Stillproblem - bin verzweifelt
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Leila13
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- Registriert: 26.01.2014, 09:31
Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo Zusammen,
mein Sohn wird voll gestillt. Jedoch haben wir weit mittlerweile 9 Wochen Probleme beim Stillen.
Mein Sohn kam Mitte Oktober 2013 per ungeplanten Kaiserschnitt, 4 Wochen vor seinem ET auf die Welt.
Das Stillen klappte Angangs nicht ganz so gut. Unser Sohn hat einen kleinen Mund und Gaumen, ich hingegen habe recht große und unterschiedliche Brustwarzen, die linke Brust ist generell größer und schwerer. So hatte er Probleme die Brustwarze zu fassen und wenn dann hat er wirklich nur die Brustwarze gehabt und nicht den Warzenvorhof. Aus diesem Grund hat mir die Stillberaterin im KH Stillhütchen gegeben, welche wir ca 2 Wochen benutzt haben.
Mein Sohn trank gerne an der Brust, teilweise war ich nur am Stillen, 4 Stunden am Stück, halbe Stunde Pause und dann wieder von vorne. Ich konnte das Stillen zu dem Zeitpunkt nicht leiden, hatte das Gefühl nichts anderes zu tun und hatte öfter über Zufüttern nachgedacht, jedoch nie gemacht. Meine Hebamme meinte, um die Situation etwas zu entzerren solle ich ihm den Schnuller geben. Er konnte damit aber nicht recht umgehen und ich hab ihm den Schnuller nur selten gegeben. Nun nimmt er manchmal diesen Kirschsauger, wenn wir spazieren gehen. Aber ich habe damit nie versucht die Abstände zwischen den Stillmalzeiten zu vergrößern, auch habe ich ihm nie die Brust verweigert. Er kam ca alle 1,5-2 Std. oder brauchte die Brust wenn er erschrak als Trost.
Außerdem waren wir Ende Oktober beim Osteopathen, weil mein Sohn einen Schiefhals hatte, dies wurde gut behandelt. Ende November hatten wir erneut einen Termin, der Osteopath hatte nur wenige Blockaden zu lösen. Allerdings fing kurz danach die Probleme beim Stillen an. Das stillen dauert nun ewig, die Trinkmenge ist gering. Er wird angelegt, trinkt etwas, schreit - dockt ab - hat aber weiter Hunger - ich trage, tröste ihn - lege ihn erneut an, wieder das gleiche Spiel. Das ging über Wochen so, mal besser mal schlechter. Anfang/Mitte Dezember hat er 3x die Flasche bekommen, als ich unterwegs war, die hat er gut und zügig geleert.
Vor 2 Wochen hatten wir unseren absoluten Tiefpunkt, meine Brust wurde Tagsüber fast komplett verweigert, angeschrien sobald er sie gesehen hat, gleichzeitig hatte er aber Hunger und wollte ran. Das ging ca 5 Tage, danach wurde es wieder besser, wobei besser nicht gut ist, die Brust wird immer noch angeschrien, er trinkt schlecht, außer Abends und Nachts. Ich habe mittlerweile schon richtig Angst vor jedem Anlegen, aber mir ist das Stillen mittlerweile so wichtig, dass ich es auch nicht aufgeben mag.
Meine Hebamme meinte ich solle ihm die Flache geben um die Situation zu entzerren, ich habe es auspr0biert, aber er nimmt sie nicht, er schiebt den Sauger nur von links nach rechts, aber saugt nicht an. An der Brustwarze hat er diese Probleme nicht, da saugt er sofort. Allerdings schmatzt er ab und zu. Nun waren wir auch nochmals beim Osteopathen, dieser hatte einige Blockaden im Atlasbereich gelöst, aber besser wurde das Stillen dadurch leider nicht. Er bevorzugt nun auch die linke Brust, die rechte geht nur im Halbschlaf oder Nachts.
Ich habe auch schon einiges ausprobiert, im Halbschlaf stillen - klappt nur bedingt -, immer am gleichen Ort stillen, im Abgedunkelten Zimmer stillen, auf dem Peziball stillen, im Gehen stillen, am Finger saugen lassen und dann mit der Brustwarze tauschen, sogar im Vierfüssler und auf dem Wickeltisch hab ich schon gestillt. Es klappt kaum bis gar nicht.
