Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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soda
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Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von soda »

Hallo alle zusammen,

ich habe mich neu angemeldet, nachdem ich seit der Geburt unserer Tochter vor 3 Wochen schon einiges bei euch nachgelesen habe.

Ich bin 30 Jahre alt und die kleine Maus ist unser erstes Kind. Das Schwangerwerden sowie die Schwangerschaft verliefen problemlos. Bis auf ziemliche Rückenschmerzen gegen Ende, die meine Hebamme mit Akupunktur behandelt hat (ich finde es hat geholfen), hatten wir keine nennenswerten Schwierigkeiten.
Mein Mann hat die ganze Zeit über mitgefiebert und mich immer sehr unterstützt. Wir sind uns in der Schwangerschaft, was die Geburt (wie es ungefähr ablaufen sollte) betrifft und auch in Bezug auf Stillen, Schlafen und Versorgung des Babies fast immer einig. Damit will ich sagen, hier zuhause habe ich soviel liebevolle Unterstützung, wie ich mir wünschen kann und bin überzeugt, daß das ein gutes Fundament ist.
Leider habe ich aber durch falsche und dann später gar keine Anleitung mehr beim Stillen im Krankenhaus auf beiden Seiten tiefe Risse in den Brustwarzen, die einfach nicht zuheilen wollen. Vielleicht sind sie etwas kleiner geworden, aber ich kann es nicht beschwören und das macht mich so traurig.
Ich versuche euch anhand des "Fahrplans" mal die wichtigen Infos aufzuzählen:

* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Am dritten Tag im Krankenhaus bekam die Maus nach 5-stündigem Dauerstillen (abwechselnd an beiden Seiten) von einer Krankenschwester 20ml Wasser aus einem NUK-Fläschchen, weil diese meinte, das Kind hätte vielleicht Durst. Etwa am 12. Tag bekam sie hier zuhause von meinem Mann nochmals 20 ml Wasser, weil sie stundenlang saugen wollte und ich nicht mehr konnte vor Schmerzen.
Nahrung bekam sie nicht (nur Muttermilch).

* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Wir haben noch keinen Rhythmus, der jeden Tag gleich wäre. Von den drei letzten Tagen kann ich es euch sagen (ich zähle von 24h bis 24h):
18. Dezember: 12x stillen, jeweils eine Brust. Erstes Mal um 3.45 Uhr (davor ca. 23 Uhr zuletzt), letztes Mal ca. um 22 Uhr. Die meisten Stilleinheiten dauern so 45 Minuten, es waren aber mitags und abends insgesamt 5 Stilleinheiten à 20 Minuten dabei. Längster Stillabstand: ca. 4,5 Stunden, kürzester: 15 Minuten. Meistens ca. 1,5 Stunden.
19. Dezember: 12 x stillen, jeweils eine Brust. Erstes Mal um 3.00 Uhr, letztes Mal um ca. 22 Uhr. Heute nur 2 x Stilleinheiten à 20 Minuten, die anderen 45 Minuten. Stillabstände wie oben.
20. Dezember: 8 x stillen, jeweils eine Brust. Erstes Mal um 24.00 Uhr, gefolgt von einer 2-stündigen Schreiphase auf Papas Arm. Danach hat sie bis 6.30 Uhr geschlafen!!! Also längster Stillabstand ca. 5,5-6 Stunden!.
21. Dezember: bahnt sich ähnlich an wie gestern.
Die Tage vor dem 18. Dezember habe ich es nicht so genau überwacht, aber Mahlzeiten waren es täglich ca. 8-12. Mal 9, meistens 10 oder 11.
Clusterfeeding hatten wir bis vor 5 Tagen täglich, seitdem nehme ich auf Anraten meiner Hebamme Bockshornkleekapseln, weil sie meinte, man könne nicht wissen ob das Baby vielleicht nicht genug bekommt (da hatten wir auch einen Gewichtsstillstand). Nach einem Tag konnte ich erstmals per Hand Milch ausstreichen und höre, daß das Baby lauter schluckt und größere Schlucke nimmt. Seitdem haben wir das Clusterfeeding nicht mehr täglich, wenn dann ab 17/18 Uhr bis zur großen Schlafrunde um ca. 22/23/24 Uhr.

* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Windeln werden ca. jedes 2. Stillen gewechselt, dann sind sie mindestens nass, oder nach akustisch vernehmbarer Darmentleerung sofort..... Stuhlgang haben wir kleine Mengen 2x tgl. und mittelgroße Menge 1x. So dass es neben rauskommt, war es nur am Anfang paar Mal.

* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Im Kreißsaal haben wir erstmal nackig unter einem Tuch geschmust, bis die Kleine aktiv das Suchen anfing. Andocken im Sitzen zurückgelehnt und mit Hebammenhilfe klappte gut, tat nicht weh. Später nachdem ich kurz versorgt worden bin und die kleine Maus solange beim Papa war, haben wir die andere Seit im Liegen gegeben. Fand ich sehr unbequem, leider keine konstruktiven Vorschläge oder Hilfsmittel vom Personal.
Auf Station bat ich um Hilfe beim nächsten Anlegen. Das sah so aus, daß die Schwester meine Hand wegschob und sagte: "Ich sehe nichts wenn Sie das machen. Lassen Sie mich mal." und dann als ich beim selbständigen Anlegen fand es wäre gut so: "Das stimmt noch nicht, denn es tut Ihnen ja gar nicht weh!" (Kein Scherz).
Dann wurde ich drauf hingewiesen, daß ich dem Baby ein Atemloch mit dem Finger in die Brust drücken müsse. Am nächsten Tag hatte ich auf beiden Seiten symmetrische, halbmondförmige, senkrechtverlaufende blutende Risse an der Brustwarzenspitze (ich konnte bis dato nur Kopfbergehaltung). Die Schwestern kritisierten mich nur und sagten, das käme davon wenn man das Baby so lange trinken läßt. Sie hätten mir doch gesagt, daß 10 Minuten pro Seite reichen. Aufgrund der Verletzung bekam ich Stillhütchen Größe L von Medela und Lanolin. Damit ging es leichter auszuhalten.
Am 4. Tag sind wir nach Hause. Auf Anraten meiner Hebamme und meiner Schwester habe ich versucht, auf die Hütchen schrittweise zu verzichten. Meiner Tochter ist das Andocken (wohl auch durch den Milcheinschuß am 5. Tag mit sehr prallen Brüsten, aus denen ich aber per Hand nichts rausbekommen habe) manchmal schwer gefallen.
Ca. am 7. Tag begann das Clustern und meine Schmerzen wurden schlimmer und schlimmer. Ich hab mich im ungeheizten Kinderzimmer oft nackt ausgezogen, weil ich vor lauter Angst vor meiner Tochter schon ins Schwitzen kam. Sicherlich bedingt durch meine Verkrampftheit hat die Kleine oft 10x gebraucht, um genug in den Mund zu bekommen bis es endlich losging. Bis dahin war ich am heulen und schreien und habe ihren Kopf bestimmt auch ein paar Mal zu fest gehalten... Das Saugen an sich tat dann aber nicht wirklich weh.
Zwei Tage später habe ich nachts mit ihr auf dem Sofa gesessen, geheult und ernsthaft überlegt, sie in dieser Nacht einfach nicht mehr zu stillen und nur noch den Finger in den Mund zu halten, damit sie nicht weint....
Mein Mann hat uns gehört und kam dann mit den Stillhütchen. Schwups, es ging sofort und tat nicht groß weh. Seitdem
haben wir beschlossen, die Hütchen solange zu nutzen, bis alles verheilt ist.

Wir üben fleißig neue Stillpositionen und fühlen uns sicher mit Kopfbergehaltung (versuche, nicht so oft zu machen wegen der Wunden), Footballhaltung und im Liegen. Allerdings tun mir davon immer schrecklich die Hüften weh. Meine Nachsorgehebamme schaut jedes Mal eine Stillrunde zu (kommt alle 2-3 Tage zur Zeit) und findet es okay wie wir es machen.

* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Flasche wie gesagt 2x. Hütchen im Moment immer. Schnulli vielleicht alle 4-5 Tage mal 10 Minuten, wenn ich nach 6h Clustern nicht mehr kann und wenn sie ihn überhaupt nimmt. Meistens wird er ausgespuckt.

* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Nachsorgehebamme.

* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Spontan-Geburt verlief nach 41 Wochen, davon die letzten 15 in Schädellage, unkompliziert und ohne technische Hilfsmittel, kristellern oder ähnliches. Baby war bzgl. Gelbsucht knapp unter der 40. Perzentile, wurde nur kontrolliert und nicht behandelt.
Ich selbst habe eine Hashimoto-Thyreoiditis, die vor und während der Schwangerschaft gut bis sehr gut kontrolliert und medikamentös behandelt worden ist. Jetzt habe ich vor paar Tagen Labor gehabt und L-Thyrox um 1/3 reduzieren müssen.
Und dann eben "aktivierter Bockshornklee Kapseln" 3 x 1 täglich seit Montag/Dienstag.
Auf die Brust kommen seit einer Woche schon 2-3x täglich MultiMam Kompressen im Wechsel mit Stillen und im Wechsel mit Medela Brustschilden. Wenn ich die benutze, mache ich immer ein bißchen Lanolin auf die Brustwarzen, weil ich gemerkt habe daß sie mir noch mehr weh tun wenn sie trocken werden.

