Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

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Wurzelkind
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Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Wurzelkind »

Hallo,

meine kleine Maus war jetzt zum ersten Mal so richtig krank bzw. hatte zum ersten Mal hohes Fieber :(
Ich war beim Kinderarzt und dieser stellte eine eher harmlose Entzündung im Hals fest. Dennoch bekam sie sehr hohes Fieber, das sich auch durch Fiebersaft und Zäpfchen (sollte ich im Wechsel geben) nur schwer senken ließ :roll:

Sie sah ganz elend aus und am zweiten Tag musste sie dann auch zweimal sehr heftig brechen :( Deswegen war ich nochmals beim Kinderarzt. Ich hatte den Termin für den Abend und sollte bis dahin nicht stillen sondern nur löffelweise Tee geben. Da sie bei weiterem Erbrechen ins KH gemusst hätte, habe ich mich da zunächst auch dran gehalten.

Bis zum Abend hat sie dann auch nicht mehr gebrochen, aber sie mag keinen Tee und ich hatte daher weiterhin Sorge, ob die Flüssigkeitsmenge genug ist. Vom Gefühl her hätte ich sie lieber gestillt.

Bei meinem Arzt kommt immer zunächst eine der Helferinnen (mir fehlt gerade der Fachbegriff, sorry!). Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass diese es befremdlich findet, dass ich noch stille und das Gleiche empfand ich auch am Telefon. Dabei wird meine Tochter morgen gerade mal 7 Monate :roll: Bei der U5, die etwa 3 Wochen zurück liegt, hatte ich das noch nicht so empfunden, aber da war auch eine andere Helferin bei der Untersuchung dabei.

Irgendwie kam ich mir doof vor immer wieder zu sagen, dass mein Kind aber kaum Tee oder Wasser annimmt :( Ich habe ihr zur Breimahlzeit schon oft Wasser angeboten. Einfach damit sie das schon mal für später kennen lernt. Dann nimmt sie 2 Schlucke und guckt rritiert und spielt lieber mit der Flasche oder dem Becher.
Bei allen vorherigen Untersuchungen hatte ich die Praxis als sehr stillfreundlich empfunden und ich wurde auch in keinster Weise zu früher Beikost oder mehr Beikost gedrängt. Ich empfand immer alles als sehr entspannt.

Aber wenn das Kind auszutrocknen droht, möchte man halt nicht ein paar Löffelchen Wasser oder Tee geben, sondern, das Kind RICHTIG trinkt. Der Kinderarzt sagte dann auch ich solle ihr weiterhin Tee geben und viel Zucker rein tun damit sie zu Kräften kommt. Da es ihr wirklich elend ging, war ich da auch zu bereit obwohl ich ansonsten natürlich keinen Zucker ins Essen oder in die Getränke gebe. Ich erwähnte dann gegenüber dem Kinderarzt nochmal dass meine Tochter Tee ganz schlecht annimmt und er sagte dann, dass ich 2/3 Tee mit 1/3 Milch mischen dürfte.

Habe ich dann versucht. Aus der Flasche nahm sie es gar nicht (an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass meine Tochter ansonsten kein Problem mit dem Trinken aus der Flasche hat! Aber scheinbar nur nicht wenn (abgepumpte) Muttermilch drin ist.) Dann habe ich die Flasche aufgeschraubt und ihr das Zeug auf dem Löffel gegeben. Sie nahm aber nur 5-6 Löffel und das erschien mir einfach zu wenig, denn sie hatte seit über sechs Stunden nur diese paar Löffel Tee gehabt und ja vorher zweimal ebrochen.

Dann setzte sich irgendwie mein Bauchgefühl durch und ich schnappte sie mir und hab sie einfach doch gestillt. Sie hat dann gut getrunken! Später am Abend nochmals und am nächsten Morgen auch. Erbrochen hat sie nicht mehr. Beim Kontrollbesuch beim Arzt war sie dann wie ausgewechselt, das Fieber war weg :D Natürlich führe ich das jetzt nicht auf das Stillen zurück, aber die Flüssigkeitszufuhr hatte sie dringend nötig.

Ich bin menschlich und fachlich ansonsten sehr zufrieden mit dem Kinderarzt!! Deswegen bin ich so unsicher jetzt... War das fahrlässig zu stillen? Es fühlte sich so richtig an! Nun hatte sie aber ja tatsächlich zweimal Muttermilch erbrochen.

Ich hätte daher gerne mal eine Expertenmeinung. Sollte man bei Fieber und Erbrechen nicht stillen??

