Wie Milchbildung erhöhen?
Verfasst: 10.12.2013, 19:40
Hallo,
ich habe ein ganz ähnliches Problem mit dem Stillen wie es noahsmama2013 einige Threads zuvor geschildert hat: Unsere Kleine ist jetzt dreieinhalb Wochen alt. Sie hatte gleich ab dem 1. Lebenstag eine starke Neugeborenengelbsucht (Bilirubin um die 20) und musste insgesamt 4 x für mehr als 12 Stunden in die Fototherapie. Damit das Bilirubin schneller abgebaut wird, wurde in der Klinik von Anfang an Fläschchen gegeben. Ich konnte die Kleine nur dann anlegen, wenn sie bei mir war, sie war dann aber durch die Gelbsucht sehr schläfrig. Außerdem war ich unerfahren und hatte Probleme mit dem richtigen Anlegen. Wenn die Kleine nicht bei mir war, habe ich zwar gepumpt, aber nicht so regelmäßig, ca. alle 4 - 6 h. Am 3. Tag nach der Geburt hatte ich den Micheinschuss, meine Brüste wurden sehr groß und spannten. Trotzdem kamen beim Pumpen im besten Fall nur ca. 25 ml aus beiden Brüsten zusammen zustande. Die Milchbildung wurde sicher auch dadurch erschwert, dass ich kreuzunglücklich über die Fototherapie war und die kleine Maus mir so unendlich Leid tat, wie sie in dem Inkubator lag, außerdem habe ich durch die Geburt und die nachfolgenden Ereignisse ein ziemliches Schlafdefizit gehabt.
Am 10. Lebenstag der Kleinen wurden wir aus der Klinik entlassen. Mit der Gelbsucht wurde es jetzt stetig besser. Inzwischen hatte ich auch das korrekte Anlagen der Kleinen gelernt. Meine Milchmenge ist jedoch konstant niedrig geblieben. In der Klinik wurde ich von einer Stillberaterin betreut, die meinte, dass genug Milch da wäre. Allerdings zeigten Stillproben kaum eine Gewichtsveränderung unserer Kleinen. Zu Hause versuche ich nun alles, um die Menge, die wir zufüttern, zu reduzieren. Ich habe dazu die Stillberaterin aus der Klinik kontaktiert, die auch bei uns war. Entsprechend ihrem Rat führe ich einen Dreikampf aus: erst stillen, dann Fläschchen, danach an die Pumpe. Eigentlich soll ich das alle 3 h wiederholen, das schaffe ich aber einfach nicht, in der Realität sind es ca. alle 4 h und das ist schon ein ziemlicher Stress. Bislang haben wir der Kleinen 5 x täglich 100 ml Fläschchen zugefüttert, sie liegt dann aber im Tiefschlaf und ist nicht wachzubekommen, nachts schläft sie die ganze Nacht durch. Deshalb haben wir jetzt zwei Tage lang nur ca. 50 - 70 ml zugefüttert, damit sie häufiger kommt und ich sie häufiger anlegen kann. Aus Angst, dass die Kleine nicht genug bekommt, habe ich heute allerdings doch wieder 100 ml zugefüttert. Wir haben uns eine Babywaage aus einer Apotheke geliehen, um Stillproben durchzuführen. Die ist allerdings so ungenau, dass sie wenig aussagekräftig ist. Meist zeigt sie eine Veränderung von 10-30 ml an, einmal auch 50 ml. Eine bessere Waage habe ich jetzt im Internet bestellt.
Inzwischen bin ich schon ziemlich verzweifelt und mein Umfeld rät mir, das Stillen aufzugeben. Das möchte ich aber noch nicht, allerdings würde es mir viel Mut machen, wenn die Milchmenge wenigstens ein bisschen mehr werden würde. Nehme Bockshornkleekapseln und trinke Stilltee und gelegentlich ein Malzbier.
Ich habe gestern auch veranlasst, dass meine Schilddrüsenwerte überprüft werden, um eine medizinische Ursache auszuschließen, das Ergebnis liegt mir noch nicht vor (ich nehme Schilddrüsenhormone wegen meiner vergrößerten Schilddrüse ein, eine Über- oder Unterfunktion lag jedoch bislang nie vor).
Gibt es noch Hoffnung für mich beim Stillen? Wie stelle ich es am besten an, um die Milchmenge zu steigern? Ist das Brusternährungsset ggf. ein geeigneter Weg?