- Gebt uns genaue Daten!
Bei dem Verdacht auf Gedeihstörungen oder Fragen zur Milchmenge zum Beispiel solltet Ihr alle gemessenen Gewichtsdaten mit genauem Datum angeben. Wichtig ist auch, wo und mit welcher Waage gemessen wurde.

*editiert*



So. Wahrscheinlich sind da jetzt jede Menge Infos dabei, die ihr gar nicht hören wolltet....


Die wesentliche Frage, die ich habe: Was kann oder muß ich machen, damit diese blöden Risse endlich mal verheilen??? Ich kann ohne BH und dicke Polsterung keine Klamotten tragen, ich kann mich nicht duschen, ohne die Hand vor die Brustwarze zu halten, weil sogar das fließende Wasser weh tut, ich kann nicht ohne Stillhütchen stillen. Ich hatte gehofft, daß 2 Wochen zur Heilung zumindest insofern ausreichen, daß man eine Verkleinerung sieht.
Achja: Eiter oder Soor haben/hatten wir nicht, nur bißchen Fibrin. Bluten tut es auch nicht mehr. Aber das liegt wohl daran, daß die Maus nur noch 1 oder 2 Versuche zum Andocken braucht, statt 10.

Könnt ihr mir - vielleicht von euch selbst? - sagen, wie lange sowas dauert? Was ist die längste Zeit, die man noch akzeptieren kann bevor man denken muß, daß noch weitere Fehler vorliegen? Ich meine, ich kann auch weiter mit den Hütchen stillen, aber so hatte ich mir das nicht vorgestellt. Vor allem, daß ich noch nicht mal entspannt duschen oder nackt schlafen kann, nervt mich. Von Umarmungen mit Ehemann oder Familie will ich mal gar nicht anfangen.

Oh je. Allen die bis hierhin durchgehalten haben mit Lesen, schon mal herzlichen Dank für die Anteilnahme. Vielleicht habt ihr ja noch Tips für mich oder seht etwas, das schiefläuft, was ich nicht erkennen kann.

Bis bald,
Tina
Zuletzt geändert von kaehde am 06.01.2016, 11:37, insgesamt 1-mal geändert.
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delfinstern
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von delfinstern »

Ich hab leider keine Tipps für dich, da können andere sicher besser helfen.
Gute Besserung!
Liebe Grüße
Delfin*
mit Delfinzwerg(1/17), Delfinknirps(12/18)und Delfinmini(5/21) *(11.14) *(2.18) *(2.26)

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anjomi
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von anjomi »

Herzlichen Glückwunsch zum Baby!
Ich hatte beim letzten Kind in den ersten Wochen auch Risse in den BW, ja das tut echt sauweh ... und ich habe mich so auf den Tag gefreut an dem ich feststellen werden, dass es nicht mehr wehtut (und der kam).
Ich habe auch Lanolin und Multimam (die ich sehr hilfreich fand) benutzt. Meine Hebamme hat mir dann schließlich noch einen Therapie Laser ausgeliehen, mit dem ich so ne Woche lang möglichst nach jedem Stillen behandelt habe. Einmal war ich auch dort in der Praxis zum stärkeren Lasern. Ich hatte schon das Gefühl, dass es hilft.
Ich kann nicht mehr genau sagen wie lange es gedauert hat, ein paar Wochen ... aber am "Ende" wars schon nicht mehr so schlimm.
Mir hat beim Ansaugen neben "veratmen" noch eine Art Ineinanderkrallen bzw. Verkrampfen der Zehen geholfen. KLingt jetzt vielleicht komisch, aber ich hatte das Gefühl ich muss Anspannung die sonst zu einer starken Verkrampfung im Oberkörper geführt hat anders kanalisieren und es hat funktioniert (was heißt, der Schmerz war ein wenig besser zu ertragen und ich denke ich war eben insgesamt nicht so verkrampft).

Ich wünsche schnelle Heilung! Es lohnt sich!
mit den Großen (*98 und *00) und kleiner Maus (Sept. 11)
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Carraluma
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von Carraluma »

Hallo Tina,

herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter.

