Stillproblem - bin verzweifelt
Verfasst: 26.01.2014, 11:23
Hallo Zusammen,
mein Sohn wird voll gestillt. Jedoch haben wir weit mittlerweile 9 Wochen Probleme beim Stillen.
Mein Sohn kam Mitte Oktober 2013 per ungeplanten Kaiserschnitt, 4 Wochen vor seinem ET auf die Welt.
Das Stillen klappte Angangs nicht ganz so gut. Unser Sohn hat einen kleinen Mund und Gaumen, ich hingegen habe recht große und unterschiedliche Brustwarzen, die linke Brust ist generell größer und schwerer. So hatte er Probleme die Brustwarze zu fassen und wenn dann hat er wirklich nur die Brustwarze gehabt und nicht den Warzenvorhof. Aus diesem Grund hat mir die Stillberaterin im KH Stillhütchen gegeben, welche wir ca 2 Wochen benutzt haben.
Mein Sohn trank gerne an der Brust, teilweise war ich nur am Stillen, 4 Stunden am Stück, halbe Stunde Pause und dann wieder von vorne. Ich konnte das Stillen zu dem Zeitpunkt nicht leiden, hatte das Gefühl nichts anderes zu tun und hatte öfter über Zufüttern nachgedacht, jedoch nie gemacht. Meine Hebamme meinte, um die Situation etwas zu entzerren solle ich ihm den Schnuller geben. Er konnte damit aber nicht recht umgehen und ich hab ihm den Schnuller nur selten gegeben. Nun nimmt er manchmal diesen Kirschsauger, wenn wir spazieren gehen. Aber ich habe damit nie versucht die Abstände zwischen den Stillmalzeiten zu vergrößern, auch habe ich ihm nie die Brust verweigert. Er kam ca alle 1,5-2 Std. oder brauchte die Brust wenn er erschrak als Trost.
Außerdem waren wir Ende Oktober beim Osteopathen, weil mein Sohn einen Schiefhals hatte, dies wurde gut behandelt. Ende November hatten wir erneut einen Termin, der Osteopath hatte nur wenige Blockaden zu lösen. Allerdings fing kurz danach die Probleme beim Stillen an. Das stillen dauert nun ewig, die Trinkmenge ist gering. Er wird angelegt, trinkt etwas, schreit - dockt ab - hat aber weiter Hunger - ich trage, tröste ihn - lege ihn erneut an, wieder das gleiche Spiel. Das ging über Wochen so, mal besser mal schlechter. Anfang/Mitte Dezember hat er 3x die Flasche bekommen, als ich unterwegs war, die hat er gut und zügig geleert.
Vor 2 Wochen hatten wir unseren absoluten Tiefpunkt, meine Brust wurde Tagsüber fast komplett verweigert, angeschrien sobald er sie gesehen hat, gleichzeitig hatte er aber Hunger und wollte ran. Das ging ca 5 Tage, danach wurde es wieder besser, wobei besser nicht gut ist, die Brust wird immer noch angeschrien, er trinkt schlecht, außer Abends und Nachts. Ich habe mittlerweile schon richtig Angst vor jedem Anlegen, aber mir ist das Stillen mittlerweile so wichtig, dass ich es auch nicht aufgeben mag.
Meine Hebamme meinte ich solle ihm die Flache geben um die Situation zu entzerren, ich habe es auspr0biert, aber er nimmt sie nicht, er schiebt den Sauger nur von links nach rechts, aber saugt nicht an. An der Brustwarze hat er diese Probleme nicht, da saugt er sofort. Allerdings schmatzt er ab und zu. Nun waren wir auch nochmals beim Osteopathen, dieser hatte einige Blockaden im Atlasbereich gelöst, aber besser wurde das Stillen dadurch leider nicht. Er bevorzugt nun auch die linke Brust, die rechte geht nur im Halbschlaf oder Nachts.
