Däumchenkinder-Austausch-Thread

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Sakura
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Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von Sakura »

Wir haben eine Däumchenlutscherin. Wir haben es nicht drauf angelegt, aber Schnuller wurde als Baby nie akzeptiert (das kam erst mit 18 Monaten :shock: ). Dauerstillen oder clustern wollte sie nie, dafür hat sie stundenlang geschrien, und als sie dann nach ein paar Wochen das Däumchen entdeckte und plötzlich Ruhe war, waren wir einfach nur froh für den Augenblick. Ich war auch entspannt, weil es in unserer Familie jede Menge Däumchenlutscher gab. Nur in der Öffentlichkeit ernten wir immer blöde Kommentare.

Aktuell ist Kind 2 Jahre alt, und braucht das Däumchen nur kurz zum Einschlafen (sobald sie schläft, rutscht es aus dem Mund), und in Schrecksituationen oder wenn sie sich fürchtet. Sie nuckelt also nicht mehr lang pro Tag. Zähne: zu meiner Überraschung sind die vorderen Schneidezähne gerade, allerdings hat sie einen leichten Überbiss.

Gibt es hier noch mehr Däumchenkinder? Erfahrungen? Ich würde mich echt über Austausch freuen, ich kenne sonst kein einziges. Habt ihr ebenfalls ein Däumchenkind? Wie kam es? Wolltet ihr das so, oder hat sich das ergeben? Ältere Kinder: Wann haben Eure Kinder mit Nuckeln aufgehört? Wie sind die Zähne?
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13

Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)

Buckelchen
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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von Buckelchen »

Da oute ich mich mal selbst als Daumenlutscher, ex Daumenlutscher.
Mit dem Nuckeln aufgehört habe ich erst mit 9 oder 10 Jahren. Und meine Zähne...
Nun ja, Zahnpasta-Werbung kann ich sicher nicht machen :wink: Aber sie sind einigermaßen ok.
Was nicht ok ist, ist mein Kiefer. Der ist regelrecht deformiert! jFolgen: Platzmangel, behinderte Nasenatmung, unphysiologische Belastung der Kiefergelenke (Überbeanspruchung), ...

Ich denke aber, dass das Daumenlutschen bei einem 2-jährigen Kind noch kein Problem darstellt!!!

lg
bertilla
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Re: AW: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von bertilla »

Hier wohnt auch eine Däumchenlutscherin! Ich hab vor einem Jahr einen kurzen Selbstversuch mit einem Schnuller gemacht. Ich hatte das Ding fünf Minuten im Mund und habe daraufhin beschlossen, es meinem Kind nicht zu geben. Bis jetzt hsbe ich das nicht bereut, ich hoffe, das bleibt so.
Mama seit 05/2012
adugo
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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von adugo »

Also bei uns wohnen zwei Daumenlutscherkinder. Meine Große akzeptierte anfangs den Schnuller, doch ich war nicht so begeistert davon das Kind "zuzustöpseln" und nahm ihr den Nuckel nach kurzer Zeit (z.B. sobald sie eingeschlafen war) wieder ab. Davon war die Madame dann wohl nicht so begeistert und suchte sich eine Alternative: ihren Daumen. Egal ob links oder rechts, immer verfügbar, vielseitig einsetzbar zum einschlafen, beruhigen oder aus Langweile. Auf den Schuller ließ sie sich nicht mehr ein. Jetzt, mit 3 1/2, braucht sie den Daumen immer noch zum Einschlafen und wir lassen sie gewähren. Ehrlich gesagt sind wir froh genug, dass sie seit Jahresanfang aufgehört hat tagsüber zu nuckeln. Ob unser Ermahnen dazu führte oder die Hänseleien der älteren Kindergartenkinder - keine Ahnung. Immerhin ein erster Erfolg.
Ihre Zähne, naja, die oberen Schneidezähne sind schon leicht vorstehend, diese Tatsache kann man nicht schön reden. Es ist aber wirklich nur minimal und ich klammere mich an die Hoffnung, dass es nur bei den Milchzähnen so sein wird.

Einen Schnuller findet auch mein kleiner Sohn völlig überflüssig. Ab liebsten saugt er natürlich an meiner Brust, aber auch er nuckelt schon genüsslich am Daumen, wenn er ihn denn findet oder kaut auf seinem Fäustchen herum.
Ich habe nichts dagegen. Meine Tochter konnte sich dadurch immer gut beruhigen, leicht einschlafen etc.
Scheint ein bisschen in der Familie zu liegen. Ich habe selbst Daumen gelutscht, meine Schwiegermutter angeblich sogar ziemlich lange.

