3310g (hebi)
19.12. 3400g (hebi)
23.12. 3450g (Kia)
24.12. 3510g (hebi)
25.12. 3560g (hebi)
26.12. 3610g (hebi)
5.1. 3840g (hebi)
14.1. 4040g (hebi)
21.1. 4170g (hebi)
30.1. 4240g (hebi)
sie wird jeden tag zwischen 7 und 10mal gestillt. keine flasche, keinen schnulli.
hat 1-2mal Stuhlgang pro tag und 5-7mal pipi in der windel.
nachts schläft sie 5h am stück nimmt dann aber da auch nur eine brust neuerdings
- blueberry
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Re: brust verweigert
Hallo Carey,
Danke für die Daten - das hilft uns weiter
!
Es meldet sich heute noch jemand bei Dir (vermutlich erst am Abend).
Ich kopier Dir nochmal einen Teil der Fragen aus dem Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?". Die meisten hast Du ja schon beantwortet
- evtl. kannst Du zu den anderen noch etwas schreiben:
!
LG, blueberry
Danke für die Daten - das hilft uns weiter
Es meldet sich heute noch jemand bei Dir (vermutlich erst am Abend).
Könntest Du darauf noch eingehen? Gibt es bei Dir selbst und/oder Deinen Kind(ern) medizinische Besonderheiten?blueberry hat geschrieben: Woran lag/liegt denn die geringe Gewichtszunahme Deiner großen Tochter? Gab es da (auch) mütterliche Ursachen, die das Stillen erschwerten? Bestehen die noch?
Ich kopier Dir nochmal einen Teil der Fragen aus dem Thread "Wie funktioniert Stillberatung hier im SuT?". Die meisten hast Du ja schon beantwortet
Danke schonmal* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch [...], schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
* [...]
* [...]
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
* [...]
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
-
Casey
Re: brust verweigert
Hallo,
danke für die rückmeldung.
meine große kam termingerecht zur welt. gesund und munter. erstmal... dann hat sie eine Gelbsucht entwickelt und hat nur gepennt. ich sollte dann im kh schon abpumpen und zufüttern. die nachsorgehebamme die wir damals hatten kam gleich am ersten tag mit einer Packung pre-nahrung an (für alle fälle). sie hat mir beim anlegen auch nicht geholfen. war also praktisch auf mich allein gestellt. den zweiten tag zuhause kam sie, hat die waage ausgepackt, gewogen (hatte "nur" 10g zugenommen) und mich rund gemacht, ich hätte keine Ahnung vom stillen und das Baby MUSS pro tag 50g zunehmen. ich soll das stillen aufgeben und flasche füttern. ich wusste es nicht besser und hab dann abgepumpt. war der hebi dann auch nicht so recht weil die kleine trotzdem nicht so zugenommen hatte wie sie sollte. die hebi hat halt nur gemeckert und gemotzt. am vierten tag hat es mir gereicht. hab sie rausgeschmissen.
also die große ist gesund und munter. halt nur sehr dünn weil schlechter esser.
und jetzt zu der kleinen:
das stillen klappte von anfang an gut. zugefüttert hab ich einmal weil die Hebamme es so wollte, weil sie ne Phase hatte wo sie fast nur gepennt hat. aber nicht mit flasche sondern kleinem finger und spritze. püppi war aber satt also hat das auch nichts gebracht. nach zwei tagen war der spuk vorbei und sie hat mich fast aufgefressen.
sind beim Kinderarzt zur normalen vorsorge (da war ich heute auch) gewicht heute von Kinderarzt gewogen: 4300g der Kinderarzt war soweit zufrieden. nächste Woche ist Gewichtskontrolle.
da die kleine eine Beckenendlage war hat sie eine Tübinger hüftbeugeschiene. also nichts dramatisches
danke für die rückmeldung.
