Ich bin ein bisschen, na gut, vielleicht auch sehr
Ich arbeite seit knapp zwei Monaten Vollzeit und bekomme Stillpausen, ich fahre mittags zum Stillen nach Hause. Zwischendrin ist der Papa für Klein-FuFu da und sie bekommt Beikost (Brei und Fingerfood). Das klappt ganz gut. Wir kommen auf diese Weise aber jetzt schon nicht mehr auf die empfohlenen 8-12 mal Stillen. Es sind eher so fünf bis sechs Mal - morgens, mittags, nachmittags, abends und nachts ein- bis zweimal.
Nun überlege ich, ob ich mittags auch abstillen könnte. Sie scheint nicht mehr auf mich zu warten - das hat sie in der ersten Zeit getan und sich gerade zu auf mich gestürzt. Es schlaucht halt schon, jeden Tag zweimal hin- und herzufahren. Und mein Mann ist dadurch auch so unflexibel.
Ich bin so hin- und hergerissen. In meinem Umfeld kann sowieso keiner so recht nachvollziehen, wieso ich bei einem neun-Monate-alten Baby überhaupt noch Stille und dann auch noch Stillpausen nehme. Andererseits möchte ich schon gerne im ersten Lebensjahr (und vielleicht auch darüber hinaus) stillen und habe Angst, dass sich Klein-FuFu dadurch zu früh abstillt. In meinem Umfeld gibt es - nach "klassischer" Beikosteinführung - total viele Babys, die sich dann in genau dem Alter
"selbst abgestillt haben". Das möchte ich auf keinen Fall.