Hallo,
Bei uns ist es teilweise auch unterschiedlich, den einen Tag besser, den anderen schlechter. Manchmal klappts frühs prima und nachmittags geht alles in die Windel, manchmal andersrum.
Wenn du die Schwierige Phase locker nehmen kannst, ist doch schonmal sehr gut!
Was mir zu deiner Schilderung eingefallen ist, in dem Buch "es geht auch ohne Windeln" schreibt die Autorin, dass solche "Streiks" ein Kommunikationsmittel der Kinder sind, wenn a) Sie etwas stört, oder Sie b) Veränderung wollen. (Ich schreib jetzt "Streik" weil mir keine bessere Kurzumschreibung einfällt.)
Beispiel für a) war, dass ein Kind "streikte" weil durch den stattfindenden Umzug die Mutter weniger Aufmerksamkeit für das Kind übrig hatte. Es war ein Zeichen die Situation zu verändern. Stress abzubauen.
Kannst ja mal überlegen, ob irgendeine Situationsänderung der Verhaltensänderung deines Sohnes vorausging oder parallell läuft.
Beispiel für b) war, dass der Sohn der Autorin nicht mehr in den Topf machte. sie zweifelte auch, doch versuchte zu verstehen was er ihr sagen will. irgendwann sagte er dann, als er musste und sie ihm den Topf anbot "großerTopf". sie begriff, dass er die Toilette meinte. er wollte einfach wie die Erwachsenen aufs Klo und hatte nicht gewusst wie er es sagen sollte

als Sie ihn verstanden hatte strahlte er freudig und alles klappte wieder prima - eben bloß au f Toilette statt Topf! ich fand diese Geschichte toll.

also findet sich laut Autorin bei intensiven Versuchen zu verstehen, was die Kleinen wollen, eine Lösung. Ist wohl nicht einfach, aber ich wünsch dir, dass es dir gelingt, dich neu auf deinen Sohnemann einzustellen!
Vielleicht gibt dir das ja eine Idee, auch wenn ich hier nicht mit eigenen Erfahrungen dienen konnte
Liebe Grüße,
Dalia