folgende Situation:
Tochter ist 2 Jahre alt und schläft seit der Geburt bei uns im Bett. Sie hat in ihrem Zimmer auch ein Bett, wo sie jederzeit rein DARF, legt sich aber immer bei uns hin. Seit kurzem (2 Wochen?) hat sie sich Nachts mehr oder weniger abgestillt, d.h. ich stille noch zum Einschlafen und Aufwachen. Seit dem Abstillen sind die Nächte DEUTLICH entspannter!
Sie wühlt aber Nachts viel rum, belegt gefühlte 80% des Bettes alleine, tritt manchmal Nachts um sich (z.B. wird sie wütend, wenn sie den Schnuller/Kuscheltier etc nicht findet, zugedeckt sein möchte oder von der Decke genervt ist). Mein Mann hat sich schon umgedreht und schläft mit dem Kopf am Fußende, damit er ihre Tritte nicht ins Gesicht bekommt. Klingt aber schlimmer, als es ist
Im Oktober kommt Kind Nr. 2 und nachdem wir gestern wieder einen "Einschlafkampf" hatten hat mein Mann heute morgen mal wieder gesagt, ob es nicht langsam Zeit wäre, dass die Kleine in ihrem Zimmer schläft. Er kann sich gerade nicht vorstellen, zu viert im Bett (1,80m + Beistellbett) zu schlafen.
Ich hab da aber ein total blödes Gefühl bei. Ich möchte gerne, dass sie von sich aus auszieht, wenn sie soweit ist. Wir bieten ihr immer mal an in ihrem Bett zu schlafen, aber sie will dann zu uns. Außerdem weiß ich ganz genau, dass ICH dann jede Nacht aufstehen muss, um sie in unser Bett zu holen oder um sie in ihrem Bett wieder zum Schlafen zu bringen, wenn sie Nachts wach wird. Zudem genieße ich es auch total, neben ihr aufzuwachen, die kleinen Patschehände im Gesicht zu spüren und ihren Atem zu hören. Ich habe auch Angst, sie "abschzuschieben", nach dem Motto jetzt kommt das Baby, du musst ausziehen...
Wie sind eure Erfahrungen mit Familienbett und Nachwuchs? Ging es gut, musstet ihr was ändern, wie haben eure Männer mitgemacht? Freu mich auf eure Berichte