* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, bekommt es abgepumpte Milch oder auch mal ein Fläschchen, schreibt bitte die Mengen auf (wie oft wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Im Moment nicht.
Die erste Woche hab ich ihr einmal 20ml ausgedrücktes Kolostrum
per Becher gegeben, weil die Brust zu weh tat. Die zweite Woche bekam sie abends 2x 20ml abgepumpte Milch per Becher und 1x 30ml mit dem Softcup. Ich hab das aber nicht gut hinbekommen und es ging viel daneben mit Becher und Softcup.
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Das ist immer noch unterschiedlich und jetzt durch die Zeitumstellung wieder alles durcheinander.
Eine Stillfrequenz dauert ungefähr 1 Stunde mit wickeln dazwischen. Ausser ich muss früher beenden nach 30min, weil irgendwas ansteht, aber ich versuche das so gut es geht zu vermeiden. Meist weckte ich sie alle 2 Stunden, seitdem die Schmerzen erträglicher geworden sind.
Vor der Umstellung haben wir meistens gegen 4 Uhr nachts das erste Mal gestillt,nachdem sie dann auch meist 4-4,5 selten mal 5 Stunden geschlafen hat. Dann ist die Brust auch prall gefüllt und sie schafft es nicht beide leer zu trinken.
Dann schlief sie meist wieder von 5-7:30 oder 8:00. Die Brüste noch nicht ganz so hart, aber wieder gut gefüllt, dass es ihr reicht.
Dann wieder stillen gegen 10:30, spätestens 11:00, damit ich noch kochen kann. Dann leert sie beide Seiten ganz weich und sie waren auch schon nicht mehr soo dick wie morgens.
Dann wieder stillen gegen 13:00, spätestens 13:30 und hier beginnts manchmal an kritisch zu werden und auch wenn sie beide Brüste leer hat, saugt sie noch energisch weiter und es scheint mir, als reicht es ihr nicht.
Um 15:00 leg ich sie nochmal 30min an, damit wir dann 1 Stunde rauskönnen.
Dann stillen, sobald wir zu Hause sind gegen 16:30 und dann beginnt di Clusterphase und sie will immer öfters und ab 18:00 stündlich, wenn ich es schaffen könnte, sie auch zu lassen

. Aber ich versuche nach 1 Stunde stillen wenigstens 1 Stunde Pause dazwischen zu bekommen, weil die BW mir zu weh tun und die Vasospasmen abends wieder schlimmer werden. Nehme dann nochmal Magnesium und Ibuprofen.
Das geht dann meist bis Mitternacht,ich stille sie nochmal und dann schlafen wir im Bett erschöpft ein, ich halb sitzend, sie liegt auf dem Bauch auf meiner Brust und schreit sich meist in den Schlaf

Friedlich einschlafen nach dem Stillem tut sie nur morgens und Mittags.
Tagsüber schläft sie auch mal 3 Stunden, wenn ich sie lasse, aber nur, wenn wir unterwegs sind und ich sie unterwegs noch nicht stillen kann ohne meine Kissen
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig Stuhlgang?
Pipiwindeln hatten wir die zweite Woche massig und auch jedesmal Stuhlexplosionen, die dunkelgrün und schaumig waren.
Mittlerweilen ist die Pipimenge etwas zurückgegangen, aber noch immer aureichend und Stuhl nur noch in jeder 2. Windel, aber seit 2 Tagen wieder mehr grünlich und vorhin sogar wieder dunkelgrün. Arzt sagte heute morgen, sie hätte viel Luft im Bauch, ich müsste sie mehr aufstossen lassen. Ich trag sie aber schon dauernd aufrecht. Weiss nicht, wie ich das machen soll