meine große kam termingerecht zur welt. gesund und munter. erstmal... dann hat sie eine Gelbsucht entwickelt und hat nur gepennt. ich sollte dann im kh schon abpumpen und zufüttern. die nachsorgehebamme die wir damals hatten kam gleich am ersten tag mit einer Packung pre-nahrung an (für alle fälle). sie hat mir beim anlegen auch nicht geholfen. war also praktisch auf mich allein gestellt. den zweiten tag zuhause kam sie, hat die waage ausgepackt, gewogen (hatte "nur" 10g zugenommen) und mich rund gemacht, ich hätte keine Ahnung vom stillen und das Baby MUSS pro tag 50g zunehmen. ich soll das stillen aufgeben und flasche füttern. ich wusste es nicht besser und hab dann abgepumpt. war der hebi dann auch nicht so recht weil die kleine trotzdem nicht so zugenommen hatte wie sie sollte. die hebi hat halt nur gemeckert und gemotzt. am vierten tag hat es mir gereicht. hab sie rausgeschmissen.
also die große ist gesund und munter. halt nur sehr dünn weil schlechter esser.
und jetzt zu der kleinen:
das stillen klappte von anfang an gut. zugefüttert hab ich einmal weil die Hebamme es so wollte, weil sie ne Phase hatte wo sie fast nur gepennt hat. aber nicht mit flasche sondern kleinem finger und spritze. püppi war aber satt also hat das auch nichts gebracht. nach zwei tagen war der spuk vorbei und sie hat mich fast aufgefressen.
sind beim Kinderarzt zur normalen vorsorge (da war ich heute auch) gewicht heute von Kinderarzt gewogen: 4300g der Kinderarzt war soweit zufrieden. nächste Woche ist Gewichtskontrolle.
da die kleine eine Beckenendlage war hat sie eine Tübinger hüftbeugeschiene. also nichts dramatisches
- blueberry
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Re: brust verweigert
Hallo Casey,
die Hebamme bei Deiner ersten Tochter war ja echt...
Tut mir leid, dass Du so eine Erfahrung machen musstest
Hast Du Deine große Tochter dann letztlich weitergestillt oder waren die ersten vier Tage "dank" der Hebammenberatung der Beginn des Abstillens?
). Das gibt uns genügend Zeit, in aller Ruhe nach der längerfristigen Gewichtsentwicklung zu schauen
Du hast viele Gewichtsdaten - das ist prima, da sich die Daten so gegenseitig absichern. Für mich ergibt sich aus den Daten folgendes Bild:
Am 16.11. wurde das niedrigste Gewicht gemessen. Von da an hat Dein Baby binnen einer Woche knapp 100g zugenommen - das ist nicht ungewöhnlich.
Im ersten Lebensmonat hat Dein Baby im Durchschnitt gut 100 g/Woche zugenommen. Das ist wenig (die durchschnittliche wöchentliche Zunahme beträgt in den ersten beiden Lebensmonaten normalerweise 170-330 g pro Woche [Quelle]). Nun war Dein Kind aber in dieser Zeit krank - man darf nicht unterschätzen, wieviel Energie so eine Erkrankung solch ein kleines Baby kostet. Wahrscheinlich ist dort also die Ursache für die zögerliche Zunahme zu suchen.
Im zweiten Lebensmonat hat Dein Baby dann super aufgeholt
! Die durchschnittliche Zunahme lag bei rund 190 g/Woche. Ein sicherer Hinweis darauf, dass es ausreichend mit Milch versorgt war.
Im dritten und vierten Lebensmonat beträgt die Zunahme normalerweise 110-330 g pro Woche. Bislang sieht es so aus, als sei die Zunahme Deines Babys mit knapp 100 g pro Woche jetzt wieder etwas unterdurchschnittlich. Allerdings ist der letzte Messwert vom 30.1. noch nicht durch weitere Werte abgesichert und Zunahmen erfolgen zudem immer in Schüben, so dass sich die durchschnittliche Zunahme immer erst in der Rückschau mehrerer Wochen errechnen lässt.
Wenn ein Baby ruhig ein bisschen mehr als bisher zunehmen dürfte
, hat es sich bewährt, mindestens 10-12 Mahlzeiten in 24 Stunden anzupeilen.
Eure Nachtpause ist ebenfalls ein bisschen lang für ein so junges Baby.
-----------------------------------------------------------
Ich würde vorschlagen, dass Du versuchst
* tagsüber von Mahlzeitbeginn bis zum Beginn der nächsten Mahlzeit nicht mehr als 2 Stunden,
* nachts nicht mehr als 4 Stunden
vergehen zu lassen.
