Total verzweifelt - keine Milch mehr
Verfasst: 04.03.2013, 09:46
Hallo,
ich habe bei euch schon länger still mitgelesen und muss mich nun doch an euch wenden. Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt.
Meine zweite Tochter ist nun genau 8 Monate alt und ich habe das Gefühl, dass ich trotz häufigem Stillen (bzw. Anlegen und nuckeln lassen) kaum noch Milch habe.
Zum besseren Verständnis schreibe ich mal "unsere" Stillgeschichte: In den ersten 6 Wochen klappte das Stillen problemlos, owohl sie sehr mit Bauchweh zu kämpfen hatte und immer nur eine Seite trank. Dann wurde es aber im August sehr warm, zu dem wurde ihre Gewichtszunahme langsamer (mittlerweile weiß ich, dass das normal ist).
Ich hatte das Gefühl, meine Tochter müsse öfter trinken und habe sie ständig angelegt. Mittlerweile denke ich, dass sie dieses ständige Anlegen als Druck empfunden hat. Sie reagierte mit einem Stillstreik. Sie brüllte die Brust an, ließ sich nur noch im Schlaf anlegen usw.Das ging einige Tage so. Ich bzw. wir haben uns so gestresst, dass irgendwann der MSR wegblieb. Auf Anraten meiner Stillberaterin habe ich mir dann das Syntocinonspray aus der Schweiz über unsere Apotheke bestellt und auch einige Male benutzt. Es brachte aber nicht den gewünschten Erfolg.
Nach einiger Zeit (ca 4 Wochen) wurde ich wieder etwas entspannter und es klappte wieder besser mit dem Stillen, doch Madame nahm nicht mehr so gut (ca. 80-100g pro Woche).
Seitdem kann ICH irgendwie nicht mehr richtig unbelastet stillen. SIE stillt wieder gerne. Ich warte aber immer auf den MSR, der eine zeitlang wieder regelmäßig kam, in letzter Zeit wieder öfter ausgeblieben ist. Ich glaube, weil sie mehr beikost isst, und bei den Stillmahlzeiten, wenn nicht sofort was kommt, rumhampelt und nicht richtig saugt.
Die Kleine isst seit sie 5,5 Monate alt ist Beikost (hochkalorisch, weil sie so schmal ist).
Mittlerweile sieht unser Tag so aus: Morgens stillen (zur Zeit ohne MSR), vormittags Milch-Getreide-Brei (ca. 100g), mittags erst stillen, ca 30 min später Gemüse-Fleisch-Brei (ca. 100g), nachmittags1-2 Mal stillen (ohne MSR), 18.00 Uhr stillen (manchmal mit MSR) danach Mich-Getreide-Brei mit Obst oder Brot. Nachts stillen, ca. 3 Mal (davon 1 Mal MSR). Wobei stillen eben zur Zeit meist anbieten, anlegen, nuckeln, rumhampeln bedeutet.
Je mehr Beikost sie bekam, desto weniger stillte sie (obwohl ich immer vor den Mahlzeiten stille). Sie fing an, beim Stillen rumzuhampeln, sich wegzudrehen, zu spielen, zu erzählen usw. (Bei weniger Beikost habe ich aber Angst, dass sie noch weniger zunimmt. Sie wiegt mit 8 Monaten nur 6250g (sie wurde aber schon von ärztlicher Seite auf den Kopf gestellt, da ist alles ok und die große Schwester war und ist auch so leicht)).
Bis lang war es trotzdem nach meinem Gefühl noch ok, aber in den letzten 2 Wochen waren die Windeln immer weniger nass (Milch und/oder Wasser aus dem Becherangeboten, trinkt sie nicht nennenswert), Flasche kennt sie nicht.
UND
heute Morgen dann war GAR NIX in der Windel!!!! Die Windel war vollkommen trocken, obwohl sie nachts ein paar Mal an der Brust war. Da nuckelte sie aber nur und schluckte so gut wie gar nicht.
WAS SOLL/KANN ICH DENN NUN TUN?
Ich bin wirklich verzweifelt. Ich will doch noch weiterstillen. Aber es kommt ja nun augenscheinlich keine Milch, sonst würde sie ja schlucken und hätte nasse Windeln.
Ich habe noch ein BES hier (aus unserer Stillstreikzeit, da habe ich aber nicht benutzt). Wäre das eine Option? Wie kann ich die Milchmenge wieder steigern???
Ach, stillen dauert schon immer nicht länger als höchstens 5 Minuten pro Seite und einen Schnuller hat sie im Notfall (ca. 20-30 min täglich).
