2-tägige Schulung
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Danima
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2-tägige Schulung
Hallo Ihr lieben!
Mein Sohn ist jetzt knapp 10,5 Monate und wird noch viel gestillt. Also tagsüber könnte er auch schon ohne, weil er gut isst, aber zum Einschlafen und nachts braucht er es noch viel und häufig.
Mein Problem, das mir von Tag zu Tag schwerer im Magen liegt, ist, dass ich vom 21. auf 22.01.13 auf ne Fortbildung von meiner Arbeit muss. Bin also 2 Tage und 1 Nacht weg.
Ich weiss, der Kleine wirds überleben...Aber ich mach mir so Gedanken, dass er ein Trauma davontragen wird, wenn ich solange weg bin. Vorallem wird die Nacht wohl weder für ihn, noch für den Papa schön werden...
Was würdet Ihr machen? Soll ich ihn langsam drauf vorbereiten? Also konsequent vom Papa ins Bett bringen lassen, jetzt schon öfter mal ein paar Stunden weg sein. Oder soll ich ihn einfach so vor vollendete Tatsachen stellen? Ich werde auf jeden Fall etwas Milch abpumpen, die er dann zum Schlafengehen und ggf. nachts trinken kann, sofern er die Flasche nimmt (seit vielen Monaten nicht mehr ausprobiert). Und selbst nehm ich auch die Milchpumpe mit, damit mir in der Zeit nichts platzt...aber sonst?
Hat wer sowas schonmal durchgemacht? Und wie ist es gelaufen? Mach mich mir zuviele Gedanken?
Hatte ursprünglich gehofft, dass der Kleine bis dahin zumindest nachts soweit entwöhnt ist, dass diese Fortbildung kein Problem sein sollte. Aber stillt einfach viel zu gern und verlangt auch noch sehr häufig nachts danach...
Bitte helft mir!!
Mein Sohn ist jetzt knapp 10,5 Monate und wird noch viel gestillt. Also tagsüber könnte er auch schon ohne, weil er gut isst, aber zum Einschlafen und nachts braucht er es noch viel und häufig.
Mein Problem, das mir von Tag zu Tag schwerer im Magen liegt, ist, dass ich vom 21. auf 22.01.13 auf ne Fortbildung von meiner Arbeit muss. Bin also 2 Tage und 1 Nacht weg.
Ich weiss, der Kleine wirds überleben...Aber ich mach mir so Gedanken, dass er ein Trauma davontragen wird, wenn ich solange weg bin. Vorallem wird die Nacht wohl weder für ihn, noch für den Papa schön werden...
Was würdet Ihr machen? Soll ich ihn langsam drauf vorbereiten? Also konsequent vom Papa ins Bett bringen lassen, jetzt schon öfter mal ein paar Stunden weg sein. Oder soll ich ihn einfach so vor vollendete Tatsachen stellen? Ich werde auf jeden Fall etwas Milch abpumpen, die er dann zum Schlafengehen und ggf. nachts trinken kann, sofern er die Flasche nimmt (seit vielen Monaten nicht mehr ausprobiert). Und selbst nehm ich auch die Milchpumpe mit, damit mir in der Zeit nichts platzt...aber sonst?
Hat wer sowas schonmal durchgemacht? Und wie ist es gelaufen? Mach mich mir zuviele Gedanken?
Hatte ursprünglich gehofft, dass der Kleine bis dahin zumindest nachts soweit entwöhnt ist, dass diese Fortbildung kein Problem sein sollte. Aber stillt einfach viel zu gern und verlangt auch noch sehr häufig nachts danach...
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- hajar
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Re: 2-tägige Schulung
Ach du, mach dir nicht so nen Kopf... leicht gesagt, ich weiß. Also ich würde ja das weggehen ein wenig üben, auch für dich. Mal abends ein paar Stunden außer Haus sein, das schadet dir bestimmt auch nicht. Wir machen das jetzt regelmäßig, ein freier Abend für Mama, und wenn ich gewusst hätte wie segensreich das wirkt, hätt ich schon früher drauf bestanden. Vielleicht für dich, ausstreichen üben? Dein Mann sollte bevor du wegfährst nochmal gut ausschlafen dürfen, dann hat ers evtl. leichter. Vielleicht hilft ihm auch, selber was zu unternehmen mit Kind? Also raus an die frische Luft, Ausflug mit Freunden oder ähnliches, damit der Kleine abends gut müde ist (klappt dann zwar eh nicht, aber versuchen kann mans ja).
