Hilfe für eine Freundin
Verfasst: 23.11.2012, 21:40
Oh Mann, ich bin grad ratlos.
Eine Freundin von mir hat vor 3 Wochen entbunden und der Stillstart ist leider alles andere als einfach.
Sie wurde mit wunden Brustwarzen, Pumpe, Stillhütchen und Pre-Nahrung aus dem KH (was antroposophisch und zertifiziert-babyfreundlich ist) entlassen.
Sie hat mich dann von zuhause völlig verzweifelt angerufen und ich bin hingedüst und ich muss sagen, ich war echt sauer. Denn sie haben ihr keine korrekte Andock-Haltung beigebracht und das Anlegen nicht korrigiert (sie sagte, wenn sie gefragt hat, hieß es immer, das passt schon so) und auch ihre Nachsorge-Hebamme hat das nicht gesehen. Das Baby hatte den Warzenhof kaum im Mund. Ich hab ihr dann gezeigt, wie sie es machen muss, und seitdem (das war vor einer Woche) stillt sie immerhin ohne Stillhütchen und ohne Pumpe. Die Warzen sahen dann auch wieder heil aus, nur noch extrem empfindlich aber nicht wund.
Aber jetzt hat sie mich heute wieder verzweifelt angerufen, weil die Brüste prall sind. Und ich finde einfach komisch, was die Nachsorgehebamme ihr jetzt geraten hat. Nämlich sie soll wieder pumpen, um die Brüste zu entleeren, und das Baby (was im Moment an die 11 mal in 24 h trinken will) versuchen, auf 6 mal in 24 Stunden zu "drosseln".
Die Hebamme sagte wohl, die Milch wird nicht richtig entleert und das Baby will trinken und schläft dann aber nach 3 Schlucken ein weil nix kommt und schreit aber, wenn man dann abdockt. (Das Kind gedeiht laut der Waage der Hebamme wohl, ich hab aber keine Zahlen und weiss nicht, ob ausreichende Gewichtszunahme).
Nach meinem Gefühl will das Baby viel öfter trinken aber die Mutter zögert es einerseits hinaus wegen den empfindlichen Brustwarzen und der Angst vor Schmerzen, andererseits denkt sie, das Baby kann doch nicht schon wieder Hunger haben. Ich hab ihr das mit dem Clustern erklärt.
Ich bin keine Stillberaterin und ich weiss nicht, was die Hebamme genau besprochen hat, aber ich finde das doch irgendwie komisch (vor allem das mit dem 6 mal in 24h). Und es tut mir so leid. Die Freundin ist fix und fertig, sie hat Angst, dass ihr Kind nicht genug bekommt, sie vertraut ihrem Körper nicht mehr. Und der Stress macht es natürlich auch nicht besser.
Ich hab ihr jetzt erstmal Telefonnummern von Stillberaterinnen in der Nähe rausgesucht, ich hoffe, sie ruft an.
Aber könnt ihr mir vielleicht auch noch was raten?
Ich hab ihr auch schon gesagt, dass sie hier selbst mal schreiben soll, aber dazu kommt sie einfach nicht vor lauter Still-Stress.
Ach Menno, ich würd ihr so gern helfen.
Eine Freundin von mir hat vor 3 Wochen entbunden und der Stillstart ist leider alles andere als einfach.
Sie wurde mit wunden Brustwarzen, Pumpe, Stillhütchen und Pre-Nahrung aus dem KH (was antroposophisch und zertifiziert-babyfreundlich ist) entlassen.
Sie hat mich dann von zuhause völlig verzweifelt angerufen und ich bin hingedüst und ich muss sagen, ich war echt sauer. Denn sie haben ihr keine korrekte Andock-Haltung beigebracht und das Anlegen nicht korrigiert (sie sagte, wenn sie gefragt hat, hieß es immer, das passt schon so) und auch ihre Nachsorge-Hebamme hat das nicht gesehen. Das Baby hatte den Warzenhof kaum im Mund. Ich hab ihr dann gezeigt, wie sie es machen muss, und seitdem (das war vor einer Woche) stillt sie immerhin ohne Stillhütchen und ohne Pumpe. Die Warzen sahen dann auch wieder heil aus, nur noch extrem empfindlich aber nicht wund.
Aber jetzt hat sie mich heute wieder verzweifelt angerufen, weil die Brüste prall sind. Und ich finde einfach komisch, was die Nachsorgehebamme ihr jetzt geraten hat. Nämlich sie soll wieder pumpen, um die Brüste zu entleeren, und das Baby (was im Moment an die 11 mal in 24 h trinken will) versuchen, auf 6 mal in 24 Stunden zu "drosseln".
Die Hebamme sagte wohl, die Milch wird nicht richtig entleert und das Baby will trinken und schläft dann aber nach 3 Schlucken ein weil nix kommt und schreit aber, wenn man dann abdockt. (Das Kind gedeiht laut der Waage der Hebamme wohl, ich hab aber keine Zahlen und weiss nicht, ob ausreichende Gewichtszunahme).
Nach meinem Gefühl will das Baby viel öfter trinken aber die Mutter zögert es einerseits hinaus wegen den empfindlichen Brustwarzen und der Angst vor Schmerzen, andererseits denkt sie, das Baby kann doch nicht schon wieder Hunger haben. Ich hab ihr das mit dem Clustern erklärt.
Ich bin keine Stillberaterin und ich weiss nicht, was die Hebamme genau besprochen hat, aber ich finde das doch irgendwie komisch (vor allem das mit dem 6 mal in 24h). Und es tut mir so leid. Die Freundin ist fix und fertig, sie hat Angst, dass ihr Kind nicht genug bekommt, sie vertraut ihrem Körper nicht mehr. Und der Stress macht es natürlich auch nicht besser.
Ich hab ihr jetzt erstmal Telefonnummern von Stillberaterinnen in der Nähe rausgesucht, ich hoffe, sie ruft an.
Aber könnt ihr mir vielleicht auch noch was raten?
Ich hab ihr auch schon gesagt, dass sie hier selbst mal schreiben soll, aber dazu kommt sie einfach nicht vor lauter Still-Stress.
Ach Menno, ich würd ihr so gern helfen.