Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Moderator: britje
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maria0406
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Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Hallo!
Meine Schwiegereltern wohnen bei uns im Haus und wir besuchen sie dementsprechend oft (1-2x pro Tag). Unsere Tochter (14 Monate) liebt sie sehr und fordert es schon richtig ein, dass wir sie besuchen gehen. Das ist ja an sich wunderbar und ich freue mich, dass die Großeltern-Kind-Beziehung so innig ist.
ABER: Meine Schwiegereltern haben KEINE Ahnung von Ernährung! Schlimm genug, dass sie sich selbst zum Großteil von Fertigprodukten ernähen, aber kaum sind wir dort wird auch das arme Kind mit Sachen wie Keksen, Schokolade, Erdnussflips, Extrawurst etc. gefüttert mit der Überzeugung, dass das alles ganz gesund und gut fürs Kind ist. Sie glauben zB dass ein mit Schokolade gefülltes Milchbrötchen oder ein zuckersüßes Joghurt mit Smartieseinlage eine gesunde Zwischenmahlzeit sind. Bisher haben wir versucht uns nicht allzu viel einzumischen und haben nur gesagt, dass wir wollen, dass unsere Tochter eine gesunde Alternative (zB Obst) in Reichweite haben soll. Aber das setzen sie mittlerweile auch nicht mehr um. Es ist so einfach nicht mehr tragbar. Unsere Tochter hat immer sehr gerne Obst gegessen und zB einem Apfel immer den Vorzug gegeben. Doch diese Zeiten sind nun leider vorbei. Wir haben das Gefühl, dass die guten Ernährungsgewohnheiten, die wir unserem Kind von Anfang an näher bringen wollten, durch das Verhalten der Großeltern komplett verdorben werden. Dadurch, dass wir sie so oft sehen, haben sie natürlich auch einen großen Einfluss.
Das Resultat kann man bei der 5-jährigen Enkelin sehen (sie wohnt auch mit ihrer Familie im selben Haus): Sie ist nur noch ca. 3-5 verschiedene Lebensmittel (wobei "Lebens"mittel eigentlich der falsche Ausdruck ist - nur Industrieware), kein Obst, kein Gemüse, dafür sehr viel Süßes. Ich möchte nicht, dass unsere ganzen Bemühungen von den Großeltern zunichte gemacht werden. Hinzu kommt, dass wir auch schlecht sagen können, dass unsere Tochter zB keine Schokolade bekommt, während sich die zwei anderen Enkel gleichtzeitig munter Smarties in den Mund schieben.
Wir wollen nun mit meinen Schwiegereltern reden und versuchen eine Lösung zu finden. Was würdet ihr in so einer Situation tun? Meine Schwiegereltern haben eine für die Kinder zugängliche Lade mit diesem ganzem Kram (Erdnussflips etc.) gefüllt und die Kinder bedienen sich fröhlich daran. Habt ihr Ideen, welche (einigermaßen unverderblichen) Alternativen man dort reinlegen könnte?
Ich danke euch schon mal für die Hilfe!
Verzweifelte Grüße
Maria
Meine Schwiegereltern wohnen bei uns im Haus und wir besuchen sie dementsprechend oft (1-2x pro Tag). Unsere Tochter (14 Monate) liebt sie sehr und fordert es schon richtig ein, dass wir sie besuchen gehen. Das ist ja an sich wunderbar und ich freue mich, dass die Großeltern-Kind-Beziehung so innig ist.