Grundsätzlich bin ich auch traurig, dass ich inzwischen von vielen Leuten als etwas abnorm behandelt werde, weil ich noch stille. Ich wollte eigentlich ohnehin nur das erste Jahr stillen (kann natürlich sein, dass ich meine Meinung noch ändere). Ich habe erst Ende des 6. Monats Beikost eingeführt (weil meine Tochter mir vorher nicht beikostreif erschien) und es heißt doch immr die Einführung von Beikost gelingt besser, wenn man noch stillt. Warum wird man dann so komisch angeguckt, wenn man erwähnt dass man noch stillt :roll: ?

Im Moment stille ich wieder voll, da sie noch keinen Brei mag. Ich denke das ist für einige Tage okay, oder?
Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012

Das worauf es im Leben am meisten ankommt, können wir nicht voraussehen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat.
Antoine de Saint-Exupéry
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Leyket
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Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Leyket »

Ich muss zugeben, ich hab hier grad Schnappatmung...
Ich bin total entsetzt darüber, dass dir das Stillen so ausgeredet wurde und stattdessen Tee mit Haufen Zucker :shock:

Nein, es war keineswegs fahrlässig von dir zu stillen, nein nein nein nein nein!!!!!

Bestimmt kommen noch Expertinnen, die dir genau erklären warum und weshalb, aber ich weiss eines, dass du genau das richtige getan hast, dass du auf den Bauchgefühl gehört hast und dass du dein Kind gestillt hast.
Und du musst dich nicht dumm anschauen lassen dafür, dass du noch stillst. Von einer Kinderarztpraxis erwartet man sowas nicht, aber leider ist das in vielen Praxen noch Realität. Du musst dich aber dort auch nicht rechtfertigen, ihr stillt, fertig. Egal was die Arzthelferinnen finden und egal wie der Arzt das findet. Wenn das keine Gefahr für ihre Gesundheit darstellt, dann stillst du und Punkt. Mehr müssen sie dort gar nicht wissen und geht sie nichts an.

Und Stillen stellt keine Gefahr für die Gesundheit dar bei Fieber und Erbrechen! Im Gegenteil stellt es die Flüssigkeitsversorgung sicher. Besser als es Tee mit Zucker jemals könnte... ich hab schon wieder Schnappatmung... :oops: :shock: Ich bin so entsetzt darüber...
Und natürlich ist es ok vollzustillen, wenn dein Kind kein Interesse an anderer Nahrung hat. Die Alternative wäre doch gar keine Nahrung... also ist das zweifellos in Ordnung! Sogar erwünscht und unbedingt nötig :)
Lass dich nicht verunsichern, du hast instinktiv alles richtig gemacht :)
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honigtopf2010
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Re: AW: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von honigtopf2010 »

Ohje! Liebe Wurzelkind,

ich bin keine Stillberaterin. Diese Frage kann ich dir jedoch mit der gleichen Kompetenz beantworten:
Es war höchst fahrlässig von deinem Arzt dir dermaßen dringend zu raten, nicht zu stillen. Einen hauptsächlich stillenden, kranken Säugling von seiner Flüssigkeits- und Nahrungszufuhr quasi abzuhalten ist fahrlässig, inkompetent und grenzt für mich an Körperverletzung! Gut, dass sich letztlich dein Instinkt durchgesetzt hat! Du hast damit höchstwahrscheinlich dein Kind vor einem Krankenhausaufenthalt mit Infusionen und Schlimmeren bewahrt. So was Dämliches hab ich noch nicht mal von dem stillfeindlichsten Arzt gehört. Für mich wäre dies absolut ein Grund zur Beschwerde bei der Ärztekammer mit der Bitte um ein Fortbildungsangebot und einen Praxiswechsel inklusive schriftlicher Begründung. So ein Unfug!!!! Aber Zucker geben.... grrr.... Hat der seine Approbation gekauft oder was???? Vielleicht solltest du dir die mal zeigen lassen!?

Und natürlich ist es völlig richtig WÄHREND des Stillens die Beikost einzuführen. Die Hauptnahrung eines Kindes unter einem Jahr ist Muttermilch oder entsprechende Ersatznahrung. Dafür findest du hier viele Infos im Forum. Wenn er dir wenigstens noch PRE empfohlen hätte, könnte ich mit viel Mühe noch Verständnis aufbringen. ... boah... mein Blutdruck. ... :evil:
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Wurzelkind
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Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Wurzelkind »

Hallo Leyket,

vielen Dank für deine bestärkenden Worte, die mich schon ein wenig beruhigen!!

