Hallo,
ich brauche mal ein paar Meinungen..
Meine Tochter ist immernoch nicht ganz abgestillt..wobei es bei ihr nur noch um die Kuscheleinheit geht..als um die Milch an sich ..und sie trinkt auch Kuhmilch aus
ner Flasche..aber sie mag nicht auf die Brust verzichten und macht dann auch echt viel Theater. Da wir Familienbettfans sind..ist das auch so das sie ja nachts neben mir liegt und ich immer "greifbar" bin..
ich hatte mir selber immer vorgenommen das es mit 2 Jahren so langsam genug sei..ich muss sagen es fällt mir sehr schwer einen Strich zu ziehen..irgendwie
verabschiedet man sich ja von einer Zeit ..und es tut mir auch so leid weil das tagelanges Theater und viele Tränen geben wird.
Ich hatte immer gehofft das es mal einfacherer wird..das sie mal selber nicht mehr will oder so..
Wie habt Ihr das gemacht..??
GRuss
Melanie
langezeitstillen ..wann ist ende??
Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind
-
JoBo
- Herzlich Willkommen
- Beiträge: 16
- Registriert: 31.07.2011, 21:34
Re: langezeitstillen ..wann ist ende??
Solange du noch magst ist doch alles ok! Bei uns war es so das ich immer seltener Stillen mochte und dadurch das Stillen reduzierte. Nicht wegen Anderen oder weil ich irgendwie kaputt war, ne ich hab einfach das Stillen nicht mehr gemocht.
Fing damit an:
Tagsüber gab es am Anfag, glaube so ca. mit 1,5Jahren die Regel nur zu Hause Stillen, dann einige Zeit später nur noch im Bett...also stillte ich noch nachts, vorm Einschlafen und beim Aufwachen.
Das ging dann lange so, und jetzt mit 2,5 kam der Punkt kam an dem ich Nachts nicht mehr stillen mochte. Also habe ich meinem Sohn dies Mittags schon erklärt und wir hatten die Regel: zum Einschlafen Stillen dann erst wenn der Wecker klingelt.
Klar, ganz ohne Wiederstand ging es nicht. Aber es war wirklich nicht schlimm, vielleicht weil er merkte das ich soweit war.
Nun haben wir seit einigen Tagen das Einschlafstillen Nachts weggelassen, da war ich wirklich überrascht wie gut das ging. Wir lesen zwei drei Geschichten, hören dann zusammen ein Hörspiel und dabei schläft er ein.
Nur Nachts weint er leider zur Zeit bissel, bin mir aber nicht sicher ob das nicht er an den Träumen liegt. Weil nach der Brust hatte er gar nicht verlangt...
Und heute Morgen habe ich ihm nach dem Morgenstillen gesagt das ich gar nicht mehr stillen mag. Er hat gesagt "ok", na mal schaun ob das morgen auch noch ok ist....
Ich habe aber gemerkt das ich mich dabei gut fühle und diesmal der Punkt ist an dem ich sehr sicher bin. Das Stillen fühlt sich nicht mehr gut an. Irgendwer hatte mal geschrieben, wenn du noch Zweifelst ist der Punkt noch nicht da...
Klar finde ich es auch schade das diese Zeit nun zu Ende geht...und trotzdem ist es auch schön weil er jetzt mehr mit mir kuschelt
Das sich Kinder von selber abstillen, so ganz ohne Einfluss der Mutter, kann ich mir schwer vorstellen. Vielleicht mit fünf, sechs Jahren? Aber ich habe bisher auch nur einen Sohn, kann dazu also nicht wirklich was sagen.
Zusammenfassend, unser Weg war in kleinen Schritten immer die Stillzeiträume zu reduzieren und dafür gewisse Regeln zu finden. So wusste mein Sohn, jetzt kann er stillen und jetzt nicht. Und ich habe sie ihm auch nicht von mir aus angeboten...
Ach, und wir haben auch Familienbett.
Und vorgenommen, jaja, ich hatte mir vorgenommen 1/2Jahr Voll zu stillen, dann isst mein Sohn brav Möhre, Kartoffel.....und mit einem Jahr ist er abgestillt....
(er aß dann mit ca. 1Jahr Brot, Brei etc. hat er konsequent abgelehnt und ich habe quasi so lange vollgestillt)
So, ist ein bissel länger geworden...
Lass dich nicht unter Druck setzen, ihr findet euren Weg
Fing damit an:
Tagsüber gab es am Anfag, glaube so ca. mit 1,5Jahren die Regel nur zu Hause Stillen, dann einige Zeit später nur noch im Bett...also stillte ich noch nachts, vorm Einschlafen und beim Aufwachen.