Etwas nervig fand ich, dass diese Angewohnheit von anderen Leuten immer kommentiert wird. Komisch, wenn ein Kind mit Schnuller im Mund herum läuft sagt doch auch keiner was. Ich hatte dann immer das Gefühl mich rechtfertigen zu müssen.
adugo mit nötti (11/09), wräwrä (12/12), ...as (10/15) und monty (07/21)
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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von Prisemuth »

Ich oute mich ebenfalls als ehemalige Däumchenlutscherin :oops: Ich glaube, ich habe mit ca. 11 Jahren endgültig aufgehört... hüstel.
Zähne und Kiefer sind in Ordnung.
Meine Eltern haben mich da aber auch nie unter Druck gesetzt, zum Schluss brauchte ich es auch nur noch in Stresssituationen und wenn ich müde war, soweit ich mich erinnern kann.
Liebe Grüße von Anke mit dem kleinen Mann (11/11)
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Re: AW: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von Imix »

Ich war auch eine Daumenlutscherin. Glaube mit 6 habe ich mit Druck meiner Eltern aufgehört. Nach ihrer Aussage war der eine Daumen kleiner als der andere. Kann ich jetzt nicht mehr bestätigen :wink:
Zähne und Kiefer top. Null Probleme.
Ich fand das Argument, dass das Kind selbst bestimmen kann, wann es sich was in den Mund steckt, sehr überzeugend. Würde persönlich eher zum Daumen als zum Schnuller tendieren, wenn es mal nötig wäre.

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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von LottesMama »

Ich bin eine ehemalige Daumenlutscherin und habe lange gesaut, so bis 11/12 ca. Zahne sind soweit ok, Oberkiefer steht ein ganz bissel vor, aber wirklich kaum.

Aber physisch war es für mich als KInd nicht schön, ich MUSSSTE irgendwie lutschen, ein bissel wie eine Abhängigkeit. Hab da keine guten Erinnerungen dar. :?

Daher hat unser Kind auch einen Schnuller bekommen. Seit sie ca 5 oder 6 Monate alt ist, nimmt sie ihn sich auch selbstständig, wenn sie ihn möchte. Selbstständig ausgespuckt hat sie ihn schon immer, wenn sie ihn nicht wollte. :lol:

Liebe Grüße,
Rike
Große Schwester, 22.07.12

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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von MupfelMama »

Ich war auch ein Daumenlutscher und habe mich selbst von einer bitteren Lotion, die man Kindern zum Abgewöhnen draufpinseln kann, nicht abbringen lassen. Ich habe das Zeug einfach tapfer abgeleckt. Bis zur Grundschule brauchte ich den Daumen auch tagsüber, dann "halfen" mir die nicht netten Kommentare meiner Mitschüler, das nuckeln nur noch aufs Einschlafen zu verlegen. Wirklich aufgehört habe ich erst mit ca. 10 Jahren. Es ist mir sehr schwer gefallen, zuletzt habe ich mich zum Einschlafen auf meine Hände gelegt und bin über diese Therapie zum Bauchschläfer geworden. Trotz der langen Zeit habe ich einen nur leicht offenen Biss.
Dennoch möchte ich euch lieber wünschen, dass sich das Daumenlutschen bei deiner Tochter nicht so fest etabliert.
Mupf mit Tochter (*09/2007)
und Sohn (*05/2011)
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Jassi
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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von Jassi »

Ich wollte als Würmchen auch nie einen Schnuller, der Daumen ist wohl einfach viel leckerer. Bis auf mehr Falten am rechten Daumen sieht man es mir oder meinem Kiefer oder Zähnen nicht an. Ich glaube das Daumennuckeln hat irgendwann in der Grundschule aufgehört. Es gibt ja immer vor und Nachteile, aber verhindern geht ja meistens auch nicht. Viele Kinder haben den Schnuller permanent im Mündchen, dass geht mit dem Daumen natürlich nicht, beim spielen braucht man ja alle Fingerchen. Solange es nur zum Einschlafen und in Angstsituationen ist würde ich mir keine Sorgen machen.
Ein Freund von der Familie meines Mannes ist über 20Jahre und nuckelt immer noch wenn er Schläft, unbewusst. Ich glaube dann sollte man sich Gedanken machen :-D
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Re: Däumchenkinder-Austausch-Thread

Beitrag von LottesMama »

MupfelMama hat geschrieben:Ich war auch ein Daumenlutscher und habe mich selbst von einer bitteren Lotion, die man Kindern zum Abgewöhnen draufpinseln kann, nicht abbringen lassen. Ich habe das Zeug einfach tapfer abgeleckt.
Genaus so hab ich das auch gemacht. Hab mir das Zeug SELBER draufgepinselt (ich wollte ja nicht mehr lutschen) und hab's dann wieder abgenuckelt. :?
Große Schwester, 22.07.12

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