Traurige Grüße von amidalah
PS: Meine Große habe ich fast 2 Jahre lang völlig problemlos stillen können.
ich habe bei euch schon länger still mitgelesen und muss mich nun doch an euch wenden. Ich hoffe sehr, dass ihr mir helfen könnt.
Meine zweite Tochter ist nun genau 8 Monate alt und ich habe das Gefühl, dass ich trotz häufigem Stillen (bzw. Anlegen und nuckeln lassen) kaum noch Milch habe.
Zum besseren Verständnis schreibe ich mal "unsere" Stillgeschichte: In den ersten 6 Wochen klappte das Stillen problemlos, owohl sie sehr mit Bauchweh zu kämpfen hatte und immer nur eine Seite trank. Dann wurde es aber im August sehr warm, zu dem wurde ihre Gewichtszunahme langsamer (mittlerweile weiß ich, dass das normal ist).
Ich hatte das Gefühl, meine Tochter müsse öfter trinken und habe sie ständig angelegt. Mittlerweile denke ich, dass sie dieses ständige Anlegen als Druck empfunden hat. Sie reagierte mit einem Stillstreik. Sie brüllte die Brust an, ließ sich nur noch im Schlaf anlegen usw.Das ging einige Tage so. Ich bzw. wir haben uns so gestresst, dass irgendwann der MSR wegblieb. Auf Anraten meiner Stillberaterin habe ich mir dann das Syntocinonspray aus der Schweiz über unsere Apotheke bestellt und auch einige Male benutzt. Es brachte aber nicht den gewünschten Erfolg.
Nach einiger Zeit (ca 4 Wochen) wurde ich wieder etwas entspannter und es klappte wieder besser mit dem Stillen, doch Madame nahm nicht mehr so gut (ca. 80-100g pro Woche).
Seitdem kann ICH irgendwie nicht mehr richtig unbelastet stillen. SIE stillt wieder gerne. Ich warte aber immer auf den MSR, der eine zeitlang wieder regelmäßig kam, in letzter Zeit wieder öfter ausgeblieben ist. Ich glaube, weil sie mehr beikost isst, und bei den Stillmahlzeiten, wenn nicht sofort was kommt, rumhampelt und nicht richtig saugt.
Die Kleine isst seit sie 5,5 Monate alt ist Beikost (hochkalorisch, weil sie so schmal ist).
Mittlerweile sieht unser Tag so aus: Morgens stillen (zur Zeit ohne MSR), vormittags Milch-Getreide-Brei (ca. 100g), mittags erst stillen, ca 30 min später Gemüse-Fleisch-Brei (ca. 100g), nachmittags1-2 Mal stillen (ohne MSR), 18.00 Uhr stillen (manchmal mit MSR) danach Mich-Getreide-Brei mit Obst oder Brot. Nachts stillen, ca. 3 Mal (davon 1 Mal MSR). Wobei stillen eben zur Zeit meist anbieten, anlegen, nuckeln, rumhampeln bedeutet.
Je mehr Beikost sie bekam, desto weniger stillte sie (obwohl ich immer vor den Mahlzeiten stille). Sie fing an, beim Stillen rumzuhampeln, sich wegzudrehen, zu spielen, zu erzählen usw. (Bei weniger Beikost habe ich aber Angst, dass sie noch weniger zunimmt. Sie wiegt mit 8 Monaten nur 6250g (sie wurde aber schon von ärztlicher Seite auf den Kopf gestellt, da ist alles ok und die große Schwester war und ist auch so leicht)).
Bis lang war es trotzdem nach meinem Gefühl noch ok, aber in den letzten 2 Wochen waren die Windeln immer weniger nass (Milch und/oder Wasser aus dem Becherangeboten, trinkt sie nicht nennenswert), Flasche kennt sie nicht.
UND
heute Morgen dann war GAR NIX in der Windel!!!! Die Windel war vollkommen trocken, obwohl sie nachts ein paar Mal an der Brust war. Da nuckelte sie aber nur und schluckte so gut wie gar nicht.
WAS SOLL/KANN ICH DENN NUN TUN?
Ich bin wirklich verzweifelt. Ich will doch noch weiterstillen. Aber es kommt ja nun augenscheinlich keine Milch, sonst würde sie ja schlucken und hätte nasse Windeln.
Ich habe noch ein BES hier (aus unserer Stillstreikzeit, da habe ich aber nicht benutzt). Wäre das eine Option? Wie kann ich die Milchmenge wieder steigern???
Ach, stillen dauert schon immer nicht länger als höchstens 5 Minuten pro Seite und einen Schnuller hat sie im Notfall (ca. 20-30 min täglich).
Traurige Grüße von amidalah
PS: Meine Große habe ich fast 2 Jahre lang völlig problemlos stillen können.