Grüße von hajar mit unendlich geliebtem Sohn (03/09)
Danke für eure Hilfe beim Ausmisten!!! Ich bin so frei.
Jetzt.
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- Sakura
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Re: 2-tägige Schulung
Hi Danima,Danima hat geschrieben:Aber ich mach mir so Gedanken, dass er ein Trauma davontragen wird, wenn ich solange weg bin.
gibt es die Möglichkeit, dass der Papa mit Kind mitkommt??? Oder die Oma mit Kind?
Wenn es diese Möglichkeit nicht gibt: es wird Deinem Sohn sehr wahrscheinlich nicht gefallen, wenn Du nicht da bist, und die Nacht wird wahrscheinlich für Papa und Kind anstrengend. Aber ich persönlich glaube nicht, dass Dein Kind ein langanhaltendes Trauma davon trägt, wenn er eine Nacht lang liebevoll betreut wird, nur leider gerade keine Brüste verfügbar sind. Vermutlich wird er wie eine Klette an Dir hängen, wenn Du wieder kommst, wird die Nacht dauerstillen wollen, und auch die nächsten Tage sehr anhänglich sein. Aber dann wird es auch wieder gut sein, und alles wird sein wie immer. Üben würde ich das persönlich nicht. Sowas kann man nicht üben, die Situation ist ja eine ganz andere. Ich persönlich denke auch, sowas sollte man nicht üben, wenn es nicht sein muss.
Ein Trauma ist doch was, was ein Mensch unter keinen Umständen aushalten kann, ein Erlebnis, das die Kräfte eines Menschen übersteigt. Ein Kind nachts allein schreien lassen, DAS überfordert und traumatisiert ein Kind! Aber liebevolle Betreuung durch den Papa, wenn es eben mal für EINE Nacht nicht anders geht, das ist etwas anderes. Dein Sohn muss ja NICHT allein in seinem Bettchen weinen, sondern der Papa wird da sein. Er wird geborgen sein, nur die Mama und die Brüste fehlen. Deine zwei Männer schaffen das schon
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
Ich werde sie lehren, den eigenen Weg zu gehen,
vor keinem Popanz, keinem Weltgericht,
vor keinem als sich selber gerade zu stehen. (Reinhard Mey)
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- hajar
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Re: 2-tägige Schulung
Ich persönlich finde schon, dass man das Abendprogramm ohne Mama üben kann. Meine Männer hätten sich nie zusammengerauft, wäre ich immer immer da gewesen. Mittlerweile war ich schon zweimal in drei Jahren auswärts über Nacht, und es hat wirklich null geschadet - Kind fröhlich, Papa fröhlich, alles gut. Trotz immensen Sorgen vorher.
Grüße von hajar mit unendlich geliebtem Sohn (03/09)
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- hajar
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Re: 2-tägige Schulung
Achso, ich verstehe aber schon was du meinst Sakura. Man muss ja Schlimmes nicht unnötig oft machen, nur um zu üben. Analog ferbern oder so. Da bin ich ganz deiner Meinung.
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- Sakura
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Re: 2-tägige Schulung
Genau das meine ich. Ich denke auch, dass es mein Kind nicht lebenslang traumatisiert, wenn sie beim KiA mal eine Spritze bekommt. Aber deswegen denke ich, dass es kontraproduktiv wäre, ich würde jede Woche mit ihr hingehen, und ihr eine Spritze geben lassen, nur damit sie es kennt. Denn ich würde befürchten, dass sie irgendwann schon zu brüllen beginnt, wenn sie nur das Haus des KiA sieht...hajar hat geschrieben:Man muss ja Schlimmes nicht unnötig oft machen, nur um zu üben.