-----------------------------------------------------------
Ob Deine Tochter dann zu einer Mahlzeit eine oder beide Seiten trinken mag, kannst Du ihr selbst überlassen. Einfach anbieten und schauen, ob sie noch mag. Da musst Du ihr (und Dir
) keinen Stress machen.
Hat Dich Dein Kinderarzt zur Gewichtskontrolle bestellt oder kontrolliert weiterhin die Hebamme das Gewicht?
Achso, eins noch: wenn dann nächste Woche gewogen wird, bitte im Hinterkopf behalten, dass man ausgehend von zwei Einzelwerten NICHT die "Zunahme" vom einen auf den anderen Termin ablesen kann! Dafür sind die natürlichen Schwankungen solcher Messwerte einfach zu groß! (Anderer Füllstand von Blase, Darm und Magen; ein bisschen mehr geschwitzt - schon machen diese Werte mehr aus als die wöchentliche Gewichtszunahme, die man bestimmen will! Der Messwert nächste Woche dürfte also sogar WENIGER anzeigen als am 30.1. und Dein Baby könnte trotzdem zugenommen haben
)
Da kein Anlass zur Eile besteht, ist das völlig in Ordnung. Wenn Du hingegen schneller etwas über die wöchentliche Zunahme wissen möchtest, müsste man deutlich öfter als einmal pro Woche wiegen. Das nur, damit Du Dich nicht evtl. unnötig beunruhigst beim nächsten Wiegen
Hilft Dir das so erstmal weiter? Was meinst Du?
LG, blueberry
P.S.: noch eine Bitte: melde Dich bitte mit einem richtigen Account hier an - das erleichtert uns das Wiederfinden Deiner Beiträge und es müssen nicht alle Deine Postings erst einzeln von Hand freigeschaltet werden. Danke!
die Hebamme bei Deiner ersten Tochter war ja echt...
Schön, dass der Arzt zufrieden war.Casey hat geschrieben:sind beim Kinderarzt zur normalen vorsorge (da war ich heute auch) gewicht heute von Kinderarzt gewogen: 4300g der Kinderarzt war soweit zufrieden.
Das ist auch alles super. Dein Baby scheidet reichlich aus - Du musst Dir also keine Sorgen machen (nur was oben rein geht, kann auch unten wieder rauskommenCasey hat geschrieben:keine flasche, keinen schnulli.
hat 1-2mal Stuhlgang pro tag und 5-7mal pipi in der windel.
Du hast viele Gewichtsdaten - das ist prima, da sich die Daten so gegenseitig absichern. Für mich ergibt sich aus den Daten folgendes Bild:
Am 16.11. wurde das niedrigste Gewicht gemessen. Von da an hat Dein Baby binnen einer Woche knapp 100g zugenommen - das ist nicht ungewöhnlich.
Im ersten Lebensmonat hat Dein Baby im Durchschnitt gut 100 g/Woche zugenommen. Das ist wenig (die durchschnittliche wöchentliche Zunahme beträgt in den ersten beiden Lebensmonaten normalerweise 170-330 g pro Woche [Quelle]). Nun war Dein Kind aber in dieser Zeit krank - man darf nicht unterschätzen, wieviel Energie so eine Erkrankung solch ein kleines Baby kostet. Wahrscheinlich ist dort also die Ursache für die zögerliche Zunahme zu suchen.
Im zweiten Lebensmonat hat Dein Baby dann super aufgeholt
Im dritten und vierten Lebensmonat beträgt die Zunahme normalerweise 110-330 g pro Woche. Bislang sieht es so aus, als sei die Zunahme Deines Babys mit knapp 100 g pro Woche jetzt wieder etwas unterdurchschnittlich. Allerdings ist der letzte Messwert vom 30.1. noch nicht durch weitere Werte abgesichert und Zunahmen erfolgen zudem immer in Schüben, so dass sich die durchschnittliche Zunahme immer erst in der Rückschau mehrerer Wochen errechnen lässt.
