Alternative zu Kuhmilch
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kiki18
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Alternative zu Kuhmilch
Hallo,
da meine Kleine momentan vor allem nachts so extreme Blähungen hat und ungefähr 20 Mal pupsen muss, bevor es ihr besser geht, möchte ich probehalber mal 1-2 Wochen auf Milchprodukte verzichten.
Als Alternative für Müsli, den (seltenen) Kaffee, etc. dachte ich an Sojamilch. Jetzt habe ich aber irgendwo gelesen, dass Sojamilch ein ähnliches Allergiepotential hat, wie Kuhmilch.
Stimmt das oder gilt das nur, wenn ein potentieller Allergiker die Sojamilch selber trinkt? Ich selbst habe ja keine Probleme, weder mit Kuh- noch mit Sojamilch, aber es geht ja doch zu einem gewissen Teil in die MuMi über...?
Was habe ich denn sonst noch für Alternativen? Wir leben hier eher auf dem Ländlichen, und um irgendeinen exotischen Milchersatz zu bekommen, müsste ich erstmal ein Weilchen fahren. Würde das aber tun, weil die Nächte so unerträglich sind, ich aber auch nicht ganz auf Müsli, Kaffee, etc. verzichten will.
Danke für eure Tips!
da meine Kleine momentan vor allem nachts so extreme Blähungen hat und ungefähr 20 Mal pupsen muss, bevor es ihr besser geht, möchte ich probehalber mal 1-2 Wochen auf Milchprodukte verzichten.
Als Alternative für Müsli, den (seltenen) Kaffee, etc. dachte ich an Sojamilch. Jetzt habe ich aber irgendwo gelesen, dass Sojamilch ein ähnliches Allergiepotential hat, wie Kuhmilch.
Stimmt das oder gilt das nur, wenn ein potentieller Allergiker die Sojamilch selber trinkt? Ich selbst habe ja keine Probleme, weder mit Kuh- noch mit Sojamilch, aber es geht ja doch zu einem gewissen Teil in die MuMi über...?
Was habe ich denn sonst noch für Alternativen? Wir leben hier eher auf dem Ländlichen, und um irgendeinen exotischen Milchersatz zu bekommen, müsste ich erstmal ein Weilchen fahren. Würde das aber tun, weil die Nächte so unerträglich sind, ich aber auch nicht ganz auf Müsli, Kaffee, etc. verzichten will.
Danke für eure Tips!
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
- Leyket
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Wie sich das nun genau mit der MuMi verhält kann ich nicht sagen. Aber als Alternativen wüsste ich Hafermilch, Dinkelmilch, Reismilch vielleicht?
Reismilch gibt es hier in jedem zweiten Discounter und Supermarkt.
Hafermilch und Dinkelmilch gibt es zumindest hier in jedem K*ufland. Die schmecken mir persönlich besser als Reismilch. Mandelmilch gibt es auch noch, die mag ich persönlich aber so gar nicht und schon gar nicht im Kaffee.
Reismilch gibt es hier in jedem zweiten Discounter und Supermarkt.
Hafermilch und Dinkelmilch gibt es zumindest hier in jedem K*ufland. Die schmecken mir persönlich besser als Reismilch. Mandelmilch gibt es auch noch, die mag ich persönlich aber so gar nicht und schon gar nicht im Kaffee.


Melly mit Juli (8 1/2) und neuer Liebe Marco
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jusl
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Hallo kiki18,
ich glaube, da scheint einiges durcheinander zu gehen...
Es ist möglich, dass Dein Baby ALLERGISCH auf Kuhmilch reagiert. Eine Symptomatik, die sich auf Blähungen beschränkt, wäre dafür HÖCHST UNGEWÖHNLICH. Nahrungsmittelallergien äußern sich meistens in (entzündlichen) Ausschlägen auf Haut und Schleimhaut (Rötungen und Ekzeme), Juckreiz und Schmerzen, Atembeschwerden, schwerwiegenden Verdauungsstörungen, die z.B. mit blutenden Stühlen und Gedeihstörungen einhergehen (weil der Darm entzündet ist und dementsprechend seinen Job - Nährstoffaufnahme - nicht richtig machen kann).