ABER: Meine Schwiegereltern haben KEINE Ahnung von Ernährung! Schlimm genug, dass sie sich selbst zum Großteil von Fertigprodukten ernähen, aber kaum sind wir dort wird auch das arme Kind mit Sachen wie Keksen, Schokolade, Erdnussflips, Extrawurst etc. gefüttert mit der Überzeugung, dass das alles ganz gesund und gut fürs Kind ist. Sie glauben zB dass ein mit Schokolade gefülltes Milchbrötchen oder ein zuckersüßes Joghurt mit Smartieseinlage eine gesunde Zwischenmahlzeit sind. Bisher haben wir versucht uns nicht allzu viel einzumischen und haben nur gesagt, dass wir wollen, dass unsere Tochter eine gesunde Alternative (zB Obst) in Reichweite haben soll. Aber das setzen sie mittlerweile auch nicht mehr um. Es ist so einfach nicht mehr tragbar. Unsere Tochter hat immer sehr gerne Obst gegessen und zB einem Apfel immer den Vorzug gegeben. Doch diese Zeiten sind nun leider vorbei. Wir haben das Gefühl, dass die guten Ernährungsgewohnheiten, die wir unserem Kind von Anfang an näher bringen wollten, durch das Verhalten der Großeltern komplett verdorben werden. Dadurch, dass wir sie so oft sehen, haben sie natürlich auch einen großen Einfluss.
Das Resultat kann man bei der 5-jährigen Enkelin sehen (sie wohnt auch mit ihrer Familie im selben Haus): Sie ist nur noch ca. 3-5 verschiedene Lebensmittel (wobei "Lebens"mittel eigentlich der falsche Ausdruck ist - nur Industrieware), kein Obst, kein Gemüse, dafür sehr viel Süßes. Ich möchte nicht, dass unsere ganzen Bemühungen von den Großeltern zunichte gemacht werden. Hinzu kommt, dass wir auch schlecht sagen können, dass unsere Tochter zB keine Schokolade bekommt, während sich die zwei anderen Enkel gleichtzeitig munter Smarties in den Mund schieben.
Wir wollen nun mit meinen Schwiegereltern reden und versuchen eine Lösung zu finden. Was würdet ihr in so einer Situation tun? Meine Schwiegereltern haben eine für die Kinder zugängliche Lade mit diesem ganzem Kram (Erdnussflips etc.) gefüllt und die Kinder bedienen sich fröhlich daran. Habt ihr Ideen, welche (einigermaßen unverderblichen) Alternativen man dort reinlegen könnte?
Ich danke euch schon mal für die Hilfe!
Verzweifelte Grüße
Maria
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bertilla
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Wir haben in unserer Süssigkeitenschublade fürs Kind immer Fruchtriegel von Lubs drin.
Mama seit 05/2012
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
ich würde auch auf Fruchtschnitten gehen. Die enthalten zwar viel Fruchtzucker, sind aber in meinen Augen auch noch besser wie das, was Du so aufgezählt hast. Statt Chips würde ich auf Sesamstangen oder Grissini wechseln. Für ältere Kinder sicher toll: Studentenfutter oder eine Nussmischung. Mein Sohn entdeckt gerade die Nusswelt und findet das ganz toll (ist aber deutlich älter wie Dein Zwerg). Als Kekse kann man ganz gut die Holle-Babykekse nehmen, die sind nicht ganz so süß.
Ich glaube, ich würde die Sachen kaufen und dann hinbringen...
Ich glaube, ich würde die Sachen kaufen und dann hinbringen...
LG
Anika
mit Grinsebacke (04/11) & Mini-Kämpfer (11/14) an der Hand, Blondinchen und den wilden Jungkatern auf der Bettdecke sowie Apportierkatze, rotem Einohrtiger und Kampfkuschelkater fest im Herzen
Anika
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JosMama
- alter SuT-Hase
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- Registriert: 19.06.2012, 13:11
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Wäre vielleicht ein Kompromiss, die Süßigkeiten so hoch zu legen, dass die 5-jährige dran kommt, aber nicht dein Mini? Dein Kind ist 14 Monate? Ich glaub, da würde ich nochmal mit den Großeltern reden. Und wenn sie ihr kein Obst anbieten wollen, würde ich selber nen Apfel etc klein schneiden und mitgeben? Ist sie auch alleine bei ihnen, oder bist du dabei?
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Liebe Grüße von mir mit Träumer 01/12 , Lady 10/13 , Chill-Kröte 02/16 und Erdbär 06/18
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EhUKr
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Gesunde Alternativen einkaufen und bei den Grosseltern deponieren? Die vorgeschlagenen Dinge wie Grissini, Fruchtschnitten etc. find ich gut. Was ist mit den Eltern der anderen Grosskinder, sind die auch eher eurer Meinung, oder ist es ihnen egal? Sonst vielleicht diese auch mit an Board holen? Mann (bzw. dessen Geschwister) die Diskussion fuehren lassen? Manche Schwiegereltern lenken dann vielleicht eher ein, als wenn die Schwiegerkinder mit "neuen" Ideen aufkreuzen.
