nächtliches Dauerstillen seit der Beikosteinführung
Verfasst: 08.08.2013, 13:38
Hallo,
ich suche Anregungen zum Thema Stillen und Beikosteinführung.
Mein Sohn ist nun fast 7 Monate alt. Nachdem wir einen schwierigen Stillstart hatten (und ich hier super beraten wurde!), lief das Stillen nach Bedarf dann wirklich super. Trotz meiner hohen Arbeitsbelastung hat dank Abpumpen und Verfüttern durch Papa/Oma alles gut hingehauen. Mein Sohn ist "normgerecht" entwickelt, gesund und sieht prima aus. Baby war happy, geschlafen hat er dann auch prima (Nachtschlaf zweimal vier Stunden mit einmal Stillen dazwischen - traumhaft!)
Mit viereinhalb Monaten haben wir mit der Beikost begonnen und auch das macht ihm "Spaß" - ein guter Esser. Lief stressarm ab, und hat sich super eingependelt auf nen wirklich praktikablen Rhythmus tagsüber. WENN da nur die Nächte nicht wären! Mittlerweile sind die Nächte nämlich für mich absolut überhaupt nicht mehr erholsam. Mein Kind bekommt alles, was es braucht, aber ich (selbständig berufstätig) halte das nicht durch.
Und zwar läuft das seit einigen Wochen wie folgt:
ca. 8:30 Uhr stillen
ca. 11 Uhr "Mittagessen" (Gemüsebrei mit Öl und Acerolasaft, teilweise mit Fleisch, letzteres mag er aber nicht so sehr und isst dann nur wenige Löffelchen), danach Mittagschläfchen
13 bis 14 Uhr Stillen
15 Uhr Nachmittagsbrei (Obst, Getreide, Öl), danach manchmal nochmal ein Schläfchen
ca. 17 Uhr stillen
ca. 19 Uhr "Abendessen" (Obstbrei wie Nachmittags)
20 Uhr Stillen und ins Bett
(Tee trinkt er aus der Schnabeltasse zwischendurch mal mehr, mal weniger)
...dann schläft er bis ca. 23 Uhr und dann geht's los: Er möchte alle zwei Stunden gestillt werden und dabei auch gerne bis zu einer halben Stunde trinken (normal war früher 10 Minuten!). Gegen Morgen, so ab 4 Uhr, werden die Intervalle noch kleiner - er trinkt stündlich.
Ich komme nicht zum Schlafen und bin entsprechend am Ende. (Er schläft übrigens ca. 30cm von mir entfernt, im Liegen stillen mögen wir aber nicht, bzw. wenn ich die Brust loslasse, weil ich einnicke, verliert er sie)
Jetzt ist meine Frage: Was kann ich anders machen, dass er nachts wieder längere Etappen schläft?
Wir haben schon versucht, dass mein Mann ihm nachts abgepumpte Milch aus der Flasche gibt (was die beiden eigentlich gewohnt sind, anfangs wurde das tagsüber einmal täglich so gemacht, damit ich in der Zeit arbeiten konnte). Aber nachts nimmt mein Sohn die Flasche nicht - nachts muss es Stillen sein *seufz*.
Danke!
ich suche Anregungen zum Thema Stillen und Beikosteinführung.
Mein Sohn ist nun fast 7 Monate alt. Nachdem wir einen schwierigen Stillstart hatten (und ich hier super beraten wurde!), lief das Stillen nach Bedarf dann wirklich super. Trotz meiner hohen Arbeitsbelastung hat dank Abpumpen und Verfüttern durch Papa/Oma alles gut hingehauen. Mein Sohn ist "normgerecht" entwickelt, gesund und sieht prima aus. Baby war happy, geschlafen hat er dann auch prima (Nachtschlaf zweimal vier Stunden mit einmal Stillen dazwischen - traumhaft!)
Mit viereinhalb Monaten haben wir mit der Beikost begonnen und auch das macht ihm "Spaß" - ein guter Esser. Lief stressarm ab, und hat sich super eingependelt auf nen wirklich praktikablen Rhythmus tagsüber. WENN da nur die Nächte nicht wären! Mittlerweile sind die Nächte nämlich für mich absolut überhaupt nicht mehr erholsam. Mein Kind bekommt alles, was es braucht, aber ich (selbständig berufstätig) halte das nicht durch.
Und zwar läuft das seit einigen Wochen wie folgt:
ca. 8:30 Uhr stillen
ca. 11 Uhr "Mittagessen" (Gemüsebrei mit Öl und Acerolasaft, teilweise mit Fleisch, letzteres mag er aber nicht so sehr und isst dann nur wenige Löffelchen), danach Mittagschläfchen
13 bis 14 Uhr Stillen
15 Uhr Nachmittagsbrei (Obst, Getreide, Öl), danach manchmal nochmal ein Schläfchen
ca. 17 Uhr stillen
ca. 19 Uhr "Abendessen" (Obstbrei wie Nachmittags)
20 Uhr Stillen und ins Bett
(Tee trinkt er aus der Schnabeltasse zwischendurch mal mehr, mal weniger)
...dann schläft er bis ca. 23 Uhr und dann geht's los: Er möchte alle zwei Stunden gestillt werden und dabei auch gerne bis zu einer halben Stunde trinken (normal war früher 10 Minuten!). Gegen Morgen, so ab 4 Uhr, werden die Intervalle noch kleiner - er trinkt stündlich.
Ich komme nicht zum Schlafen und bin entsprechend am Ende. (Er schläft übrigens ca. 30cm von mir entfernt, im Liegen stillen mögen wir aber nicht, bzw. wenn ich die Brust loslasse, weil ich einnicke, verliert er sie)
Jetzt ist meine Frage: Was kann ich anders machen, dass er nachts wieder längere Etappen schläft?
Wir haben schon versucht, dass mein Mann ihm nachts abgepumpte Milch aus der Flasche gibt (was die beiden eigentlich gewohnt sind, anfangs wurde das tagsüber einmal täglich so gemacht, damit ich in der Zeit arbeiten konnte). Aber nachts nimmt mein Sohn die Flasche nicht - nachts muss es Stillen sein *seufz*.
Danke!