Unser Sohn hat zudem noch mit seinem Darm zu kämpfen, bei jedem Pups weint er bitterlich, die Darmgeräusche sind mitunter sehr laut, gerade wenn er das stillen beginnt. Hier sieht meine Hebamme auch das Problem, ich habe schon Pupsglobulis, Bigaia Tropfen und 2 Wochen ohne Milchprodukte meinerseits durch, nun gebe ich auf Anraten der Hebamme Symbioflor 1.
Ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird und genieße das Gute-Nacht-Stillen, da klappt es einigermaßen gut und er hängt so 1,5 - 2 Stunden an meiner Brust. Aber ich vermisse seine Freude beim Stillen... Anfangs hat man ihm diese richtig angemerkt, die Brust wurde schon immer angegrinst, das haben wir nicht mehr und ich kann mir einfach keinen Reim daraus machen, was ich verkehrt gemacht habe, warum es auf einmal nicht mehr klappt... Ich bin richtig verzweifelt.
Gewichtsmäßig ist er gut dabei, er wog bei seiner Geburt 2740g, als wir aus dem KH entlassen wurden, waren wir bei 2610g, und 49cm. Nun hat er ca. 6500g und ist ca 61/62cm groß. Von der Menge her denke ich kommen wir nicht auf mehr als 600g am Tag, was ich zu wenig finde. Beim Arzt waren wir auch schon um Soor, Halserkrankung o.ä. auszuschließen, aber da war nichts. Die Aussage vom KiA war lediglich, dass unser Sohn doch selber Schuld sei, wenn er nichts trinkt und wir ihn dann in sein Bett legen sollen - Tür zu und schreien lassen... das machen wir ganz sicher nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Anregungen für mich, ich kann mir diesen Umbruch nicht erklären und das Stillen macht so keinen Spaß mehr.
Viele liebe Grüße,
Leila
mein Sohn wird voll gestillt. Jedoch haben wir weit mittlerweile 9 Wochen Probleme beim Stillen.
Mein Sohn kam Mitte Oktober 2013 per ungeplanten Kaiserschnitt, 4 Wochen vor seinem ET auf die Welt.
Das Stillen klappte Angangs nicht ganz so gut. Unser Sohn hat einen kleinen Mund und Gaumen, ich hingegen habe recht große und unterschiedliche Brustwarzen, die linke Brust ist generell größer und schwerer. So hatte er Probleme die Brustwarze zu fassen und wenn dann hat er wirklich nur die Brustwarze gehabt und nicht den Warzenvorhof. Aus diesem Grund hat mir die Stillberaterin im KH Stillhütchen gegeben, welche wir ca 2 Wochen benutzt haben.
Mein Sohn trank gerne an der Brust, teilweise war ich nur am Stillen, 4 Stunden am Stück, halbe Stunde Pause und dann wieder von vorne. Ich konnte das Stillen zu dem Zeitpunkt nicht leiden, hatte das Gefühl nichts anderes zu tun und hatte öfter über Zufüttern nachgedacht, jedoch nie gemacht. Meine Hebamme meinte, um die Situation etwas zu entzerren solle ich ihm den Schnuller geben. Er konnte damit aber nicht recht umgehen und ich hab ihm den Schnuller nur selten gegeben. Nun nimmt er manchmal diesen Kirschsauger, wenn wir spazieren gehen. Aber ich habe damit nie versucht die Abstände zwischen den Stillmalzeiten zu vergrößern, auch habe ich ihm nie die Brust verweigert. Er kam ca alle 1,5-2 Std. oder brauchte die Brust wenn er erschrak als Trost.
