ich stille meinen Sohn jetzt 2 Jahre voll (meine Tochter vorher auch gut 2 Jahre). Insgesamt alles problemlos: nie zugefüttert, nie gepumpt, nie künstliche Sauger, anfangs keine Schmerzen oder beschädigte Brustwarzen, nur nach dem 1. Geburtstag 2 kurz aufeinander folgende Mastitiden (vielleicht also nur 1).
Jetzt hat er sich leider eine schlechte Saugtechnik angewöhnt und macht den Mund nicht weit auf, Zunge liegt auch zu weit hinten. Seine oberen Zähne, speziell sein linker Eckzahn hinterlässt eine blutende Wunde. Dadurch habe ich nicht unerhebliche Schmerzen und Angst vor einer erneuten Mastitis. Der Spaß am Stillen ist momentan weg. Das geht schon seit mehreren Wochen so, mal mehr, mal weniger. Tendenz zu mehr
Er ist ja schon halbwegs verständig, ich habe also versucht ihm vorzumachen, was er mit dem Mund machen soll (Weit auf, Zunge raus). Er lässt auch los, macht meine Grimasse nach, nickt verständig und versucht es wieder. Das ist traumhaft niedlich, bringt aber gar nichts.
Jetzt musste ich ihn mehrfach schnell abdocken, weil es so weh tat. Ich habe ihm dann die Stelle gezeigt "Mama hat aua" erklärt und er machte dann nach ein paar Mal selbst den Pulli drüber und sagte "zu". Ich denke er hat mein Problem verstanden. Allerdings fragt er weiterhin oft nach der Brust und weint sehr wenn ich ihn abweise. Also gebe ich oft nach und habe dann Schmerzen. Das möchte ich aber auch nicht mehr. Vorm Einschlafen und nachts ist das Stillen sowieso momentan noch kaum ersetzbar.
Hat jemand (auch von den Profis) noch einen Tipp für mich? Eigentlich habe ich es nicht so ganz eilig mit dem Abstillen (wollte es im Sommer angehen, wenn mal nicht alle krank sind), aber momentan sehe ich sonst keine Möglichkeit schmerzfrei zu werden.
Vielen Dank und liebe Grüße
Emma