Gesunde Stillbabys haben normalerweise 8-12 Mahlzeiten in 24 Stunden.Casey hat geschrieben:sie wird jeden tag zwischen 7 und 10mal gestillt. [...]
nachts schläft sie 5h am stück nimmt dann aber da auch nur eine brust neuerdings
Wenn ein Baby ruhig ein bisschen mehr als bisher zunehmen dürfte
Eure Nachtpause ist ebenfalls ein bisschen lang für ein so junges Baby.
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Ich würde vorschlagen, dass Du versuchst
* tagsüber von Mahlzeitbeginn bis zum Beginn der nächsten Mahlzeit nicht mehr als 2 Stunden,
* nachts nicht mehr als 4 Stunden
vergehen zu lassen.
-----------------------------------------------------------
Ob Deine Tochter dann zu einer Mahlzeit eine oder beide Seiten trinken mag, kannst Du ihr selbst überlassen. Einfach anbieten und schauen, ob sie noch mag. Da musst Du ihr (und Dir
Prima - dann lass uns gemeinsam abwarten, wie das Gewicht sich in den nächsten Wochen entwickelt.Casey hat geschrieben:nächste Woche ist Gewichtskontrolle.
Hat Dich Dein Kinderarzt zur Gewichtskontrolle bestellt oder kontrolliert weiterhin die Hebamme das Gewicht?
Achso, eins noch: wenn dann nächste Woche gewogen wird, bitte im Hinterkopf behalten, dass man ausgehend von zwei Einzelwerten NICHT die "Zunahme" vom einen auf den anderen Termin ablesen kann! Dafür sind die natürlichen Schwankungen solcher Messwerte einfach zu groß! (Anderer Füllstand von Blase, Darm und Magen; ein bisschen mehr geschwitzt - schon machen diese Werte mehr aus als die wöchentliche Gewichtszunahme, die man bestimmen will! Der Messwert nächste Woche dürfte also sogar WENIGER anzeigen als am 30.1. und Dein Baby könnte trotzdem zugenommen haben
Da kein Anlass zur Eile besteht, ist das völlig in Ordnung. Wenn Du hingegen schneller etwas über die wöchentliche Zunahme wissen möchtest, müsste man deutlich öfter als einmal pro Woche wiegen. Das nur, damit Du Dich nicht evtl. unnötig beunruhigst beim nächsten Wiegen
Hilft Dir das so erstmal weiter? Was meinst Du?
LG, blueberry
P.S.: noch eine Bitte: melde Dich bitte mit einem richtigen Account hier an - das erleichtert uns das Wiederfinden Deiner Beiträge und es müssen nicht alle Deine Postings erst einzeln von Hand freigeschaltet werden. Danke!
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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Casey
- ist gern hier dabei
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Re: brust verweigert
guten morgen,
danke für die antwort.
bei meiner großen hab ich dann nicht mehr gestillt. ich habe dann aber noch 3 Monate lang alle 2h abgepumpt und ihr das gefüttert. hat aber hinten vorne nicht gereicht.
heute nacht kam die kleine auch alle 3h von alleine. und dann hab ich versucht sie alle 2h anzulegen. das wollte sie nicht. sie hat die brust angebrüllt. egal welche seite. sie wollte nicht.
sie trinkt bis jetzt auch wieder so schlecht.
kann das vielleicht auch an nem schub liegen? ich meine sie ist ja jetzt in der 12. Woche. sie schläft auch sehr schlecht.
ich weiß echt nicht mehr was ich noch machen soll. ich habe alle möglichen stellungen ausprobiert, aber sobald ich ihr die zweite seite anbiete wird gebrüllt, sich weggedreht oder weggestoßen. sie kann doch nicht vernünftig zunehmen wenn sie nur eine seite so kurz trinkt.
zwar war der Kinderarzt gestern mit dem Gesamteindruck zufrieden, meinte aber das wir sie trotzdem an die flasche gewöhnen sollen.