Außerdem waren wir Ende Oktober beim Osteopathen, weil mein Sohn einen Schiefhals hatte, dies wurde gut behandelt. Ende November hatten wir erneut einen Termin, der Osteopath hatte nur wenige Blockaden zu lösen. Allerdings fing kurz danach die Probleme beim Stillen an. Das stillen dauert nun ewig, die Trinkmenge ist gering. Er wird angelegt, trinkt etwas, schreit - dockt ab - hat aber weiter Hunger - ich trage, tröste ihn - lege ihn erneut an, wieder das gleiche Spiel. Das ging über Wochen so, mal besser mal schlechter. Anfang/Mitte Dezember hat er 3x die Flasche bekommen, als ich unterwegs war, die hat er gut und zügig geleert.
Vor 2 Wochen hatten wir unseren absoluten Tiefpunkt, meine Brust wurde Tagsüber fast komplett verweigert, angeschrien sobald er sie gesehen hat, gleichzeitig hatte er aber Hunger und wollte ran. Das ging ca 5 Tage, danach wurde es wieder besser, wobei besser nicht gut ist, die Brust wird immer noch angeschrien, er trinkt schlecht, außer Abends und Nachts. Ich habe mittlerweile schon richtig Angst vor jedem Anlegen, aber mir ist das Stillen mittlerweile so wichtig, dass ich es auch nicht aufgeben mag.
Meine Hebamme meinte ich solle ihm die Flache geben um die Situation zu entzerren, ich habe es auspr0biert, aber er nimmt sie nicht, er schiebt den Sauger nur von links nach rechts, aber saugt nicht an. An der Brustwarze hat er diese Probleme nicht, da saugt er sofort. Allerdings schmatzt er ab und zu. Nun waren wir auch nochmals beim Osteopathen, dieser hatte einige Blockaden im Atlasbereich gelöst, aber besser wurde das Stillen dadurch leider nicht. Er bevorzugt nun auch die linke Brust, die rechte geht nur im Halbschlaf oder Nachts.
Ich habe auch schon einiges ausprobiert, im Halbschlaf stillen - klappt nur bedingt -, immer am gleichen Ort stillen, im Abgedunkelten Zimmer stillen, auf dem Peziball stillen, im Gehen stillen, am Finger saugen lassen und dann mit der Brustwarze tauschen, sogar im Vierfüssler und auf dem Wickeltisch hab ich schon gestillt. Es klappt kaum bis gar nicht.
Unser Sohn hat zudem noch mit seinem Darm zu kämpfen, bei jedem Pups weint er bitterlich, die Darmgeräusche sind mitunter sehr laut, gerade wenn er das stillen beginnt. Hier sieht meine Hebamme auch das Problem, ich habe schon Pupsglobulis, Bigaia Tropfen und 2 Wochen ohne Milchprodukte meinerseits durch, nun gebe ich auf Anraten der Hebamme Symbioflor 1.
Ich hoffe jeden Tag, dass es besser wird und genieße das Gute-Nacht-Stillen, da klappt es einigermaßen gut und er hängt so 1,5 - 2 Stunden an meiner Brust. Aber ich vermisse seine Freude beim Stillen... Anfangs hat man ihm diese richtig angemerkt, die Brust wurde schon immer angegrinst, das haben wir nicht mehr und ich kann mir einfach keinen Reim daraus machen, was ich verkehrt gemacht habe, warum es auf einmal nicht mehr klappt... Ich bin richtig verzweifelt.
Gewichtsmäßig ist er gut dabei, er wog bei seiner Geburt 2740g, als wir aus dem KH entlassen wurden, waren wir bei 2610g, und 49cm. Nun hat er ca. 6500g und ist ca 61/62cm groß. Von der Menge her denke ich kommen wir nicht auf mehr als 600g am Tag, was ich zu wenig finde. Beim Arzt waren wir auch schon um Soor, Halserkrankung o.ä. auszuschließen, aber da war nichts. Die Aussage vom KiA war lediglich, dass unser Sohn doch selber Schuld sei, wenn er nichts trinkt und wir ihn dann in sein Bett legen sollen - Tür zu und schreien lassen... das machen wir ganz sicher nicht.
Vielleicht hat ja jemand einen Tipp oder Anregungen für mich, ich kann mir diesen Umbruch nicht erklären und das Stillen macht so keinen Spaß mehr.