Ich kenne relativ viele kuhmilchallergische Babys aus meiner Stillberatung, diese haben SÄMTLICH einige oder alle der hier genannten Symptome gezeigt. Einem Kind wurde am Kaffeetisch mal versehentlich ein Schluck Milch über den Handrücken gekippt, dort war die Haut eh schon ekzematös, und man konnte zuschauen, wie das innerhalb von Minuten aufblühte, sich rötete und nässte. Einem anderen Kind schwoll die Schleimhaut in der Mundhöhle an und es bekam lauter Quaddeln im Gesicht, weil es im KH gegen die Anweisung der Mutter eine Flasche Pre bekommen hatte, das ging schon in Richtung anaphylaktischer Schock. Ein anderes Kind bekam Ekzeme am ganzen Kopf, weil die Mutter die Babyhaare mit so einem Milchprotein-Bioshampoo gewaschen hatte. Sowas sind klassische Allergiesymptome, nicht Blähungen.
FALLS Dein Baby tatsächlich allergisch auf Kuhmilch ist, dann hängt die Heftigkeit der Reaktion normalerweise von der Exposition ab, also WIE VIEL Kuhmilch Dein Baby abbekommt. Die Exposition durch Eiweißspuren in der Muttermilch ist ausgesprochen gering. Die meisten allergischen Babys reagieren NICHT, wenn ihre Mutter Kuhmilch trinkt. Wenn das Baby selbst Kuhmilch trinkt (oder auf die Haut gekleckert bekommt usw., siehe oben), fallen die Symptome erheblich heftiger aus.
Soja kann genauso Allergien auslösen wie Kuhmilch oder jedes sonstige Fremdeiweiß (eigentlich: jeder sonstige Fremdstoff, muss nicht mal unbedingt Eiweiß sein, siehe Nickelallergie). Das heißt aber nicht, dass z.B. Kuhmilchallergiker deshalb kein Soja essen dürfen! Allergiker müssen DIEJENIGEN Stoffe meiden, gegen die sie allergisch sind.
Wollte man konsequent alle potentiellen Allergene aus der Ernährung streichen, bleibt bloß Wasser als erlaubtes Lebensmittel übrig - das geht nicht.
Da eine Allergie auf Kuhmilch (und noch dazu eine derart hochgradige, dass Dein Baby auf Eiweißspuren in der Muttermilch reagiert) bei Euch absolut nicht plausibel erscheint, ergibt es wenig Sinn, wenn Du Dir jetzt über Ausschlussdiäten bzw. das Allergiepotential irgendwelcher Getränke Gedanken machst.
Oder anders gesagt: Wenn sie wirklich auf Kuhmilch allergisch ist UND unwahrscheinlicherweise ihr einziges Symtom Blähungen sind, dann reicht es doch locker, einfach mal 1 bis 3 Tage auf Kuhmilch zu verzichten. Es müsste ihr ja dann schlagartig besser gehen davon, Verdauung im Babyalter ist ja eine flotte Sache, Muttermilch hat den Magen bekanntlich nach 60-90 Minuten verlassen.
Für andere diffuse, nicht über Immunglobuline vermittelte Unverträglichkeitsreaktionen gilt das gleiche: ohne Exposition keine Beschwerden. Für diesen kurzen Zeitraum brauchst Du Dir über exotischen Milchersatz fürs Müsli ebenfalls keine Gedanken zu machen.
LG
Julia
ich glaube, da scheint einiges durcheinander zu gehen...
Es ist möglich, dass Dein Baby ALLERGISCH auf Kuhmilch reagiert. Eine Symptomatik, die sich auf Blähungen beschränkt, wäre dafür HÖCHST UNGEWÖHNLICH. Nahrungsmittelallergien äußern sich meistens in (entzündlichen) Ausschlägen auf Haut und Schleimhaut (Rötungen und Ekzeme), Juckreiz und Schmerzen, Atembeschwerden, schwerwiegenden Verdauungsstörungen, die z.B. mit blutenden Stühlen und Gedeihstörungen einhergehen (weil der Darm entzündet ist und dementsprechend seinen Job - Nährstoffaufnahme - nicht richtig machen kann).
Ich kenne relativ viele kuhmilchallergische Babys aus meiner Stillberatung, diese haben SÄMTLICH einige oder alle der hier genannten Symptome gezeigt. Einem Kind wurde am Kaffeetisch mal versehentlich ein Schluck Milch über den Handrücken gekippt, dort war die Haut eh schon ekzematös, und man konnte zuschauen, wie das innerhalb von Minuten aufblühte, sich rötete und nässte. Einem anderen Kind schwoll die Schleimhaut in der Mundhöhle an und es bekam lauter Quaddeln im Gesicht, weil es im KH gegen die Anweisung der Mutter eine Flasche Pre bekommen hatte, das ging schon in Richtung anaphylaktischer Schock. Ein anderes Kind bekam Ekzeme am ganzen Kopf, weil die Mutter die Babyhaare mit so einem Milchprotein-Bioshampoo gewaschen hatte. Sowas sind klassische Allergiesymptome, nicht Blähungen.
