Abstillen / Gordon / Schlafen?
Verfasst: 21.12.2012, 10:08
Hallo gesammeltes Wissen,
ich habe mich durch die Linksammlung gelesen, aber es bleiben doch ein paar offene Fragen.
Ich hoffe, Ihr habt ein paar Denkanstöße , Ideen, was auch immer für mich.
Mein Zwerg ist jetzt ein Jahr alt und ich merke, wie ich immer mehr ans Abstillen denke. Obwohl ich eigentlich 18 Monate stillen wollte, ich mag einfach nicht mehr. Liegt vielleicht daran, dass hier derzeit eine recht anstrengende Phase ist, ich mich völlig fremdbestimmt fühle, weil 24 Std eine kleine Klette an mir klebt und ich einfach wieder etwas unabhängiger sein möchte. Oder auch mal eine Nacht im Keller schlafen möchte, ohne schlechtes Gewissen, weil ich ja eigentlich noch stille und nun nicht greifbar bin (weswegen ich dann letztlich nicht im Keller schlafe). Wenn nicht mehr Stillen die Lösung ist, kann der Vater nachts auch mal mehr übernehmen; dieser Schlafmangel bringt mich nun langsam echt an meine Grenzen, psychisch und physisch.
Und da ich im Feb ohnehin 3 Tage ohne Kind unterwegs bin, ist es vielleicht ein guter Zeitpunkt, es jetzt ganz langsam anzugehen. Ich weiß, dass diese 3 Tage auch so zu überbrücken wären, aber ich spüre einfach immer mehr Widerwillen, so dass ich auch auf Abpumpen uä keine Lust habe.
Derzeit sieht es bei uns so aus, dass Zwergie gut und gerne an der Familienkost teilnimmt. Stillen wird tagsüber nicht eingefordert. Abends wird dann vor dem Einschlafen nochmal gestillt, wobei das eher Ritual ist, als notwendig. Bin ich mal einen Abend nicht da, kann mein Mann ihn auch gut so ins Bett bringen.
Meist meldet der Zwerg sich 3 Std später wieder, dann
gehe ich auch ins Bett und schlafe angekuschelt mit ihm ein.
An guten Tagen wird er dann erst nach 4 Std wieder wach, die sind aber selten. Derzeit eher alle 60-90 Min., inkl. Aufkreischen und Rumwälzen und Festklammern. Wenn ich ihm Wasser anbiete, trinkt er rund 200ml, dann klappt es oft, dass er -natürlich festgeklammert, so dass ich mich nicht bewegen kann- nochmal einschläft. Gegen 3/4 Uhr ist aber Stillen erforderlich, da wird Wasser nicht akzeptiert.
Nun heißt es bei Herrn Gordon ja, man solle sich 7 Std raussuchen, in denen man schlafen will und da dann nicht stillen (vereinfacht und sehr platt gesagt). Auch kein Wasser anbieten? Denn das ist es ja, was die ersten 2-3 Mal bei uns im Angebot ist und statt Stillen akzeptiert wird. Und es wird ja auch wirklich viel getrunken...(letzte Nacht 600ml). Hat er echt soviel Durst, oder ist das eher eine Angewohnheit, frei nach dem Motto 'nachts nur in großen Mengen'?
Auch das 'nur kurz stillen, dann andocken' läuft bei uns ohnehin so, es gibt kein ewiges Nuckeln. Es wird kurz und gut getrunken, fertig.
Ich bin einfach ratlos, wie ich den Einstieg finden soll. Ich hatte ja gehofft, dass er sich schon bei Wasser statt Stillen überlegt, dann lieber weiterzuschlafen. Aber Pustekuchen!
Hach, ich bin ratlos und offenbar etwas wirr, hoffe, Ihr habt trotzdem etwas Input für mich.
(Jurastudium kein Problem, aber hier verständlich formulieren bringt mich an den Rand meiner Möglichkeiten...verdammter Schlafmangel!)