Mfg
verzweifelte casey
danke für die antwort.
bei meiner großen hab ich dann nicht mehr gestillt. ich habe dann aber noch 3 Monate lang alle 2h abgepumpt und ihr das gefüttert. hat aber hinten vorne nicht gereicht.
heute nacht kam die kleine auch alle 3h von alleine. und dann hab ich versucht sie alle 2h anzulegen. das wollte sie nicht. sie hat die brust angebrüllt. egal welche seite. sie wollte nicht.
sie trinkt bis jetzt auch wieder so schlecht.
kann das vielleicht auch an nem schub liegen? ich meine sie ist ja jetzt in der 12. Woche. sie schläft auch sehr schlecht.
ich weiß echt nicht mehr was ich noch machen soll. ich habe alle möglichen stellungen ausprobiert, aber sobald ich ihr die zweite seite anbiete wird gebrüllt, sich weggedreht oder weggestoßen. sie kann doch nicht vernünftig zunehmen wenn sie nur eine seite so kurz trinkt.
zwar war der Kinderarzt gestern mit dem Gesamteindruck zufrieden, meinte aber das wir sie trotzdem an die flasche gewöhnen sollen.
Mfg
verzweifelte casey
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Re: brust verweigert
Hallo,
. Da möchte ich einfach nochmal auf mein erstes Posting verweisen:
Ich verstehe, das Du Dir Sorgen machst, und wir versuchen jetzt, mit häufigerem Anbieten tags und nachts die Milchmenge zu steigern. Häufiger kurz zu stillen ist diesbezüglich deutlich effektiver als wenige lange Mahlzeiten.
Darum:
LG, blueberry
prima! Versuch das beizubehalten - notfalls mittels Wecker (im Halbschlaf gehen viele Babys problemlos an die Brust, auch wenn sie sich grad von selbst noch nicht gemeldet hätten). Nachts häufiger zu Stillen ist für die Milchbildung sehr effektiv.Casey hat geschrieben:heute nacht kam die kleine auch alle 3h von alleine.
Kein Problem! Versuch es einfach zwanglos und entspannt immer wieder im zweistündigen Abstand. Anbieten und schauen, ob sie mag, reicht erstmal aus. Wie gesagt - es ist keine Gefahr im Verzug, da Dein Baby reichlich ausscheidetCasey hat geschrieben:und dann hab ich versucht sie alle 2h anzulegen. das wollte sie nicht. sie hat die brust angebrüllt. egal welche seite. sie wollte nicht.
Doch, kann sieCasey hat geschrieben: sie kann doch nicht vernünftig zunehmen wenn sie nur eine seite so kurz trinkt.
Dein Baby war im ersten LM krank, nahm dann prima zu (!) und nimmt momentan wahrscheinlich etwas unterdurchschnittlich zu (knapp 100 g pro Woche statt 110 g - das ist minimal!) - und: ganz genau wissen wir das ja noch nichtmal, da wir vom dritten Lebensmonat noch zu wenige Wiegedaten haben (wie gesagt: Babys nehmen meist in Schüben zu und die Messwete unterliegen natürlichen Schwankungen die ein Vielfaches von 10 g betragen!).blueberry hat geschrieben:Viele Babys werden mit der Zeit immer effektiver und haben dann deutlich kürzere Stillmahlzeiten. Über die Menge der getrunkenen Milch kann man anhand der Anzahl der Minuten nicht entscheiden. Auch daran, ob ein Baby immer beide Brüste möchte oder immer nur eine (oder mal so mal so) kann man nicht ablesen, ob es genug Milch bekommt.
[...]
7-10 Minuten ist dabei durchaus keine kurze Mahlzeit: meine Babys haben z.B. oft nur 5 Min. getrunken (und auch oft nur eine Seite gewollt) und gediehen wunderbar
Die Mahlzeitenlänge darf auch breit variieren im Tagesverlauf (z.B. mal 3 Minuten, dann zum Einschlafen 40, dann 10 Minuten eine Seite und 7 die zweite - bei der nächsten Mahlzeit wieder ganz anders.)
Ich verstehe, das Du Dir Sorgen machst, und wir versuchen jetzt, mit häufigerem Anbieten tags und nachts die Milchmenge zu steigern. Häufiger kurz zu stillen ist diesbezüglich deutlich effektiver als wenige lange Mahlzeiten.