Viele Grüße
Teresa
ich habe ein ganz ähnliches Problem mit dem Stillen wie es noahsmama2013 einige Threads zuvor geschildert hat: Unsere Kleine ist jetzt dreieinhalb Wochen alt. Sie hatte gleich ab dem 1. Lebenstag eine starke Neugeborenengelbsucht (Bilirubin um die 20) und musste insgesamt 4 x für mehr als 12 Stunden in die Fototherapie. Damit das Bilirubin schneller abgebaut wird, wurde in der Klinik von Anfang an Fläschchen gegeben. Ich konnte die Kleine nur dann anlegen, wenn sie bei mir war, sie war dann aber durch die Gelbsucht sehr schläfrig. Außerdem war ich unerfahren und hatte Probleme mit dem richtigen Anlegen. Wenn die Kleine nicht bei mir war, habe ich zwar gepumpt, aber nicht so regelmäßig, ca. alle 4 - 6 h. Am 3. Tag nach der Geburt hatte ich den Micheinschuss, meine Brüste wurden sehr groß und spannten. Trotzdem kamen beim Pumpen im besten Fall nur ca. 25 ml aus beiden Brüsten zusammen zustande. Die Milchbildung wurde sicher auch dadurch erschwert, dass ich kreuzunglücklich über die Fototherapie war und die kleine Maus mir so unendlich Leid tat, wie sie in dem Inkubator lag, außerdem habe ich durch die Geburt und die nachfolgenden Ereignisse ein ziemliches Schlafdefizit gehabt.
Am 10. Lebenstag der Kleinen wurden wir aus der Klinik entlassen. Mit der Gelbsucht wurde es jetzt stetig besser. Inzwischen hatte ich auch das korrekte Anlagen der Kleinen gelernt. Meine Milchmenge ist jedoch konstant niedrig geblieben. In der Klinik wurde ich von einer Stillberaterin betreut, die meinte, dass genug Milch da wäre. Allerdings zeigten Stillproben kaum eine Gewichtsveränderung unserer Kleinen. Zu Hause versuche ich nun alles, um die Menge, die wir zufüttern, zu reduzieren. Ich habe dazu die Stillberaterin aus der Klinik kontaktiert, die auch bei uns war. Entsprechend ihrem Rat führe ich einen Dreikampf aus: erst stillen, dann Fläschchen, danach an die Pumpe. Eigentlich soll ich das alle 3 h wiederholen, das schaffe ich aber einfach nicht, in der Realität sind es ca. alle 4 h und das ist schon ein ziemlicher Stress. Bislang haben wir der Kleinen 5 x täglich 100 ml Fläschchen zugefüttert, sie liegt dann aber im Tiefschlaf und ist nicht wachzubekommen, nachts schläft sie die ganze Nacht durch. Deshalb haben wir jetzt zwei Tage lang nur ca. 50 - 70 ml zugefüttert, damit sie häufiger kommt und ich sie häufiger anlegen kann. Aus Angst, dass die Kleine nicht genug bekommt, habe ich heute allerdings doch wieder 100 ml zugefüttert. Wir haben uns eine Babywaage aus einer Apotheke geliehen, um Stillproben durchzuführen. Die ist allerdings so ungenau, dass sie wenig aussagekräftig ist. Meist zeigt sie eine Veränderung von 10-30 ml an, einmal auch 50 ml. Eine bessere Waage habe ich jetzt im Internet bestellt.
Inzwischen bin ich schon ziemlich verzweifelt und mein Umfeld rät mir, das Stillen aufzugeben. Das möchte ich aber noch nicht, allerdings würde es mir viel Mut machen, wenn die Milchmenge wenigstens ein bisschen mehr werden würde. Nehme Bockshornkleekapseln und trinke Stilltee und gelegentlich ein Malzbier.
Ich habe gestern auch veranlasst, dass meine Schilddrüsenwerte überprüft werden, um eine medizinische Ursache auszuschließen, das Ergebnis liegt mir noch nicht vor (ich nehme Schilddrüsenhormone wegen meiner vergrößerten Schilddrüse ein, eine Über- oder Unterfunktion lag jedoch bislang nie vor).
Gibt es noch Hoffnung für mich beim Stillen? Wie stelle ich es am besten an, um die Milchmenge zu steigern? Ist das Brusternährungsset ggf. ein geeigneter Weg?
Viele Grüße
Teresa