Es hat mir dort keiner direkt gesagt, dass ich grundsätzlich nicht stillen soll. Es ging wohl um das Erbrechen/Fieber und was mich eben so verunsichert hat ist, dass sie ja tatsächlich zweimal Muttermilch erbrochen hat (und da hatte ich ihr kein anderes Getränk gegeben und Brei hatte sie an dem Tag auch nicht bekommen).

Nach den Blicken der Sprechstundenhilfe habe ich gegenüber dem Arzt mich gar nicht mehr richtig getraut das Wort stillen zu verwenden :oops: und nur gesagt, dass mein Kind lieber Milch trinkt bzw. Tee oder Wasser nicht in nennenswerten Mengen trinkt. Und dann ganz leise gemurmelt "ich stille ja noch" Und als er dann gesagt hat ich darf Milch mit Tee mischen, habe ich mir einfach gedacht, dass das dann ja wohl auch für Mumi gilt.

Grundsätzlich hatte ich auch das Gefühl, dass ich aufgrund meines "Langzeitstillens" auch prinzipiell den "die ist megaalternativ" Stempel hatte, denn es gingen auch alle Sprechstundenhilfen davon aus, dass ich grundsätzlich dagegen bin Fieberzäpfchen zu geben. Es war aber einfach so, dass ich Fieber gemessen habe und bei der Zahl 39,5 mein Kind geschnappt habe und zum Arzt gelaufen bin (ist mein erstes Kind und ich sowieso ängstlich). Ich habe zwar von den Impfungen Fieberzäpfchen daheim gehabt, aber 1. war ich sooo aufgeregt, dass ich da gar nicht dran gedacht habe und 2. hätte ich dann wohl trotzdem keins gegeben, weil ich dachte, dass das ja die Untersuchungsergebnisse verfälscht. Am ersten Tag wurde mir dann gesagt "Sie können das dem Kind WIRKLICH geben!" und am zweiten Tag wollte die Sprechstundenhilfe, dass ich es dem Kind noch in der Praxis gebe. Ich hatte mich recht rigoros an die Empfehlung gehalten immer 6 Stunden Zeit zwischen fiebersenkenden Mitteln zu lassen gehalten und nur deswegen hatte sie noch kein weiteres bekommen als ich in der Praxis war und den Fiebersaft hatte sie ja auch ausgebrochen :(

Der Arzt an sich ist ansonsten wirklich sehr lieb und hat mich auch toll beruhigt. Es geht mir mit meinem Beitrag nicht darum die Praxis schlecht zu machen.

Aber mein Kind ist in meinen Augen noch ein richtiges Baby und kann auch noch nicht sitzen oder so. Warum ist es für viele Leute da so absurd zu stillen??? Ist ja nicht nur in den Augen der Sprechstundenhilfen so...Ich habe sogar Freundinnen (MIT Kindern) die das merkwürdig finden... Und auch meine Schwester (die Ärztin ist!! und auch gestillt hat) findet das abnorm lange zu stillen. Das hat sie allerdings nicht über mich sondern über meine Schwägerin die 1 Jahr gestillt hat gesagt.
Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012

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Angora

Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Angora »

Aber ist denn nicht muttermilch immer das verträglichste? Auch bei erbrechen? So dachte ich immer (und hoffe, ich lieg nicht total daneben)
als mein Sohn u ich die Schweinegrippe hatten u er auch übelst erbrach (allerdings über mehrere Tage, ich leider ebenso) u Durchfall hatte, hab ich dennoch fast ausschließlich gestillt, weil er nämlich Tee auch kaum wollte. Und der spanische Kinderarzt (hat uns dummerweise ja im Urlaub erwischt, nette Viren...) riet auch dazu, weiterzustillen.
gute Besserung wünsche ich!
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Wurzelkind
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Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Wurzelkind »

Hallo Honigtopf,

oh je...ich wollte hier gar nicht die Gemüter dermaßen aufschaukeln!

Ich muss nochmal betonen, dass mir das am Telefon nicht vom Arzt, sondern von den Sprechstundenhilfen empfohlen wurde nachdem ich gesagt habe, dass ich zwar mehrmals gestillt habe, mein Kind aber alles wieder ausgebrochen hat.

Ins Untersuchungszimmer kommt auch immer erst eine Sprechstundenhilfe und führt eine Art Vorgespräch. Und nach den Reaktionen auf meinen Stillwunsch habe ich mich beim Arzt nicht mehr richtig getraut. Ich wollte irgendwie nicht schon wieder schief angeguckt werden. :roll:

Ich habe hier irgendwo im Forum (nicht im Stillforum) eine Liste mit Tipps oder Hausmitteln bei Fieber gelesen und da stand auch "keine Milch". Oder gilt das nur bei größeren Kindern und Kuhmilch? Was genau ist an Muttermilch anders bzw. warum wird die bei Erbrechen besser vertragen? Mein Kind hat die ja scheinbar nicht vertragen. Oder lag es an dem schnell steigenden Fieber?