Hast du schon mal die Tipps in der Linksammlung Stillwissen gelesen? Mir persönlich haben ja Brustwarzenschoner in Kombination mit Lanolin und Desinfektion (bei mir waren Bakterien drauf) geholfen. Die Brustwarzenschoner empfehle ich besonders, weil das wohl bestimmt nicht schaden kann. Hilft besonders gut, indem sie verhindern, dass die BW immer wieder eingedrückt werden und evtl. die Wunde an die Stilleinlage hinklebt.
Ich hatte leider lange Probleme mit wunden Brustwarzen und habe alle Tipps meiner Hebamme durchprobiert, erst in Kombination dieser wurde es besser oder auch mit Hilfe der Zeit? Man weiß es ja nie. Ich war ja auch schon am Verzweifeln und ohne meine Hebamme hätte ich es wohl nicht durchgestanden. Sie sagte noch, ich solle bis zur Ende der Wochenbettzeit durchhalten, oft wird es spätestens dann besser (vielleicht wegen der allgemeinen Hormonumstellung?).
Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt durchzuhalten. Seitdem stillen wir ohne jegliche Probleme.
Aber mit den guten Tipps hier, wirds bei dir bestimmt noch viel schneller besser. Ich drücke dir beide Daumen!
Carraluma mit der großen Tanzmaus (*2012), dem Fußballer (*2016) und der kleinen Tanzmaus (*2019)
maedchen
ist gern hier dabei
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Registriert: 22.10.2013, 17:57

Re: AW: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von maedchen »

Hallo liebe Tina und Glückwunsch zur Geburt eurer Maus,

ich hatte auch tiefe Wunden auf beiden Brustwarzen und Hütchen mochte meine Tochter zu dem Zeitpunkt nicht. Ich habe wirklich alles ausprobiert, aber im Endeffekt hat die Zeit die Wunden geheilt.

Ich habe auch lange null Besserung feststellen können und dann ging es ganz schnell und von heute auf morgen als meine Tochter exakt 6 Wochen alt war, stillte ich das erste Mal schmerzfrei. Ich habe wie so oft beim Stillen geweint, aber diesmal vor Glück, weil ich dachte dieser Tag kommt nie.

Was zumindest Linderung gebracht hat waren Multi Mam Kompressen und Zinkhütchen von meiner Hebamme, aber irgendwann hatte ich keine Lust mehr immer was schmieren oder drauf machen zu müssen und habe außer viel Luft nicht mehr viel gemacht.

Heute kann mir dafür kaum noch etwas was anhaben. Dauernuckeln, schief ansaugen, langziehen, mich beeindruckt nach 2 Mastitis und 6 Wochen offenen Brustwarzen nix mehr ;). Also, durchhalten lohnt sich!!!

Ich schick dir eine Portion Kraft!!!

Mobil vom Handy
Mami vom mini-maedchen (August 2013)
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soda
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von soda »

Danke für eure Antwort und die Aufmunterungen. Sechs Wochen wäre ja auch noch absehbar. Man wird nur so leicht mutlos wenn sich scheinbar gaaar nichts verbessert.
Dann muß ich wohl weiter warten und hoffen.
Frohe Weihnachten allen hier!
mit T (2013) und T (2017)
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soda
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von soda »

Ich knüpfe hier nochmal an. Mittlerweile ist etwas zeit vergangen. Meine BW sind fast vollständig verheilt !!!!!! :D :D :D

Erstaunlicherweise bin ich eines morgens vor 4-5 Tagen aufgewacht und die offenen Stellen hatten sich etwas zusammen gezogen. Am nächsten abend hab ich gedacht, ich könnte vielleicht ohne BH schlafen. Und es ging! Ab da hab ich auf alles an Wundbehandlungsmaßnahmen außer einmal täglich Lanolin verzichtet. Heute sieht man noch ziemlich genau die verheilten Wunden bzw die frische Haut, die ganz rosa ist (im Vergleich zum dunkleren Rest). Aber außer starken Reizen (Handtuch zum beispiel) tut Berührung nicht mehr weh! Juhuuu! Auch das Stillen (noch mit Hütchen) tut nicht mehr weh. Links haben wir schon ein paar mal gegen Ende der Mahlzeit das Hütchen weggelassen und die Maus fand es etwas interessant und hat die Augen ganz weit aufgemacht und kurz gezögert, aber dann einfach weitergetrunken. Da bleiben wir also dran.

Jetzt hab ich aber noch andere Fragen:

Die Kleine braucht uuuuunheimlich lang - meist 1 Stunde pro Seite. Wobei die letzte halbe Stunde nuckeln und trinken im Wechsel ist. Kann man hoffen, daß das ohne Hütchen "besser" wird? Sie stillt tatsächlich die durchschnittlichen 8 bis 12 mal pro Tag, also könnt ihr euch denken, wie das abläuft. Irgendwann ist ja auch Nacht und dann bleibt vom Tag praktisch nichts mehr übrig. Übrigens bringt Wechselstillen hier nichts. Vom ständigen An- und Abdocken wird sie nur furchtbar zornig und jammert nach dem erneuten Andocken manchmal noch minutenlang weiter, als ob die Welt untergeht...