Viele liebe Grüße,
Leila
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Friedrun
- schreibt ganz schön oft
- Beiträge: 105
- Registriert: 07.04.2013, 10:21
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Uff, war das ein langer text! Wie geht es denn jetzt? Nimmt er inzwischen die flasche oder doch lieber die brust.
Man weiß manchmal einfach nicht woran es liegt, wenn die kleinen nicht gut trinken. Meine ist zur zeit auch sehr unruhig beim stillen, manchmal hat sie darmprobleme, manchmal sind es die zähne. Du hast ja jetzt schon alles ausprobiert, bzw. Alle möglichkeiten ausgeschöpft. Halt einfach noch ein weilchen durch, vielleicht machst du dir auch zuviele gedanken.
Jedes kind ist anders und es gibt halt nicht so gute und bessere trinker, glaub mir die holen sich schon was sie brauchen und du bist ja eine verantwortungsvolle mutter und merkst rechtzeitig wenn er nicht genug bekommt.
Man weiß manchmal einfach nicht woran es liegt, wenn die kleinen nicht gut trinken. Meine ist zur zeit auch sehr unruhig beim stillen, manchmal hat sie darmprobleme, manchmal sind es die zähne. Du hast ja jetzt schon alles ausprobiert, bzw. Alle möglichkeiten ausgeschöpft. Halt einfach noch ein weilchen durch, vielleicht machst du dir auch zuviele gedanken.
Jedes kind ist anders und es gibt halt nicht so gute und bessere trinker, glaub mir die holen sich schon was sie brauchen und du bist ja eine verantwortungsvolle mutter und merkst rechtzeitig wenn er nicht genug bekommt.
mit Nesthäkchen September 2013
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chipmunk
- möchten wir nicht mehr missen
- Beiträge: 369
- Registriert: 11.11.2013, 18:45
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo!
Ich kann dir keine guten Tips geben (alle, die ich hätte, hast du schon probiert), aber möchte dir ein bisschen Mut zu sprechen. Bei uns war das Stillen um den dritten Monat rum auch sehr schwierig (hast du schon mal von der Brustschimpfphase gehört?), sehr ähnlich wie du das beschreibst, und es wurde mit der Zeit wieder besser. Eigentlich finde ich, dass es so kontinuierlich immer schöner und einfacher wird.
Eine Sache ging mir gerade noch durch den Kopf - hast du schon mal über eventuelle Probleme mit einem starken Milchspendereflex nachgedacht? Schimpft er denn während des MSR bzw dockt dann ab?
Aufmunternde Grüße!
Ich kann dir keine guten Tips geben (alle, die ich hätte, hast du schon probiert), aber möchte dir ein bisschen Mut zu sprechen. Bei uns war das Stillen um den dritten Monat rum auch sehr schwierig (hast du schon mal von der Brustschimpfphase gehört?), sehr ähnlich wie du das beschreibst, und es wurde mit der Zeit wieder besser. Eigentlich finde ich, dass es so kontinuierlich immer schöner und einfacher wird.
Eine Sache ging mir gerade noch durch den Kopf - hast du schon mal über eventuelle Probleme mit einem starken Milchspendereflex nachgedacht? Schimpft er denn während des MSR bzw dockt dann ab?
Aufmunternde Grüße!
mit zwei Jungs (8/2013 und 6/2020)
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Meilec
- ist gern hier dabei
- Beiträge: 61
- Registriert: 05.01.2014, 20:29
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Ach du arme! Bei uns war und ist es ganz ähnlich! Wobei ich die letzten zwei Wochen dachte es sei besser geworden.Sezt gestern allerdings ist es wieder ein Kampf...ohne Grund! Er will nicht wirklich an die Brust obwohl er Hunger hat und ich merke dass die Milch weniger wird.
Es stresst mich total.
Ich wünsche dir und mir, dass es bald einfacher und schöner wird mit dem Stillen!
Es stresst mich total.
Ich wünsche dir und mir, dass es bald einfacher und schöner wird mit dem Stillen!
LG Meilec mit Tochter KH 04/09,Sohn GH 11/10 und Söhnchen HG 09/13
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Mondenkind
- Forumsleitung
- Beiträge: 30251
- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo Leila13, ich lese das leider jetzt erst. Es wird sich heute noch jemand melden. Wie geht es Euch?
