Stillen - nach dem 6. Monat immunologisch sinnlos?
Verfasst: 23.05.2013, 13:30
Also, ich war heute bei unserem Kinderarzt und bin jetzt irgendwie recht verunsichert. Mein Bübchen ist jetzt fast (!) 6 Monate alt und wir waren unter anderem beim Arzt, weil ich physische Ursachen für sein ich-will-nicht-an der-rechten-Brust-trinken ausschließen wollte. Jedenfalls meinte mein offensichtlich nicht stillfreundlicher Arzt (nachdem er meinte, ich soll's mal mit Stillhütchen versuchen
), dass jetzt Stillen bei so einem großen Baby
absolut nicht mehr notwendig sei und dadurch definitiv kein immunologischer Vorteil entsteht. Mal abgesehen davon, dass ich nicht (nur) wegen diverser immunologischer Vorteile stille, aber, stimmt das? Ich dachte immer (und meine auch hier gelesen zu haben), dass im ersten Lebensjahr Milch (mehr oder weniger) Hauptnahrung ist ... Auch war der Arzt irritiert, dass der Zwerg noch keine drei Breimahlzeiten isst; ich würde dem Kind wichtige Nährstoffe vorenthalten
Ich war so perplex, ich konnte gar nichts drauf sagen.
Das Bübchen ist ohnehin was Essen/Trinken betrifft ein bisschen ein schwieriger Kandidat. Brei habe ich zwei Mal angeboten und er fand's furchtbar - er hat auch immer den Löffel von sich weggeschoben ... Hingegen wenn ich ein Banane oder Birne esse, lutscht er mit Begeisterung dran. Das sind aber keine wahnsinnigen Mengen, die da in ihm landen. Wir stillen immer noch recht viel und auch sehr gern. Denn bis das Bübchen wirklich nennenswerte Mengen isst, dauert's, glaube ich, noch ein wenig. Hat mein Arzt Recht wg. den Nährstoffen? Aber dem Zwerg Premilch zu geben bis er wirkliuch isst, erscheint mir auch nicht ganz sinnvoll, oder? Außerdem ist Stillen bei uns die beste Einschlaf- und Beruhigungshilfe ...
Ach Gott, dieser dummer Arztbesuch hat mich total verunsichert.
Ich brauche, glaube ich, ein wenig Zuspruch, dass wir hier nicht alles falsch machen ...
Das Bübchen ist ohnehin was Essen/Trinken betrifft ein bisschen ein schwieriger Kandidat. Brei habe ich zwei Mal angeboten und er fand's furchtbar - er hat auch immer den Löffel von sich weggeschoben ... Hingegen wenn ich ein Banane oder Birne esse, lutscht er mit Begeisterung dran. Das sind aber keine wahnsinnigen Mengen, die da in ihm landen. Wir stillen immer noch recht viel und auch sehr gern. Denn bis das Bübchen wirklich nennenswerte Mengen isst, dauert's, glaube ich, noch ein wenig. Hat mein Arzt Recht wg. den Nährstoffen? Aber dem Zwerg Premilch zu geben bis er wirkliuch isst, erscheint mir auch nicht ganz sinnvoll, oder? Außerdem ist Stillen bei uns die beste Einschlaf- und Beruhigungshilfe ...
Ach Gott, dieser dummer Arztbesuch hat mich total verunsichert.
Ich brauche, glaube ich, ein wenig Zuspruch, dass wir hier nicht alles falsch machen ...