Mekonium kam erst am 3. Tag zusammen mit dem Milcheinschuss.
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Sie hatte nach der Geburt keinen ausreichenden Saugreflex und es dauerte lange bis sie die Brust das erste Mal einsog und ich war einfach nur erleichtert. Leider habe ich nicht gewartet, bis sie anfing mit suchen, sondern bot ihr die Brust immer wieder an. Abends fing sie dann an mit saugen. Sie schlief jedoch viel und immer wieder ein beim Stillen.
Auffällig war mir, dass sie oft würgen musste. Und auch heute kommt das noch vor.
Die erste Woche Stillen war die Hölle. Ich hatte am ersten Tag schon blasige und blutige BW und sie schrubbte immer mit der Zahnleiste unterhalb der BW. Meine rechte BW war auch immer zweigeteilt. Die obere Hälfte erhob sich deutlich, dann in der Mitte eine dicke weisse Kruste Haut und unterhalb ging es dann wieder schief runter. Die linke BW erfasste sie anders, aber war die blutigere. Seitdem ich rechts die feste weisse Haut abgepullt habe, ists schon weniger schmerzhaft.
Nach 1 Woche ging ich zum Osteopathen, der eine Kieferblockade löste. Danach begann es wirklich besser zu werden und die BW heilten langsam. Aber ganz schmerzfrei wurde es nie und es wurde auch mal wieder schmerzhafter und so geht es immer auf und ab.
Nachdem die Blockade gelöst war und sie endlich auch effektiv trank und saugte, stellte sich herraus, dass meine Milch zurückgegangen war. Vorher bekam sie die Brust nie leer, egal wielange sie saugte und ich dachte, ich hätte massig Milch

Dann ging ihr Gewicht wieder runter, nachdem sie schon wieder zugenommen hatte und ich begann mir Sorgen zu machen und bekam Angst, dass das Stillen diesmal wohl nicht klappen wird

Nachdem dann die Milch nach 3 Tagen wieder etwas mehr wurde und ich sie endlich länger stillen konnte,begann sie wieder zuzunehmen, im Schnitt nun permanent 20g/Tag.
Das Andocken war vor dem Osteotermin unmöglich, da sie den Unterkieffer nie offen liess und immer wieder verkrampfte.
Ich übte mit ihr A machen, damit sie den Mund gross aufmacht. Aber meist nicht lang genug und ich schaffe es wirklich nur gut anzudocken, wenn die Brust voll und schwer ist und ich somit ihren Unterkieffer gut herabdrücken kann mit der Brust.
Aber mit der schlaffen Brust ab Nachmittag geht das nicht mehr und sie kneift wieder fester zusammen

Und als ich gelesen hab, dass man die Zunge im Mundwinkel sehen müsste, hab ich geschaut, aber seh nix und hatte den Verdacht, dass das auch daran liegen könnte. Sie streicht die Burst auch nicht aus, sondern kaut auf der Brust, also beisst einfach zusammen.
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein. Habe sie nur 2x am Finger nuckeln lassen abends zum einschlafen.
Da sie dann aber beim Stillen danach auffällig lange brauchte, anzudocken, hab ich ihr aus Angst vor Saugverwirrung ( die ich bei der Mittleren hatte ) keinen Finger mehr gegeben.
Hätte fast Stillhütchen genommen und frage mich, ob ich mehr Milch jetzt hätte, wenn ich sie doch genommen hätte, weil ich dann öfters angelegt hätte, wenns weniger weh getan hätte
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Habe alle Stillberaterinnen hier vor Ort um Hilfe gebeten und auch eine Laktationsberaterin kam vorbei, um wegen dem Gewicht zu schauen. Die Technik ist laut ihr ok. Ja, aber nur am Anfang. Und ich soll sie doch so lange wie möglich an einer Brust lassen, damit sie die Hintermilch bekommt
Osteotermin haben wir nochmal am 25.11 zur Kontrolle.
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen können? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Beim Baby Nein, sie wurde nichtmal gelb.
Ich ja. Schilddrüsenunterfunktion und nehme jeden Tag Novothyral 75.
ansonsten noch 450mg Magnesium und 1-2 Ibuprofen, je nach Schmerzen. Und eine Vitamintablette.
Ansonsten noch ein homepathisches Mittel, das mir zur Milchsteigerung empfohlen wurde. Alfalfa DH4 3 Tabletten vor jedem Stillen.
- Gebt uns genaue Daten!
06.10. 3670g Geburt GH
07.10. 3560g Hebamme
08.10. 3460g KiA
09.10. 3500g Hebamme
11.10. 3540g Hebamme
14.10. 3505g Arzt
16.10. 3570g Hebamme
18.10. 3550g Hebamme
22.10. 3630g Laktationsberaterin
24.10. 3680g "
28.10. 3780g. Mütterberatungsstelle
So, ich hoffe, das reicht erstmal. Muss jetzt weg

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