FALLS Dein Baby tatsächlich allergisch auf Kuhmilch ist, dann hängt die Heftigkeit der Reaktion normalerweise von der Exposition ab, also WIE VIEL Kuhmilch Dein Baby abbekommt. Die Exposition durch Eiweißspuren in der Muttermilch ist ausgesprochen gering. Die meisten allergischen Babys reagieren NICHT, wenn ihre Mutter Kuhmilch trinkt. Wenn das Baby selbst Kuhmilch trinkt (oder auf die Haut gekleckert bekommt usw., siehe oben), fallen die Symptome erheblich heftiger aus.
Soja kann genauso Allergien auslösen wie Kuhmilch oder jedes sonstige Fremdeiweiß (eigentlich: jeder sonstige Fremdstoff, muss nicht mal unbedingt Eiweiß sein, siehe Nickelallergie). Das heißt aber nicht, dass z.B. Kuhmilchallergiker deshalb kein Soja essen dürfen! Allergiker müssen DIEJENIGEN Stoffe meiden, gegen die sie allergisch sind.
Wollte man konsequent alle potentiellen Allergene aus der Ernährung streichen, bleibt bloß Wasser als erlaubtes Lebensmittel übrig - das geht nicht.
Da eine Allergie auf Kuhmilch (und noch dazu eine derart hochgradige, dass Dein Baby auf Eiweißspuren in der Muttermilch reagiert) bei Euch absolut nicht plausibel erscheint, ergibt es wenig Sinn, wenn Du Dir jetzt über Ausschlussdiäten bzw. das Allergiepotential irgendwelcher Getränke Gedanken machst.
Oder anders gesagt: Wenn sie wirklich auf Kuhmilch allergisch ist UND unwahrscheinlicherweise ihr einziges Symtom Blähungen sind, dann reicht es doch locker, einfach mal 1 bis 3 Tage auf Kuhmilch zu verzichten. Es müsste ihr ja dann schlagartig besser gehen davon, Verdauung im Babyalter ist ja eine flotte Sache, Muttermilch hat den Magen bekanntlich nach 60-90 Minuten verlassen.
LG
Julia
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kiki18
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Liebe Julia,
Dankeschön für diese gute, fundierte Antwort. Da habe ich wohl einiges an angelesenem Halbwissen miteinander verwurschtelt.
Man liest eben so oft: "Unser Baby hat Blähungen, dann habe ich auf Milchprodukte verzichtet und die Blähungen waren weg" Hat das dann etwas mit dieser Milcheiweißallergie zu tun oder haben die Babies einfach zufällig mit Blähungen auf Milchprodukte reagiert (ohne dagegen allergisch zu sein), so wie jedes Baby eben auf andere Nahrungsmittel mit Blähungen reagiert?
Wegen den 1-3 Tagen, die du ansprichst: Ich bin mir sicher, irgendwo (und ich meine, es war eine "seriöse" Quelle) gelesen zu haben, dass es eben bis zu 2 Wochen dauert, bis das ganze Milcheiweiß aus der MuMi verschwunden ist. Leider finde ich die Stelle in diversen Büchern gerade nicht, hab aber z.B. bei schnullerfamilie.de gefunden:
http://www.schnullerfamilie.de/sitemap/t-11145.html
Da schreibt eine Ute, die scheinbar Stillberaterin, o.ä. ist:
"Hallo Silke,
...
Schreib mir mal seine Gewichtsentwicklung auf und die Stuhlhäufigkeit. Wie oft usw.
Wenn Du Milch trinkst, muss diese erst über dein Verdauungssystem aufgenommen werden und von dort werden u.a. auch Eiweißfrakmente in die Mumi transportiert. Da kannst du gut und gerne 4 bis 6 Stunden rechnen. Sollte eine Milchunverträglichkeit vorliegen müsste mindestens mal 10 Tag absolut Milcheiweißfrei ernährt werden. Und dann wieder normal und dann erst schauen was das Baby dazu "sagt".
Schreib mir mal die Daten auf, und ich schau was ich daraus "lese". Wir gehen mal nicht gleich vom Unangenehmsten aus
Grüßle Ute"
Naja, und 10 Tage sind schon ganz schön lang, wenn man Milchprodukte einfach gern mag, so wie ich. Hab heut schon das Frühstück ausfallen lassen, weil ich außer auf Müsli auf nix Lust hatte (und Brot ohne Butter nur mit Marmelade...
)
Was sagst du zu den 10 Tagen?
Auch wenns blöd klingt, im Insgeheimen wünsche ich mir eigentlich, dass ich an ihren Blähungen nix ändert, wenn ich auf Milch verzichte.