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind
- Forumsleitung
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo Leila13, ich kann verstehen, dass Dich das stresst. Vieles hast Du ja auch schon probiert. Oft hat man Erfolg damit, in solchen Situationen vollständig auf künstliche Sauger zu verzichten und, wie Du ja auch schon versucht hast, vor allem die Einschlaf- und Nachtsituationen zum Stillen zu nutzen. An dem Ansatz würde ich auf jeden Fall dranbleiben. Wie reagiert er sonst so auf Kuschelsituationen, nackig gemeinsam im Bett liegen, oder gemeinsames Baden, animiert ihn das zum Stillen?
Desweiteren können unterschiedliche Stillpositionen hilfreich sein, meine Gedanken gingen da auch so in Richtung heftiger MSR/viel Milch, auch wegen des Schmatzens. Hast Du mal aufrechte Stillpositionen ausprobiert?
"Selbst schuld" ist Dein Sohn sicherlich nicht, was für ein Unsinn von dem KiA. Gut, dass Du auf dessen Rat nicht gehört hast.
Lass uns gemeinsam schauen, wie wir die Situation für Euch wieder verbessern können.
Desweiteren können unterschiedliche Stillpositionen hilfreich sein, meine Gedanken gingen da auch so in Richtung heftiger MSR/viel Milch, auch wegen des Schmatzens. Hast Du mal aufrechte Stillpositionen ausprobiert?
"Selbst schuld" ist Dein Sohn sicherlich nicht, was für ein Unsinn von dem KiA. Gut, dass Du auf dessen Rat nicht gehört hast.
Lass uns gemeinsam schauen, wie wir die Situation für Euch wieder verbessern können.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Leila13
- gut eingelebt
- Beiträge: 27
- Registriert: 26.01.2014, 09:31
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo,
vielen Dank fuer Eure Antworten, aufmunternden Worte und Tipps. Ich habe meine Tastatur irgendwie auf die amerikanische Tastatur umgestellt und komme nicht mehr zurueck, deshalb kann ich manche Zeichen und Buchstaben nicht mehr schreiben, ich hoffe, dass mein Text trotzdem gut lesbar ist.
hmmm es ist durchwachsen. Meine Hebamme war nochmals hier und meinte ich sole versuchen 3 Stunden Pause zwischen dem Stillen zu lassen, also Ende Stillen, bis Anfang Stillen. Aber das Kind hat ja Hunger, ich habe das Gefuehl, dass er nie richtig satt ist. Mir helfen die 3 Stunden Pause schon, wobei ich diese nicht immer durchhalte bzw. einhalte. Ich habe das Gefuehl, nicht mehr den ganzen Tag nur mit Stillen beschaeftigt zu sein und auch, dass unser Sohn die gleiche Menge nach der Pause trinkt, wie er sonst ueber Stunden hinweg trinkt.
Manchmal saugt er dann auch zu stark an verschluckt sich und dann ist es vorbei. Mein Milchspendereflex auf der linken Seite, die er ja lieber mag, ist schon da und auch stark. Es spritzt manchmal so raus. Bei der rechten Brust passiert das nicht.
@chipmunk und Mondenkind
Waehrend des MSR schimpft er eigentlich nicht, schluerft oder schmatzt aber manchmal, dockt ab, geht aber auch wieder ran an die Brust. Aufrecht stillen habe ich schon versucht, aber wir schaffen es irgendwie nicht. Genauso wenig wie wir es hinbekommen im Liegen zu stillen.
Der grosse Kuschler ist mein Sohn nicht, nur wenn er muede wird. Koerperkontakt braucht er allerdings sehr, aber dann guckt er sich immer um. Gemeinsam baden haben wir schon versucht, genauso wie so ein Rebonding Bad. Als er aus dem Wasser kam, hat er gesucht, die Brust aber nicht gleich gefunden bzw. konnte nicht gleich andocken und dann war es auch schon vorbei, ein Gebruell, er war so wuetend. Wir haben auch schonmal nen halben Tag nur im Bett verbracht, nackig, aber das hatte auch nix gebracht.