- Frau_Sandmann
- möchten wir nicht mehr missen
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- Wohnort: Oldenburg
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Da fahren wir eine klare Linie: unser Kind, unsere Regeln.
Je nachdem wessen Eltern es sind, muss derjenige Elternteil dessen Eltern es sind, ihnen ganz deutlich die Grenzen zeigen. (So handhaben wir es.)
Die gesamte Familie meines Mannes ist adipös. Aufgrund falscher Ernährung. Überall Chips, Schokolade...
Da gibts "zum Nachtisch einen gesunden Joghurt, ganz ohne Zucker". Was denn alles im Joghurt drin ist... Nur 1 Becher Joghurt und 10 Schokoküsse
Sowas gibts nach Ansage hier nicht mehr.
Je nachdem wessen Eltern es sind, muss derjenige Elternteil dessen Eltern es sind, ihnen ganz deutlich die Grenzen zeigen. (So handhaben wir es.)
Die gesamte Familie meines Mannes ist adipös. Aufgrund falscher Ernährung. Überall Chips, Schokolade...
Da gibts "zum Nachtisch einen gesunden Joghurt, ganz ohne Zucker". Was denn alles im Joghurt drin ist... Nur 1 Becher Joghurt und 10 Schokoküsse
Sowas gibts nach Ansage hier nicht mehr.
Viele Grüße von
Frau Sandmann
Frau Sandmann
- chennai
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 04.04.2009, 21:41
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Ich kenn das Problem, aber nicht in dem Ausmaß. Ich hab nichts dagegen, wenn die Kinder mal was zu naschen bekommen, und dass die Regeln bei den Großeltern evtl. anders sein dürfen als daheim, finde ich auch OK, aber meine Große geht zum Opa v.a., weil sie dort futtern kann, was sie daheim nicht bekommt (Nutellabrot, süßen Joghurt, süße Kekse) und weil sie den ganzen Nachmittag vor der Glotze sitzen kann. Ich finde es schade, wenn dem Opa keine andere Beschäftigung mit den Kindern einfällt, aber so ist es eben. Immerhin wird neben dem TV auch noch gespielt, aber toll finde ich es nicht.
Beim Essen geben wir schon immer mal Vorgaben, z.B. keine Lutscher, weil die halt den ganzen Nachmittag Zucker an die Zähne geben. Auch, dass sie nur eine Süßigkeit bekommen sollen, hatten wir schon öfter mal abgesprochen, aber irgendwann weicht das immer wieder auf. Sie verstehen auch nicht, dass Fruchtjoghurt und Nutellabrot eben auch schon als Süßigkeit zählen. Meine Kinder würden sogar Alternativen essen (Naturjoghurt mit nem Klacks Marmelade oder mit Apfelmus drin, frisches Obst), aber wenn sie die Wahl zwischen Kiwi und Schokolade haben, geben sie der Schokolade klar den vorzug.
Ich würde wohl auch Alternativen einkaufen und bei den Großeltern deponieren. Vielleicht kaufen sie das dann auch immer mal wieder nach. Und ich würde es ihnen auch noch mal erklären, warum euch das wichtig ist. Zucker ist das eine, aber auch die ganzen Zusatzstoffe und eben, dass die Geschmacksnerven total desensibilisiert werden, sind einfach wichtige Argumente.
Beim Essen geben wir schon immer mal Vorgaben, z.B. keine Lutscher, weil die halt den ganzen Nachmittag Zucker an die Zähne geben. Auch, dass sie nur eine Süßigkeit bekommen sollen, hatten wir schon öfter mal abgesprochen, aber irgendwann weicht das immer wieder auf. Sie verstehen auch nicht, dass Fruchtjoghurt und Nutellabrot eben auch schon als Süßigkeit zählen. Meine Kinder würden sogar Alternativen essen (Naturjoghurt mit nem Klacks Marmelade oder mit Apfelmus drin, frisches Obst), aber wenn sie die Wahl zwischen Kiwi und Schokolade haben, geben sie der Schokolade klar den vorzug.