Denn in der ganzen Stillzeit nie wieder Milch - das kann ich mir absolut nicht vorstellen...
Dankeschön für diese gute, fundierte Antwort. Da habe ich wohl einiges an angelesenem Halbwissen miteinander verwurschtelt.
Man liest eben so oft: "Unser Baby hat Blähungen, dann habe ich auf Milchprodukte verzichtet und die Blähungen waren weg" Hat das dann etwas mit dieser Milcheiweißallergie zu tun oder haben die Babies einfach zufällig mit Blähungen auf Milchprodukte reagiert (ohne dagegen allergisch zu sein), so wie jedes Baby eben auf andere Nahrungsmittel mit Blähungen reagiert?
Wegen den 1-3 Tagen, die du ansprichst: Ich bin mir sicher, irgendwo (und ich meine, es war eine "seriöse" Quelle) gelesen zu haben, dass es eben bis zu 2 Wochen dauert, bis das ganze Milcheiweiß aus der MuMi verschwunden ist. Leider finde ich die Stelle in diversen Büchern gerade nicht, hab aber z.B. bei schnullerfamilie.de gefunden:
http://www.schnullerfamilie.de/sitemap/t-11145.html
Da schreibt eine Ute, die scheinbar Stillberaterin, o.ä. ist:
"Hallo Silke,
...
Schreib mir mal seine Gewichtsentwicklung auf und die Stuhlhäufigkeit. Wie oft usw.
Wenn Du Milch trinkst, muss diese erst über dein Verdauungssystem aufgenommen werden und von dort werden u.a. auch Eiweißfrakmente in die Mumi transportiert. Da kannst du gut und gerne 4 bis 6 Stunden rechnen. Sollte eine Milchunverträglichkeit vorliegen müsste mindestens mal 10 Tag absolut Milcheiweißfrei ernährt werden. Und dann wieder normal und dann erst schauen was das Baby dazu "sagt".
Schreib mir mal die Daten auf, und ich schau was ich daraus "lese". Wir gehen mal nicht gleich vom Unangenehmsten aus
Grüßle Ute"
Naja, und 10 Tage sind schon ganz schön lang, wenn man Milchprodukte einfach gern mag, so wie ich. Hab heut schon das Frühstück ausfallen lassen, weil ich außer auf Müsli auf nix Lust hatte (und Brot ohne Butter nur mit Marmelade...
Was sagst du zu den 10 Tagen?
Auch wenns blöd klingt, im Insgeheimen wünsche ich mir eigentlich, dass ich an ihren Blähungen nix ändert, wenn ich auf Milch verzichte.
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
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jusl
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Ich fürchte, bei Deinem Schnullerfamilienzitat gehen wieder einige Dinge durcheinander... 
Zunächst mal die Überlegung: WAS GENAU macht Blähungen? Blähungen sind Gasansammlungen im Darm, die sich mit dem Speisebrei mischen und deshalb nur schwer wieder rauskommen. Die Gasansammlungen sind entweder da, weil das Gas (dann also Luft) geschluckt wurde, oder weil das Gas (in anderer Zusammensetzung als Luft) erst im Darm entsteht. Gas entsteht im Darm als Stoffwechselprodukt der im Darm lebenden Bakterien. Je nach dem, was da so an Lebensmitteln vorbeikommt (bei Leuten, die schon mehr essen als bloß Muttermilch), entsteht mehr oder weniger viel Gas bei der Verstoffwechselung. Ganz doll viel Gas entsteht, wenn Nahrungsmittel im Darm gar nicht richtig verdaut werden, sondern da schlicht und einfach vergären. Dies ist z.B. bei Hülsenfrüchten der Fall, die aus bestimmten Kohlenhydrat-Sorten bestehen, die kaum verstoffwechselt werden können. Die vergären einfach, und das Ergebnis dieses Gärprozesses ist viel Gas im Darm. Dieser Effekt ist höchst mengenabhängig: viele Erbsen-Bohnen-Linsen = viel Gas. Wenig Erbsen-Bohnen-Linsen = wenig Gas.
Muttermilch hingegen enthält allenfalls SPUREN der mütterlich konsumierten Lebensmittel, mikroskopisch kleine Mengen an (Eiweiß)-Bausteinen. Auf gar keinen Fall reicht diese Menge aus, um beim Baby auf dem oben beschriebenen Wege Blähungen auszulösen - es ist Milch, kein Erbsenpüree! Ganz offensichtlich haben die Blähungen des Babys also einen ANDEREN Entstehungsprozess hinter sich.
).