Von der Brustschimpfphase habe ich gelesen, das war meine Hoffnung. Aber es geht nun schon so lange! Es ging los, als er ca. 6 Wochen alt war, jetzt ist er 15 Wochen alt.
Ich gebe ihm nur diesen Kirschsauger von Nip, wenn wir spazieren gehen. Sollte ich diesen auch weglassen. Meine Hebamme meinte, wenn er weiter nicht an die Brust geht, dann Muttermilch abpumpen und per Flasche geben. Aber er nimmt die ja nicht, sondern schiebt sie nur hin und her. Letzten Samstag hatten wir es nochmal versucht, seitdem nicht mehr. Ich habe noch von Medela einen Softcup bestellt, aber auch noch nicht ausprobiert.
Ja, abends trinkt er recht gut. Wobei er nun auch lange schlaeft und somit nur noch einmal in der Nacht kommt, eigentlich sollte ich mich darueber ja freuen, aber ich kann selbst trotzdem nicht schlafen, weil ich mir immer denke, er muss doch noch was essen, wann kommt er den...
Zunehmen tut er trotzdem gut.
26.01. abends 6510g
28.01. morgens 6640g
30.01. morgens 6730g
01.02. morgens 6740g
Sehe ich die Sache bei der Gewichtsentwicklung doch zu eng, ich habe gelesen,dass er ca. 800g Mumi trinken sollte, wir komme gerade mal so auf 500, schaetze ich. Auch mit diesen 3 Stunden Pause bin ich mir unsicher.
Die nassen Windeln habe ich auch gewogen, da kommen wir ueber 24 Stunden auf 380g bis 420g Inhalt. Die schwerste Windel haben wir immer am Morgen. Die wiegt ohne Windel so 180g bis 250g.
Wir waren nun neben dem Osteopathen auch noch bei einer Physiotherapeutin, die meine Hebamme mir empfohlen hat. Eine sehr nette und erfahrene Dame. Sie meinte, dass unser Sohn noch arg im Brustwirbelbereich, Nacken verspannt ist und sicherlich auch noch Blockaden dabei sind. Sein Schiefhals ist zwar so kaum noch zu sehen, allerdings faellt uns schon auf, dass er z.B. beim Gaehnen den Mund schief oeffnet. Am Montag haben wir nochmals Termin bei ihr, sie wird sich dann auch noch die Wangen, den Mund und Gaumen ansehen. Desweiteren hat sie zu 10x Physio geraten.
@ Meilec
Es tut mir sehr leid, dass das Stillen bei euch auch so unentspannt ist. Ich hoffe auch, dass wir fuer die Muehe irgendwann belohnt warden und richtig schoene Stillerlebnisse haben warden! Man hoert immer nur wie schoen das Stillen ist, dass es nichts schoeneres gibt, aber das Stilllen harte Arbeit ist, das wusste ich nicht.
Ach ja Stillposition wechseln habe ich auch schon versucht, klappt entweder nicht oder auch nur bedingt fuer ein paar Zuege. Momentan moechte er in der Wiegehaltung gestillt warden.
@ Friedrun
Ja, ich bin da sicherlich zu unentspannt inzwischen. Vor allem diese Gramm Angaben wie viel er triken müsste bekomme ich nicht aus dem Kopf, obwohl er ja zunimmt.
Nochmals vielen, vielen Dank fuer eure Worte. Ich hoffe so sehr, dass sich die Situation bald verbessert!
Liebe Gruesse,
Leila
vielen Dank fuer Eure Antworten, aufmunternden Worte und Tipps. Ich habe meine Tastatur irgendwie auf die amerikanische Tastatur umgestellt und komme nicht mehr zurueck, deshalb kann ich manche Zeichen und Buchstaben nicht mehr schreiben, ich hoffe, dass mein Text trotzdem gut lesbar ist.
hmmm es ist durchwachsen. Meine Hebamme war nochmals hier und meinte ich sole versuchen 3 Stunden Pause zwischen dem Stillen zu lassen, also Ende Stillen, bis Anfang Stillen. Aber das Kind hat ja Hunger, ich habe das Gefuehl, dass er nie richtig satt ist. Mir helfen die 3 Stunden Pause schon, wobei ich diese nicht immer durchhalte bzw. einhalte. Ich habe das Gefuehl, nicht mehr den ganzen Tag nur mit Stillen beschaeftigt zu sein und auch, dass unser Sohn die gleiche Menge nach der Pause trinkt, wie er sonst ueber Stunden hinweg trinkt.
