Milchsättigung
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KimSab
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Milchsättigung
Kann es sein das einem Baby die Muttermilch wirklich nicht mehr satt machen kann? Also ab einem bestimmten Alter?
- klimaforscherin
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Re: Milchsättigung
Naja, Irgendwann wird es wohl auf jeden Fall so sein. Ich glaube nicht, dass ausschließlich MuMi für einen 6-jähriges Kind reichrn kann.
Ist halt nur die Frage, wann.
Beim Wetterfrosch hatte ich auch irgendwann den Eindruck, dass es nicht reicht. Ich hatte ihn halbstündlich gestillt und er war irgendwie immer noch unzufrieden. Essen hat ihn dann glücklich gemacht. Ich hatte nicht daran gedacht, weil ich selbst keinen Hunger hatte.
Er muss etwas über ein Jahr gewesen sein.
In späteren Phasen hatte ich allerdings den Eindruck, dass ihm MuMi komplett ausreicht und er Essen überflüssig findet.
Beim Wetterfrosch hatte ich auch irgendwann den Eindruck, dass es nicht reicht. Ich hatte ihn halbstündlich gestillt und er war irgendwie immer noch unzufrieden. Essen hat ihn dann glücklich gemacht. Ich hatte nicht daran gedacht, weil ich selbst keinen Hunger hatte.
Er muss etwas über ein Jahr gewesen sein.
In späteren Phasen hatte ich allerdings den Eindruck, dass ihm MuMi komplett ausreicht und er Essen überflüssig findet.
Grüße
klimaforscherin
mit Wetterfrosch 2010 und Schwälbchen 2012

klimaforscherin
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Novalia
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Re: Milchsättigung
Leo ist jetzt 15 Monate.
Als er sechs Monate alt war, hab ich begonnen Beikost anzubieten. Mit zehneinhalb Monaten hat er dann ab und zu so viel gegessen, dass man es als „nennenswerte Menge” bezeichnen könnte. Das kam da etwa zweimal in der Woche vor
Seitdem er ein Jahr alt ist, geh ich wieder zwei Tage in der Woche arbeiten, da isst er ganz gut, bin ich daheim, stillt er viel. Die Milch macht ihn also mit 15 Monaten immer noch satt, zumindest wirkt er zufrieden und isst echt wenig.
Gewichtstechnisch bewegt er sich von Anfang an immer auf der 50er Perzentile.
Als er sechs Monate alt war, hab ich begonnen Beikost anzubieten. Mit zehneinhalb Monaten hat er dann ab und zu so viel gegessen, dass man es als „nennenswerte Menge” bezeichnen könnte. Das kam da etwa zweimal in der Woche vor
Seitdem er ein Jahr alt ist, geh ich wieder zwei Tage in der Woche arbeiten, da isst er ganz gut, bin ich daheim, stillt er viel. Die Milch macht ihn also mit 15 Monaten immer noch satt, zumindest wirkt er zufrieden und isst echt wenig.
Gewichtstechnisch bewegt er sich von Anfang an immer auf der 50er Perzentile.
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
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- blueberry
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Re: Milchsättigung
Zielt Deine Frage darauf ab, ob es ein bestimmtes Alter gibt, in dem praktisch "alle Kinder" von Milch allein keinesfalls mehr satt werden?
Die Menge, die ein Kind eines bestimmten Alters zusätzlich zum Stillen an fester Kost isst, variiert von Kind zu Kind recht stark, darum nur als ein weiteres Beispiel:
Mein erstes Kind war im ersten Lebensjahr ausgesprochen wohlgenährt (9kg mit 4,5 Monaten, 13 kg mit einem Jahr). Er bekam von uns ab einem Alter von ca. 6 Monaten regelmäßig Essen angeboten, und belutschte und bekaute auch vieles davon und in beeindruckender Lebensmittelvielfalt. Nennenswerte Mengen geschluckt (und mit "nennenswert" würde ich in dem Zusammenhang mal alles ab der Menge "ein Teelöffel voll" bezeichnen wollen
) hat er erst mit ca. einem Jahr. Als "Mahlzeiten" hätte ich es wohl so von 14 Monaten an manchmal bezeichnet.
Er hat sich also lange Zeit mit Stillen nach Bedarf völlig ausreichend satt gefühlt und sah dabei nie auch nur ein bisschen hungrig aus
(Eisenwert haben wir untersuchen lassen und der war völlig in Ordnung.)