LG
Julia
Zunächst mal die Überlegung: WAS GENAU macht Blähungen? Blähungen sind Gasansammlungen im Darm, die sich mit dem Speisebrei mischen und deshalb nur schwer wieder rauskommen. Die Gasansammlungen sind entweder da, weil das Gas (dann also Luft) geschluckt wurde, oder weil das Gas (in anderer Zusammensetzung als Luft) erst im Darm entsteht. Gas entsteht im Darm als Stoffwechselprodukt der im Darm lebenden Bakterien. Je nach dem, was da so an Lebensmitteln vorbeikommt (bei Leuten, die schon mehr essen als bloß Muttermilch), entsteht mehr oder weniger viel Gas bei der Verstoffwechselung. Ganz doll viel Gas entsteht, wenn Nahrungsmittel im Darm gar nicht richtig verdaut werden, sondern da schlicht und einfach vergären. Dies ist z.B. bei Hülsenfrüchten der Fall, die aus bestimmten Kohlenhydrat-Sorten bestehen, die kaum verstoffwechselt werden können. Die vergären einfach, und das Ergebnis dieses Gärprozesses ist viel Gas im Darm. Dieser Effekt ist höchst mengenabhängig: viele Erbsen-Bohnen-Linsen = viel Gas. Wenig Erbsen-Bohnen-Linsen = wenig Gas.
Muttermilch hingegen enthält allenfalls SPUREN der mütterlich konsumierten Lebensmittel, mikroskopisch kleine Mengen an (Eiweiß)-Bausteinen. Auf gar keinen Fall reicht diese Menge aus, um beim Baby auf dem oben beschriebenen Wege Blähungen auszulösen - es ist Milch, kein Erbsenpüree! Ganz offensichtlich haben die Blähungen des Babys also einen ANDEREN Entstehungsprozess hinter sich.
Ja, klar, aber man liest auch oft, das Jennifer Aniston schwanger ist. Davon wird's nicht richtiger. Außerdem kann es ja durchaus sein, dass die beiden Zeitpunkte "auf Milchprodukte verzichtet" und "Blähungen waren weg" mehr oder weniger zusammenfielen - es ist ja schließlich überhaupt kein Zeitfenster definiert, innerhalb dessen es besser werden müsste! Man kann auch 15 Monate lang auf Milchprodukte verzichten und dann sagen: "Jetzt ENDLICH sind die Blähungen weg! Hat zwar lang gedauert, aber am Ende hat's doch geholfen!" Ein ursächlicher (!) Zusammenhang ist damit aber absolut nicht bewiesen.Man liest eben so oft: "Unser Baby hat Blähungen, dann habe ich auf Milchprodukte verzichtet und die Blähungen waren weg"
Ohne Allergiesymptome (und Blähungen sind nunmal keine): höchst unwahrscheinlich.Hat das dann etwas mit dieser Milcheiweißallergie zu tun
Wie denn?? Wie soll der Mechanismus aussehen, was soll da im Körper des Babys konkret passieren, bei welchem Prozess entsteht da Gas?oder haben die Babies einfach zufällig mit Blähungen auf Milchprodukte reagiert (ohne dagegen allergisch zu sein)
?? Wieso JEDES Baby ?? Also meine vier schon mal nicht. Und die meiner Freundinnen auch nicht. Meine Babys hatten gelegentlich Blähungen, ist normal, aber ganz eindeutig nicht ausgelöst durch etwas, was ich gegessen habe.so wie jedes Baby eben auf andere Nahrungsmittel mit Blähungen reagiert?
Siehe oben. Selbt wenn es 20 Wochen dauern würde, bis das letzte kleine bisschen Resteiweiß aus der Mumi verschwunden wäre - WIE VIEL Eiweißspuren können dort nach 3 TAGEN noch drin sein, auf die das Baby reagieren könnte? Wenn die letzte Milchportion, die die Mutter gegessen hat, längst verstoffwechselt und auf dem Weg zu den Stadtwerken ist?Ich bin mir sicher, irgendwo (und ich meine, es war eine "seriöse" Quelle) gelesen zu haben, dass es eben bis zu 2 Wochen dauert, bis das ganze Milcheiweiß aus der MuMi verschwunden ist.
Fragmente mit K ??.. Und was überhaupt für Fragmente? Eiweiß-Fragmentierung (=Hydrolyse) wird ja gerade genutzt, um Milcheiweiß in seine unallergenen(!) Bestandteile zu zerlegen, das sind dann die bekannten Hydrolysat-Milchersatznahrungen aus der Apotheke für nichtgestillte, kuhmilchallergische Babys. Sorry, ich kenn die Ute nicht, aber wie sagt meine Nachbarin immer: Man soll nicht alles glauben was im Internet steht. (Macht total Spaß, diesen Satz in ein Internetforum zu schreiben"Hallo Silke,
...