Manchmal saugt er dann auch zu stark an verschluckt sich und dann ist es vorbei. Mein Milchspendereflex auf der linken Seite, die er ja lieber mag, ist schon da und auch stark. Es spritzt manchmal so raus. Bei der rechten Brust passiert das nicht.
@chipmunk und Mondenkind
Waehrend des MSR schimpft er eigentlich nicht, schluerft oder schmatzt aber manchmal, dockt ab, geht aber auch wieder ran an die Brust. Aufrecht stillen habe ich schon versucht, aber wir schaffen es irgendwie nicht. Genauso wenig wie wir es hinbekommen im Liegen zu stillen.
Der grosse Kuschler ist mein Sohn nicht, nur wenn er muede wird. Koerperkontakt braucht er allerdings sehr, aber dann guckt er sich immer um. Gemeinsam baden haben wir schon versucht, genauso wie so ein Rebonding Bad. Als er aus dem Wasser kam, hat er gesucht, die Brust aber nicht gleich gefunden bzw. konnte nicht gleich andocken und dann war es auch schon vorbei, ein Gebruell, er war so wuetend. Wir haben auch schonmal nen halben Tag nur im Bett verbracht, nackig, aber das hatte auch nix gebracht.
Von der Brustschimpfphase habe ich gelesen, das war meine Hoffnung. Aber es geht nun schon so lange! Es ging los, als er ca. 6 Wochen alt war, jetzt ist er 15 Wochen alt.
Ich gebe ihm nur diesen Kirschsauger von Nip, wenn wir spazieren gehen. Sollte ich diesen auch weglassen. Meine Hebamme meinte, wenn er weiter nicht an die Brust geht, dann Muttermilch abpumpen und per Flasche geben. Aber er nimmt die ja nicht, sondern schiebt sie nur hin und her. Letzten Samstag hatten wir es nochmal versucht, seitdem nicht mehr. Ich habe noch von Medela einen Softcup bestellt, aber auch noch nicht ausprobiert.
Ja, abends trinkt er recht gut. Wobei er nun auch lange schlaeft und somit nur noch einmal in der Nacht kommt, eigentlich sollte ich mich darueber ja freuen, aber ich kann selbst trotzdem nicht schlafen, weil ich mir immer denke, er muss doch noch was essen, wann kommt er den...
Zunehmen tut er trotzdem gut.
26.01. abends 6510g
28.01. morgens 6640g
30.01. morgens 6730g
01.02. morgens 6740g
Sehe ich die Sache bei der Gewichtsentwicklung doch zu eng, ich habe gelesen,dass er ca. 800g Mumi trinken sollte, wir komme gerade mal so auf 500, schaetze ich. Auch mit diesen 3 Stunden Pause bin ich mir unsicher.
Die nassen Windeln habe ich auch gewogen, da kommen wir ueber 24 Stunden auf 380g bis 420g Inhalt. Die schwerste Windel haben wir immer am Morgen. Die wiegt ohne Windel so 180g bis 250g.
Wir waren nun neben dem Osteopathen auch noch bei einer Physiotherapeutin, die meine Hebamme mir empfohlen hat. Eine sehr nette und erfahrene Dame. Sie meinte, dass unser Sohn noch arg im Brustwirbelbereich, Nacken verspannt ist und sicherlich auch noch Blockaden dabei sind. Sein Schiefhals ist zwar so kaum noch zu sehen, allerdings faellt uns schon auf, dass er z.B. beim Gaehnen den Mund schief oeffnet. Am Montag haben wir nochmals Termin bei ihr, sie wird sich dann auch noch die Wangen, den Mund und Gaumen ansehen. Desweiteren hat sie zu 10x Physio geraten.