Ich kenne aber eben auch Kinder, die quasi ab Beikoststart sofort wirklich aßen. Also so, dass man zuschauen konnte, wie die Portion, die vor ihnen auf dem Tisch lag, wirklich kleiner wurde und mit den Händchen Stück für Stück im Mund und dann auch im Bauch landete (und nicht in sorgfältig zerkauten Stückchen auf Tisch und dem Boden rund um den Hochstuhl verteilt wie bei meinem Kind
)
LG, blueberry
Die Menge, die ein Kind eines bestimmten Alters zusätzlich zum Stillen an fester Kost isst, variiert von Kind zu Kind recht stark, darum nur als ein weiteres Beispiel:
Mein erstes Kind war im ersten Lebensjahr ausgesprochen wohlgenährt (9kg mit 4,5 Monaten, 13 kg mit einem Jahr). Er bekam von uns ab einem Alter von ca. 6 Monaten regelmäßig Essen angeboten, und belutschte und bekaute auch vieles davon und in beeindruckender Lebensmittelvielfalt. Nennenswerte Mengen geschluckt (und mit "nennenswert" würde ich in dem Zusammenhang mal alles ab der Menge "ein Teelöffel voll" bezeichnen wollen
Er hat sich also lange Zeit mit Stillen nach Bedarf völlig ausreichend satt gefühlt und sah dabei nie auch nur ein bisschen hungrig aus
Ich kenne aber eben auch Kinder, die quasi ab Beikoststart sofort wirklich aßen. Also so, dass man zuschauen konnte, wie die Portion, die vor ihnen auf dem Tisch lag, wirklich kleiner wurde und mit den Händchen Stück für Stück im Mund und dann auch im Bauch landete (und nicht in sorgfältig zerkauten Stückchen auf Tisch und dem Boden rund um den Hochstuhl verteilt wie bei meinem Kind
LG, blueberry
blueberry mit großem und kleinem Frühlingskind (2010 und 2013)
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EhMibima
Re: Milchsättigung
Meinst du die Nährstoffe oder die Kalorien?KimSab hat geschrieben:Kann es sein das einem Baby die Muttermilch wirklich nicht mehr satt machen kann? Also ab einem bestimmten Alter?
Hier im Forum findest du bestimmt viele Mütter die ihre Kinder über das erste Jahr hinaus voll oder größtenteils voll gestillt haben.
Aus meiner Erfahrung weiß ich daß man sogar ein Kleinkind über längere Zeit voll stillen kann. ZB. wenn es krank ist.
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KimSab
- gut eingelebt
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Re: Milchsättigung
Mir geht es darum, dass meine Kleine die letzten Tagen so viel nachts kam. Und meine Mutter meinte, ihr würde wahrscheinlich nicht mehr die Milch reichen. Sie sollte doch mal was zu Essen bekommen. Aber wenn meiner Kleinen die Milch nicht mehr reichen würde, dann würde sie ja auch tagsüber mehr bzw. öfter trinken. Was sie aber nicht tut. Sie ist 3 1/2 Monate alt.
- Starla
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 09.02.2013, 17:56
Re: AW: Milchsättigung
Wenn Säuglinge in einem Wachstumsschub stecken, die Z ähnchen einschließen oder sie einen aufregenden Tag hatten, dann stillen sie vermehrt nachts. Sie haben Hunger, Durst oder wollen Beruhigung und Nähe oder alles auf einmal.
Mach dir keine Sorgen: Wenn dein Kind zunimmt und lebhaft ist, reicht deine Milch.
Mit dem Smartphone hier - Vertipper inklusive.
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Liebe Grüße von Starla mit dem Beanie-Mädchen (08/12) und dem Button-Mädchen (08/18)
- blueberry
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Re: Milchsättigung
Hallo KimSab,
keine Sorge - wenn Dein nach Bedarf vollgestilltes Baby dreieinhalb Monate lang gut mit Muttermilch versorgt war und es keinerlei Hinweis auf Gedeihprobleme gab, dann ist es völlig ausgeschlossen, dass nun auf einmal "die Milch nicht mehr reichen" könnte. Dafür ist es völlig unerheblich, ob Dein Baby nachts, tags oder auch rund um die Uhr mal phasenweise häufiger (oder auch mal gefühlt "ständig") gestillt werden will
.