Zum Thema Beikost und Muttermilch hat sich bei der U5 niemand in der Praxis geäußert ("damals" vor drei Wochen war ich noch ganz happy, dass in dieser Praxis keinerlei Druck ausgeübt wird wieviel das Kind genau ist und alles individuell behandelt wird). Ich empfinde es nur derzeit grundsätzlich so, dass ich als komisch empfunden werde weil ich noch stille.
Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012

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Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Wurzelkind »

@Angora: Danke für die guten Wünsche. Sie ist schon wieder FAST wie vorher! Lacht und spielt wieder und ist nur noch etwas blaß und ißt noch nichts Festes. Das Fieber ist weg!

Ich dachte auch, dass stillen (gerade bei Krankheit!) super sei. Sonst war immer zuerst ICH krank bzw. erkältet und (ich vermute durch das Stillen) hatte die Kleine immer gar nichts oder nur Schnupfen :) Da fand ich Muttermilch immer wie Wundermedizin, die meinen Zwerg vor allem Übel bewahrt.
Wurzelkind mit Wurzelzwerg 10/2012

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Kinsale
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Re: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Kinsale »

Hm, ich bin auch keine Expertin - das vorweg- habe aber auch Schnappatmung wenn ich sowas lese :roll: Zum Glück hast Du auf Deine gute (!) Intuition gehört.

Mir wird bei allen Krankheiten vom KiA empfohlen so viel es geht zu stillen. O-Ton: "Ich kann ihnen irgendeinen Hustensaft aufschreiben, aber hilfreicher sind bestimmt die Immunglobuline in der Muttermilch."

Muttermilch ist was völlig anderes als Kuhmilch. Im Gegensatz zu letzterer ist sie dazu da, Babys zu ernähren. Auch kranke Baby, das ist ja nicht nur Wasser mit etwas Fett und Zucker. :wink: Wundermedizin, genau! :D Und jetzt, wenn sie langsam mobiler wird und dauernd irgendwelche dreckigen Sachen in den Mund stecken wird, umso hilfreicher.

Dass Deine Schwester als Ärztin solche Dinge sagt, heißt genauso viel oder wenig, wie wenn das Deine Nachbarin, der Busfahrer oder ein Pizzabäcker sagt. Ärzte habe mit Stillen relativ wenig zu tun, sofern sie sich nicht eigens dafür interessieren und weiterbilden. Meine Schwester (Ärztin :wink: ) hat im Studium zum Beispiel so drei bis fünf Sätze darüber gehört.
Da kannst Du Dich getrost an Empfehlungen von wirklichen Expertinnen in dem Bereich (zum Beispiel den Stillberaterinnen hier) halten und ansonsten auf Dein Gefühl hören.

So lange Du Dich damit wohl fühlst und es Deinem Baby gut geht damit spricht garnichts dagegen, so lange zu stillen, wie es Euch gefällt. Pervers :roll: sind wirklich andere Dinge, als ein Baby, das gestillt wird.

Weiter gute Besserung! :D
honigtopf2010
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Re: AW: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von honigtopf2010 »

Meine Liebe,
was soll sie auch anderes erbrechen als Muttermilch? Sie bekommt doch nix anderes ;-) Aufgabe der Praxis wäre es dich dafür zu loben, dass du stillst. 'LANGZEIT'stillen, so man diesen Begriff verwenden will, trifft auf dich nach sieben Monaten wohl kaum zu :grin: . Nochmal: im ersten Lebensjahr Hauptnahrung MILCH!
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Kinsale
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Re: AW: Nicht Stillen bei Fieber und Erbrechen des Kindes??

Beitrag von Kinsale »

Wurzelkind hat geschrieben:Ich empfinde es nur derzeit grundsätzlich so, dass ich als komisch empfunden werde weil ich noch stille.
Nur ein Gedanke: kann es sein, dass es Dir selbst irgendwie komisch vorkommt "noch" zu stillen, und Du deshalb recht schnell in Blicken, Äußerungen usw. Kritik daran erkennst? Mach das, was für euch richtig ist. Was irgendjemand darüber denkt, kann Dir total egal sein. Und wenn das wirklich so ist, strahlt man das meist auch aus und der eine oder andere blöde Kommentar wird geschluckt :wink:
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