Ich würde wohl auch Alternativen einkaufen und bei den Großeltern deponieren. Vielleicht kaufen sie das dann auch immer mal wieder nach. Und ich würde es ihnen auch noch mal erklären, warum euch das wichtig ist. Zucker ist das eine, aber auch die ganzen Zusatzstoffe und eben, dass die Geschmacksnerven total desensibilisiert werden, sind einfach wichtige Argumente.
Lieben Gruß,
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
Meine Blogs: http://mamafecit.blogspot.com/ und http://minikin-pin.blogspot.com/
Chennai mit Weihnachtsengel (Ende Dezember 2008) und Maikäferchen (Ende Mai 2011)
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maria0406
- Herzlich Willkommen
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Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Vielen Dank für eure Ideen! Wir werden demnächst mal ein paar Sachen für das Depot bei den Großeltern einkaufen gehen. Die Eltern der anderen beiden Enkel machen sich nicht viele Gedanken über Ernährung und sehen demnach auch kein Problem. Also ins Boot holen geht nicht.
Aber grundsätzlich sind meine Schwiegereltern sehr verständnisvoll und ich kann mir vorstellen, dass wir da eine Lösung finden. Wahrscheinlich wird es zwar nötig sein, sie immer wieder daran zu erinnern, aber es wird schon werden. Danke!
Aber grundsätzlich sind meine Schwiegereltern sehr verständnisvoll und ich kann mir vorstellen, dass wir da eine Lösung finden. Wahrscheinlich wird es zwar nötig sein, sie immer wieder daran zu erinnern, aber es wird schon werden. Danke!
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Minikäfer
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2993
- Registriert: 07.01.2007, 19:42
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Eine wirklich nicht so nette Idee, die ich nur mit Bedacht und in allergrößter Not einsetzten würde, wenn ich sonst Gefahr liefe, dass eine eigentlich schöne Beziehung unter sinnlosen Streitigkeiten leidet: in dieser Generation zäht das Wort des Kinderarztes sehr viel. Du könntest deine Einkaufsalternativen untermauern mit dem Argument, dass der Kinderarzt euch gerade eben eindringlich dazu angehalten hat, unter 2 (oder 3) Jahren auf die Produkte xyz zu verzichten. Gelogen ist es sicher nicht, da Massen von Süßkram eben nicht empfohlen werden für Kleinstkinder, und ihr Großen müsstet nicht immer wieder in Diskussionen gehen. An sich ist es nämlich echt wunderbar, dass die Großeltern da sind und das Kind so lieb haben, ich hab auch so gelebt, als ich klein war und es war toll. Allerdings gab es um meine Ernährung und Erziehung viel Streit zwischen meiner Mutter und ihren Schwiegereltern, und das ist mir auch sehr präsent geblieben. Daher würde ich da direkt vorsichtig gegensteuern und trotzdem versuchen, den Konklikt so elegant wie möglich zu lösen. Viel Erfolg bei dem sicher nicht einfachen Thema!
- Beccy
- alter SuT-Hase
- Beiträge: 2113
- Registriert: 13.06.2009, 21:46
- Wohnort: Lkr Rosenheim
Re: Großeltern verderben Ernährungsgewohnheiten
Hallo,
grundsätzlich hast Du natürlich Recht, dass es keine gute Idee ist einem Kind dauernd Süßkram zu geben. Ich hatte das Thema mit meiner Verwandschaft auch öfter und habe da auch einiges an theoretischer Diskussion geführt und mein Fazit daraus für mich ist, dass in diesem Punkt etwas mehr gelassenheit helfen kann.
