Schon wieder ich mit einem Problem.
Vielleicht hat ja die ein oder andere meinen Beitrag von SO gelesen ("Mastitis oder Grippe"). Es geht mir darum, dass es mir seit der Nacht von SA auf SO nicht gut geht. Anfangs auch mit Schmerzen in den Brüsten, die aber zum Glück wieder weg sind. Aber ich liege seit dem mit einer dicken Erkältung um mit allen möglichen Schikanen...
Zeitgleich mit Auftreten der Symptome begann mein Sohn komisch zu stillen. Er braucht sehr lange um den MSR auszulösen, wofür er sonst nur zwei, drei Züge brauchte. Er nuckelt aber auch nicht an der Brust, sondern kaut eher darauf rum, dreht seinen Kopf nach unten mit Warze im Mund und reibt die Kauleisten aufeinander. Mittlerweile ist es sehr unangenehm. Wenn die Milch dann läuft, trinkt er aber auch nicht gut. Seine Nase ist frei und auch sonst scheint er zum Glück bisher nichts von meiner Erkältung abbekommen zu haben.
Die erste Tage gab es diese Stillprobleme nur tagsüber, seit drei Nächten macht er es auch nachts. Und so langsam glaube ich, es wirkt sich etwas auf die milchmenge aus (weniger pipiwindeln und nach heute erstmals fünfstündiger schlafpause waren meine brüste weich). Sonst trinkt er tagsüber stündlich, nachts spätestens alle drei Stunden.
Irgendwie zeigt er auch gerade keine deutlichen hungerzeichen. Deshalb habe ich ihn gestern nicht so oft angelegt, für den fall, dass er momentan einfach nicht so großen Hunger hat, aber es hat sich nichts geändert. Seit heute morgen pumpe ich, damit die Produktion in Gang bleibt.
Habt ihr Erfahrungen? Kann das mit meiner Erkrankung zusammen hängen? Habt ihr Tipps, wie ich ihn wieder zum effektiven stillen kriegen kann?
Achja, seit einer Woche ungefähr bekommt der kleine Mittags etwas Gemüsebrei und Obstmus. Er hat viel Freude daran, es sind aber nur kleine Mengen. Dass wird doch nicht zusammenhängen...?
Noch ein paar Grundinfos: er kennt (dank Hebammen- und KIA Rat) Schnuller und Flasche, saugverwirrt war er dadurch schon. Wir mussten auch vier Wochen lang zufüttern, haben es aber zum Glück geschafft, davon wegzukommen. Seit fast drei Monaten stillen wir wieder voll, abgesehen von den paar Löffeln Brei. Schnuller hat er immer noch (zum Schlafen und beim Autofahren) und den würde ich ihm gerne belassen, da er nächsten Monat operiert wird. Da ich ihn die erste Zeit nicht hochnehmen darf, hoffe ich auf die Beruhigung durch Schnuller...
Danke schonmal für eure Einschätzung.