Das ging dann lange so, und jetzt mit 2,5 kam der Punkt kam an dem ich Nachts nicht mehr stillen mochte. Also habe ich meinem Sohn dies Mittags schon erklärt und wir hatten die Regel: zum Einschlafen Stillen dann erst wenn der Wecker klingelt.
Klar, ganz ohne Wiederstand ging es nicht. Aber es war wirklich nicht schlimm, vielleicht weil er merkte das ich soweit war.
Nun haben wir seit einigen Tagen das Einschlafstillen Nachts weggelassen, da war ich wirklich überrascht wie gut das ging. Wir lesen zwei drei Geschichten, hören dann zusammen ein Hörspiel und dabei schläft er ein.
Nur Nachts weint er leider zur Zeit bissel, bin mir aber nicht sicher ob das nicht er an den Träumen liegt. Weil nach der Brust hatte er gar nicht verlangt...
Und heute Morgen habe ich ihm nach dem Morgenstillen gesagt das ich gar nicht mehr stillen mag. Er hat gesagt "ok", na mal schaun ob das morgen auch noch ok ist....
Ich habe aber gemerkt das ich mich dabei gut fühle und diesmal der Punkt ist an dem ich sehr sicher bin. Das Stillen fühlt sich nicht mehr gut an. Irgendwer hatte mal geschrieben, wenn du noch Zweifelst ist der Punkt noch nicht da...
Klar finde ich es auch schade das diese Zeit nun zu Ende geht...und trotzdem ist es auch schön weil er jetzt mehr mit mir kuschelt
Das sich Kinder von selber abstillen, so ganz ohne Einfluss der Mutter, kann ich mir schwer vorstellen. Vielleicht mit fünf, sechs Jahren? Aber ich habe bisher auch nur einen Sohn, kann dazu also nicht wirklich was sagen.
Zusammenfassend, unser Weg war in kleinen Schritten immer die Stillzeiträume zu reduzieren und dafür gewisse Regeln zu finden. So wusste mein Sohn, jetzt kann er stillen und jetzt nicht. Und ich habe sie ihm auch nicht von mir aus angeboten...
Ach, und wir haben auch Familienbett.
Und vorgenommen, jaja, ich hatte mir vorgenommen 1/2Jahr Voll zu stillen, dann isst mein Sohn brav Möhre, Kartoffel.....und mit einem Jahr ist er abgestillt....
So, ist ein bissel länger geworden...
Lass dich nicht unter Druck setzen, ihr findet euren Weg
-
spacerabbit
- ist mit Leidenschaft dabei
- Beiträge: 831
- Registriert: 06.04.2011, 15:15
- Wohnort: Frankfurt
Re: langezeitstillen ..wann ist ende??
Als sich der zweite Geburtstag der Kleinen näherte, habe ich auch hier im Forum eine Frage gestellt, weil ich Zweifel hatte, ob Stillen überhaupt noch so lange okay ist, und wie Außenstehende drauf reagieren. Mittlerweile ist die Kleine 26 Monate alt, und seit ca. zwei Monaten stillt sie nachts nicht mehr, und das ist schon mal eeecht klasse, ein vollkommen neues Schlafgefühl! Das ging aber nur, weil ich einfach nicht mehr wollte, ich hab es ihr dann ein paar Nächte hintereinander klar gemacht, dass sie erst wieder stillen kann, wenn es hell ist, und mittlerweile klappt es nachts super gut, wenn sie mal aufwacht, dass sie mit ein bißchen kuscheln wieder einschläft. Wir schlafen auch im Familienbett. Tagsüber stillt sie schon mal ab und zu zwischendurch, aber wenn es gerade nicht paßt, dann geht es auch ohne.
Ich habe für mich einfach beschlossen, dass, so wie JoBo es schon beschrieben hat, irgendwann die Zeit kommt, dass sich das Stillen nicht mehr gut für uns beide anfühlt. Erstaunlicherweise reagieren alle um uns drumherum positiv aufs Langzeitstillen, seitdem ich mich selbst im Kopf entspannter fühle, ist alles andere drumherum auch gut. Also, hör auf Dein Bauchgefühl und entspann Dich!
Ich habe für mich einfach beschlossen, dass, so wie JoBo es schon beschrieben hat, irgendwann die Zeit kommt, dass sich das Stillen nicht mehr gut für uns beide anfühlt. Erstaunlicherweise reagieren alle um uns drumherum positiv aufs Langzeitstillen, seitdem ich mich selbst im Kopf entspannter fühle, ist alles andere drumherum auch gut. Also, hör auf Dein Bauchgefühl und entspann Dich!
Großer Bruder 29.06.2008
Kleine Schwester 10.02.2011
Kleinste Schwester 06.11.2014
Kleine Schwester 10.02.2011
Kleinste Schwester 06.11.2014