Mich würde mal interessieren, ob das Schlafverhalten eurer stündlich wachwerdenden, dauernuckelnden, etc. Babies sich irgendann von allein gebessert hat oder ob ihr irgendwann ein schmerzhaftes Nachts-Abstill"programm" durchziehen musstet (und: Ja, ich finde auch das "sanfte" nächtliche Abstillen nach Gordon ziemlich krass und bin sicher, dass meine Maus stundenlang schreien würde, wenn sie wach ins Bett gelegt wird, auch wenn sie vorher stillen durfte)
Ich bin momentan etwas am Grübeln, wie ich mit unserer für mich langsam nicht mehr erträglichen Situation weiter umgehe. Ich möchte definitiv nicht langzeitstillen (und bitte euch, dies mal so stehenzulassen und nicht zu diskutieren). Am liebsten wärs mir, wir hätten zwischen 12 und 14 Monaten abgestillt, 1,5 Jahre ist meine absolute Obergrenze.
Wenn die Situation so bleibt, bin ich etwas ratlos, wie ich jemals nachts abstillen soll, weil ich es beim momentanen Erschöpfungsgrad nicht packe, mehrere Nächte stündlich irgendein Beruhigungsprogramm zu fahren (also sprich: gar nicht zu schlafen). Meinen Mann dazu einspannen mag ich eigentlich nicht, weil sie bei ihm auf dem Arm nachts nur brüllt und brüllt und brüllt (tagsüber liebt sie ihn heiß und innig). Bei mir schläft sie eigentlich auch ohne Stillen auf dem Arm recht schnell wieder ein, aber bis ich sie dann ablegen kann, dauerts...
Ich weiß, dass es hier im Forum Fälle gibt, wo auch mit knapp zwei Jahren noch stündlich gestillt wird, aber gibts auch die anderen Fälle, bei denen es von allein besser wurde? Würde sie irgendwann "nur noch" 4-5 Mal wach werden, wäre ja schon alles einfacher.
Würde ich nicht damit rechnen oder drauf hoffen, dass es irgendwann besser wird, würde ich eher früher als später das Abstillen durchziehen, zur Not eben mit Gebrüll beim Papa.
Von einer dauerhaft am Rande der kompletten Erschöpfung stehenden Mutter hat meine Kleine halt auch wenig und nein, ich gehöre leider nicht zu denen, die nachts schnell wieder einschlafen können.
Habt ihr Erfahrungsberichte für mich?