Darum:
blueberry hat geschrieben:-----------------------------------------------------------
Ich würde vorschlagen, dass Du versuchst
* tagsüber von Mahlzeitbeginn bis zum Beginn der nächsten Mahlzeit nicht mehr als 2 Stunden,
* nachts nicht mehr als 4 Stunden
vergehen zu lassen.
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Ob Deine Tochter dann zu einer Mahlzeit eine oder beide Seiten trinken mag, kannst Du ihr selbst überlassen. Einfach kurz anbieten und schauen, ob sie noch mag. Da musst Du ihr (und Dir) keinen Stress machen.
Du sagst weiter oben, dass Dein Baby nach 7-10 min. an der ersten Brust abdockt. Was passiert, wenn Du dann die zweite Seite gar nicht erst anbietest? Ist Dein Baby dann zufrieden?Casey hat geschrieben:aber sobald ich ihr die zweite seite anbiete wird gebrüllt, sich weggedreht oder weggestoßen.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
- blueberry
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Re: brust verweigert
Eine Sache möchte ich noch nachtragen:
Hat er das irgendwie näher ausgeführt? Was meint er mit "an die Flasche gewöhnen"? Abgepumpte Muttermilch zufüttern per Flasche? Premilch zufüttern per Flasche? ... ?
Ich vermute, dass Dein Arzt schlicht sagen wollte, dass es möglicherweise notwendig werden könnte, (zeitweise) Zuzufüttern. Dein Kinderarzt scheint leider schon länger nicht mehr auf einer Stillfortbildung gewesen zu sein, so dass er "Zufütterung" mit "Flasche geben" gleichzusetzen scheint.
Ich möchte Dich da beruhigen: notwendige, das Stillen (vorübergehend) ergänzende Zufütterung (von Muttermilch oder Pre), findet heutzutage nicht mehr per Flasche statt, da Flaschenfütterung eine ganze Reihe an Risiken für die Stillbeziehung birgt. Man wählt stattdessen eine STILLFREUNDLICHE ZUFÜTTERMETHODE. (Es sei denn, die Mutter möchte aus irgendwelchen Gründen gern (auch) per Flasche zufüttern, klar
)
Durch diese Art der Zufütterung wird die Stillbeziehung möglichst wenig beeinträchtigt und die Mutter kann ganz normal weiterstillen - ergänzt durch ein das Stillen unterstützendes Maß an Zufüttermilch.
LG, blueberry
Diese Einschätzung Deines Kinderarztes ergibt für mich wenig Sinn. Entweder er ist mit dem Gesamteindruck zufrieden (dann gibt es keinen Grund für grundlegende Veränderungen) ODER er möchte, dass ganz grundlegend etwas geändert wird (dann kann er eigentlich doch nicht so wirklich zufrieden sein).Casey hat geschrieben:zwar war der Kinderarzt gestern mit dem Gesamteindruck zufrieden, meinte aber das wir sie trotzdem an die flasche gewöhnen sollen.
Hat er das irgendwie näher ausgeführt? Was meint er mit "an die Flasche gewöhnen"? Abgepumpte Muttermilch zufüttern per Flasche? Premilch zufüttern per Flasche? ... ?
Ich vermute, dass Dein Arzt schlicht sagen wollte, dass es möglicherweise notwendig werden könnte, (zeitweise) Zuzufüttern. Dein Kinderarzt scheint leider schon länger nicht mehr auf einer Stillfortbildung gewesen zu sein, so dass er "Zufütterung" mit "Flasche geben" gleichzusetzen scheint.
Ich möchte Dich da beruhigen: notwendige, das Stillen (vorübergehend) ergänzende Zufütterung (von Muttermilch oder Pre), findet heutzutage nicht mehr per Flasche statt, da Flaschenfütterung eine ganze Reihe an Risiken für die Stillbeziehung birgt. Man wählt stattdessen eine STILLFREUNDLICHE ZUFÜTTERMETHODE. (Es sei denn, die Mutter möchte aus irgendwelchen Gründen gern (auch) per Flasche zufüttern, klar
Durch diese Art der Zufütterung wird die Stillbeziehung möglichst wenig beeinträchtigt und die Mutter kann ganz normal weiterstillen - ergänzt durch ein das Stillen unterstützendes Maß an Zufüttermilch.
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)