Hieraus ergibt sich das nächste Thema. Ich kann sie nur von der Brust nehmen, wenn sie schläft! Alles andere wird mit ohrenbetäubendem Gebrüll quittiert. WENN sie aber tief schläft, kann ich sie hinlegen.
Wenn sie dann aufwacht, müssen wir stillen. Vor paar Tagen mußte das SOFORT passieren (Kind wachte quasi brüllend auf). Mittlerweile gluckst und schmatzt sie immerhin erst mal paar Minuten, sodass ich es schaffe bevor sie so schlimm weint. Dann schließt sich der Kreis: stillen bis zum einschlafen.

Ändert sich das irgendwann mal? Ich sehe mein Kind quasi nie wach. Sooo schade!
mit T (2013) und T (2017)
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soda
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von soda »

Ups. Kind weint. Bis später!
mit T (2013) und T (2017)
jusl
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von jusl »

Meine BW sind fast vollständig verheilt !!!!!! :D :D :D

Erstaunlicherweise bin ich eines morgens vor 4-5 Tagen aufgewacht und die offenen Stellen hatten sich etwas zusammen gezogen. Am nächsten abend hab ich gedacht, ich könnte vielleicht ohne BH schlafen. Und es ging! Ab da hab ich auf alles an Wundbehandlungsmaßnahmen außer einmal täglich Lanolin verzichtet. Heute sieht man noch ziemlich genau die verheilten Wunden bzw die frische Haut, die ganz rosa ist (im Vergleich zum dunkleren Rest). Aber außer starken Reizen (Handtuch zum beispiel) tut Berührung nicht mehr weh! Juhuuu! Auch das Stillen (noch mit Hütchen) tut nicht mehr weh. Links haben wir schon ein paar mal gegen Ende der Mahlzeit das Hütchen weggelassen und die Maus fand es etwas interessant und hat die Augen ganz weit aufgemacht und kurz gezögert, aber dann einfach weitergetrunken. Da bleiben wir also dran.
Super, eine hocherfreuliche Entwicklung. :D
Die Kleine braucht uuuuunheimlich lang - meist 1 Stunde pro Seite. Wobei die letzte halbe Stunde nuckeln und trinken im Wechsel ist. Kann man hoffen, daß das ohne Hütchen "besser" wird?
Ja.
Hieraus ergibt sich das nächste Thema. Ich kann sie nur von der Brust nehmen, wenn sie schläft! Alles andere wird mit ohrenbetäubendem Gebrüll quittiert. WENN sie aber tief schläft, kann ich sie hinlegen.
Wenn sie dann aufwacht, müssen wir stillen. Vor paar Tagen mußte das SOFORT passieren (Kind wachte quasi brüllend auf). Mittlerweile gluckst und schmatzt sie immerhin erst mal paar Minuten, sodass ich es schaffe bevor sie so schlimm weint. Dann schließt sich der Kreis: stillen bis zum einschlafen.

Ändert sich das irgendwann mal? Ich sehe mein Kind quasi nie wach. Sooo schade!
Ganz sicher wird sich das bald ändern :lol: - allein schon, weil der Schlafbedarf Deines Babys ja abnimmt, der Stillbedarf aber mehr oder weniger gleichbleibt. Damit steht fest, dass sie künftig nicht immer vom Stillen einschlafen wird.

LG
Julia
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Nelly2012
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Re: Neuvorstellung - und einige Fragen / Probleme

Beitrag von Nelly2012 »

Hallo Tina,

Respekt, dass du so lange durchgehalten hast. Kann die Schmerzen annähernd nachvollziehen, hatte eine Woche lang ebenfalls mit Rissen in den BW zu kämpfen.
Das Trinken aus Stillhütchen ist ziemlich anstrengend für die Kleinen, daher dauert das auch so lange. Versuche, wenn möglich, auf die Stillhütchen zu verzichten. Kann natürlich deine Schmerzen verstehen, aber wenn diese jetzt nachlassen, die SH unbedingt sukzessive weglassen, sonst gewöhnt sich dein Baby noch eine falsche Saugtechnik an und das führt dann wieder zu wunden BW.

Und: Ganz sicher wirst du dein Baby bald immer länger wach erleben!!!


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Liebe Grüße,

Nelly mit ihren drei Mädels (2012, 2016 und 9/2019)
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