(Ab)Stillen und arbeiten
Verfasst: 13.06.2013, 21:26
Ihr lieben,
Ich möchte euch mein Herz ausschütten und nach Rat fragen.
Um mich herum sind nur Menschen, die mir sagen, nun wäre der Zeitpunkt zum abstillen gekommen.
Fakt ist aber, ich will nicht und der Zwerg erst recht nicht!
Folgende Sachlage bei uns. Leider muss ich aus finanziellen gründen wieder arbeiten. Und das leider auch nicht halbtags sondern fast voll, der Zwerg muss 41 stunden in die Kita.
Momentan scheint das nichts zu werden, weil nach 4 Stunden einfach der Ofen aus ist (wir sind in der 2. Woche der Eingewöhnung). Er ißt einfach nicht gut, immer nur ein paar Happen und fängt dann an zu weinen (also beim Mittagessen, bei der Zwischenmahlzeit morgens nicht, aber auch hier ißt er wenig, Frühstück nimmt er dort nicht, weil ich ihn vorm hinbringen stille).
Mein Partner sagt nun natürlich, ich soll halt abstillen, ich hätte ja nun ein Jahr gestillt, dass sei ja schon lange genug (ich hatte während der ss irgendwie die Vorstellung, so 4-6 Monate stille ich und dann ist gut. Dann kam der beikoststart mit 6 Monaten und er zeigte deutlich, dass er noch keine Lust aufs essen hat, also logische Konsequenz, ich stille weiter. Brei war gar nicht Seins, fingerfood oder von mir vom Teller war ok, aber seither immer nur wenig, keine stillmahlzeit ersetzt).
Dazu hab ich aktuell wieder eine brustentzündung, wo ich auch öfter zu hören bekomme, einfach abstillen (gyn nicht, aber mein Hausarzt).
Auch meine Schwester, die gar nicht gestillt hat meint, es sei ja fies, ihn weiter stillen zu wollen, aber gleichzeitig auch arbeiten gehen zu wollen (sie hat ja recht damit, dass ein Kind wenigstens 2 Jahre nach Hause zur Mama gehört, dass hab ich damals beim elternzeitantrag aber anders gesehen, wäre mein Partner nicht so schwer krank geworden in der zeit, hatte ich damals sogar vorgehabt, nur ein halbes Jahr Elternzeit zu nehmen...nun bin ich über das fehlende weitere Jahr auch traurig, aber es ist nicht zu ändern).
Tja, was tun? Die Erzieherinnen haben letzte Woche schon gesagt, dass es noch länger dauern wird, bis ich auf meine Stunden komme, dass er momentan keinesfalls nen ganzen Tag packt.
Dazu kommt, dass wir umgezogen sind und er den neuen Tagesablauf hat, nicht mehr seine ganze Familie um ihn herum (im letzten Jahr fast jeden Tag Uroma, Tante, Opa und Papa gesehen, nun nur nh mich. Ich war jeden Tag mit ihm bei unseren Pferden und auch das ist weg. Noch dazu die Abwesenheit von mir.
Und da soll der Zwerg einfach funktionieren? Da haben ja schon Erwachsene Probleme mit und ich kann ihm nicht mal erklären, warum dass nun alles so ist. Da will ich ihm das Stillen nicht auch noch nehmen.
Zumal er halt wirklich schlecht iśt (bekommt auch schon seit 3 Wochen Eisen, weil hb zu niedrig, seine Kiä meinte auch, er müsste halt mehr essen und ich soll weniger stillen).
Mein Partner versteht, warum ich nicht abstillen möchte und versucht mich zu beruhigen, weil mich die Situation echt mitnimmt, weil ich das Gefühl habe, ich lasse mein Kind im Stich.
Ich lasse mich jetzt 2 Wochen krank schreiben und hoffe, dass das dem Zwerg hilft bei der Eingewöhnung (dass eßproblem wird sich so allerdings nicht lösen).
Nun hat mein Partner vorgeschlagen, ich soll halt Flaschenmilch mit in die Kita geben und schauen, ob er das toleriert.
Ich hab in den letzten Monaten hier so viel im Forum gelesen, oft davon, wie viele von euch problemlos Arbeit und stillen verbinden und ich hab immer gedacht, wir packen dass dann auch.
Jetzt ist es ziemlich lang geworden...danke fürs lesen und ich freu mich über Tipps und eure eigenen Erfahrungen...