Schreib mir mal seine Gewichtsentwicklung auf und die Stuhlhäufigkeit. Wie oft usw.
Wenn Du Milch trinkst, muss diese erst über dein Verdauungssystem aufgenommen werden und von dort werden u.a. auch Eiweißfrakmente in die Mumi transportiert. Da kannst du gut und gerne 4 bis 6 Stunden rechnen. Sollte eine Milchunverträglichkeit vorliegen müsste mindestens mal 10 Tag absolut Milcheiweißfrei ernährt werden. Und dann wieder normal und dann erst schauen was das Baby dazu "sagt".
Schreib mir mal die Daten auf, und ich schau was ich daraus "lese". Wir gehen mal nicht gleich vom Unangenehmsten aus
Grüßle Ute"
Dass ich es für sehr sehr unwahrscheinlich halte, dass Dein Baby allergisch auf Kuhmilcheiweiß ist. Die üblichen Ursachen für Blähungen bei Babys sind ganz erheblich wahrscheinlicher. Davon abgesehen: Eine solche Allergie kann man beim Kinderarzt feststellen lassen - ich empfehle diesen Besuch ausdrücklich, wenn Du Dir weiter über dieses Thema Sorgen machst. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass der Leidensdruck auch für die Eltern sehr groß werden kann, wenn das Baby viel mit Blähungen zu kämpfen hat. Umso wichtiger, nach naheliegenden Ursachen und effektiven Linderungsmaßnahmen (und Entlastungsmöglichkeiten, falls keine gefunden werden können!) zu suchen, anstatt ohne echten Anlass auf sein Lieblingsfrühstück zu verzichten.Was sagst du zu den 10 Tagen?
LG
Julia
- saiidi
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Was mir gerade so laienmässig durch den Kopf geht:
Stillen regt ja die Verdauung an. Zumindest bei meiner Maus.
Und wenn sie dann nach dem stillen pupsen muß könnte man den eindruck haben *es liegt an der Mumi die nicht vertragen wird* dabei ist es einfach eine normale Reaktion?
Was denkst du, könnte das sein?
Stillen regt ja die Verdauung an. Zumindest bei meiner Maus.
Und wenn sie dann nach dem stillen pupsen muß könnte man den eindruck haben *es liegt an der Mumi die nicht vertragen wird* dabei ist es einfach eine normale Reaktion?
Was denkst du, könnte das sein?
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kiki18
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Das klingt für mich (bin ja auch Laie, vielleicht sagt Julia noch was dazu) schon plausibel, ich frage mich halt nur immer, woher die viele Luft im Bauch kommt. (Und bei ihr ists wirklich extrem viel, was da abgepupst wird). Schluckt sie die wirklich komplett beim Stillen mit (so wie Julia es beschrieben hatte)? Ich beobachte sie ja schon sehr genau beim Stillen und kann nicht feststellen, dass das Vakuum, was durch Lippen und Brust erzeugt wird, irgendwie gestört wäre. Oder kann sie die Luft, die sie durch die Nase einatmet, beim Trinken dann auch mit schlucken? Es heißt ja auch immer, dass die Babies beim Schreien viel Luft schlucken. Meine schreit halt tagsüber eigentlich gar nicht, erzählt aber total viel, juchzt, quietscht - vielleicht schluckt sie dabei auch viel Luft?saiidi hat geschrieben:Stillen regt ja die Verdauung an. Zumindest bei meiner Maus.
Und wenn sie dann nach dem stillen pupsen muß könnte man den eindruck haben *es liegt an der Mumi die nicht vertragen wird* dabei ist es einfach eine normale Reaktion?
Was denkst du, könnte das sein?
Alles, was du schreibst, klingt sehr plausibel. Dann ist dieser Irrtum aber - auch unter "Fachleuten" - ziemlich verbreitet. Ingeborg Stadelmann schreibt in der "Hebammensprechstunde" , dass sie früher ja auch nicht glaubte, dass Babies mit Blähungen auf Kuhmilch reagieren, bis eine Kollegin sie belehrt hat. Als sie daraufhin alle Milchprodukte weggelassen hat, hat ihr Baby nur noch "halb soviel" (finde ich nun auch nicht so überzeugend) geschrien.jusl hat geschrieben:
Man liest eben so oft: "Unser Baby hat Blähungen, dann habe ich auf Milchprodukte verzichtet und die Blähungen waren weg"
Ja, klar, aber man liest auch oft, das Jennifer Aniston schwanger ist. Davon wird's nicht richtiger.
