Stillen und Alkohol
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Lösche Benutzer 8492
Stillen und Alkohol
Ich habe hier gelesen, dass es okay ist, auch in der Stillzeit mal ein Bier zu trinken, ich haette gerne ein Radler
. Allerdings schlaeft mein Zwerg (14 Monate) sehr unberechenbar, wenn ich sie hinlege, weiss ich nicht, ob sie nach 20 Minuten oder 3 Stunden das naechste Mal bruellt - es koennte also theoretisch passieren, dass ich mittem im Trinken stillen muesste - ist das dann auch nicht schaedlich? Oder sollte beim Alkohol auch Abstand zum Stillen gehalten werden?
- June
- Dipl.-SuT
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- Registriert: 07.02.2011, 17:37
Re: Stillen und Alkohol
Ich würde es lassen. Alkohol geht aufs Baby über, wenn Dein Körper keine Zeit hat, den abzubauen. Nach der Stillzeit kannst Du noch etliche Radler trinken 
2010 & 2019
*1/2018 & *3/2018
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Scheckse
- hat viel zu erzählen
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Re: Stillen und Alkohol
ich würds machen. egal, wann sie aufwacht.
muttermilch hat meines wissens nach (und hier dürfen die profis widersprechen) den gleichen alk gehalt wie das blut. und bewegt sich damit im promille-bereich.
wenn du angst hast dein kind mit alk zu vergiften, wenn es apfelschorle vom vortag trinkt, dann lass es. wenn es die schorle vom vortag darf, darfst du acuh das bier!
Diese unsitte müttern alles zu verbieten (oder noch besser: müttern wegen alles und jedem ein schlechtes gewissen zu machen) was spaß macht, mit dem totschlagargument: "aber dein baby/Kind..." finde ich ganz grauenhaft. kein wunder, dass die mehrzahl kein bock mehr auf kinder hat. dann ist das leben ja schienbar vorbei.
ich mag meine kinder, ich mag sie gerne stillen bis zum kindergarten und ich mag gerne weißwein. keins davon ist ein verbrechen und solange es sich im maß hält, kann ich mMn guten gewissens auch alles weiter mögen. abschießen bis ins dilirium tu ich mich nicht, aber abends 1 oder wenn cih lust hab auch das 2. glas wein trink ich gerne, mit genuß und ganz ohne schlechtes gewissen.
das einzige was ich bei alk und stillen bedenklich finde, ist die kombination alk und familienbett. in den ersten monaten hab ich gar nichts getrunken (aus dem grund, und minimal auch wg dem alk in der milch
) und solange die kids noch bei uns schlafen würd ich auch nicht so trinken wie zu kinderfrei-zeiten. aber ICH trau MIR auch nach 2 gläsern wein über nen abend verteilt noch problemlos zu meinen einjährigen nicht zu überrollen (und wenn doch, würde er sich melden. wovon ich bei einem neugeborenen jetzt nciht mit sicherheit ausgehen würde).
gönn dir dein radler!
muttermilch hat meines wissens nach (und hier dürfen die profis widersprechen) den gleichen alk gehalt wie das blut. und bewegt sich damit im promille-bereich.
wenn du angst hast dein kind mit alk zu vergiften, wenn es apfelschorle vom vortag trinkt, dann lass es. wenn es die schorle vom vortag darf, darfst du acuh das bier!
Diese unsitte müttern alles zu verbieten (oder noch besser: müttern wegen alles und jedem ein schlechtes gewissen zu machen) was spaß macht, mit dem totschlagargument: "aber dein baby/Kind..." finde ich ganz grauenhaft. kein wunder, dass die mehrzahl kein bock mehr auf kinder hat. dann ist das leben ja schienbar vorbei.
ich mag meine kinder, ich mag sie gerne stillen bis zum kindergarten und ich mag gerne weißwein. keins davon ist ein verbrechen und solange es sich im maß hält, kann ich mMn guten gewissens auch alles weiter mögen. abschießen bis ins dilirium tu ich mich nicht, aber abends 1 oder wenn cih lust hab auch das 2. glas wein trink ich gerne, mit genuß und ganz ohne schlechtes gewissen.
das einzige was ich bei alk und stillen bedenklich finde, ist die kombination alk und familienbett. in den ersten monaten hab ich gar nichts getrunken (aus dem grund, und minimal auch wg dem alk in der milch
gönn dir dein radler!
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honigtopf2010
- Profi-SuTler
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Re: AW: Kulinarische Verwirrung?