Wenn Dein Kind bei Euch eine gute und richtige Ernährung lernt wird sie es nicht bei den Großeltern verlernen. Ihr seid das Vorbild und ihr bestimmt den alltäglichen Essensplan. Deine Tochter wird also lernen, dass man normalerweise Obst, Gemüse und andere leckere Dinge isst und dass es z.B. bei den Großeltern andere Regeln und andere leckere Dinge gibt. Aber es wird immer das Besondere und nicht das Alltägliche Essen sein und Deine Tochter nicht auf dauer verderben.
Ich gehe auch davon aus, dass die Ernährungsbesonderheiten der anderen Enkelin nicht alleine auf die Großeltern zurückfallen, sonden auch auf die Eltern und vor allem auf das Kind selber.
Meine Kinder sind fast komplett Breifrei mit Fingerfood und ohne Zuckerzusatz im ersten Lebensjahr ernährt worden. Es gab ganz viel Gemüse und Obst in allen Variationen und trotzdem isst jedes meiner Kinder jetzt nur noch wenige ausgewählte Sorten Gemüse oder Obst und fast alles was ich koche wird noch nicht mal gekostet. (und ich habe noch nicht mal Großeltern in der Nähe auf die ich die Schuld schieben könnte
)
Vielleicht ist es ein Ansatzpunkt mit den Großeltern und Deiner Tochter zusammen Regel abzusprechen die für alle drei Seiten (Tochter, Großeltern, Eltern) in Ordnung und tragbar sind. Weil grundsätzlich dürfen bei den Großeltern andere Regeln herrschen als zuhause und das verstehen sogar schon ganz kleine Kinder. Dabei darf allerdings die Toleranzgrenze der Eltern auch nicht überschritten werden.
Ich wünsche allen Beteiligten, dass ihr zu einer tragbaren und für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung kommen werdet!
grundsätzlich hast Du natürlich Recht, dass es keine gute Idee ist einem Kind dauernd Süßkram zu geben. Ich hatte das Thema mit meiner Verwandschaft auch öfter und habe da auch einiges an theoretischer Diskussion geführt und mein Fazit daraus für mich ist, dass in diesem Punkt etwas mehr gelassenheit helfen kann.
Wenn Dein Kind bei Euch eine gute und richtige Ernährung lernt wird sie es nicht bei den Großeltern verlernen. Ihr seid das Vorbild und ihr bestimmt den alltäglichen Essensplan. Deine Tochter wird also lernen, dass man normalerweise Obst, Gemüse und andere leckere Dinge isst und dass es z.B. bei den Großeltern andere Regeln und andere leckere Dinge gibt. Aber es wird immer das Besondere und nicht das Alltägliche Essen sein und Deine Tochter nicht auf dauer verderben.
Ich gehe auch davon aus, dass die Ernährungsbesonderheiten der anderen Enkelin nicht alleine auf die Großeltern zurückfallen, sonden auch auf die Eltern und vor allem auf das Kind selber.
Meine Kinder sind fast komplett Breifrei mit Fingerfood und ohne Zuckerzusatz im ersten Lebensjahr ernährt worden. Es gab ganz viel Gemüse und Obst in allen Variationen und trotzdem isst jedes meiner Kinder jetzt nur noch wenige ausgewählte Sorten Gemüse oder Obst und fast alles was ich koche wird noch nicht mal gekostet. (und ich habe noch nicht mal Großeltern in der Nähe auf die ich die Schuld schieben könnte
Vielleicht ist es ein Ansatzpunkt mit den Großeltern und Deiner Tochter zusammen Regel abzusprechen die für alle drei Seiten (Tochter, Großeltern, Eltern) in Ordnung und tragbar sind. Weil grundsätzlich dürfen bei den Großeltern andere Regeln herrschen als zuhause und das verstehen sogar schon ganz kleine Kinder. Dabei darf allerdings die Toleranzgrenze der Eltern auch nicht überschritten werden.
Ich wünsche allen Beteiligten, dass ihr zu einer tragbaren und für alle Seiten zufriedenstellenden Lösung kommen werdet!
Liebe Grüße von Beccy mit dem Mariekäferchen 01/09 und dem Küken 08/10
"Wahre Prinzen töten für Dich keinen Drachen, sondern lieben Dich wenn Du mal wieder einer bist" (unbekannt)
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