Mit nicht vorher üben können meine ich: "Abendprogramm ohne Mama" ist was VÖLLIG anderes als "Mama 2 Tage und 1 Nacht weg".
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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Re: 2-tägige Schulung
Hajar, eben nochmal die Signaturen gesehen: Dein Kind ist ZWEI JAHRE älter als Danimas. Das kann man gleich gar nicht mehr vergleichen, finde ich... 
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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Danima
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Re: 2-tägige Schulung
Wie hat das Schlafengehen mit dem Papa denn funktioniert? Würde meine 2 es am Wochenende mal miteinander versuchen lassen...
Bei meiner Tochter haben wir damals zum 01.01. beschlossen, dass der Papa das Bettgehen übernimmt, die war da aber schon fast 1,5 Jahre alt...Hat die ersten Abende bis zu ner halben Stunde mit ihm geweint und dann ohne Probleme auch mit dem Papa geschlafen. Vorteil war auch, dass sie den Schnuller nahm, mein Kleiner nicht...
Bin so hin und hergerissen...Einerseits denk ich, ists gut für die Papa-Sohn-Beziehung, wenn mein Mann sieht, dass er den Kleinen auch ruhig bekommt, andererseits blutet mir das Herz zu wissen, dass er erstmal weinen wird, weils ungewohnt für ihn ist, auch wenn der Papa bei ihm ist...
Bei meiner Tochter haben wir damals zum 01.01. beschlossen, dass der Papa das Bettgehen übernimmt, die war da aber schon fast 1,5 Jahre alt...Hat die ersten Abende bis zu ner halben Stunde mit ihm geweint und dann ohne Probleme auch mit dem Papa geschlafen. Vorteil war auch, dass sie den Schnuller nahm, mein Kleiner nicht...
Bin so hin und hergerissen...Einerseits denk ich, ists gut für die Papa-Sohn-Beziehung, wenn mein Mann sieht, dass er den Kleinen auch ruhig bekommt, andererseits blutet mir das Herz zu wissen, dass er erstmal weinen wird, weils ungewohnt für ihn ist, auch wenn der Papa bei ihm ist...
- Sakura
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Re: 2-tägige Schulung
Das birgt das Risiko, dass es nicht funktioniert, und Du Dir dann noch mehr Sorgen machst.Danima hat geschrieben:Würde meine 2 es am Wochenende mal miteinander versuchen lassen...
Nicht funktionieren deswegen, weil Du noch greifbar und in der Nähe bist. Es gibt dann einen einfachen Ausweg, Mama kann einfach kommen und helfen. Das weiß Dein Mann, und entsprechend ist seine Einstellung anders, seine Stimme, seine Körpersprache. Das wird dann auch Dein Kind spüren, und wiederum entsprechend reagieren, nämlich heftiger, was Deinen Mann noch eher dazu verleiten wird, doch jetzt die Mama dazu zu rufen. Was dann im Gedächtnis bleibt ist: es funktioniert nicht. Daraufhin sind dann alle noch nervöser, und im Ernstfall dann mit einer schlechten Erfahrung vorbelastet.
Ein WIRKLICHES Üben wäre es nur, wenn Du für die Übungsnacht 100km weit weg fährst, und kein Handy mitnimmst. Dann weiß Dein Mann, er MUSS es allein schaffen. Entsprechend anders ist seine Einstellung, seine Stimme, seine Körpersprache.... was sich wiederum alles aufs Kind überträgt.
Sakura mit zwei tollen Mädels 04/11 und 05/13
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Re: 2-tägige Schulung
Oh, es würde ja nur ums Einschlafen gehen...Nicht die ganze Nacht Betreuung durch meinen Mann. Und dass er Weinen wird, ist uns beiden klar...Wobei ich allerdings unabhängig von der Schulung jetzt langsam möchte, dass auch der Papa mal das Bettgehen übernehmen kann. Allein schon wegen der Großen, damit sie auch mal wieder mit Mama kuscheln kann zum Bettgehn...