Liebe Wildmotzi,
Ich sage besten Wissens und Gewissens Prost und kopiere dir der Einfachheit halber Jusls Antwort aus der Linksammlung Stillwissen. Dieses Thema wurde hier schon oft rauf und runter diskutiert. Dabei gibt es fachlich dazu ganz eindeutige Aussagen:
Ich sage besten Wissens und Gewissens Prost und kopiere dir der Einfachheit halber Jusls Antwort aus der Linksammlung Stillwissen. Dieses Thema wurde hier schon oft rauf und runter diskutiert. Dabei gibt es fachlich dazu ganz eindeutige Aussagen:
jusl hat geschrieben:Danke für den Link. Ich kann's nur unterschreiben: selbstverständlich darf jeder für sich entscheiden, keine alkoholischen Getränke zu trinken. Aber aus stillberaterischer Sicht spricht überhaupt nichts gegen ein gelegentliches Glas Bier oder Wein. Sowohl ganz selten mal über die Stränge schlagen (z.B. nur an Silvester mal bis zum Schwips trinken) als auch regelmäßiger geringer Konsum (z.B. jeden Tag eine Weinschorle zum Essen) sind bzgl. Stillen unproblematisch. Beim Schwips muss lediglich beachtet werden, dass er die absolute Ausnahme sein muss, und dass dabei andere Fähigkeiten die Babybetreuung betreffend beeinträchtigt sind: Familienbett z.B. ist dann tabu. (Das gilt auch für den Papa!)
Aber ums nochmal zu betonen: täglicher GERINGER Alkoholkonsum (z.B. EIN Bier, oder eine Weinschorle, oder ein halbes Glas Wein, oder 2 Gläser Cidre,...) sind problemlos mit dem Stillen vereinbar, insb. wenn es sich nicht um ein Neugeborenes handelt, sondern um ein älteres Baby, welches schon mal 2 Stündchen am Stück schläft/schon Festes isst usw.
"Zur Sicherheit" dennoch zu verzichten, hat keinen Sinn, denn im Kind käme eh weniger Alkohol an, als es morgens mit seinem Obstbrei aufgnommen hat.
Hier besteht ein WESENTLICHER Unterschied zur Schwangerschaft! Während der Schwangerschaft gilt tatsächlich die "Null-Empfehlung", die gut begründet werden kann.
Link zur Experteninfo hier im SuT, die diese Ausführungen vollständig untermauern
Weiter ausführlicher Erklärungs- und Diskussionsthread
LG
Julia
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
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Louise Odier
- ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillen und Alkohol
Genieß dein Radler! Ich hab mir jetzt auch mal abends ein leckeres Glas Wein gegönnt, mit gutem Gewissen und viel Genuss!
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Lösche Benutzer 8492
Re: AW: Kulinarische Verwirrung?
Mein Baby bekommt keine Apfelschorle
, hier gibt es nur Milch und Wasser.
Genau, soweit habe ich das mitbekommen - die Frage war, ob sich das 2 Stunden am Stueck schlafen und Festes essen halt darauf bezieht, Baby/Kleinkind zu stillen, dann zu trinken um erst 2 Stunden spaeter wieder zu stillen? Oder Baby gegebenenfalls halt was zu essen zu geben?
So ungefaehr hatten sich die Erklaerungen meiner Hebamme zum Rauchen angehoert...
[/quote]honigtopf2010 hat geschrieben: Aber ums nochmal zu betonen: täglicher GERINGER Alkoholkonsum (z.B. EIN Bier, oder eine Weinschorle, oder ein halbes Glas Wein, oder 2 Gläser Cidre,...) sind problemlos mit dem Stillen vereinbar, insb. wenn es sich nicht um ein Neugeborenes handelt, sondern um ein älteres Baby, welches schon mal 2 Stündchen am Stück schläft/schon Festes isst usw.
"Zur Sicherheit" dennoch zu verzichten, hat keinen Sinn, denn im Kind käme eh weniger Alkohol an, als es morgens mit seinem Obstbrei aufgnommen hat.
Hier besteht ein WESENTLICHER Unterschied zur Schwangerschaft! Während der Schwangerschaft gilt tatsächlich die "Null-Empfehlung", die gut begründet werden kann.
Genau, soweit habe ich das mitbekommen - die Frage war, ob sich das 2 Stunden am Stueck schlafen und Festes essen halt darauf bezieht, Baby/Kleinkind zu stillen, dann zu trinken um erst 2 Stunden spaeter wieder zu stillen? Oder Baby gegebenenfalls halt was zu essen zu geben?
So ungefaehr hatten sich die Erklaerungen meiner Hebamme zum Rauchen angehoert...