Ich habe auch schon einiges ausprobiert, im Halbschlaf stillen - klappt nur bedingt -, immer am gleichen Ort stillen, im Abgedunkelten Zimmer stillen, auf dem Peziball stillen, im Gehen stillen, am Finger saugen lassen und dann mit der Brustwarze tauschen, sogar im Vierfüssler und auf dem Wickeltisch hab ich schon gestillt. Es klappt kaum bis gar nicht.
Unser Sohn hat zudem noch mit seinem Darm zu kämpfen, bei jedem Pups weint er bitterlich, die Darmgeräusche sind mitunter sehr laut, gerade wenn er das stillen beginnt. Hier sieht meine Hebamme auch das Problem, ich habe schon Pupsglobulis, Bigaia Tropfen und 2 Wochen ohne Milchprodukte meinerseits durch, nun gebe ich auf Anraten der Hebamme Symbioflor 1.
Ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird und genieße das Gute-Nacht-Stillen, da klappt es einigermaßen gut und er hängt so 1,5 - 2 Stunden an meiner Brust. Aber ich vermisse seine Freude beim Stillen... Anfangs hat man ihm diese richtig angemerkt, die Brust wurde schon immer angegrinst, das haben wir nicht mehr und ich kann mir einfach keinen Reim daraus machen, was ich verkehrt gemacht habe, warum es auf einmal nicht mehr klappt... Ich bin richtig verzweifelt.
Gewichtsmäßig ist er gut dabei, er wog bei seiner Geburt 2740g, als wir aus dem KH entlassen wurden, waren wir bei 2610g, und 49cm. Nun hat er ca. 6500g und ist ca 61/62cm groß. Von der Menge her denke ich kommen wir nicht auf mehr als 600g am Tag, was ich zu wenig finde. Beim Arzt waren wir auch schon um Soor, Halserkrankung o.ä. auszuschließen, aber da war nichts. Die Aussage vom KiA war lediglich, dass unser Sohn doch selber Schuld sei, wenn er nichts trinkt und wir ihn dann in sein Bett legen sollen - Tür zu und schreien lassen... das machen wir ganz sicher nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Anregungen für mich, ich kann mir diesen Umbruch nicht erklären und das Stillen macht so keinen Spaß mehr.
Viele liebe Grüße,
Leila
mein Sohn wird voll gestillt. Jedoch haben wir weit mittlerweile 9 Wochen Probleme beim Stillen.
Mein Sohn kam Mitte Oktober 2013 per ungeplanten Kaiserschnitt, 4 Wochen vor seinem ET auf die Welt.
Das Stillen klappte Angangs nicht ganz so gut. Unser Sohn hat einen kleinen Mund und Gaumen, ich hingegen habe recht große und unterschiedliche Brustwarzen, die linke Brust ist generell größer und schwerer. So hatte er Probleme die Brustwarze zu fassen und wenn dann hat er wirklich nur die Brustwarze gehabt und nicht den Warzenvorhof. Aus diesem Grund hat mir die Stillberaterin im KH Stillhütchen gegeben, welche wir ca 2 Wochen benutzt haben.
Mein Sohn trank gerne an der Brust, teilweise war ich nur am Stillen, 4 Stunden am Stück, halbe Stunde Pause und dann wieder von vorne. Ich konnte das Stillen zu dem Zeitpunkt nicht leiden, hatte das Gefühl nichts anderes zu tun und hatte öfter über Zufüttern nachgedacht, jedoch nie gemacht. Meine Hebamme meinte, um die Situation etwas zu entzerren solle ich ihm den Schnuller geben. Er konnte damit aber nicht recht umgehen und ich hab ihm den Schnuller nur selten gegeben. Nun nimmt er manchmal diesen Kirschsauger, wenn wir spazieren gehen. Aber ich habe damit nie versucht die Abstände zwischen den Stillmalzeiten zu vergrößern, auch habe ich ihm nie die Brust verweigert. Er kam ca alle 1,5-2 Std. oder brauchte die Brust wenn er erschrak als Trost.