Ich möchte euch mein Herz ausschütten und nach Rat fragen.
Um mich herum sind nur Menschen, die mir sagen, nun wäre der Zeitpunkt zum abstillen gekommen.
Fakt ist aber, ich will nicht und der Zwerg erst recht nicht!
Folgende Sachlage bei uns. Leider muss ich aus finanziellen gründen wieder arbeiten. Und das leider auch nicht halbtags sondern fast voll, der Zwerg muss 41 stunden in die Kita.
Momentan scheint das nichts zu werden, weil nach 4 Stunden einfach der Ofen aus ist (wir sind in der 2. Woche der Eingewöhnung). Er ißt einfach nicht gut, immer nur ein paar Happen und fängt dann an zu weinen (also beim Mittagessen, bei der Zwischenmahlzeit morgens nicht, aber auch hier ißt er wenig, Frühstück nimmt er dort nicht, weil ich ihn vorm hinbringen stille).
Mein Partner sagt nun natürlich, ich soll halt abstillen, ich hätte ja nun ein Jahr gestillt, dass sei ja schon lange genug (ich hatte während der ss irgendwie die Vorstellung, so 4-6 Monate stille ich und dann ist gut. Dann kam der beikoststart mit 6 Monaten und er zeigte deutlich, dass er noch keine Lust aufs essen hat, also logische Konsequenz, ich stille weiter. Brei war gar nicht Seins, fingerfood oder von mir vom Teller war ok, aber seither immer nur wenig, keine stillmahlzeit ersetzt).
Dazu hab ich aktuell wieder eine brustentzündung, wo ich auch öfter zu hören bekomme, einfach abstillen (gyn nicht, aber mein Hausarzt).
Auch meine Schwester, die gar nicht gestillt hat meint, es sei ja fies, ihn weiter stillen zu wollen, aber gleichzeitig auch arbeiten gehen zu wollen (sie hat ja recht damit, dass ein Kind wenigstens 2 Jahre nach Hause zur Mama gehört, dass hab ich damals beim elternzeitantrag aber anders gesehen, wäre mein Partner nicht so schwer krank geworden in der zeit, hatte ich damals sogar vorgehabt, nur ein halbes Jahr Elternzeit zu nehmen...nun bin ich über das fehlende weitere Jahr auch traurig, aber es ist nicht zu ändern).
Tja, was tun? Die Erzieherinnen haben letzte Woche schon gesagt, dass es noch länger dauern wird, bis ich auf meine Stunden komme, dass er momentan keinesfalls nen ganzen Tag packt.
Dazu kommt, dass wir umgezogen sind und er den neuen Tagesablauf hat, nicht mehr seine ganze Familie um ihn herum (im letzten Jahr fast jeden Tag Uroma, Tante, Opa und Papa gesehen, nun nur nh mich. Ich war jeden Tag mit ihm bei unseren Pferden und auch das ist weg. Noch dazu die Abwesenheit von mir.
Und da soll der Zwerg einfach funktionieren? Da haben ja schon Erwachsene Probleme mit und ich kann ihm nicht mal erklären, warum dass nun alles so ist. Da will ich ihm das Stillen nicht auch noch nehmen.
Zumal er halt wirklich schlecht iśt (bekommt auch schon seit 3 Wochen Eisen, weil hb zu niedrig, seine Kiä meinte auch, er müsste halt mehr essen und ich soll weniger stillen).
Mein Partner versteht, warum ich nicht abstillen möchte und versucht mich zu beruhigen, weil mich die Situation echt mitnimmt, weil ich das Gefühl habe, ich lasse mein Kind im Stich.
Ich lasse mich jetzt 2 Wochen krank schreiben und hoffe, dass das dem Zwerg hilft bei der Eingewöhnung (dass eßproblem wird sich so allerdings nicht lösen).
Nun hat mein Partner vorgeschlagen, ich soll halt Flaschenmilch mit in die Kita geben und schauen, ob er das toleriert.
Ich hab in den letzten Monaten hier so viel im Forum gelesen, oft davon, wie viele von euch problemlos Arbeit und stillen verbinden und ich hab immer gedacht, wir packen dass dann auch.
Jetzt ist es ziemlich lang geworden...danke fürs lesen und ich freu mich über Tipps und eure eigenen Erfahrungen...