Und Hannah Lothrop schreibt im Stillbuch über Koliken gleich als erste Ursache eine allergische Reaktion auf z.B. Kuhmilchprodukte und empfiehlt, auf Nahrungsmittel mit unvergorenem Kuhmilcheiweiß (was meint sie mit "unvergoren"? - also auf jeden Fall normale Milch, oder?) zu verzichten. Und in dem Kapitel gehts rein um Blähungen/Bauchschmerzen, nicht irgendwelche anderen allergischen Reaktionen, wie du sie beschreibst.
Beide Bücher schätze ich also ziemlich fundiert ein und gerade das Stillbuch wird ja auch in Stillkreisen empfohlen. Irren sich die beiden Damen dann einfach?
Wie dem auch sei, die letzte Nacht war in der Tat besser. Allerdings hab ich ziemlich viele Dinge verändert, so dass es hoffentlich nicht am Weglassen der Milch liegt. Hab auch tagsüber mehr Wert aufs Bäuerchen gelegt - wobei ich v.a. nachts keine Chance habe, wenn sie schon eingeschlafen ist, entweder es kommt dann einfach nichts, oder es kommt was und sie ist daraufhin aber wieder so wach, dass ich sie erneut stillen muss
Werde das Ganze mal weiter beobachten.
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen
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kiki18
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Wärs eine Idee, ihr mal einen Mini-Tropfen Kuhmilch zum Test auf die Hand zu tropfen oder kann der Schuss - wenn sie denn wirklich allergisch sein sollte - nach hinten losgehen und irgendwelche schlimmen Folgen haben?
Als ich meine KiÄ schon vor Wochen mal auf eine Kuhmilchallergie angesprochen hat, meinte sie, das gibts bei Kindern unter einem Jahr gar nicht. Verwechselt sie das jetzt mit Laktoseintoleranz? Wie dem auch sei - bei ihr werd ich bei der Meinung dann sicher keinen Allergietest machen können...
Als ich meine KiÄ schon vor Wochen mal auf eine Kuhmilchallergie angesprochen hat, meinte sie, das gibts bei Kindern unter einem Jahr gar nicht. Verwechselt sie das jetzt mit Laktoseintoleranz? Wie dem auch sei - bei ihr werd ich bei der Meinung dann sicher keinen Allergietest machen können...
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jusl
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Das können wir aus der Ferne nicht beurteilen, aber alles was Du aufgezählt hast, ist auf jeden Fall möglich. Auch Kinder mit perfektem Saugschluss können beim Stillen Luft schlucken, durch die Nase nämlich.ich frage mich halt nur immer, woher die viele Luft im Bauch kommt. (Und bei ihr ists wirklich extrem viel, was da abgepupst wird). Schluckt sie die wirklich komplett beim Stillen mit (so wie Julia es beschrieben hatte)? Ich beobachte sie ja schon sehr genau beim Stillen und kann nicht feststellen, dass das Vakuum, was durch Lippen und Brust erzeugt wird, irgendwie gestört wäre. Oder kann sie die Luft, die sie durch die Nase einatmet, beim Trinken dann auch mit schlucken? Es heißt ja auch immer, dass die Babies beim Schreien viel Luft schlucken. Meine schreit halt tagsüber eigentlich gar nicht, erzählt aber total viel, juchzt, quietscht - vielleicht schluckt sie dabei auch viel Luft?
Pupsen an sich jedenfalls ist nicht unbedingt das, was Beschwerden auslöst - sondern das Gegenteil: den Bauch voller Gas, das drückt, aber es kann NICHT rausgepupst werden.
Beide Bücher, die Du nennst, haben zweifellos ihre guten Seiten, aber sie gelten nicht gerade als "auf dem Stand". Das Stadelmann-Buch war es nie (da steht wirklich viel Unsinn im Stillkapitel!..), und das Lothrop-Buch war vor 30 Jahren super, aber ist aus heutiger Sicht ebenfalls inhaltlich angreifbar. Als Stillfachmensch sind beide Bücher definitiv nicht meine erste Wahl hinsichtlich einer Empfehlung.Ingeborg Stadelmann schreibt in der "Hebammensprechstunde" , dass sie früher ja auch nicht glaubte, dass Babies mit Blähungen auf Kuhmilch reagieren, bis eine Kollegin sie belehrt hat. Als sie daraufhin alle Milchprodukte weggelassen hat, hat ihr Baby nur noch "halb soviel" (finde ich nun auch nicht so überzeugend) geschrien.