Außerdem waren wir Ende Oktober beim Osteopathen, weil mein Sohn einen Schiefhals hatte, dies wurde gut behandelt. Ende November hatten wir erneut einen Termin, der Osteopath hatte nur wenige Blockaden zu lösen. Allerdings fing kurz danach die Probleme beim Stillen an. Das stillen dauert nun ewig, die Trinkmenge ist gering. Er wird angelegt, trinkt etwas, schreit - dockt ab - hat aber weiter Hunger - ich trage, tröste ihn - lege ihn erneut an, wieder das gleiche Spiel. Das ging über Wochen so, mal besser mal schlechter. Anfang/Mitte Dezember hat er 3x die Flasche bekommen, als ich unterwegs war, die hat er gut und zügig geleert.
Vor 2 Wochen hatten wir unseren absoluten Tiefpunkt, meine Brust wurde Tagsüber fast komplett verweigert, angeschrien sobald er sie gesehen hat, gleichzeitig hatte er aber Hunger und wollte ran. Das ging ca 5 Tage, danach wurde es wieder besser, wobei besser nicht gut ist, die Brust wird immer noch angeschrien, er trinkt schlecht, außer Abends und Nachts. Ich habe mittlerweile schon richtig Angst vor jedem Anlegen, aber mir ist das Stillen mittlerweile so wichtig, dass ich es auch nicht aufgeben mag.
Meine Hebamme meinte ich solle ihm die Flache geben um die Situation zu entzerren, ich habe es auspr0biert, aber er nimmt sie nicht, er schiebt den Sauger nur von links nach rechts, aber saugt nicht an. An der Brustwarze hat er diese Probleme nicht, da saugt er sofort. Allerdings schmatzt er ab und zu. Nun waren wir auch nochmals beim Osteopathen, dieser hatte einige Blockaden im Atlasbereich gelöst, aber besser wurde das Stillen dadurch leider nicht. Er bevorzugt nun auch die linke Brust, die rechte geht nur im Halbschlaf oder Nachts.
Ich habe auch schon einiges ausprobiert, im Halbschlaf stillen - klappt nur bedingt -, immer am gleichen Ort stillen, im Abgedunkelten Zimmer stillen, auf dem Peziball stillen, im Gehen stillen, am Finger saugen lassen und dann mit der Brustwarze tauschen, sogar im Vierfüssler und auf dem Wickeltisch hab ich schon gestillt. Es klappt kaum bis gar nicht.
Unser Sohn hat zudem noch mit seinem Darm zu kämpfen, bei jedem Pups weint er bitterlich, die Darmgeräusche sind mitunter sehr laut, gerade wenn er das stillen beginnt. Hier sieht meine Hebamme auch das Problem, ich habe schon Pupsglobulis, Bigaia Tropfen und 2 Wochen ohne Milchprodukte meinerseits durch, nun gebe ich auf Anraten der Hebamme Symbioflor 1.
Ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird und genieße das Gute-Nacht-Stillen, da klappt es einigermaßen gut und er hängt so 1,5 - 2 Stunden an meiner Brust. Aber ich vermisse seine Freude beim Stillen... Anfangs hat man ihm diese richtig angemerkt, die Brust wurde schon immer angegrinst, das haben wir nicht mehr und ich kann mir einfach keinen Reim daraus machen, was ich verkehrt gemacht habe, warum es auf einmal nicht mehr klappt... Ich bin richtig verzweifelt.
Gewichtsmäßig ist er gut dabei, er wog bei seiner Geburt 2740g, als wir aus dem KH entlassen wurden, waren wir bei 2610g, und 49cm. Nun hat er ca. 6500g und ist ca 61/62cm groß. Von der Menge her denke ich kommen wir nicht auf mehr als 600g am Tag, was ich zu wenig finde. Beim Arzt waren wir auch schon um Soor, Halserkrankung o.ä. auszuschließen, aber da war nichts. Die Aussage vom KiA war lediglich, dass unser Sohn doch selber Schuld sei, wenn er nichts trinkt und wir ihn dann in sein Bett legen sollen - Tür zu und schreien lassen... das machen wir ganz sicher nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Anregungen für mich, ich kann mir diesen Umbruch nicht erklären und das Stillen macht so keinen Spaß mehr.
Viele liebe Grüße,
Leila