Wie Starla schon schrieb, gibt es zahlreiche Gründe für Phasen häufigeren Stillens - allen voran Entwicklungs- und Wachstumsschübe, bei denen Babys einige Tage lang durch häufigeres Stillen die Milchproduktion ihrem Bedarf anpassen. Und natürlich gibt es auch einfach immer wieder mal Veränderungen im Stillverhalten, wenn das Baby älter wird... . Völlig normal
Mit "nicht satt werden" hat all das bei einem gut gedeihenden Baby jedenfalls nichts zu tun.
Auch wenn es für Dich nicht von Belang ist, wollte ich es nicht unkommentiert stehen lassen: WENN ein dreieinhalb Monate altes Baby WIRKLICH mit Muttermilch allein nicht ausreichend versorgt ist, bekommt es nicht "mal was zu Essen" (also Beikost) sondern ausschließlich abgepumpte Muttermilch oder industriell hergestellten Muttermilchersatz (meist Premilch).
Im allgemeinen sind Babys etwa mit 6 Monaten beikostreif. Wenn es in einzelnen Fällen empfehlenswert ist, schon früher mit kalorienreicher Schonkost zu beginnen, dann ist das Baby immer MINDESTENS vier Monate alt (hat also seinen vierten Lebensmonat bereits vollendet).
Alles Gute für Dich und Dein Baby
LG, blueberry
keine Sorge - wenn Dein nach Bedarf vollgestilltes Baby dreieinhalb Monate lang gut mit Muttermilch versorgt war und es keinerlei Hinweis auf Gedeihprobleme gab, dann ist es völlig ausgeschlossen, dass nun auf einmal "die Milch nicht mehr reichen" könnte. Dafür ist es völlig unerheblich, ob Dein Baby nachts, tags oder auch rund um die Uhr mal phasenweise häufiger (oder auch mal gefühlt "ständig") gestillt werden will
Wie Starla schon schrieb, gibt es zahlreiche Gründe für Phasen häufigeren Stillens - allen voran Entwicklungs- und Wachstumsschübe, bei denen Babys einige Tage lang durch häufigeres Stillen die Milchproduktion ihrem Bedarf anpassen. Und natürlich gibt es auch einfach immer wieder mal Veränderungen im Stillverhalten, wenn das Baby älter wird... . Völlig normal
Mit "nicht satt werden" hat all das bei einem gut gedeihenden Baby jedenfalls nichts zu tun.
KimSab hat geschrieben:Und meine Mutter meinte, ihr würde wahrscheinlich nicht mehr die Milch reichen. Sie sollte doch mal was zu Essen bekommen. [...] Sie ist 3 1/2 Monate alt.
Auch wenn es für Dich nicht von Belang ist, wollte ich es nicht unkommentiert stehen lassen: WENN ein dreieinhalb Monate altes Baby WIRKLICH mit Muttermilch allein nicht ausreichend versorgt ist, bekommt es nicht "mal was zu Essen" (also Beikost) sondern ausschließlich abgepumpte Muttermilch oder industriell hergestellten Muttermilchersatz (meist Premilch).
Im allgemeinen sind Babys etwa mit 6 Monaten beikostreif. Wenn es in einzelnen Fällen empfehlenswert ist, schon früher mit kalorienreicher Schonkost zu beginnen, dann ist das Baby immer MINDESTENS vier Monate alt (hat also seinen vierten Lebensmonat bereits vollendet).
Alles Gute für Dich und Dein Baby
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Re: AW: Milchsättigung
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Re: Milchsättigung
Wir hatten auch so eine Phase, die hat gut 2 Monate gedauert, mal wars besser, mal schlechter... Stillen tun wir immer noch, gegessen witf in teilweise nennenswerten Mengen vo, Tisch und aufgewacht wir nachts wieder nur noch 1-2 mal! Ich glaube nicht, dass sie nicht satt wurde, denn so viel beikost isst sie noch nicht... und ob broccoli so sättigt ist für mich auch eher fragwürdig. Ich glaube sie hat einfach so schlecht geschlafen! Oft hat sie sich irgendwie komisch gedreht und es hat ihr nicht mehr gepasst, oder sie wollte ein bisschen nuckeln.
Ich glaube du machst soweit alles richtig
habe selbst zeitweise auch gezweifelt, aber meine sturheit hat mir da weitergeholfen.
Ich glaube du machst soweit alles richtig
Meist mit dem iPhone da!
Käferin (02/13)
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