@ Meilec
Es tut mir sehr leid, dass das Stillen bei euch auch so unentspannt ist. Ich hoffe auch, dass wir fuer die Muehe irgendwann belohnt warden und richtig schoene Stillerlebnisse haben warden! Man hoert immer nur wie schoen das Stillen ist, dass es nichts schoeneres gibt, aber das Stilllen harte Arbeit ist, das wusste ich nicht.
Ach ja Stillposition wechseln habe ich auch schon versucht, klappt entweder nicht oder auch nur bedingt fuer ein paar Zuege. Momentan moechte er in der Wiegehaltung gestillt warden.
@ Friedrun
Ja, ich bin da sicherlich zu unentspannt inzwischen. Vor allem diese Gramm Angaben wie viel er triken müsste bekomme ich nicht aus dem Kopf, obwohl er ja zunimmt.
Nochmals vielen, vielen Dank fuer eure Worte. Ich hoffe so sehr, dass sich die Situation bald verbessert!
Liebe Gruesse,
Leila
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Mondenkind
- Forumsleitung
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- Registriert: 25.09.2008, 17:33
Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Hallo, ich melde mich später ausführlich, will aber eins kurz hierlassen, weil ganz wichtig: bitte weiterhin nach Bedarf stillen, nicht nach Zeit und keine künstlichen Pausen einhalten. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob es sich bei Euch um eine Form von Stillstreik oder eine Saugverwirrung handelt. Gerade bei Stillstreik wäre das Einhalten künstlicher Pausen überhaupt nicht sinnvoll. Grundsätzlich sollte nach Bedarf gestillt werden.
Ich würde derzeit auch auf den Kirschsauger verzichten, ja, auf alle künstlichen Sauger. Daher bitte auch nicht Milch per Flasche geben! Sowohl bei einem Stillstreik als auch bei Saugverwirrung wäre das völlig kontraproduktiv.
Ich sags nur ungern, aber die Tipps zum Stillen von Deiner Hebamme solltest Du mit äußerster Vorsicht genießen...
Zu den Gewichten und so sag ich später was, ich muss jetzt erstmal los.
Ich würde derzeit auch auf den Kirschsauger verzichten, ja, auf alle künstlichen Sauger. Daher bitte auch nicht Milch per Flasche geben! Sowohl bei einem Stillstreik als auch bei Saugverwirrung wäre das völlig kontraproduktiv.
Ich sags nur ungern, aber die Tipps zum Stillen von Deiner Hebamme solltest Du mit äußerster Vorsicht genießen...
Zu den Gewichten und so sag ich später was, ich muss jetzt erstmal los.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Mondenkind
- Forumsleitung
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Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Ich möchte hierzu noch kurz was sagen: Friedrun, bitte halte Dich doch mit solchen Aussagen zurück. Du meinst es sicher gut, aber ich finde die Aussage "Du hast schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft" an eine verzweifelte Mutter absolut unpassend und demotivierend, zumal mitnichten alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Von stillberaterischer Seite sind hier noch viele Möglichkeiten offen und auch noch gar nicht völlig klar, wo die Ursache liegt, daher stehen uns hier quasi noch alle Türen offen und dies sollte der Mutter auch so kommuniziert werden, damit sie nicht völlig frustriert ist.Friedrun hat geschrieben:Uff, war das ein langer text! Wie geht es denn jetzt? Nimmt er inzwischen die flasche oder doch lieber die brust.
Man weiß manchmal einfach nicht woran es liegt, wenn die kleinen nicht gut trinken. Meine ist zur zeit auch sehr unruhig beim stillen, manchmal hat sie darmprobleme, manchmal sind es die zähne. Du hast ja jetzt schon alles ausprobiert, bzw. Alle möglichkeiten ausgeschöpft.
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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Leila13
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Re: Stillproblem - bin verzweifelt
Danke Mondenkind! Saugverwirrung... an der Brust hat er keine Probleme zu saugen, kann es trotzdem eine Saugverwirrung sein. So ein Mist, dabei hab ich alle Tipps beruecksichtigt und ihm z.B. erst nach der vollendeten 6. Woche einen Sauger bzw. die Flasche angeboten.