Und Hannah Lothrop schreibt im Stillbuch über Koliken gleich als erste Ursache eine allergische Reaktion auf z.B. Kuhmilchprodukte und empfiehlt, auf Nahrungsmittel mit unvergorenem Kuhmilcheiweiß (was meint sie mit "unvergoren"? - also auf jeden Fall normale Milch, oder?) zu verzichten. Und in dem Kapitel gehts rein um Blähungen/Bauchschmerzen, nicht irgendwelche anderen allergischen Reaktionen, wie du sie beschreibst.
Freut mich sehr, dass die Nacht besser war. Wenn Du es wirklich genau wissen willst: Tagebuch schreiben, und NICHT alles auf einmal verändern.Wie dem auch sei, die letzte Nacht war in der Tat besser. Allerdings hab ich ziemlich viele Dinge verändert, so dass es hoffentlich nicht am Weglassen der Milch liegt.
Also ein aussagekräftiger Allergietest ist das nicht.Wärs eine Idee, ihr mal einen Mini-Tropfen Kuhmilch zum Test auf die Hand zu tropfen oder kann der Schuss - wenn sie denn wirklich allergisch sein sollte - nach hinten losgehen und irgendwelche schlimmen Folgen haben?
Ich halte es für sehr sehr unwahrscheinlich, dass da irgendwas passiert. Auf der anderen Seite: Expositionstests bei begründetem Verdacht sollten grundsätzlich nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Niemals würde ich hier im Stillforum dazu raten, "einfach so" zuhause einen solchen Expositionstest durchzuführen!..
Ähm, ja.... Selbstverständlich kann man bei Babys Allergietests durchführen (die Interpretation mit der Möglichkeit falsch-negativer und falsch-positiver Ergebnisse ist da halt dem Fachmann vorbehalten...)Als ich meine KiÄ schon vor Wochen mal auf eine Kuhmilchallergie angesprochen hat, meinte sie, das gibts bei Kindern unter einem Jahr gar nicht. Verwechselt sie das jetzt mit Laktoseintoleranz? Wie dem auch sei - bei ihr werd ich bei der Meinung dann sicher keinen Allergietest machen können...
Aber wie gesagt: Dein Baby zeigt bislang GAR KEINE klassischen Symptome für eine Allergie. Vielleicht weigert sich die KiÄ ja deshalb?!..
LG und eine gute Nacht,
Julia
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Re: Alternative zu Kuhmilch
Ja, das stimmt, tagsüber guckt sie mal kurz konzentriert, pupst, und macht dann ihr Ding weiter. Nachts denke ich halt, in den 6 Stunden, die sie vorher im Bett liegt und nichts bewusst rausdrückt, sammelt sich dann allerhand and und das drückt dann arg. Oder sie ist einfach angenervt, weil sie gern weiterschlafen will.jusl hat geschrieben:Pupsen an sich jedenfalls ist nicht unbedingt das, was Beschwerden auslöst - sondern das Gegenteil: den Bauch voller Gas, das drückt, aber es kann NICHT rausgepupst werden.
Hehe, stimmt, jetzt wo du's sagst. Da steht ja auch als Grund für Blähungen, dass man zu viel stillt und man solle 3-stündige Stillabstände einhalten. Das ist soweit ich weiß ja auch längst überholt.jusl hat geschrieben:Das Stadelmann-Buch war es nie (da steht wirklich viel Unsinn im Stillkapitel!..),
Jap, so in der Art werd ichs wohl machen. Auf meinem Bauch hat sie am Anfang geschlafen, inzwischen ist sie mir deutlich zu schwer. Aber ich kann ihr ja auch in Seitenlage die Beine bissl anhocken. Ich hab sie letzte Nacht auch beim Stillen, wenn sie noch halbwegs wach war, bäuern lassen. Ein bisschen was kommt da immer. Danach nuckelt sie ja nur noch ein bisschen zum Einschlafen, da schluckt sie dann nix mehr.jusl hat geschrieben:Wie wäre es mit: Baby tags viel aufstoßen lassen und sehr viel herumtragen. Nachts Baby angehockt auf Deinem Bauch schlafen lassen (sichere Schlafumgebung vorausgesetzt) und häufig stillen. Und das probierst Du mal ein paar Tage lang, und genießt ganz bewusst Dein Milchmüsli und Milchkaffee.
Naja, und das Später-Ins-Bett - gehen hilft zumindest mir, weil das Geblähe dann zumindest zu einer halbwegs humanden Zeit losgeht. Und ob sie jetzt hier bei uns im Wohnzimmer schläft oder im Bett ist ja auch nicht so wichtig.
Ich danke dir auf jeden Fall, liebe Julia, für die fundierte Beratung!
Milchkaffee-Baby (10/15) und Cappuccino-Kind (11/2012) immer dabei und Sternchen (01/2012) fest im Herzen