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Novalia
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Wohnort: weit weg vom am schwarzen Tor
Re: Stillen und Alkohol
Also ich seh das so:
Wenn ich was trinke, dann hab ich in der Milch den Blutalkoholgehalt. Und da ich nun nicht ne halbe Flasche Schnaps trinke, sondern ein Glas Wein, dann ist der Alkoholgehalt nicht besonders hoch. Also kann ich auch direkt stillen. Ich seh da kein Problem *schulterzuck*
Wenn ich was trinke, dann hab ich in der Milch den Blutalkoholgehalt. Und da ich nun nicht ne halbe Flasche Schnaps trinke, sondern ein Glas Wein, dann ist der Alkoholgehalt nicht besonders hoch. Also kann ich auch direkt stillen. Ich seh da kein Problem *schulterzuck*
mit großem Knups an der Hand 07|12, kleinem Knups auf dem Rücken 02|15 und meinen Sternchen Luca *13.01.17 und *03|14 für immer im Herzen
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
Weder Bilder, noch Klänge, noch Wort´
könnten beschreiben, was an jenem Ort
mit mir geschehn, als ich dich gesehn
in jener Nacht den Schein hast entfacht.
Schandmaul
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honigtopf2010
- Profi-SuTler
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- Registriert: 22.11.2010, 21:29
Re: AW: Stillen und Alkohol
Du brauchst keine Pause einhalten.
die Große 03/10 und der Lütte 03/13 - Breast in Peace!
- emm
- ist nicht mehr wegzudenken
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- Registriert: 04.09.2012, 11:11
- Wohnort: Tirol
Re: Stillen und Alkohol
der Unterschied zu Alkohol in der Schwangerschaft ist folgender:
in der Schwangerschaft teilen Mutter und Kind sich den Blutkreislauf. Trinkt die Mutter Alkohol, hat das ungeborene Kind, dessen Organe noch nicht vollstaendig ausgebildet sind, den selben Blutalkoholspiegel. Kurz gesagt: ganz schlecht fuer's Kind.
Trinkt die Mutter in der Stillzeit Alkohol, trinkt das Kind Milch mit einem gewissen Promilleanteil Alkohol. Diese Milch wird von den mittlerweile weiter ausgereiften Verdauungsorganen verdaut. Das Kind hat also einen wesentlich geringeren Blutalkoholspiegel, wenn ueberhaupt. Den kann man aber zB auch durch das Essen einer vollreifen Banane oder anderen Obstes oder Brots auch erreichen - was voellig unbedenklich ist. Darauf bezieht sich die Sache mit der Beikost: wenn das Kind schon nennenswerte Mengen Obst isst, dann ist es bereits mit minimalen Mengen Alkohol konfrontiert. Wenn Mama dann ein Glas Wein oder Radler trinkt, kommt davon auch nicht mehr beim Kind an.
ich persoenlich halt es so, dass ich ab dem Zeitpunkt, wo mein Kind nennenswert Beikost zu sich nimmt wieder ein Glas Cider trinken wuerde, wenn ich nicht unmittelbar danach schlafen gehe. (hat sich wegen erneuter Schwangerschaft allerdings nicht ergeben (; )
in der Schwangerschaft teilen Mutter und Kind sich den Blutkreislauf. Trinkt die Mutter Alkohol, hat das ungeborene Kind, dessen Organe noch nicht vollstaendig ausgebildet sind, den selben Blutalkoholspiegel. Kurz gesagt: ganz schlecht fuer's Kind.
Trinkt die Mutter in der Stillzeit Alkohol, trinkt das Kind Milch mit einem gewissen Promilleanteil Alkohol. Diese Milch wird von den mittlerweile weiter ausgereiften Verdauungsorganen verdaut. Das Kind hat also einen wesentlich geringeren Blutalkoholspiegel, wenn ueberhaupt. Den kann man aber zB auch durch das Essen einer vollreifen Banane oder anderen Obstes oder Brots auch erreichen - was voellig unbedenklich ist. Darauf bezieht sich die Sache mit der Beikost: wenn das Kind schon nennenswerte Mengen Obst isst, dann ist es bereits mit minimalen Mengen Alkohol konfrontiert. Wenn Mama dann ein Glas Wein oder Radler trinkt, kommt davon auch nicht mehr beim Kind an.
ich persoenlich halt es so, dass ich ab dem Zeitpunkt, wo mein Kind nennenswert Beikost zu sich nimmt wieder ein Glas Cider trinken wuerde, wenn ich nicht unmittelbar danach schlafen gehe. (hat sich wegen erneuter Schwangerschaft allerdings nicht ergeben (; )
das emm mit Löwenkind (08/2012), Fräulein Igel (09/2013) und kleinem Geheimniskrämer (11/2017)
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Lösche Benutzer 1828
Re: Stillen und Alkohol
Es gibt aber auch sehr leckeres alskoholfreies Bier 


