Familienbett?

Wiege oder Familienbett? Allein oder zusammen? Wie schlafen wir alle am besten?

Moderator: Giraeffchen

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NettyRamirez
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Familienbett?

Beitrag von NettyRamirez »

Hallo ihr Lieben,


eigentlich schläft unser Sohn neben mir im Beistellbett und das hat bis vor einer guten Woche auch super funktioniert....aber seit kurzem will er die ganze Zeit neben mir im Bett liegen und stillen. Er fängt jede Stunde oder öfter an zu schmatzen und zu keuchen, wenn ich ihn dann rüberrolle und anlege ist gut und wir schlafen ein, wenn ich ihn dann wieder weglege, fängt nach kurzem das schmatzen, keuchen und stöhnen wieder an. Solange er neben mir schläft ist Ruhe, auch wenn die Brust schon lange aus dem Mund draussen ist. Ich weiss im MOment nicht, wann ich das letzte mal länger als eine Stunde geschlafen habe.

Da mein Mann und ich nur in einem 1,40m Bett schlafen und ich von unserem blöden Angelcare ja sowieso total verstört bin, habe ich totale Angst ihn ganz bei uns im Bett schlafen zu lassen, aber befürchte, dass ich das im Moment einfach machen muss, damit wir mal wieder friedlichere Nächte haben.
Letzte Nacht haben Lucas und ich auf einer 1,20m Matratze auf dem Boden im Kinderzimmer geschlafen, das war zwar auf der einen Seite entspannender als vorher, aber auch total stressig für mich, da ich dauernd Angst hatte, dass ich ihn überrolle oder ihn mit der Bettdecke erstricke. Lucas schläft noch gepuckt.

Wie macht ihr das? Wie liegen eure Kleinen bei euch im Bett? Mit was schlafen sie? Schlafsack, Pucksack oder ...? Ich kann mir das irgendwie gar nicht richtig vorstellen...


LG,
Netty
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getragen, gestillt, familiengebettet
EhMiKS

Re: Familienbett?

Beitrag von EhMiKS »

Du rollst nicht auf Dein Kind, keine Sorge!! (Es seie denn Du wärst betrunken oder anderweitig berauscht, aber das schließe ich mal aus... :) und Raucher solltet Ihr natürlich auch nicht sein.) Unser Sohn schläft auch seitdem er klitzeklein ist bei uns im Bett, im eigenen Schlafsack, nicht zu dick angezogen zwischen uns. Das Beistellbett fand er nicht sooooo dolle und rollte immer zu uns rüber. Jetzt hat er auch ein eigenes Bettchen in unserem Schlafzimmer indem er auch gut schläft, ich hole ihn aber aus Faulheit und weil´s so kuschelig ist, nach dem ersten Trinken in der Nacht zu uns. Das ist sicher, versprochen!
sandra86
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Re: Familienbett?

Beitrag von sandra86 »

Keine (stillende) Mutter rollt über ihr Kind!
Wir haben das Kinderbett an einer Seite offen und auf gleicher Höhe neben unserem Bett als Verlängerung und Rausfallschutz stehen (haben auch nur 1,40m) Der Kleine schläft bei mir auf der Seite (mein Mann merkt nämlich wirklich nicht auf wen er rollt nachts, ich muss regelmäßig meine Arme und Beine befreien!), ganz selten lege ich ihn mal rüber in sein Bett. Meist schläft er an mich gekuschelt. Im Schlafsack übrigens.
mit dem Großen 03/12, der Mittleren 11/13 und dem Mini 12/15

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lottchensmama
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Re: AW: Familienbett?

Beitrag von lottchensmama »

Wir schlafen auch zu dritt in einem 1,4m (+ Babybett als Balkon) breiten Bett. Wir machen das von Anfang an so und hier ist noch niemand überrollt worden und das wird auch nicht passieren. Mein Mann wandert auf die Couch aus wenn er mal Bier getrunken hat oder es ihm einfach zu eng wird. Mäuselein und ich haben einen sehr einnehmenden Schlafstil ;-)
Manchmal wache ich morgens sogar im Babybett auf und die Kleine lächelt mich von meinem Schlafplatz an.:mrgreen:
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Liebe Grüße von lottchensmama mit großer Maus 03/12, kleinem Knödelchen 02/14 und *5 Sternchen*
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kroete
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Re: Familienbett?

Beitrag von kroete »

Wir familienbetten auch seit der Mini ca. 10 Tage alt ist... Ist nie was passiert und wenn, dann hat sich der kleine gemeldet (er hatte einmal die Decke überm Kopf, ich bin wach geworden und hab ihn "gerettet") Er ist bei mir einfach im Schlafanzug, ohne Sack. Zumidest bis vor kurzem. Seit er krabbeln übt muss er nachts einen leichten Sack aus Moltontuch tragen, weil er ständig ohne Decke daliegt, weil er "nestflüchtet" und dann wieder einscchläft, wo er ist *g*

Keine Sorge, ich hatte die selben Ängste auch, aber ehrlich: Sie sind unbegründet.
Die Stillhormone sorgen für einen leichteren Schlaf, und die Schlafphasen von mutter und Kind gleichen sich an. Die Nächte im Familienbett sind für mich deutlich erholsamer als vorher.