*Während ich der Rechtschreibung und Interpunktion mächtig bin, hat das iPhone oftmals ganz eigene Vorstellungen....*
ich habe mich durch die Linksammlung gelesen, aber es bleiben doch ein paar offene Fragen.
Ich hoffe, Ihr habt ein paar Denkanstöße , Ideen, was auch immer für mich.
Mein Zwerg ist jetzt ein Jahr alt und ich merke, wie ich immer mehr ans Abstillen denke. Obwohl ich eigentlich 18 Monate stillen wollte, ich mag einfach nicht mehr. Liegt vielleicht daran, dass hier derzeit eine recht anstrengende Phase ist, ich mich völlig fremdbestimmt fühle, weil 24 Std eine kleine Klette an mir klebt und ich einfach wieder etwas unabhängiger sein möchte. Oder auch mal eine Nacht im Keller schlafen möchte, ohne schlechtes Gewissen, weil ich ja eigentlich noch stille und nun nicht greifbar bin (weswegen ich dann letztlich nicht im Keller schlafe). Wenn nicht mehr Stillen die Lösung ist, kann der Vater nachts auch mal mehr übernehmen; dieser Schlafmangel bringt mich nun langsam echt an meine Grenzen, psychisch und physisch.
Und da ich im Feb ohnehin 3 Tage ohne Kind unterwegs bin, ist es vielleicht ein guter Zeitpunkt, es jetzt ganz langsam anzugehen. Ich weiß, dass diese 3 Tage auch so zu überbrücken wären, aber ich spüre einfach immer mehr Widerwillen, so dass ich auch auf Abpumpen uä keine Lust habe.
Derzeit sieht es bei uns so aus, dass Zwergie gut und gerne an der Familienkost teilnimmt. Stillen wird tagsüber nicht eingefordert. Abends wird dann vor dem Einschlafen nochmal gestillt, wobei das eher Ritual ist, als notwendig. Bin ich mal einen Abend nicht da, kann mein Mann ihn auch gut so ins Bett bringen.
Meist meldet der Zwerg sich 3 Std später wieder, dann
gehe ich auch ins Bett und schlafe angekuschelt mit ihm ein.
An guten Tagen wird er dann erst nach 4 Std wieder wach, die sind aber selten. Derzeit eher alle 60-90 Min., inkl. Aufkreischen und Rumwälzen und Festklammern. Wenn ich ihm Wasser anbiete, trinkt er rund 200ml, dann klappt es oft, dass er -natürlich festgeklammert, so dass ich mich nicht bewegen kann- nochmal einschläft. Gegen 3/4 Uhr ist aber Stillen erforderlich, da wird Wasser nicht akzeptiert.
Nun heißt es bei Herrn Gordon ja, man solle sich 7 Std raussuchen, in denen man schlafen will und da dann nicht stillen (vereinfacht und sehr platt gesagt). Auch kein Wasser anbieten? Denn das ist es ja, was die ersten 2-3 Mal bei uns im Angebot ist und statt Stillen akzeptiert wird. Und es wird ja auch wirklich viel getrunken...(letzte Nacht 600ml). Hat er echt soviel Durst, oder ist das eher eine Angewohnheit, frei nach dem Motto 'nachts nur in großen Mengen'?
Auch das 'nur kurz stillen, dann andocken' läuft bei uns ohnehin so, es gibt kein ewiges Nuckeln. Es wird kurz und gut getrunken, fertig.
Ich bin einfach ratlos, wie ich den Einstieg finden soll. Ich hatte ja gehofft, dass er sich schon bei Wasser statt Stillen überlegt, dann lieber weiterzuschlafen. Aber Pustekuchen!
Hach, ich bin ratlos und offenbar etwas wirr, hoffe, Ihr habt trotzdem etwas Input für mich.
(Jurastudium kein Problem, aber hier verständlich formulieren bringt mich an den Rand meiner Möglichkeiten...verdammter Schlafmangel!)
*Während ich der Rechtschreibung und Interpunktion mächtig bin, hat das iPhone oftmals ganz eigene Vorstellungen....*