Hallo,
ich lese hier viel und nun muss ich leider mal meinen eigenen Thread eröffnen. Hab schon mittels der Suche einige Threads zum Thema Magen-Darm-Erkankung bei der Mutter gelesen und leider keine vollends befriedigende Antwort erhalten. Nun zu meinem Problem:
Seit Montag Abend hab ich eine Magen-Darm-Erkrankung, die aber an sich recht glimpflich verläuft. Musste zwei mal stark erbrechen und hatte mehrfach Durchfall. Gestern dann Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen. Gestern nachmittag hab ich dann das erste Mal etwas Hühnersuppe gegessen und seitdem geht es aufwärts, bin halt nur noch ziemlich schwächlich. Nun hab ich das Gefühl, dass meine Milchmenge doch um einiges zurückgegangen ist. Ich merke sonst den Milchspendereflex sehr stark und jetzt ist er für mich nicht mehr bei jedem stillen zu fühlen. Meine Tochter stillt jetzt auch extrem viel - in 24h waren es 18 Mahlzeiten. Ich glaube aber, dass es sie auch ein wenig erwischt hat. Sie ist sehr knatschig und hat für ihre Verhältnisse sehr oft Stuhlgang (6-7 Stuhlwindeln am Tag, Stuhl aber normal gelb/braun) und etwas weniger Pipiwindeln.
Nun zu meinen Fragen:
Ich meine hier mal gelesen zu haben, dass zu viel stillen bei der Milchbildung eher kontraproduktiv sein kann. Stimmt das?
Wie lange dauert es, bis sich bei unserem Stillintervall eine Milchsteigerung einstellt? Diese Haufigkeit ist für mich gerade sehr anstrengend, da ich zu Erholung auch gern mal mehr als eine Stunde am Stück schlafen würde.
Lieben Dank schon mal für Antworten
Magen-Darm und Milchmenge
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Magen-Darm und Milchmenge
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Re: Magen-Darm und Milchmenge
Nein, da hast du vermutlich etwas falsch verstanden. Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Häufiges Stillen regt die Milchbildung definitiv an. Ihr macht das also genau richtig. Und da es dir ja langsam besser geht, wird sich die Milchmenge sicher auch schnell wieder normalisieren.Haasi23 hat geschrieben:Ich meine hier mal gelesen zu haben, dass zu viel stillen bei der Milchbildung eher kontraproduktiv sein kann. Stimmt das?
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