Die Frage steht ja schon oben. Grade am Abend ist unsere Kleine immer seeehr unleidig und schlecht gelaunt. Ich hab dann zwei Möglichkeiten: im Tragetuch endlos durch die Wohnung hopsen, bis sie eindöst (sehr anstrengend), oder eben stillen. Ist es denn in Ordnung, das Stillen quasi als Beruhigung zu "missbrauchen"? Sie verlangt ja dann nicht direkt nach der Brust (macht sie eh selten, außer, wenn sie z.B. nach nem langen Spaziergang mal richtig ausgehungert ist), verweigert sie aber natürlich auch nicht, sondern trinkt kräftig.
Auch nachts: Ich praktiziere (gezwungenermaßen, da sie anders nicht einschläft) Einschlafstillen. Soll heißen, wenn sie kurz nach dem Einschlafen wieder aufwacht (z.B. weil sie, wie momentan erkältet ist und schlecht Luft bekommt), leg ich sie wieder an, usw.
Neulich hatte sie einen ganz schlechten Tag und da hab ich sie dann stündlich angelegt.
Wenn sie dann viel spuckt, hab ich ein schlechtes Gewissen und grundsätzlich hab ich natürlich Angst, dass sie zu nem Michelin-Männchen wird oder dass ihr das viele Stillen sonstwie schadet.
Wie seht ihr das?