Wichtig ist: Nicht zu warm einpacken, nicht rauchen, keine Alkohol, keine Einschlafmedikamente (Vorsicht auch bei Grippemedis bzw. solchen für Schnupfen... Aufpassen muss man manchmal mit allzutief schlafenden Männern (bei uns schläft der Mini deshalb nicht in der Mitte...) aber ansonsten klappt das Familienbett vorzüglich! Ich kanns echt nur von Herzen empfehlen!
VG, Annika
mit Tristan, geboren am 12.2.2012
dauergetragen.familienbettschläfer.stillbaracuda.quatschnase.grinsekind.sockenvoudini.krümel.miniheld.wie doof geliebt.

Rechtschreibfehler sind tatsächlich aus Bequemlichkeit entstanden. Ich bitte meinen Anfall von Egoismus zu entschuldigen ;-)
"Alles wesentliche geschieht von selbst, Haare wachsen auch nicht schneller, wenn man an ihnen zieht."
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Pasva
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Re: Familienbett?

Beitrag von Pasva »

Paulina hat anfangs auch gepuckt geschlafen und hatte ebenfalls diese Phase, wo sie nur mit Körpervollkontakt schlafen konnte. Ich habe sie meist im Arm gehabt und die Decke so zwischen uns geklemmt, dass sie dort nicht drunter geraten konnte. Ich habe mich noch nie auf sie gerollt, obwohl sie nachts sehr aktiv ist und ich nicht jedes Mal wach werde und mitbekomme, wo sie gerade liegt.
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Stankade
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Re: Familienbett?

Beitrag von Stankade »

Unsere Maus hat auch, bis ca. 5 Monate, direkt neben mir geschlafen, nun schläft sie im Babybalkon (Kinderbett mit offener Gitterseite).
Als sie noch direkt neben mir geschlafen hat, habe ich sie auf meine Kopfhöhe gelegt, so ist es ziemlich unwahrscheinlich dass sie die Decke über den Kopf bekommt...
LG
Stankade

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Cocorella
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Re: Familienbett?

Beitrag von Cocorella »

Ich kann das Familienbett auch nur wärmstens empfehlen.
Sohnemann schlief die erste Zeit gepuckt neben mir und jetzt im Schlafsack. Ich hatte ihn auch schon mit unter meiner Decke, aber dann schlaf ich nicht gut, weil er mir zu hampelig ist.
Am Anfang hab ich mir die gleichen Sorgen gemacht. Ich könnte mich auf ihn drauf rollen oder ihn zudecken. Bis ich vor lauter Erschöpfung beim Stillen einfach eingeschlafen bin und gemerkt habe, das klappt wunderbar. Ich bin heute noch erstaunt, wie sehr Mutter und Baby sich aufeinander einstellen. Ich bewege mich ganz anders, viel vorsichtiger, seitdem Sohnemann neben mir schläft.
Und da sich die Schlafphasen aufeinander einstellen, ist es so viel erholsamer.

Vorsichtig wäre ich nur auch mit dem Vater im Bett, zumindest noch bei den ganz kleinen. Ich glaube, Männer haben da nicht so die Antennen wie eine Mutter. Meiner hat sie auf jeden Fall nicht, deswegen hat Sohnemann nie in der Mitte geschlafen.
Liebe Grüße von Cocorella mit ihrer Hamsterbacke 09/11

*Was glauben sie, was hier los wäre, wenn die Leute wüssten, was hier los ist!*
Volker Pispers
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soulfire
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Re: Familienbett?

Beitrag von soulfire »

Wir schlafen ebenfalls im Familienbett, knapp drei Jahre zu dritt, jetzt zu viert.

Nach dem Pucksack kamen bei uns Wollschlafanzüge über die normalen, weil Schlafsaecke nicht beliebt waren.

Ich hab noch nie auf meinem Kind gelegen-es aber durchaus schon oft auf mir.

Der Kindspapa liegt im (normal langen) Anstellbett :D weil das fuer und die entspannteste Variante ist.
Die Söhne und ich haben 1,60m Platz und mein Mann nochmal 0,90m.
Fitz 10/09 und Schnutz 09/12
Potsdame
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Re: Familienbett?

Beitrag von Potsdame »

ich erzähle ja gern unsere anekdote: ich war gerade wach um was zu trinken. mops lag in der nähe von papas rücken. papa wollte sich umdrehen. kurz bevor er über das baby gerollt wäre, hat er sich instinktiv zurück gedreht. er hat definitiv fest geschlafen.

damit die bettdecke nicht ins gesicht fällt, hab ich mich immer so weit runtergelegt, dass die obere bettdeckenkannte bis zur mitte vom baby gereicht hat. der mops war dann quasi größer als ich.
Mops kam im Juli 2010 und wurde lange getragen und gestillt. Jetzt fährt er lieber Laufrad und will sich seine Milch unbedingt selbst eingießen :-)

Wieviel Erdbeereis muss der Mensch noch essen, dass er endlich einmal sagt, ich bin dafür?
(Am Ende denk ich immer nur an dich, Element of Crime)
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